Die Quintessenz 5/2017 https://qd.quintessenz.de "Die Quintessenz" bietet monatlich Beiträge aus allen Fachgebieten der Zahnmedizin. Mit ihren 15 Sektionen und vielen zusätzlichen Rubriken wird sie zu einem umfassenden Sammelwerk der gesamten Zahnheilkunde. Die Zeitschrift unterstützt den Zahnarzt mit praxisbezogenen Artikeln in seiner täglichen Arbeit und hält ihn über neue Entwicklungen auf dem Laufenden. Dreimal pro Jahr gibt es aktuelle Schwerpunktthemen, deren unterschiedliche Aspekte in den verschiedenen Sektionen detailliert abgehandelt werden. Die Schwerpunktausgaben bieten zusätzlich einen Online-Wissenstest mit der Möglichkeit, jeweils fünf Fortbildungspunkte zu erwerben. Dieses vielseitige Nachschlagewerk wächst jährlich um mehr als 1.600 Seiten mit mehr als 1.800 zum größten Teil farbigen Abbildungen. Abonnenten erhalten außerdem unter qd.quintessenz.de uneingeschränkte Zugangsberechtigung für die Online-Version der Zeitschrift mit dem Volltext aller Ausgaben seit 2003. • 12 x im Jahr direkt auf Ihren Schreibtisch. • Starker Praxisbezug. • Schwerpunktausgaben mit Online-Wissenstests und der Möglichkeit Fortbildungspunkte zu erwerben. • Kostenloser Online-Zugang für Abonnenten mit optimalen Recherchemöglichkeiten in allen Ausgaben seit 2003. • Kostenloser Zugang für Abonnenten zur App-Version. Wie alles begann? Lesen Sie ausgewählte Beiträge des ersten Jahrgangs 1950 der "Quintessenz der zahnärztlichen Literatur" als Faksimile (PDF). Dieser RSS-Feed enthält das jeweils neueste Inhaltsverzeichnis einschließlich Abstracts. de Quintessenz Verlags-GmbH 2017-05-04 Die Quintessenz 5/2017 https://qd.quintessenz.de https://www.quintessenz.de/webservices/COVER/j_1_norm.png Editorial: Kieferorthopädie interdisziplinär https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38219 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38219 Proff, Peter / Huck, Lothar<br>Seite 479 - 479 Diagnostik und moderne Bildgebung in der kieferorthopädischen Behandlung erwachsener Patienten https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38220 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38220 Santander, Petra / Meyer-Marcotty, Philipp<br>Seite 485 - 494<br>Eine umfassende zahnärztliche Behandlung erwachsener Patienten erfordert meist die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen, damit eine gute Funktion, harmonische Proportionen und eine zufriedenstellende Ästhetik erzielt werden. Um optimale Therapieergebnisse aus jeder einzelnen Disziplin zu erhalten, ist zunächst eine akkurate Diagnostik notwendig. Neben der Erhebung der Anamnese und klinischer Befunde gewinnen bildgebende Verfahren immer mehr an Bedeutung. Sie vervollständigen die Diagnostik und sind wertvolle Hilfsmittel sowohl bei der Behandlungsplanung der unterschiedlichen Disziplinen als auch in der Beurteilung des Therapieverlaufs. Auf diese Weise können selbst komplexe Fälle synergistisch zum Erfolg geführt werden. Die Bedeutung der Funktion in der kieferorthopädischen Erwachsenenbehandlung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38221 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38221 Korbmacher-Steiner, Heike<br>Seite 495 - 503<br>Dysfunktionen mit Wechselwirkungen zum stomatognathen System sollte insbesondere bei Erwachsenen Beachtung geschenkt werden, denn häufig gefährden über Jahrzehnte etablierte, manchmal auch nicht in unmittelbarer Nähe des stomatognathen Systems vorliegende Dysfunktionsketten ein langfristig stabiles kieferorthopädisches Behandlungsergebnis. Eine Berücksichtigung dieser Wechselwirkungen ist bei einem komplexen Diagnostikbefund und einem Erfolg versprechenden Therapieansatz eine Conditio sine qua non. Nach dem Stand der Fachliteratur verbieten sich sowohl eine pauschale ganzheitliche Betrachtung als auch eine gänzliche Nihilierung funktioneller Wechselwirkungen. Auf der Basis wissenschaftlicher Arbeiten wurden mit dem sogenannten interaktiven Funktionslogensystem der innere und der äußere Funktionskreis erweitert. Eine Therapie von Dysfunktionen bei Erwachsenen ist meist interdisziplinärer Natur und stellt für alle Beteiligten eine Herausforderung dar: Therapeuten müssen bereits seit Längerem etablierte (Dys-)Funktionsstrukturen aufbrechen, während Patienten nur mit großer Disziplin und sehr langsam eine Harmonisierung erzielen können. Ästhetik und Funktion in der Erwachsenenkieferorthopädie https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38222 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38222 Stellzig-Eisenhauer, Angelika<br>Seite 505 - 512<br>Der Anteil erwachsener Patienten, die eine kieferorthopädische Behandlung wünschen, hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, jedoch vornehmlich in einer gestiegenen Eigenwahrnehmung bezüglich der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität zu sehen. Neben ästhetischen Aspekten stellen dabei auch kaufunktionelle Probleme oftmals den