Die Quintessenz 9/2017 https://qd.quintessenz.de "Die Quintessenz" bietet monatlich Beiträge aus allen Fachgebieten der Zahnmedizin. Mit ihren 15 Sektionen und vielen zusätzlichen Rubriken wird sie zu einem umfassenden Sammelwerk der gesamten Zahnheilkunde. Die Zeitschrift unterstützt den Zahnarzt mit praxisbezogenen Artikeln in seiner täglichen Arbeit und hält ihn über neue Entwicklungen auf dem Laufenden. Dreimal pro Jahr gibt es aktuelle Schwerpunktthemen, deren unterschiedliche Aspekte in den verschiedenen Sektionen detailliert abgehandelt werden. Die Schwerpunktausgaben bieten zusätzlich einen Online-Wissenstest mit der Möglichkeit, jeweils fünf Fortbildungspunkte zu erwerben. Dieses vielseitige Nachschlagewerk wächst jährlich um mehr als 1.600 Seiten mit mehr als 1.800 zum größten Teil farbigen Abbildungen. Abonnenten erhalten außerdem unter qd.quintessenz.de uneingeschränkte Zugangsberechtigung für die Online-Version der Zeitschrift mit dem Volltext aller Ausgaben seit 2003. • 12 x im Jahr direkt auf Ihren Schreibtisch. • Starker Praxisbezug. • Schwerpunktausgaben mit Online-Wissenstests und der Möglichkeit Fortbildungspunkte zu erwerben. • Kostenloser Online-Zugang für Abonnenten mit optimalen Recherchemöglichkeiten in allen Ausgaben seit 2003. • Kostenloser Zugang für Abonnenten zur App-Version. Wie alles begann? Lesen Sie ausgewählte Beiträge des ersten Jahrgangs 1950 der "Quintessenz der zahnärztlichen Literatur" als Faksimile (PDF). Dieser RSS-Feed enthält das jeweils neueste Inhaltsverzeichnis einschließlich Abstracts. de Quintessenz Verlags-GmbH 2017-09-11 Die Quintessenz 9/2017 https://qd.quintessenz.de https://www.quintessenz.de/webservices/COVER/j_1_norm.png Nur noch Digitaljunkies? https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38977 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38977 Beuer, Florian<br>Seite 973 - 973 Analog versus digital - Update Zahntechnik https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38978 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38978 Schweiger, Josef / Edelhoff, Daniel / Beuer, Florian / Stimmelmayr, Michael / Güth, Jan-Frederik<br>Seite 979 - 992<br>Das Thema Digitalisierung hat mittlerweile eine sehr bedeutende Rolle in der Zahnmedizin und Zahntechnik eingenommen. Begrifflichkeiten wie "Industrie 4.0" oder "IoT" (= Internet of Things) werden nahezu inflationär verwendet, wenngleich ihre Bedeutung nicht immer klar kommuniziert wird. Für die Arbeitswelt bedeutet diese vierte industrielle Revolution eine enorme Herausforderung, und übertragen auf die Bereiche Zahnmedizin sowie Zahntechnik meint Industrie 4.0 weniger den Einzug der Digitalisierung, die bereits seit mehreren Jahrzehnten im Gange ist, als vielmehr die intelligente Verknüpfung einzelner digitaler Teilschritte zu einem Gesamtarbeitsprozess. Diese sogenannten digitalen Workflows bieten Chancen und Möglichkeiten, welche weit über das Maß der digitalen Einzellösungen hinausgehen. Seit fast zwei Jahrzehnten ist die Zahntechnik im digitalen Wandel, und viele Bereiche haben sich grundlegend verändert. Dieser Umbruch stellt einerseits eine enorme Herausforderung dar, aber andererseits bieten sich mit ihm enorme Chancen, die den Stellenwert des Berufs durch das Erlangen digitaler Kompetenz deutlich erhöhen können. Die Zahnfarbdifferenzierung bei dentalen Restaurationen - visuell oder digital? https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38979 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38979 Hannak, Wolfgang<br>Seite 993 - 996<br>Neben der visuellen Zahnfarbdifferenzierung, die mit Hilfe von Soft- und Hardware trainierbar ist, werden immer mehr elektronische Hilfsmittel zur Farbwahl angeboten, um zusätzlichen Arbeits- und Kostenaufwand zu minimieren. Durch den Einsatz moderner Medien wie z. B. dem Smartphone können Arbeitsschritte erleichtert werden. 3-D-Planung eines komplexen Patientenfalls zur vereinfachten Kommunikation in der interdisziplinären Erwachsenenbehandlung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38980 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38980 Schütze, Stefan F. / Taban, Tannaz / Naumann, Michael<br>Seite 997 - 1005<br>Eine rein prothetische Rehabilitation von Patienten mit vorliegender Vorschubtendenz des Unterkiefers kann vermehrt zu Frakturen der Keramik, zur Progredienz vorhandener Parafunktionen oder auch zu Myoarthropathien (MAP) führen. Deshalb ist in solchen Fällen eine umfangreiche Diagnostik ratsam, welche MAP-Befunde erfasst und auch die skelettale, sagittale und vertikale Dimension berücksichtigt. Wenn eine ausreichende Ruheschwebe