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Quintessenz Newsletter

18.06.2014

Hallo liebe Quintessenz-News Freunde!
Gerade komme ich von der DGMKG Tagung in Mainz zurück, auf der der Kongresspräsident Herr Prof. Dr. Dr. Wagner erstmals das Format AWMF im Dialog zur Thematik der Leitliniendiskussion mit aufgenommen hat. Leitlinien als qualitätssichernde Orientierung für Behandlungskorridore haben in der Zahnmedizin einen besonders hohen Stellenwert, denn Funktion, Ästhetik und Wirtschaftlichkeit von rekonstruktiven und restaurativen Maßnahmen lassen eine Vielzahl von Therapiekonzepten zu. Genau diese Thematik wird auch in dem in Kürze erscheinenden Fachbuch von Herrn Prof. Dr. Dr. Staehle Mehr Zahnerhaltung! Problemlösungen in der Restaurativen Zahnheilkunde behandelt. Eine spannende und erhellende Publikation, gerade auch zur Unterstützung der Patientenberatung bei der Frage nach alternativen Therapielösungen.

Wie faszinierend die Zahnmedizin ohnehin ist, wird durch das Interview mit Herrn PD Dr. Dr. Stadlinger zu unserer Film/Buch Bestsellerserie Kommunikation der Zellen eindrucksvoll dokumentiert.

Auf dem ITI World Symposium 2014 im April in Genf war der Quintessenz Verlag gleich vierfach vertreten: Mit dem JOMI Proceedings of the Fifth ITI Consensus Conference, mit dem vielbeachteten Kongressmagazin GRÜEZI, mit der Film-Weltpremiere Cell-to-cell communication - Periodontal Regeneration und mit Band 7 der mittlerweile in zehn Sprachen publizierten ITI Treatment Guide Reihe.

Einen Blick hinter die Kulissen bietet Ihnen das Portrait unseres verlagseigenen Logistikzentrums, das tagtäglich vielfältige Aufgaben wie z.B. den Versand einer 25 Tonnen Publikationssendung nach Indien meistert.

Unser IPJ Online Poster Journal hat sich international zur größten Poster-Bibliothek entwickelt und seit Kurzem ist auch die DGMKG mit einem Poster-Supplement vertreten.

Es bleibt also - mit Bewährtem und Innovativem - spannend und aufregend in der zahnmedizinischen Fachwelt!

Ihr Alexander Ammann
Dr. rer. biol. hum., Dipl. Wirt. Ing.
Quintessenz Verlag

Interview
FASZINATION WISSENSCHAFT = Faszination, die Wissen schaf(f)t!
Einer der beiden Autoren, PD Dr. Dr. Bernd Stadlinger, gab uns einen kurzen Ein- und Ausblick zur Reihe Kommunikation der Zellen.

Youngster-Team: Mit der Filmpremiere von Periodontal Regeneration konnte die 3D Wissenschaftsfilmreihe auf dem diesjährigen ITI World Symposium in Genf Ende April wieder ein Highlight präsentieren. Was, denken Sie, ist das "Geheimnis" für den Erfolg dieser einzigartigen Serie?

B. Stadlinger: Ich denke, der Erfolg der Filmreihe basiert auf der Tatsache, dass die Wissensvermittlung durch computeranimierte Filme in der Zahnmedizin absolut neu ist. Bilder sagen mehr als Worte! Ein Film kann Faszination für Biologie und Wissenschaft schaffen. Die Anwendung neuer Medien in der Lehre ist nicht nur zeitgemäß, sie ermöglicht es auch, komplexe Vorgänge anschaulich darzustellen.

Y.-T.: Für den Film Periodontal Regeneration wurden zur Visualisierung der beteiligten Zelltypen zusätzlich kolorierte rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen (REM) des Wissenschaftsfotografenteams von eye of science verwendet. Wie entstand die Idee dazu?

B. S.: Make the invisible visible ist das Motto der Reihe Kommunikation der Zellen. Die Gegenüberstellung rasterelektronenmikroskopischer Aufnahmen und digital animierter Bilder gibt ein Gefühl für den Realitätsgrad eines computeranimierten Films. Dr. Alexander Ammann, Geschäftsführer des Quintessenz-Verlags, ermöglichte es, das Team von eye of science mit an Bord zu nehmen. Deren REM-Bilder sind von höchster Qualität und ermöglichen die Darstellung von Zellen in ihrer Form und Funktion. Ein gutes Beispiel ist die Fotographie eines Fibroblasten bei der Kollagensynthese.

