Die Quintessenz 3/2017 https://qd.quintessenz.de "Die Quintessenz" bietet monatlich Beiträge aus allen Fachgebieten der Zahnmedizin. Mit ihren 15 Sektionen und vielen zusätzlichen Rubriken wird sie zu einem umfassenden Sammelwerk der gesamten Zahnheilkunde. Die Zeitschrift unterstützt den Zahnarzt mit praxisbezogenen Artikeln in seiner täglichen Arbeit und hält ihn über neue Entwicklungen auf dem Laufenden. Dreimal pro Jahr gibt es aktuelle Schwerpunktthemen, deren unterschiedliche Aspekte in den verschiedenen Sektionen detailliert abgehandelt werden. Die Schwerpunktausgaben bieten zusätzlich einen Online-Wissenstest mit der Möglichkeit, jeweils fünf Fortbildungspunkte zu erwerben. Dieses vielseitige Nachschlagewerk wächst jährlich um mehr als 1.600 Seiten mit mehr als 1.800 zum größten Teil farbigen Abbildungen. Abonnenten erhalten außerdem unter qd.quintessenz.de uneingeschränkte Zugangsberechtigung für die Online-Version der Zeitschrift mit dem Volltext aller Ausgaben seit 2003. • 12 x im Jahr direkt auf Ihren Schreibtisch. • Starker Praxisbezug. • Schwerpunktausgaben mit Online-Wissenstests und der Möglichkeit Fortbildungspunkte zu erwerben. • Kostenloser Online-Zugang für Abonnenten mit optimalen Recherchemöglichkeiten in allen Ausgaben seit 2003. • Kostenloser Zugang für Abonnenten zur App-Version. Wie alles begann? Lesen Sie ausgewählte Beiträge des ersten Jahrgangs 1950 der "Quintessenz der zahnärztlichen Literatur" als Faksimile (PDF). Dieser RSS-Feed enthält das jeweils neueste Inhaltsverzeichnis einschließlich Abstracts. de Quintessenz Verlags-GmbH 2017-03-07 Die Quintessenz 3/2017 https://qd.quintessenz.de https://www.quintessenz.de/webservices/COVER/j_1_norm.png Evidenz - Fluch oder Segen? https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37840 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37840 Frankenberger, Roland<br>Seite 243 - 243 Chairside gefertigte keramische Teilkronen https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37841 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37841 Empfehlungen zu Materialauswahl, klinischer Umsetzung und Fehlervermeidung<br>Rinke, Sven / Ziebolz, Holger / Davarpanah, Ila / Ziebolz, Dirk<br>Seite 249 - 261<br>Nach mehr als 3 Jahrzehnten ist die Chairside-Fertigung von Einzelzahnrestaurationen eine erfolgssichere und gut dokumentierte Behandlungsoption für die zahnärztliche Praxis. Kontinuierliche Weiterentwicklungen des Verfahrens, aber auch neue Materialien haben zu einer beständigen Erweiterung der Indikationen geführt. CAD/CAM-gefertigte Teilkronen sind heute eine Standardindikation. Der klinische Langzeiterfolg wird dabei nicht nur durch die Präzision des Verfahrens und die Dauerfestigkeit der Materialien bestimmt, sondern auch durch das Vermeiden klinisch relevanter Fehlerquellen. Hierbei sind im Wesentlichen eine material- und verfahrensgerechte Präparation, eine korrekte digitale Datenerfassung durch gutes Weichgewebs- und Feuchtigkeitsmanagement sowie das Einhalten der vorgegebenen Scansystematik zu nennen. Darüber hinaus tragen die Festlegung der materialspezifischen Designparameter und die Auswahl geeigneter Schleifinstrumente und -modi entscheidend zur hohen Präzision der Fertigung bei. Für die adhäsive Befestigung CAD/CAM-gefertigter Teilkronen ist die Verwendung von Kompositen mit separater Zahnhartsubstanzkonditionierung (Selective-Enamel-Etch- oder Etch-and-Rinse-Technik) weiterhin als Standard anzusehen. Ein parodontales Praxiskonzept mit dem Schwerpunkt Perioprothetik https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37853 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37853 Hänssler, Felix / Salenbauch, Norbert / Kirch, Sven / Langner, Jan<br>Seite 263 - 271<br>Der Beitrag stellt die einzelnen Phasen der systematischen Parodontitistherapie kurz vor und gibt dazu praktische Hinweise. Die für die restaurative Phase geltenden Grundprinzipien werden angesprochen. Es handelt sich um ein Konzept unter vielen, wobei die elementare Systematik allgemeingültig ist. Konditionierung der Brückenzwischengliedauflage in der ästhetischen Zone https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37843 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37843 Wolfart, Stefan<br>Seite 273 - 290<br>Bei der Rehabilitation unserer Patienten mit