Die Quintessenz 11/2017 https://qd.quintessenz.de "Die Quintessenz" bietet monatlich Beiträge aus allen Fachgebieten der Zahnmedizin. Mit ihren 15 Sektionen und vielen zusätzlichen Rubriken wird sie zu einem umfassenden Sammelwerk der gesamten Zahnheilkunde. Die Zeitschrift unterstützt den Zahnarzt mit praxisbezogenen Artikeln in seiner täglichen Arbeit und hält ihn über neue Entwicklungen auf dem Laufenden. Dreimal pro Jahr gibt es aktuelle Schwerpunktthemen, deren unterschiedliche Aspekte in den verschiedenen Sektionen detailliert abgehandelt werden. Die Schwerpunktausgaben bieten zusätzlich einen Online-Wissenstest mit der Möglichkeit, jeweils fünf Fortbildungspunkte zu erwerben. Dieses vielseitige Nachschlagewerk wächst jährlich um mehr als 1.600 Seiten mit mehr als 1.800 zum größten Teil farbigen Abbildungen. Abonnenten erhalten außerdem unter qd.quintessenz.de uneingeschränkte Zugangsberechtigung für die Online-Version der Zeitschrift mit dem Volltext aller Ausgaben seit 2003. • 12 x im Jahr direkt auf Ihren Schreibtisch. • Starker Praxisbezug. • Schwerpunktausgaben mit Online-Wissenstests und der Möglichkeit Fortbildungspunkte zu erwerben. • Kostenloser Online-Zugang für Abonnenten mit optimalen Recherchemöglichkeiten in allen Ausgaben seit 2003. • Kostenloser Zugang für Abonnenten zur App-Version. Wie alles begann? Lesen Sie ausgewählte Beiträge des ersten Jahrgangs 1950 der "Quintessenz der zahnärztlichen Literatur" als Faksimile (PDF). Dieser RSS-Feed enthält das jeweils neueste Inhaltsverzeichnis einschließlich Abstracts. de Quintessenz Verlags-GmbH 2017-11-06 Die Quintessenz 11/2017 https://qd.quintessenz.de https://www.quintessenz.de/webservices/COVER/j_1_norm.png 20 % pures Glück https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39251 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39251 Frankenberger, Roland<br>Seite 1205 - 1205 Form- und Schichtkorrektur mit der Cut-back-Technik zur Optimierung von Kompositveneers https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39252 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39252 Darstellung des Vorgehens anhand eines Fallbeispiels<br>Krueger-Janson, Ulf<br>Seite 1211 - 1223<br>Bei der Anfertigung von komplexen Kompositaufbauten, aber auch einfacheren Restaurationen im Frontzahnbereich besteht die Möglichkeit, das Ergebnis mit der sogenannten Cut-back-Technik zu verbessern. Dies kann sowohl einzeitig als auch zweizeitig erfolgen. Wenn ein Kompositaufbau oder eine Kompositfüllung erhebliche Zeit in Anspruch nimmt, lässt sich die farbliche Integration aufgrund der Dehydration der Nachbarzähne nicht genau beurteilen. Es ist daher ratsam, das Ergebnis nach erfolgter Rehydration erneut zu überprüfen. Im Fall von unstimmigen Farb- und Helligkeitswerten sowie Abweichungen von Strukturmerkmalen im Schichtbereich sollte der Schichtaufbau überarbeitet werden (zweizeitige Vorgehensweise). Zur Korrektur der ausgewählten Bereiche kann alternativ zum Schleifkörper auch ein gezielter Abtrag ("cut back") mit einem Pulverstrahlgerät erfolgen. Anschließend werden die reduzierten Areale mit fließfähigen Kompositen unterschiedlicher Farben oder deren Mischung aufgebaut. Der Beitrag beschreibt das Vorgehen anhand eines Fallbeispiels. Repetitorium https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39253 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39253 Einpassen von Keramikrestaurationen<br>Frankenberger, Roland / Krämer, Norbert / Roggendorf, Matthias J.<br>Seite 1225 - 1230 Extensionsbrücken - Ein praxisorientiertes Update https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39254 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39254 Klotz, Anna-Luisa / Rammelsberg, Peter / Zenthöfer, Andreas<br>Seite 1233 - 1250<br>Der Beitrag gibt einen Überblick über die aktuelle Datenlage zur klinischen Leistungsfähigkeit zahn- und implantatgetragener metall- bzw. vollkeramischer Extensionsbrücken. In diesem Rahmen werden Planungsüberlegungen zur Herstellung von Extensionsbrücken beschrieben und materialspezifische sowie biologische Einflussfaktoren diskutiert. Anschließend erfolgt eine zusammenfassende Darstellung sowohl der klinischen Komplikationen als auch der Überlebensraten zahn- und implantatgetragener Extensionsbrücken unter Berücksichtigung der verwendeten Materialien. Aus