Y.-T.: Stichwort Serious Game. Einen in der Regel recht trockenen wissenschaftlichen Sachverhalt zu vermitteln, ist sicher nicht einfach. Wie lässt sich eine filmische Dramaturgie lebendig und spielerisch gestalten?

B. S.: Entscheidend bei einem Serious Game ist, dass das spielerische Element im Vordergrund steht. Wissensinhalte sollen in spielerischer Form aufgenommen werden. Diese Form der Wissensvermittlung ist interaktiv. Wichtig ist dabei, die Spannung aufrechtzuerhalten. Durch die hohe Qualität der grafischen und akustischen Umsetzung von heutigen Games ist die Messlatte hoch gelegt.

Y.-T.: Die bisherigen Themengebiete beziehen sich in erster Linie auf biomedizinische Prozesse in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Welche thematischen Schwerpunkte sind für die Zukunft angedacht und wird es z.B. auch Schnittmengen zur Humanmedizin geben?

B. S.: Die Zahnmedizin ist heute bereits stark mit der Medizin verflochten. Dies zeigt sich sowohl in der universitären Studentenausbildung als auch im zahnärztlichen Alltag. Viele Patienten nehmen heute beispielweise Medikamente ein, die Auswirkungen auf zahnärztliche Eingriffe haben. Dies erfordert eine Kommunikation zwischen Ärzten und Zahnärzten. Bezüglich zukünftiger Filmprojekte gibt es Überlegungen, Gebiete wie personalisierte Medizin und systemische Erkrankungen näher zu beleuchten.

Y.-T.: Die Reihe Kommunikation der Zellen zeigt seit ihrer ersten Filmpremiere von Die Osseointegration zur Kongresseröffnung im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages 2010 eine enorme Dynamik. Nicht nur, dass jedes Jahr in Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen Projektpartner ein weiterer Film entsteht und einem internationalen Publikum auf wichtigen Veranstaltungen wie der EUROPERIO präsentiert wird. Die Reihe wird zudem ergänzt und abgerundet durch Printpublikationen wie Illustrierte Beiträge aus der zahnmedizinischen Forschung und Praxis. Wohin wird die Reise noch gehen?

B. S.: Entscheidend ist es, innovativ zu bleiben und nicht nur der Reihe Kommunikation der Zellen sondern jedem einzelnen Band ein Alleinstellungsmerkmal zu geben. Derzeit ist ein rasterelektronenmikroskopischer Atlas dentaler Gewebe in Arbeit. Hierbei werden die wichtigsten Zelltypen des Mund-Rachenraums in Form von REM-Aufnahmen, klassisch histologisch sowie in ihrer klinischen Funktion dargestellt. Es bleibt also spannend!

Y.-T.: Herr Dr. Stadlinger, vielen Dank für das interessante Interview!

Kongressbericht
Gleich zwei Premieren auf dem ITI World Symposium in Genf
Unter dem Motto Knowledge is key vereinte das ITI International Team for Implantology vom 24. bis 26. April 2014 in Genf Experten aus aller Welt und aus allen Fachgebieten der dentalen Implantologie zu seinem bislang größten internationalen Kongress. ITI-Präsident David Cochran betonte in seiner Rede zur Kongresseröffnung die Bedeutung evidenzbasierter Behandlungsmethoden zum Wohle des Patienten und das 3-Tages-Programm des Kongresspräsidenten Stephen Chen glänzte zudem mit Top-Referenten, aktuellen Behandlungsansätzen in der Implantattherapie, eindrucksvollen Präsentationen und konkreten Empfehlungen für die Praxis.

Bei einer Teilnahmzahl von mehr als 4.200 Besuchern aus 84 Ländern hatten unsere Kollegen am Buchstand alle Hände voll zu tun. Eine so hohe Besucherzahlbietet natürlich auch einen idealen Rahmen für die beiden Premieren des Quintessenz-Verlages: Zum Abschluss des ersten Kongresstages präsentierte unser Autor PD Dr. Dr. Bernd Stadlinger, Zürich (Koautor Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel) mit Periodontal Regeneration die Fortsetzung unserer interdisziplinären Reihe Kommunikation der Zellen. Der neue Film zeigt, wie sich der Zahnhalteapparat, bestehend aus Gingiva, Alveolarknochen, Parodont und Wurzelzement, bei Störungen regeneriert und beeindruckt erneut mit einem dreidimensionalen Einblick in zelluläre Prozesse auf makroskopischer, mikroskopischer und submikroskopischer Ebene. Die vollständige englische Ausgabe (mit Experten- und Patientenversion sowie wissenschaftlicher Begleitpublikation) wird im Spätsommer erhältlich sein. Die deutsche Fassung erscheint anlässlich des Deutschen Zahnärztetages im November 2014 in Frankfurt/Main.