dies zulässt, werden hier zur Verbesserung der Prognose der prothetischen Versorgung eine Bisshebung und ggf. auch eine moderate Änderung der sagittalen Relation zur Optimierung der Okklusion und zur Vermeidung von funktionellen Störungen empfohlen. In enger Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen wird die neue Bisslage auf der Grundlage einer sogenannten Funktionsbissnahme eingestellt. Die anschließende Adaptation des Patienten während der kieferorthopädischen Maßnahmen erfolgt unter Einsatz adjustierter Langzeitprovisorien bzw. provisorischer okklusaler Aufbauten. Dabei erleichtert die dreidimensionale Erfassung der Modellbefunde deutlich die Diagnostik, die Therapie in der interdisziplinären Zusammenarbeit und nicht zuletzt die Kommunikation mit dem Patienten. Implantatplanung - nur noch digital? https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38981 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38981 Mansour, Sonia / Bruhnke, Maria / Beuer, Florian<br>Seite 1007 - 1014<br>Die Digitalisierung hält im zahnmedizinischen Alltag immer mehr Einzug und hat sich in vielen Bereichen bereits etabliert. Im Rahmen der Implantatplanung erleichtern Computerprogramme und digitale Technologien etliche Arbeitsabläufe und unterstützen den Implantologen auch während des operativen Eingriffs. Von der Industrie werden diverse Planungsprogramme zur Verfügung gestellt, welche die digital gewonnenen Daten erzeugen, zusammenführen und verarbeiten. Die Übertragung dieser virtuell ermittelten Daten auf die klinische Situation führt zu höherer Präzision, Sicherheit und Effizienz, was Behandlern und Patienten zu gleichen Teilen zugutekommt. In vielen, wenn auch nicht allen Indikationen lässt sich die digitale Planung schon implementieren. Obwohl die modernen Programme zahlreiche Prozessschritte automatisieren, bleibt die Planung an sich jedoch Sache des Implantologen und erfordert genauso viel Sorgfalt und Know-how wie zuvor. Sofortimplantation in der ästhetischen Zone https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38982 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38982 Die Multi-Layer-Technik - ein evolutionäres Konzept<br>Schuh, Paul Leonhard / Bolz, Wolfgang / Riemann, Max / Stelzle, Florian / Beuer, Florian / Wachtel, Hannes<br>Seite 1015 - 1022<br>Die evolutionäre Entwicklung der zahnmedizinischen Behandlung sowie der Materialien und Methoden erlaubt es, unsere Patienten schnell, minimalinvasiv und mit vorhersagbaren Ergebnissen zu versorgen. Etablierte Therapiekonzepte wie die Bone-Lamina-Technik und die Augmentation von subepithelialem Bindegewebe ermöglichen einen neuen Behandlungsansatz. In dem Beitrag wird die Multi-Layer-Technik zur Versorgung von Einzelzahnlücken in der ästhetischen Zone mit Sofortimplantaten in nur einem Eingriff vorgestellt. Bei ersten derart behandelten Patienten konnten stabile Resultate erzielt werden. Daten aus Langzeitstudien sind noch abzuwarten, um den klinischen Erfolg bestätigen zu können. Verschraubt oder zementiert - ist das die Frage? https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38983 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38983 Herklotz, Insa / Kunz, Andreas / Beuer, Florian<br>Seite 1023 - 1029<br>Oft diskutiert und doch nicht abschließend geklärt ist die Art der Verbindung bei festsitzenden Implantatrestaurationen. Grundsätzlich kann zwischen zementiert oder verschraubt gestalteten Versorgungen unterschieden werden. Aufgrund des Risikos, dass Zementreste im Sulkus verbleiben, empfiehlt es sich, bei der zementierten Therapievariante individualisierte Abutments zu nutzen. Vor allem im Frontzahngebiet werden hiermit bei einer für die Verschraubung ungünstigen Implantatachse ansprechende Ergebnisse erzielt. Die verschraubten Implantat-restaurationen lassen sich im Bedarfsfall leicht entfernen und zeigen mit der Sinterverbundtechnik ästhetisch, biologisch und mechanisch hervorragende Resultate. Bei korrekter Anwendung ist keine der beiden Therapievarianten überlegen, und die Entscheidung, welche zum Einsatz kommt, hängt von der Präferenz des behandelnden Zahnarztes ab. Digitale Fertigung von herausnehmbarem Zahnersatz https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38984 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38984 Pospiech, Peter<br>Seite 1031 - 1039<br>Während festsitzender Zahnersatz schon seit Jahren vollständig bzw. teilweise digital hergestellt werden kann, steht der herausnehmbare Zahnersatz erst am Beginn dieser Entwicklung. In der Totalprothetik scheinen sich bereits gangbare und klinikreife Wege abzuzeichnen. Die