Implantologie 4/2017 https://impl.quintessenz.de In keiner anderen Disziplin der Zahnmedizin schreitet die Entwicklung so schnell voran wie in der Implantologie. Ziel der Zeitschrift ist es, dem Fortbildungsangebot im Bereich der Implantologie durch die Veröffentlichung praxisbezogener und wissenschaftlich untermauerter Beiträge neue und interessante Impulse zu geben und die Zusammenarbeit von Klinikern, Praktikern und Zahntechnikern zu fördern. • 4 x im Jahr direkt auf Ihren Schreibtisch. • Übersichtsartikel, klinisch-wissenschaftliche Studien und Fallpräsentationen zu allen Themen des Fachgebiets. • Schwerpunkthefte zu praxisrelevanten Themen informieren detailliert über aktuelle Trends und ermöglichen eine umfassende Fortbildung. • Mit kostenlosem Zugang zur Online-Version recherchieren Abonnenten komfortabel online - auch rückwirkend ab 2003 im Archiv. • Kostenloser Zugang zur App-Version für Abonnenten. Dieser RSS-Feed enthält das jeweils neueste Inhaltsverzeichnis einschließlich Abstracts. de Quintessenz Verlags-GmbH 2017-11-30 Implantologie 4/2017 https://impl.quintessenz.de https://www.quintessenz.de/webservices/COVER/j_9_norm.png Editorial: 25 Jahre IMPLANTOLOGIE https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39458 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39458 Was blieb - was ging - was kommt?<br>Schlegel, Andreas / Schwarz, Frank / Weng, Dietmar / Kern, Matthias<br>Seite 323 - 323 Implantologie im zahnlosen Kiefer https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39459 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39459 Ein Update nach 25 Jahren<br>Wolfart, Stefan / Naujokat, Hendrik / Wiltfang, Jörg / Kern, Matthias<br>Seite 327 - 344<br>Während im Jahr 1993 die "enossale Implantattherapie" als "ein neues und weitgehend unerschlossenes Gebiet" galt, hat die implantatprothetische Versorgung heute einen festen Stellenwert in der dentalen Rehabilitation. Bedeutende Fortschritte in der Implantologie wurden vor allem durch Innovationen im Bereich des Implantatdesigns, Verbesserungen der Materialeigenschaften sowie der dreidimensionalen bildgebenden Technik und der computergestützten Implantatplanung erzielt. Im Bereich der Implantatprothetik kam es in den letzten 25 Jahren ebenfalls zu einem großen Erkenntnisgewinn. Dieser bildet die Grundlage für die heute verwendeten Therapieoptionen im Bereich der festsitzenden und herausnehmbaren implantatprothetischen Versorgung zahnloser Patienten. Ziel dieses Beitrags ist es darzustellen, in welchen Bereichen der Planung, Therapie und Nachsorge es in den letzten 25 Jahren zu einer Konsolidierung kam, sich Aspekte geringfügig geändert haben bzw. es zu grundlegenden Veränderungen kam. Implantologie im zahnlosen Kiefer - Ein interdisziplinäres Behandlungskonzept https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39468 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39468 Implantologie 1993;1:7-25<br>Strub, Jörg R. / Neukam, Freidrich W. / Hürzeler, Markus B. / Witkowski, Siegbert<br>Seite 7 - 25 Chirurgische Implantatbettpräparation und Phasen der Implantateinheilung https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39460 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39460 Erfolgskriterien aus heutiger Sicht<br>Schwarz, Frank / Schlegel, Karl Andreas<br>Seite 347 - 355<br>Die Osseointegration zahnärztlicher Implantate resultiert aus einer komplexen Abfolge biologischer Prozesse, welche sich maßgeblich innerhalb der ersten Tage nach der Implantatinsertion ereignen. In diesem Beitrag werden die Übergänge von der Primär- zur Sekundärstabilität sowie relevante beeinflussende Faktoren zusammenfassend dargestellt. Erfolgskriterien der chirurgischen Implantatbettpräparation https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39469 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39469 Implantologie 1993;1:27-41<br>Watzek, Georg / Lill, Werner / Friedrich, Brigitte<br>Seite 27 - 41 Die periimplantäre Nachsorge https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39461 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39461 Schmidt, Julia Caroline / Zitzmann, Nicola Ursula<br>Seite 357 - 366<br>Die periimplantäre Nachsorge ist