Seit vielen Jahren durch Kooperationen mit dem ITI verbunden (ITI Treatment Guide-Reihe, SAC-Klassifikation, Forum Implantologicum) bot der Quintessenz-Verlag auf dem ITI World Symposium eine weitere Premiere dieser Zusammenarbeit: Das Kongressmagazin GRÜEZI mit vielen spannenden Beiträgen rund um Genf und das ITI Symposium (Projektleitung Dr. Alexander Ammann/Änne Klebba) war an sich schon ein Novum, erfreute die Kongressteilnehmer aber zusätzlich bereits zur Mittagspause des zweiten Kongresstages mit aktuellem Bildmaterial vom ersten Kongresstag. Dr. Alessandro Devigus und Fabian Pietsch waren unsere fleißigen Fotografen, die sowohl Veranstalter und Referenten wie auch kleine, aber feine Schnappschüsse vom Kongress einfingen und zu unseren Grafikern ins Berliner Verlagshaus schickten. Diese (und auch die Druckerei) legten dann eine Nachtschicht ein, sodass die druckfrische Ausgabe schon vormittags auf dem Kongress eintraf - ein gelungenes Beispiel für tagesaktuelle Berichterstattung!

Wir freuen uns auf weitere Projekte und auf das nächste ITI World Symposium 2017!

Anita Hattenbach / Redaktion

Buch-Neuheiten
Mehr Zahnerhaltung! ...
... ist der Titel einer in Kürze erscheinenden interessanten und spannenden Publikation, auf die hier kurz hingewiesen sein soll:

Autor Hans Jörg Staehle hat Patientenfälle zu den verschiedensten Problemen aus der Zahnerhaltung gesammelt und die vielfältigen Lösungsmöglichkeiten ausgiebig mit anderen Spezialisten* diskutiert. In diesem Buch legt er eine systematisch geordnete, reich bebilderte Auswahl dieser Fälle und Diskussionen vor.

Alle vorgestellten Fallpräsentationen sind einheitlich strukturiert: Auf die detaillierte Vorstellung der Ausgangssituation folgen zunächst die Behandlungsvorschläge der Experten. Dann wird die tatsächlich erfolgte Behandlung dokumentiert und von den Experten kommentiert. Eine Schlussbemerkung wägt die verschiedenen Positionen gegeneinander ab.

Der Leser erhält einen Überblick über die Vielfalt möglicher Lösungen und jede Menge Anregungen für mehr Zahnerhaltung, auch in scheinbar problematischen Situationen.

*Der Autor diskutiert die Fälle mit Roland Frankenberger, Cornelia Frese, Gabriel Krastl, Bas Loomans und Diana Wolff.

Weitere Infos oder online vorbestellen.
Lektorat

Quintessenz-Abteilungen vorgestellt
Unser Lager verschickt über 35.000 Päckchen im Jahr
Wir haben im Laufe der Zeit bereits Quintessenz-Mitarbeiter aus den verschiedensten Verlagsbereichen vorgestellt. Dieses Mal sind die Mitarbeiter des Lagers an der Reihe.

Es erscheint auf den ersten Blick logisch, dass ein Verlag ein Warenlager hat. Schließlich werden jede Menge Bücher, Zeitschriften und DVDs hergestellt, die es gilt, an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Wirklichkeit sieht ein wenig anders aus: Es ist heutzutage eher selten, dass ein Verlag über ein eigenes Lager verfügt und die Verlagserzeugnisse selbst ausliefert. Häufig wird diese Aufgabe von darauf spezialisierten Firmen übernommen (sogenannte Verlagsauslieferungen), was sicherlich einige Vorteile bietet. Zu den gravierenden Nachteilen zählt aber, dass die Flexibilität darunter leidet und der Weg zum Kunden (Buchhandel, Leser) entsprechend länger wird.

Aus diesem Grund galt im Quintessenz-Verlag von Anfang an die verlegerische Entscheidung, die Verlagsprodukte grundsätzlich selber auszuliefern. Bei der grundlegenden Renovierung des Verlagshauses am Ifenpfad vor einigen Jahren wurde deshalb auch das Lager völlig neu konzipiert. Es wirkt freundlich, modern und vor allem sehr übersichtlich.