motivierenden Faktor für eine kieferorthopädische Behandlung dar. Während die Kriterien hinsichtlich der Indikation bei Erwachsenen und Jugendlichen identisch sind, gibt es doch essenzielle altersbedingte biologische und morphologische Unterschiede, die im Rahmen der Therapieplanung und -durchführung berücksichtigt werden müssen. Aufgrund der häufig komplexen Problematik ist es zudem sinnvoll, die Therapie in einem interdisziplinären Behandlungsteam aus den Bereichen Zahnerhaltung, zahnärztliche Prothetik, Kieferorthopädie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchzuführen, um das individuelle ästhetische und funktionelle Optimum für den Patienten zu erreichen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Erwachsenenkieferorthopädie und geht dabei insbesondere auf die kieferorthopädische Korrektur von Zahnfehlstellungen bei Erwachsenen, präprothetische Maßnahmen sowie die Besonderheiten bei einer kieferorthopädischen Therapie im parodontal geschädigten Gebiss ein. Möglichkeiten und Grenzen der kieferorthopädischen Erwachsenenbehandlung mit wenig sichtbaren Therapiemitteln https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38223 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38223 Drechsler, Thomas<br>Seite 515 - 523<br>Der Wunsch erwachsener Patienten, durch eine kieferorthopädische Korrektur gerade ausgerichtete Zähne zu erhalten, ist in aller Regel damit verbunden, dass während der gesamten Behandlungszeit eine mehr oder weniger auffällige, gut sichtbare Multibracketapparatur so lange getragen werden muss, bis das endgültige Ergebnis der Therapie erreicht ist. Alternativ dazu konkurrieren etwa seit den letzten 20 Jahren zwei unterschiedliche Behandlungskonzepte mit deutlich weniger wahrnehmbaren Therapiemitteln und jeweils spezifischer Indikationsstellung. So bietet einerseits die Anbringung einer fest eingegliederten Apparatur auf der Zahnrückseite, die sogenannte Lingualtherapie, grundsätzlich biomechanische Vorteile, während die kieferorthopädische Korrektur mittels herausnehmbarer, sequenzieller Miniplastschienen, auch als Aligner bezeichnet, für den Betroffenen oftmals einen Komfortgewinn bedeutet. Hier gilt es, unter Berücksichtigung der Therapieaufgaben und der individuellen Bedürfnisse des Patienten zwischen beiden Techniken im Kontext des aktuellen Entwicklungsstandes zu differenzieren und diese ggf. sogar zu kombinieren. Restaurative Maßnahmen zur Optimierung der Ästhetik bei Erwachsenen https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38224 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38224 Schnittstelle zwischen Kieferorthopädie und Zahnerhaltung<br>Hahn, Britta / Soliman, Sebastian / Krastl, Gabriel<br>Seite 525 - 532<br>Restaurationen nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung können einen wichtigen Schritt zur weiteren Optimierung des ästhetischen Ergebnisses darstellen. 
Sie schließen Zahnverbreiterungen zum Diastemaschluss, den Aufbau von hypoplastischen Zähnen, zervikale Zahnformkorrekturen im parodontal vorgeschädigten Gebiss und Rekonstruktionen an abradierten Zähnen ein. Kieferorthopädie im parodontal geschädigten Gebiss https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38225 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38225 Schnittstelle zwischen Kieferorthopädie und Parodontologie<br>Kirschneck, Christian<br>Seite 533 - 544<br>Wie aktuelle Daten der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zeigen, wird der Behandlungsbedarf von Parodontalerkrankungen bei rückläufiger Kariesprävalenz weiter zunehmen. Das frühzeitige Erkennen und korrekte Vorgehen bei Patienten mit einer parodontalen Problematik ist von entscheidender Bedeutung für den Behandlungserfolg. Eine interdisziplinäre Therapie unter Beteiligung vor allem der Parodontologie und der Kieferorthopädie kann dazu beitragen, das bestmögliche Behandlungsergebnis für den Patienten zu erreichen. Der Beitrag gibt einen Überblick über kieferorthopädisch relevante Folgen einer chronischen Parodontalerkrankung sowie die Indikation, Vorteile und Möglichkeiten einer kieferorthopädischen Therapie im parodontal geschädigten Gebiss für typische Befunde unter Berücksichtigung regenerativer Verfahren (gesteuerte Geweberegeneration). Darüber hinaus wird anhand eines Patientenfalles eine etablierte interdisziplinäre Behandlungssystematik vorgestellt. Präprothetische Kieferorthopädie als Grundlage für eine erfolgreiche Versorgung mit Zahnersatz https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38226 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38226 Crismani, Adriano<br>Seite 545 - 553<br>Ästhetik und Funktion sind heutzutage nicht trennbar und im Rahmen einer State-of-the- Art-Versorgung als gemeinsames Ziel eines interdisziplinären Therapiezugangs zu betrachten. Kieferorthopädische Maßnahmen dienen in solchen Fällen dazu, die Ausgangslage für eine erfolgreiche Versorgung mit Zahnersatz zu