Brückenrestaurationen nimmt die Gestaltung des Brückenzwischengliedes und der dazugehörigen Schleimhautauflage vor allem im ästhetisch relevanten Frontzahnbereich eine Schlüsselrolle ein. Die Therapieentscheidung hängt davon ab, ob der nicht erhaltungswürdige Zahn noch vorhanden oder bereits extrahiert ist. Sofern sich der Zahn noch in situ befindet, kommt die sogenannte Immediate-Pontic-Technik zum Einsatz. Dabei wird das Weichgewebe während der Abheilung der Extraktionsalveole mit einem in diese hineinragenden "ovate pontic" gestützt. Für den Fall, dass der labiale Gewebsverlust nach Ausheilung der Alveole zu ausgeprägt ist, kann eine chirurgische Korrektur der Auflage vorgenommen werden. Hierzu eignet sich je nach Ausgangssituation entweder die Rolllappentechnik oder ein freies subepitheliales Bindegewebstransplantat. Im nächsten Schritt erfolgt das 
Modellieren der Brückenzwischengliedauflage mit einem Kugeldiamanten im roten Winkelstück oder einem Elektrotom mit schlingenförmigem Ansatz. Der so vorbereitete Zwischengliedbereich wird mit einem Provisorium weiter ausgeformt. Sobald die Auflage ästhetisch und funktionell ausgetestet und die Reinigungsfähigkeit dieses Bereiches durch den Patienten gegeben ist, kann mit der Anfertigung der definitiven Brückenversorgung begonnen werden. Biologisch orientierte Augmentation - Das Potenzial "hoffnungsloser" Zähne https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37844 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37844 Eine Falldarstellung<br>Hundeshagen, Benjamin<br>Seite 291 - 302<br>Die Extraktion eines nicht erhaltungsfähigen Zahnes bedingt Resorptionsprozesse, deren Folge oft ein beträchtlicher Verlust von Hart- und Weichgewebsstrukturen ist. In Abhängigkeit vom Ausmaß ziehen die Schäden therapeutische Konsequenzen nach sich. Hierzu gehören augmentative chirurgische Maßnahmen, die für den Patienten eine hohe Belastung bedeuten und nach Möglichkeit minimiert werden sollten. Vorgestellt wird ein Konzept zur Vermeidung von resorptionsbedingten Gewebsverlusten, welches auf einer modernen, biologisch orientierten Traumatologie basiert. Die Wundheilungsvorgänge werden gefördert und der Alveolenerhalt sowie eine suffiziente Defektauffüllung forciert. Die vereinfachte Verfahrenstechnik umfasst zwei - auch miteinander kombinierbare - Wege: Erstens bleiben mit Hilfe der Replantation von Wurzelsegmenten alveoläre Strukturen erhalten, und zweitens kann bei einer Extrusion (orthodontische Extraktion) verloren gegangenes Gewebe regeneriert werden. Mit diesem Vorgehen wird ein chirurgisches Gewebsmanagement weitestgehend umgangen. Die Vorteile der Methode sind eine minimale chirurgische Intervention, eine reduzierte Patientenmorbidität, ein vorhersagbares Ergebnis und eine verkürzte Behandlungszeit. Zudem wird die Verwendung von Fremdmaterial für die Knochenregeneration ausgeschlossen. Das Konzept ist eine Alternative zu einer chirurgischen Intervention nach der Extraktion von Zähnen. Die intraossäre Anästhesie in der Kinderzahnheilkunde https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37854 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37854 Cauwels, Rita G. / Monteyne, Hermien T. / Hommez, Geert M.<br>Seite 305 - 314<br>Klassische Anästhesieverfahren sind mit einigen typischen Nachteilen behaftet, zu denen eine geringe Wirksamkeit bei Pulpitiden und die Weichgewebsanästhesie als Nebenwirkung zählen. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile der intraossären Anästhesie (IOA). Hauptvorteil der IOA ist der bessere Anästhesieerfolg bei Vorliegen einer Pulpitis oder in anderen Situationen, in denen eine herkömmliche Anästhesie nur bedingt zum Erfolg führt. Die IOA kann als alleiniges Verfahren zur Anwendung kommen oder begleitend eingesetzt werden, wenn die klassische Technik versagt. Ein zweiter Vorteil besteht in dem fast vollständigen Ausbleiben einer Weichgewebsanästhesie. Dies spielt besonders bei Kindern eine wichtige Rolle, da selbst verursachte Weichgewebstraumata vermieden werden können. Wichtigster Nachteil der IOA ist die etwas begrenzte Dauer der Anästhesie, die jedoch für fast alle Behandlungen ausreicht, welche weniger als 30 bis 60 Minuten in Anspruch nehmen. Als benigne Nebenwirkung der IOA bei Gesunden kann eine Tachykardie auftreten, welche sich aber durch