für einen langfristigen Implantaterfolg unerlässlich, da ein frühzeitiges Erkennen sowie die Prävention periimplantärer Erkrankungen nur durch regelmäßige Untersuchungen und eine professionelle Unterstützung der individuellen Mundhygienemaßnahmen möglich ist. Aktuellen epidemiologischen Daten zufolge sind ca. 43 % der Patienten von einer periimplantären Mukositis und 22 % der Patienten von einer Periimplantitis betroffen. Dabei zeigen klinische Studien übereinstimmend, dass Patienten mit konsequenter Implantatnachsorge ein geringeres Risiko für das Auftreten entzündlich bedingter periimplantärer Erkrankungen aufweisen. Neben einer Reevaluation der Risikofaktoren und einer umfassenden Diagnostik der periimplantären und parodontalen Gewebe umfasst die periimplantäre Nachsorge auch präventive und therapeutische Maßnahmen. Diese haben das gemeinsame Ziel, eine andauernde bzw. wiederholte Biofilmbildung auf den Implantatoberflächen zu verhindern. Damit dieses Biofilmmanagement im Rahmen der periimplantären Nachsorge erfolgsversprechend und nachhaltig durchgeführt werden kann, sind bereits während der Implantatinsertion und Eingliederung der prothetischen Versorgung verschiedene chirurgische und rekonstruktive Faktoren zu berücksichtigen. Die Bedeutung der periimplantären Nachsorge für Zahnarzt und Patient https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39470 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39470 Implantologie 1993;1:43-57<br>Marinello, Carlo P. / Kundert, Elisabeth / Andreoni, Claude<br>Seite 43 - 57 Oberkieferfrontzahnästhetik 27 Jahre nach Eingliederung der Implantatkronen https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39462 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39462 Ein Fall, wie er im Buche steht<br>Weng, Dietmar / Grunder, Ueli<br>Seite 369 - 377<br>Im vorliegenden Artikel nehmen die Autoren Bezug auf einen in der ersten Ausgabe der Zeitschrift IMPLANTOLOGIE vor 25 Jahren veröffentlichten Fall zweier zentraler Oberkieferfrontzahnimplantate. Der Fall ist seit Eingliederung der Implantatkronen über 27 Jahre nachdokumentiert. Es wird anhand dieses Beispiels diskutiert, was im Jahre 2017 anders gemacht werden würde als in den Jahren 1990 bis 1992. Anhand dieser Diskussion werden Entwicklungen und deren Hintergründe deutlich gemacht, die für Implantatversorgungen im ästhetischen Bereich klinisch relevant sind, um eine Langzeitstabilität von Hart- und Weichgeweben zu erzielen. Dazu zählen unterschiedliche Operationstechniken und das zeitliche Vorgehen, Inzisionstechniken in der ästhetischen Zone, die Anwendung von Bindegewebetransplantaten sowie die Unterschiede zwischen zementierten und verschraubten Implantatsuprastrukturen. Implantate bei ästhetisch schwieriger Ausgangssituation - Ein Fallbericht https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39471 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39471 Impantologie 1993;1:59-67<br>Grunder, Ueli / Gaberthüel, Thomas / Spielamnn, Hans-Peter<br>Seite 59 - 67 Osseointegration und die Folgen https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39463 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39463 Schlägt die Natur zurück?<br>Schliephake, Henning<br>Seite 379 - 382 Glossar der Grundbegriffe für die Praxis: Osseointegration - Ein Irrtum der Natur? https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39472 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39472 Implantologie 1993;1:91-94<br>Schliephake, Henning<br>Seite 91 - 94 Implantologie im Wandel der Zeit https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39464 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39464 Wie kamen Sie zur Implantologie?