Die tägliche Arbeit erledigen Frank Schönberg, der bereits seit 22 Jahren im Verlag tätig ist und Speditionskaufmann Diethard Grinda, der seit sieben Jahren für Quintessenz arbeitet. Unterstützt werden sie vom Frühpensionär Bruno Wiese.

Die Herren können mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: Es gibt mehr als 1.000 lieferbare Buchtitel, eine breite Palette von multimedialen Produkten und natürlich die zahllosen "back issues" der Quintessenz-Zeitschriften. Insgesamt werden allein über DHL jährlich über 35.000 Sendungen abgewickelt. Dazu kommen die Lieferungen an das sogenannte Barsortiment (Zwischenbuchhandel), an weitere Großkunden und an die Quintessenz Kongressverkaufsstände in aller Welt - von Reykjavik bis Riad. Für den Stand des Quintessenz-Verlags auf der IDS in Köln sind in der Regel 20 oder mehr Paletten zu veranschlagen. Es geht aber auch noch eine Nummer größer: Kürzlich gab es eine aus 41 Paletten bestehende Sendung für Indien, die ein Gesamtgewicht von etwa 25 Tonnen aufwies. Alles Papier!

Das Lager hat eine Größe von etwa 1.000 m², was aber bei Weitem nicht ausreicht, um das komplette Verlagsprogramm unterzubringen. Zwar wird die Auslieferung der Zeitschriften an die Abonnenten meist von der jeweiligen Druckerei übernommen, sodass der Zeitschriftenbestand einigermaßen überschaubar bleibt und nur Exemplare für Nachzügler und Bezieher von Einzelausgaben bereitgestellt werden müssen. Dennoch ist unser Verlagsprogramm so umfangreich, dass es zusätzlich ein Außenlager gibt. Dieses befindet sich unweit von Berlin und ist somit mit dem LKW in weniger als einer halben Stunde zu erreichen. Fortlaufend wird überprüft, von welchen Titeln welche Bestände abgerufen werden müssen: Die Anlieferung erfolgt dann meist innerhalb von 24 Stunden.

Die Tatsache, dass der Quintessenz-Verlag so international ausgerichtet ist, schlägt sich insbesondere auch auf die Arbeit im Lager nieder. Ein Großteil der Sendungen geht in alle Welt, wobei es bei Lieferungen an Kunden in Nicht-EU-Staaten des Öfteren Probleme geben kann. Es sind hier in der Regel eine Vielzahl von Bestimmungen zu berücksichtigen, die unbedarfte Kollegen manchmal zur Verzweiflung bringen können. Bereits ab einem Warenwert von 1.000 € kommt man nicht umhin, sich mit Begriffen wie Ausfuhrgenehmigung, Handelsrechnung, Incoterms (internationale Handelsklauseln), DDP und einigem mehr zu befassen. Dabei ist der Quintessenz-Verlag ein sogenannter bevorzugter Zollabwickler, was bedeutet, dass die Ware meist innerhalb eines Tages freigegeben wird. Wäre dies nicht der Fall, käme der Zoll ins Haus, um die Sendung erst einmal zu überprüfen; ein Vorgehen, welches den Versand natürlich merklich verzögern würde.

In manchen Ländern gilt eine Beschränkung beim Versand von multimedialen Produkten, bei anderen stehen die Chancen, dass die Sendung ankommt, bei maximal 50 Prozent, bei weiteren ist der Postservice generell nicht (mehr) vorhanden. Nicht nur der reibungslose Ablauf des Alltagsgeschäfts, sondern auch das Lösen solcher Probleme beim internationalen Versand gehören zum Alltag unserer drei Kollegen im Lager. Und wie uns glaubhaft versichert wurde: Es gibt immer wieder neue Herausforderungen - Langeweile ist also nicht angesagt!

