Parodontologie 4/2018 https://paro.quintessenz.de Die Zeitschrift vermittelt dem interessierten Zahnarzt in Praxis und Klinik die neuesten Erkenntnisse, Entwicklungen und Tendenzen auf dem Gebiet der Parodontologie. Die hochwertige Ausstattung mit vielen, meist farbigen Abbildungen und der ausgeprägte Fortbildungscharakter sprechen für diese Fachzeitschrift. • 4 x im Jahr direkt auf Ihren Schreibtisch. • Übersichtsartikel, klinisch-wissenschaftliche Beiträge und praxisrelevant aufbereitete Studien aus allen Bereichen der Parodontologie. • Schwerpunkthefte zu praxisrelevanten Themen informieren detailliert über aktuelle Trends und ermöglichen eine umfassende Fortbildung. • Mit kostenlosem Zugang zur Online-Version recherchieren Abonnenten komfortabel online - auch rückwirkend ab 2003 im Archiv. • Kostenloser Zugang zur App-Version für Abonnenten. Dieser RSS-Feed enthält das jeweils neueste Inhaltsverzeichnis einschließlich Abstracts. de Quintessenz Verlags-GmbH 2018-11-21 Parodontologie 4/2018 https://paro.quintessenz.de https://www.quintessenz.de/webservices/COVER/j_7_norm.png Editorial https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41447 https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41447 Kebschull, Moritz<br>Seite 333 - 333 Intra- und interindividuelle Reproduzierbarkeit von Sondierungsparametern https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41448 https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41448 Erhebung an Zähnen und enossalen Implantaten bei unterschiedlichen Implantatsystemen<br>Elez, Ivana / Parvini, Puria / Stanner, Julia / Klum, Matthias / Eickholz, Peter<br>Seite 337 - 345<br>Zielsetzung: Vergleich der intra- und interindividuellen Reproduzierbarkeit der Messung von Sondierungsparametern 1) an Zähnen und enossalen Implantaten sowie 2) bei verschiedenen Implantatsystemen (mit/ohne Platform-Switch). <br>Methoden: 71 Personen, die jeweils ein Paar aus enossalem Implantat und kontralateralem Zahn aufwiesen, wurden untersucht, von denen 65 (38 weiblich; mittleres Alter: 67,7 ± 10,2 Jahre) in die Analyse aufgenommen wurden. Dabei wurden 35 Implantate mit (Ankylos) und 30 ohne (ITI) Platform-Switch untersucht. Bei 50 Personen wurden intra- und bei 15 interindividuelle Doppelmessungen der parodontalen bzw. periimplantären Sondierungstiefen (ST) bzw. Attachmentlevel (AL) von zwei Untersuchern (PE und PP) mit einer druckkalibrierten Sonde durchgeführt. <br>Ergebnisse: Für die intraindividuelle Reproduzierbarkeit ergaben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen Zähnen und Implantaten bzw. zwischen der Messung von ST und PAL-V (vertical probing attachment level), allerdings zwischen den beiden Untersuchern. Die interindividuelle Reproduzierbarkeit (Standardabweichung der Einzelmessung) für ST und PAL-V an Ankylos-Implantaten (0,0/0,21 mm) war signifikant (p = 0,001) besser als an ITI-Implantaten (0,71/0,93 mm). <br>Schlussfolgerungen: Sondierungsparameter lassen sich an Implantaten mit vergleichbarer Reproduzierbarkeit erheben wie an Zähnen. Die Reproduzierbarkeit dieser Messungen ist an Implantaten mit Platform-Switch besser als an solchen ohne. Der modifizierte, koronal oder lateral verschobene Tunnel zur Behandlung singulärer und multipler Rezessionen https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41449 https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41449 Sculean, Anton<br>Seite 347 - 356<br>Die vorhersagbare Deckung singulärer und multipler benachbarter Rezessionen stellt in vielen Fällen noch immer eine besondere klinische Herausforderung dar. Eine hohe Vielfalt von chirurgischen Techniken wurde in den letzten Jahrzehnten beschrieben, um die Vorhersagbarkeit der Ergebnisse zu verbessern. Durch die Weiterentwicklung der von Raetzke beschriebenen Envelope-Technik entstanden die verschiedenen Variationen der Tunneltechnik, die heutzutage das Erreichen exzellenter Ergebnisse in den meisten klinischen Situationen ermöglichten. Varianten der Tunneltechnik sind der modifizierte koronal verschobene Tunnel (MKVT) und der lateral geschlossene Tunnel (LGT), welche sich beide durch eine mukoperiostale Lappenpräparation und eine spannungsfreie koronale oder laterale Verschiebung des Tunnellappens und die Deckung des Transplantats oder des Weichgewebeersatzmaterials auszeichnen. Bei multiplen Rezessionen der Miller-Klassen I, II und III führte der MKVT in Kombination mit einem subepithelialen Bindegewebetransplantat (SBGT) zu einer mittleren Deckung zwischen 83 % und 96 %, und erste Fallserien demonstrierten die Möglichkeit einer vorhersagbaren Deckung von freiliegenden Kronenrändern und singulären Rezessionen im Unterkiefer (UK). Der LGT stellt eine weitere Entwicklung der Tunneltechnik dar, primär indiziert zur Behandlung von tiefen isolierten Rezessionen der Miller-Klassen I, II und III im UK, wo eine koronale Verschiebung des Lappens, bedingt durch den Zug der Lippenbänder und -muskeln, extrem schwierig ist. Die vorliegende Arbeit erläutert die biologischen und klinischen Überlegungen, die als Grundlage von MKVT und LGT dienen, und stellt die beiden Techniken und die erreichten Ergebnisse detailliert dar. Die vorhandenen Ergebnisse aus der Literatur, zusammen mit eigenen Daten, untermauern die klinische Relevanz dieser Techniken in der Therapie singulärer und multipler Rezessionen der Miller Klassen I, II und III. Entstehung der vier S3-Leitlinien zur nichtchirurgischen Parodontitistherapie https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41450 https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41450 Ein Blick hinter die Kulissen<br>Hezel, Lisa<br>Seite 357 - 363<br>Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie veröffentlicht vier aktuelle S3-Leitlinien und damit klinische Empfehlungen auf höchstem Evidenzniveau zur nichtchirurgischen Parodontitistherapie. <br>Mit den vier S3-Leitlinien gibt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) als federführende Fachgesellschaft den Zahnärzten verlässliche Handlungsempfehlungen für die tagtägliche parodontologische Arbeit in der Praxis zur Hand. Die Leitung und Organisation dieses Vorhabens oblag den beiden Koordinatoren der DG PARO, dem Vorstandsmitglied Prof. Dr. Moritz Kebschull (Birmingham) und dem Präsidenten Prof. Christof Dörfer (Kiel). Der Beitrag gibt anhand der aktuellen Leitlinien einen Einblick, welchen Weg eine Leitlinie von der Idee bis zur Veröffentlichung geht. Zeitschriftenreferate und Dissertationen https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41451 https://paro.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=41451 Zusammenfassungen von interessanten parodontologischen Artikeln aus internationalen Zeitschriften und Dissertationen<br>Rüdiger, Stefan<br>Seite 415 - 419