verbessern. Der Beitrag vermittelt einen Überblick darüber, welche kieferorthopädischen Behandlungsformen vor einer prothetischen Rehabilitation durchgeführt werden können. Möglichkeiten und Perspektiven der skelettalen Verankerung am Beispiel der präprothetischen Molarenaufrichtung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38227 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38227 Wilmes, Benedict / Drescher, Dieter<br>Seite 555 - 562<br>Nach dem Verlust von Molaren neigen benachbarte Zähne zur Kippung bzw. Elongation. Für eine substanzschonende prothetische Rehabilitation sind die Aufrichtung der gekippten Zähne und die Intrusion der elongierten Molaren erforderlich, was jedoch oft eine große Herausforderung an die kieferorthopädische Verankerung darstellt. In den letzten Jahren wurden Miniimplantate zur Verankerung auch für diese präprothetischen Aufgaben eingeführt. So kann die Mechanik ästhetisch weitaus ansprechender gestaltet werden, und dentale Nebenwirkungen auf Verankerungszähne lassen sich gänzlich vermeiden. Orthognathe Chirurgie bei Erwachsenen mit ausgeprägten skelettalen Diskrepanzen https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38228 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38228 Krey, Karl-Friedrich / Darkazanly, Nawras / Kaduk, Wolfram<br>Seite 563 - 572<br>Trotz des mittlerweile großen rein kieferorthopädischen Therapiespektrums können aus-
geprägte skelettale Diskrepanzen vor dem Hintergrund eines stabilen funktionellen und ästhetischen Ergebnisses nur kombiniert kieferorthopädisch und kieferchirurgisch be-
handelt werden. Im Rahmen dieser Übersichtsarbeit wird die notwendige Behandlungssystematik unter besonderer Berücksichtigung der prächirurgischen kieferorthopädischen Maßnahmen dargestellt. Aus der Vielzahl möglicher chirurgischer Verfahren zur Gesichtsskelettverlagerung soll exemplarisch die supraforaminale sagittale Unterkieferosteotomie näher beschrieben werden. Die Komplexität einer kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Kombinationsbehandlung erfordert eine differenzierte Indikationsstellung und Planung unter Beachtung psychologischer, funktioneller und rezidivprophylaktischer Maßnahmen. Obstruktive Schlafapnoe - Kieferorthopädie als Schnittstelle zur inneren Medizin und zur Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38229 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38229 Koos, Bernd / Finke, Hannah / Lenz, Jan-Hendrik<br>Seite 573 - 583<br>Die obstruktive Schlafapnoe (OSA), die etwa 2 bis 7 % der Erwachsenen und 
ungefähr 3 % der Kinder betrifft, zeichnet sich durch Tagesschläfrigkeit als 
wichtigstes klinisches Symptom aus und führt unbehandelt unter Umständen zu umfangreichen kardiovaskulären Spätfolgen. Bei leicht- bis mittelgradiger OSA 
(Apnoe-Hypopnoe-Index ≤ 30/h und Body-Mass-Index < 30 kg/m2) kann eine 
Unterkieferprotrusionsschiene (UPS) einen hohen therapeutischen Nutzen haben 
und eine Alternative zu den Positivdrucktherapieverfahren sein. Wenn Letztere 
nicht suffizient eingesetzt werden können, kann die UPS auch bei höherem 
Apnoe-Hypopnoe- und Body-Mass-Index zur Verbesserung der Symptomatik 
beitragen. Die Indikationsstellung und die regelmäßige Nachkontrolle obliegen 
einem qualifizierten Schlafmediziner, und die Anpassung erfolgt durch 
schlafmedizinisch weitergebildete Zahnärzte, Kieferorthopäden oder Kieferchirurgen. Eine UPS stellt deshalb in vielen Fällen für den Patienten eine komfortable Alternative dar, so dass in der Regel mit einer hohen Akzeptanz und einer guten Compliance zu rechnen ist. Interpretation von Röntgenbildern https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38230 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38230 Aspergillom der linken Kieferhöhle<br>Schulze, Dirk<br>Seite 585 - 586 Zeitschriftenreferate https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38231 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38231 Devigus, Alessandro<br>Seite 587 - 588 Abrechnung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38232 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38232 Angemessenes Honorar (IV)<br>Winzen, Olaf<br>Seite 589 - 590 Rechtsfragen https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38233 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38233 Zahnärztliche Tätigkeit als Juniorpartner in einer Gemeinschaftspraxis kann sozialversicherungspflichtig sein<br>Zurstraßen, Arno<br>Seite 591 - 592 Das aktuelle Urteil https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38234 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38234 BGH entscheidet gegen Bewertungsportal<br>Gröschl, Daniel<br>Seite 593 - 594 Steuerrecht https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38235 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=38235 Gründung einer MVZ-GmbH: Fallstricke nicht unterschätzen<br>Bischoff, Johannes G. / Rößiger, Janine<br>Seite 595 - 597