diesen Ergebnissen resultieren praxisnahe Empfehlungen zu möglichen prothetischen Behandlungskonzepten. Da in der "Quintessenz" 7/2017 bereits ein Artikel über einflügelige Adhäsivbrücken erschienen ist, wird diese Sonderform der Extensionsbrücke in dem vorliegenden Beitrag nicht behandelt. Des Weiteren geht die Arbeit nicht auf das "All-on-4-Konzept" ein. Dysgnathie, Kieferorthopädie und kraniomandibuläre Dysfunktion - gibt es Zusammenhänge? https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39255 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39255 Kirschneck, Christian<br>Seite 1253 - 1260<br>Kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) stellen für den Behandler im klinischen Alltag aufgrund ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit meist keine einfache Therapieaufgabe dar. Wenn bei Patienten mit CMD kieferorthopädische Maßnahmen anstehen oder CMD-Symptome während einer kieferorthopädischen Behandlung neu auftreten, herrscht aufseiten des Patienten, des Zahnarztes und des Kieferorthopäden oft große Unsicherheit, ob die Therapie gefahrfrei durchgeführt oder fortgesetzt werden kann und welche Voraussetzungen dafür ggf. erfüllt sein müssen. Daneben wird häufig angenommen, dass kieferorthopädische Maßnahmen in Form einer Korrektur bestehender, potenziell CMD-relevanter Dysgnathien und Malokklusionen auch präventiv-kurativ in der CMD-Therapie eingesetzt werden können. Der Beitrag versucht daher, eine Übersicht über den derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand bezüglich möglicher Zusammenhänge zwischen Dysgnathien, Malokklusionen, kieferorthopädischer Behandlung und CMD zu geben. Hierbei finden auch unterschiedliche Therapieformen wie die Extraktion bleibender Prämolaren und in Betracht kommende kieferorthopädische präventiv-kurative Ansätze Berücksichtigung. Darüber hinaus werden klinische Empfehlungen für das diagnostisch-therapeutische Vorgehen bei Patienten mit CMD-Problemen vor, während und nach kieferorthopädischer Therapie in einem interdisziplinären Behandlerteam vorgestellt. Der retinierte Eckzahn im Oberkiefer - eine interdisziplinäre Herausforderung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39256 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39256 Therapeutische Möglichkeiten anhand dreier Fallbeispiele<br>Bornstein, Michael M. / Janner, Simone F. M.<br>Seite 1261 - 1272<br>Eckzähne im Oberkiefer sind nach den dritten Molaren die am häufigsten retinierten Zähne im bleibenden Gebiss. In der Regel werden sie bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert. Die Therapie sollte idealerweise interdisziplinär mit einem Kieferorthopäden in der Führungsrolle erfolgen. Für die Behandlung gibt es vielfältige Optionen, die von einem Wait-and-see-Konzept über eine chirurgische Anschlingung mit kieferorthopädischer Zahneinreihung bis hin zur Autotransplantation reichen. Vor allem im fortgeschrittenen Patientenalter und bei fehlender Symptomatik ist es auch möglich, einen retinierten Eckzahn zu belassen und erst bei der Entstehung einer Pathologie chirurgisch zu entfernen. Mittels dreidimensionaler Bildgebung in Form der digitalen Volumentomographie können durch retinierte Eckzähne bedingte Komplikationen wie Wurzelresorptionen an benachbarten Zähnen oder eine follikuläre Zystenbildung präzise und frühzeitig diagnostiziert werden. In dem Beitrag wird anhand dreier Fallbeispiele auf einige therapeutische Möglichkeiten bei retinierten Eckzähnen im Oberkiefer eingegangen. Diagnostik und Therapie der orofazialen Granulomatose https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39257 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39257 Sutter, Eveline / Kamarchev, Jivko / Rücker, Martin / Stadlinger, Bernd<br>Seite 1273 - 1279<br>Der Begriff orofaziale Granulomatose wurde 1985 eingeführt und umfasst das Melkersson-Rosenthal-Syndrom und die Cheilitis granulomatosa, wobei Letztere isoliert oder auch im Rahmen des Melkersson-Rosenthal-Syndroms auftreten kann. Die orofaziale Granulomatose ist eine seltene, chronisch entzündliche Erkrankung der oralen und maxillofazialen Weichgewebe mit unklarer Ätiologie. Ihre Diagnose ergibt sich aus dem klinischen Bild rezidivierender Schwellungen und charakteristischen nicht verkäsenden Granulomen in der Histologie. Differenzialdiagnostisch