hinsichtlich Konstruktion, Planung und Ausführung komplexeren Anforderungen der Teilprothese erlauben bislang allerdings keine rein digitalen Lösungen. Hier sind auch die Möglichkeiten einer rechnergestützten Planung noch nicht ausgeschöpft. Neue Materialkombinationen, Rapid-Prototyping-Verfahren und CAD-Konstruktionen gibt es zwar schon in Ansätzen, aber die Serienreife lässt noch auf sich warten. Digital hergestellte Totalprothesen - Ein Vergleich zweier Systeme https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38985 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38985 Peroz, Ingrid / Peroz, Simon / Sabbagh, Hisham<br>Seite 1041 - 1047<br>Die digitale Herstellung von Zahnersatz hat auch in die Totalprothetik Eingang gefunden. Damit lassen sich Prothesen in deutlich weniger Arbeitsschritten anfertigen. Vorgestellt werden die beiden digitalen Systeme Baltic Denture System und Whole You Nexteeth sowie erste Erfahrungen mit ihnen. Die Prothesen haben eine sehr gute Passgenauigkeit und sind trotz der standardisierten Aufstellung ästhetisch ansprechend. Die statische Okklusion ist je nach System bereits bei der Eingliederung sehr gut bzw. bedurfte der Korrektur. Aufgrund der frästechnischen Herstellung aus vorgefertigten Kunststoffblöcken sind die werkstoffkundlichen Eigenschaften der Kunststoffe besser als bei analoger Herstellung. Die prothetische Versorgung von Patienten mit Mikrostomie - Analoge Probleme digital gelöst https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38986 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38986 Adali, Ufuk / Beuer, Florian / Schober, Sven<br>Seite 1049 - 1055<br>Die prothetische Versorgung von Patienten mit Mikrostomie stellt den Behandler und den Betroffenen vor eine große Herausforderung. Wegen der eingeschränkten Mundöffnung sind Abformungen oft nur unter Schmerzen und mit der Gefahr von Einrissen der Lippen möglich. Durch die Zuhilfenahme eines intraoralen Scanners kann dieses Problem elegant gelöst und selbst ein kombiniert festsitzend-herausnehmbarer Zahnersatz hergestellt werden. Komplexe Rekonstruktionen - Analoge und digitale Parameter für ein patientenindividuelles Ergebnis https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38987 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38987 Gollner, Martin<br>Seite 1057 - 1067<br>Implantatgetragene Suprakonstruktionen bei Hart- und Weichgewebsdefiziten mit der Rekonstruktion einer patientenindividuellen neuen Okklusionsebene stellen Behandler und Zahntechniker vor komplexe Herausforderungen. Hierbei muss es dem Team gelingen, prothetische Maßnahmen unter funktionellen, phonetischen, ästhetischen und langfristig stabilen Parametern umzusetzen. Digitale Abläufe und Herstellungsprozesse nehmen neben den bekannten analogen Verfahren einen immer größeren Teil der Therapie ein. Vor allem in der Patientenanalyse, Planung, implantatchirurgischen Umsetzung (Positionierung) und CAD/CAM-Gerüstherstellung sind digitale Prozesse nicht mehr wegzudenken. Der Beitrag beschreibt das methodische Vorgehen und erläutert, inwieweit sich zurzeit die beiden Wege - analog und digital - für eine patientenindividuelle ästhetische Rekonstruktion optimal ergänzen können. Interpretation von Röntgenbildern https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38988 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38988 Granatsplitter<br>Schulze, Dirk<br>Seite 1069 - 1069 Zeitschriftenreferate https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38989 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38989 Devigus, Alessandro<br>Seite 1071 - 1072 Abrechnung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38990 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38990 Angemessenes Honorar (VIII)<br>Winzen, Olaf<br>Seite 1073 - 1074 Rechtsfragen https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38991 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38991 Zahnmedizinische Begutachtungen dürfen nur durch Medizinischen Dienst der Krankenversicherung erfolgen<br>Zurstraßen, Arno<br>Seite 1075 - 1075 Das aktuelle Urteil https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38992 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38992 Der Zahnarzt, der Sachverständige und nicht allgemein anerkannte Behandlungsmethoden<br>Gröschl, Daniel / Rist, Tobias<br>Seite 1077 - 1079 Steuerrecht https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38993 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38993 Steuervorteile bei denkmalgeschützten Gebäuden<br>Bischoff, Johannes G. / Jäger, Sabine<br>Seite 1081 - 1082