eine sorgfältige Kontrolle der Injektionsgeschwindigkeit begrenzen lässt. Mit der Einführung computergesteuerter IOA-Geräte ist die Umsetzung der IOA einfacher geworden, und inzwischen können einige Komplikationen älterer IOA-Techniken wie die Überhitzung des Alveolarknochens und eine mögliche Schädigung von Zahnknospen vermieden werden. Intraorale Weichgewebsnekrose nach intraligamentärer Anästhesie https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37845 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37845 Fallbericht über eine seltene Nebenwirkung<br>Hagen, Thilo / Novak, Jan / Kuttenberger, Johannes / Bassetti, Renzo<br>Seite 317 - 321<br>Durch Lokalanästhesien und speziell die intraligamentäre Anästhesie (ILA) verursachte Weichgewebsnekrosen stellen eine extrem seltene Nebenwirkung dar. Um dem Risiko für Weichgewebsnekrosen nach ILA vorzubeugen, sollte ein Anästhetikum mit einer Epinephrinkonzentration von höchstens 1:200.000 zur Anwendung kommen. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass die Anästhesielösung langsam und ohne Druckanwendung ins Weichgewebe injiziert wird. Wenn trotzdem der Fall einer intraoralen Weichgewebsnekrose nach Lokalanästhesie auftritt, kann ein Jod-Vaseline-Drain auf das entblößte Alveolarknochenareal appliziert und alle 4 bis 5 Tage ausgewechselt werden, bis sich 
das Weichgewebe regeneriert hat. Eine systemische antibiotische Therapie sollte ebenfalls in Betracht gezogen werden. Das Ziel des Beitrags besteht darin, anhand eines Fallbeispiels die seltene Nebenwirkung einer Weichgewebsnekrose nach 
Anwendung von 4%igem Articain (Epinephrinkonzentration 1:100.000) in Kombination mit der ILA-Technik im Oberkieferprämolarenbereich zu dokumentieren und mögliche Risikofaktoren aufzuzeigen. Interpretation von Röntgenbildern https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37846 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37846 Densverschraubung<br>Schulze, Dirk<br>Seite 323 - 323 Zeitschriftenreferate https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37847 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37847 Devigus, Alessandro<br>Seite 325 - 326 Hygienemanagement - Ein Leitfaden für die Praxis (VI) https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37848 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37848 Malik, Thomas<br>Seite 327 - 333<br>Die Umsetzung der Hygienevorschriften und -standards hat in jeder Zahnarztpraxis eine hohe Priorität. Dem Zahnarzt und seinem Team ist es wichtig, zum Schutz von Patienten und Personal ein Hygienemanagement auf höchstem Niveau zu betreiben. 
Zu diesem Zweck werden Seminare, Vorträge und Schulungen besucht, und es wird 
die einschlägige Literatur gelesen sowie Rat bei Fachhändlern und Herstellern von Medizinprodukten eingeholt. Ein zeitgemäßes Hygienemanagement entsprechend den vielen verschiedenen Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien zu verstehen und umzusetzen ist komplex und umfangreich geworden. Unterschiedliche Aussagen, Meinungen und Stellungnahmen führen zu Verwirrung und Verunsicherung. Dieser mehrteilige Leitfaden für die Praxis bietet einen Überblick über aktuelle Vorgaben und Standards, zeigt Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung und räumt mit Gerüchten und unterschiedlichen Interpretationen auf. Abrechnung https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37849 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37849 Angemessenes Honorar (II)<br>Winzen, Olaf<br>Seite 335 - 336 Rechtsfragen https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37850 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37850 Jeder Partner einer Berufsausübungsgemeinschaft ist für Richtigkeit der Abrechnung verantwortlich<br>Zurstraßen, Arno<br>Seite 337 - 338 Das aktuelle Urteil https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37851 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37851 Nachbesserung beim Zahnarzt<br>Gröschl, Daniel / Rist, Tobias<br>Seite 339 - 341 Steuerrecht https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37852 https://qd.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=37852 Betriebsprüfung in der Zahnarztpraxis - Teil 3: Risiko der Gewerbesteuerpflicht minimieren<br>Bischoff, Johannes G. / Rößiger, Janine<br>Seite 343 - 344