sind u. a. ein Angioödem, Morbus Crohn, Sarkoidose und Tuberkulose abzugrenzen. Kortikosteroide bilden den wichtigsten Behandlungsansatz. Wesentlich ist die Früherkennung der Erkrankung, da Schwellungsschübe im Frühstadium anders als persistierende Schwellungen im chronischen Verlauf besser auf die medikamentöse Therapie ansprechen. Daher kommt gerade Zahnärzten eine bedeutsame Screeningfunktion zu. Neue Abnahmeprüfung DVT bis zum 31.01.2018 - was ändert sich in der Praxis? https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39258 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39258 Anger, Joachim / Schulze, Dirk<br>Seite 1281 - 1285<br>Digitale Volumentomographen (DVT) sind Röntgeneinrichtungen, in denen Patienten Rönt-genstrahlung ausgesetzt werden. Mit den neuen normativen Vorgaben (DIN 6868-161 und DIN 6868-15) wurde eine Basis geschaffen, um ein Mindestmaß an Bildqualität im Verhältnis zur applizierten Dosis zu gewährleisten. So war es möglich, die bis dahin vom Hersteller bezogenen Vorgaben zur Umsetzung der Qualitätssicherung für DVT-Geräte welt-weit erstmals abzuschaffen und ein vereinheitlichtes Vorgehen zu etablieren. Für viele Betreiber ergeben sich aus diesen normativen Veränderungen deutliche Vereinfachungen bei der Durchführung der Konstanzprüfung, was u. a. eine erhebliche Zeitersparnis mit sich bringt. Interpretation von Röntgenbildern https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39259 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39259 Kalzifikationen eines intralingualen Hämangioms<br>Schulze, Dirk<br>Seite 1287 - 1288 Zeitschriftenreferate https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39260 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39260 Devigus, Alessandro<br>Seite 1289 - 1290 Rechtssicherer Transfer von Patientendaten im digitalen Zeitalter https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39261 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39261 Malik, Thomas<br>Seite 1291 - 1296<br>Täglich werden Unmengen an sensiblen Daten im Gesundheitswesen ausgetauscht, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Allen voran geht es dabei um digitale Röntgenbilder, DVT-, CT-, MRT-Aufnahmen, Arztbriefe, OP-Berichte und Informationen aus der Patientenakte. So vielfältig wie die Daten selbst sind auch die unterschiedlichen Leistungsträger, mit denen regelmäßig kommuniziert wird und Informationen ausgetauscht werden. Der Datenaustausch soll im Praxisalltag vor allem unkompliziert, schnell und praktikabel sein. Deshalb greifen viele Praxen - meist mit schlechtem Gewissen und im Bewusstsein, dass dies verboten ist - auf den unverschlüsselten Versand per E-Mail zurück. Die Gründe hierfür liegen oft in mangelnden Alternativen, inkompatiblen Verschlüsselungsmethoden oder komplizierten und unpraktischen Systemen. In Zeiten der Digitalisierung wird der rechtssichere elektronische Datentransfer zwischen den verschiedenen Leistungserbringern immer wichtiger und bietet schlussendlich einen Mehrwert für alle Beteiligten. Der Beitrag hilft dabei, nicht den Überblick im digitalen Datendschungel zu verlieren, bereitet das wichtigste Hintergrundwissen verständlich auf und erläutert Möglichkeiten für die Umsetzung im Praxisalltag. Abrechnung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39262 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39262 Angemessenes Honorar (X)<br>Winzen, Olaf<br>Seite 1297 - 1298 Rechtsfragen https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39263 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39263 Erkrankung an Epilepsie und fehlende Therapieeinsicht führen zum Entzug der Approbation<br>Zurstraßen, Arno<br>Seite 1299 - 1300 Das aktuelle Urteil https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39264 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39264 Kein Schmerzensgeld oder Schadenersatz bei gezielt herbeigeführter Beschädigung einer Prothese<br>Gröschl, Daniel / Rist, Tobias<br>Seite 1301 - 1303 Steuerrecht https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39265 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39265 Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Teil 1: Geschenke an Mitarbeiter im Vorfeld steuerlich prüfen<br>Bischoff, Johannes G. / Jäger, Sabine<br>Seite 1305 - 1307