<br>Tetsch, Peter / Tetsch, Jan / Strub, Jörg R. / Buser, Daniel / Kirsch, Axel<br>Seite 385 - 388<br>Zur Feier des 25-jahrigen Jubiläums der IMPLANTOLOGIE haben wir Prof. Daniel Buser, Dr. A. Kirsch, Prof. Jörg R. Strub sowie Prof. Peter Tetsch und Dr. Jan Tetsch (als Vater-Sohn-Gespann) - alle erfahrene Spezialisten auf dem Gebiet der Implantologie - gefragt, wie Sie zur Implantologie gekommen sind, was sich im Laufe der Zeit geändert hat und wo die Reise ihrer Meinung nach hingeht. Individuelles, wurzelanaloges Hybridimplantat im Frontzahnbereich als innovativer Einzelzahnersatz https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39465 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39465 Ein Fallbericht<br>Saeidi Pour, Reza / Randelzhofer, Peter / Edelhoff, Daniel / Prandtner, Otto / Freitas Rafael, Caroline / Liebermann, Anja<br>Seite 401 - 411<br>Der marginale Knochenverlust um dentale Implantate wird durch mehrere Parameter beeinflusst. Zu diesen zählen u. a. Mikrobewegungen und eine bakterielle Kontamination im Bereich der Mikrospalten im Kontaktbereich zwischen Implantat und Abutment. Weitere wichtige Einflussfaktoren sind die verwendete Implantationstechnik sowie das Implantatdesign, das Implantatmaterial und die Beschaffenheit der Implantatoberfläche. Da das Design bei herkömmlich verwendeten konfektionierten Implantaten stets vorgegeben ist, werden zur Anpassung des Implantatbetts Bohrer verwendet. Während dieser Präparation kann es zur Überhitzung und Traumatisierung des Knochengewebes kommen. Ist zudem das Weich- oder Hartgewebeangebot unzureichend, werden zusätzliche chirurgisch-augmentative Eingriffe notwendig, um herkömmliche Implantate in angemessener Position zu inserieren. Ziel des vorliegenden Fallberichts ist es, ein innovatives minimalinvasives Konzept für den Einzelzahnersatz mit einem patientenindividuellen wurzelanalogen Hybridimplantat in der ästhetischen Zone zu beschreiben. Dieses innovative Konzept beinhaltet die präzise Replikation der Wurzelgeometrie mittels CAD/CAM-Technologie und die 3-D-Erfassung des Zahns bereits vor der Extraktion durch eine Digitale Volumentomografie (DVT). Das Ausmaß der Knochenremodellation nach der Implantatinsertion kann mit dieser Technik verringert werden. Im vorliegenden klinischen Fall wurde ein patientenindividuelles wurzelanaloges Hybridimplantat zum Ersatz eines oberen linken mittleren Schneidezahns unmittelbar nach der Extraktion in die frische Extraktionsalveole inseriert. Das ästhetische und funktionelle Ergebnis in der ästhetisch anspruchsvollen Zone war sehr zufriedenstellend. Individuelle wurzelanaloge dentale Implantate könnten sich in einem eingeschränkten Indikationsbereich zu einer praktikablen Alternative zu den derzeitigen zylindrischen und kegelförmigen Schraubenimplantaten entwickeln. Das neue Konzept vermeidet jeglichen Mikrospalt zwischen Implantat und Abutment und verringert die Traumatisierung von Weichgewebe und Knochen. Beobachtung an 10.000 Implantaten über 20 Jahre - Eine retrospektive Studie https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39466 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39466 Einfluss von Implantatlänge, -durchmesser und -typ auf die Überlebensrate<br>Knöfler, Wolfram / Barth, Thomas / Graul, Reinhard / Krampe, Dietmar / Schmenger, Kai<br>Seite 413 - 421<br>Die Resultate der Untersuchungen des Autorenteams zum Einfluss von Durchmesser und Länge auf den Implantaterfolg zeigen einen deutlichen Unterschied zwischen jenen Implantaten, die bis zum Jahr 2000 inseriert wurden und denen nach 2000. Diese früher verwendeten Implantate (ZL-Duraplant, Frialit II, Tiolox, IMZ, Bonefit, Ankylos) hatten bei Längen unter 10 mm Nachteile gegenüber den längeren Implantaten. Identische Aussagen sind hinsichtlich der Durchmesser möglich. Die seit 2000 verwendeten kurzen Implantate unter 8 mm Länge von Astra Tech, Altatec und Dentsply Friadent sind hinsichtlich der Überlebensraten nicht mehr von den längeren Implantaten zu unterscheiden. Der Vergleich der verwendeten Implantatsysteme bezüglich der Überlebensraten zeigt für die Produkte von Astra Tech, Altatec und Dentsply Friadent keine statistisch signifikanten Unterschiede nach 20 Jahren. Die Verlustrate liegt bei allen drei Implantatsystemen zwischen 2 und 6 %, für die anderen Implantate fanden sich Werte zwischen 7 und 16 %. Beeinflusst wird dies unter Umständen auch durch die Lernkurve des Operateurs. Zeitschriftenreferate https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39467 https://impl.quintessenz.de/index.php?doc=abstract&abstractID=39467 Zusammenfassungen wichtiger implantologischer Artikel aus internationalen Zeitschriften<br>Wolfart, Stefan<br>Seite 425 - 431