Überblick "Die Quintessenz"
Das erwartet Sie in den nächsten Quintessenz-Ausgaben
Vorschau auf die "Quintessenz"-Ausgaben 7 bis 9/2014
"Russian Red" ist ein in den osteuropäischen und asiatischen Ländern noch weitverbreitetes Wurzelkanalfüllmaterial. Da Zahnärzte aufgrund der zunehmenden Immigration aus diesen Ländern immer häufiger mit solcherart gefüllten Zähnen konfrontiert werden, erläutert ein im Juli in der Sektion Endodontie erscheinender Beitrag die Wirkungsweise und Revision des Füllmaterials. Die Sektion Parodontologie ist in dem Monat mit einem Update zur adjuvanten Antibiose in der Parodontaltherapie vertreten, und ein prothetischer Artikel gibt einen Überblick über Teilprothesen aus alternativen Kunststoffen. Nachdem Ende 2013 in der Sektion Kinderzahnheilkunde das Thema "Traumatologie im Milchgebiss" behandelt worden ist, beschäftigt sich im Juli und August eine zweiteilige Arbeit mit der Traumatologie in der jugendlichen bleibenden Dentition. In der Sektion Allgemeinmedizin wird die im Juni-Heft begonnene Artikelreihe über die ästhetische Medizin des Gesichts fortgesetzt.

Vieles deutet darauf hin, dass die Zahnmedizin in Zukunft deutlich weiblich geprägt sein wird. Diesem Umstand trägt die im September erscheinende Schwerpunkausgabe zum Thema "Die Zukunft der Zahnmedizin" schon allein dadurch Rechnung, dass die abgedruckten Beiträge ausschließlich von Autorinnen stammen. Neben Aspekten wie z. B. der sogenannten Gender-Zahnmedizin und dem Praxisgründungsverhalten von Zahnärztinnen beleuchtet die Ausgabe neue Verfahren und besondere Therapiemethoden, die die Zukunft der Zahnmedizin stark beeinflussen könnten.

Ihre Quintessenz-Redaktion

Vorschau "Quintessenz Zahntechnik"
Vorschau: die Juli- bis September-Ausgabe der Quintessenz Zahntechnik
Besonderes Augenmerk im dritten Quartal verdient die September-Ausgabe, die das Schwerpunktthema "Keramikrestaurationen: geschichtet oder monolithisch" in den Mittelpunkt der Betrachtungen stellen wird. Monolithische vollanatomische Restaurationen werden vermehrt wegen einer ganzen Reihe von Vorzügen eingegliedert, dies in den Indikationen der Kronen-Brücken-Prothetik und als implantatgetragener Zahnersatz. Zahlreiche neue Werkstoffkonzepte bieten sich hier an. Dagegen stehen die handwerklich anspruchsvollen Schichttechniken für Verblendsysteme. Wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Herstellungs- und Versorgungsmethoden? Wie wird schrittweise vorgegangen? Fallberichte sollen hier Einblick in die Leistungsfähigkeit einzelner Systeme geben. Materialkundliche Aspekte zur praktischen Verarbeitung und klinischen Erfahrung werden das Bild ergänzen.

Im Juli und August werden gewohnt aktuelle praktische Zahntechnik und Hintergrundwissen zu modernen und klassischen Verfahren im Fokus der Inhalte stehen.

Ihre QZ-Redaktion

Internes
So ganz unbemerkt!
Von allen ganz unbemerkt - quasi in heimlicher Mission - arbeitete Alexander Ammann, Geschäftsführer des Quintessenz-Verlages, fast sieben Jahren an einem wissenschaftlichen Thema. Nun ist es offiziell: Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) verlieh ihm am 9. Mai 2014 im Rahmen einer Promotionsfeier den akademischen Grad eines "Dr. rer. biol. hum." Das Thema seiner Dissertation ist die Klassifikation mehrdimensionaler Wissensräume im Raum/Zeit-Gefüge mit der Erkenntnis, dass sich eine interdisziplinäre Forschung - bedingt durch die Explosion des digitalen Verfügungswissens und einer zunehmenden Ausdifferenzierung der Wissenschaftsdisziplinen und -sprachen - immer schwieriger gestaltet.

Im kommenden Jahr wird zudem ein umfassendes Werk mit dem Titel Die Genese einer neuen Wissensordnung erscheinen, in dem sich Dr. Alexander Ammann beginnend mit der narrativen über die schriftliche, analoge und digitale Wissensarchitektur bis hin zum Neuronal Computing auseinandersetzt und dabei ein neues Ordnungsprinzip unseres Wissens entwirft.

Die Mitarbeiter des Quintessenz Verlags gratulieren herzlich zu dieser großartigen Leistung und Promotion!!!

Digitale Medien
Implantatnavigator
von Joachim Hoffmann
Das Fachgebiet Implantologie zeichnet sich durch eine erhebliche Dynamik aus. Im Jahr 2007 erschien im Quintessenz-Verlag das bisher umfangreichste Videolexikon für Implantologen. Es enthielt schon damals fast 200 klinische Videos zu OP-Methoden und implantatprothetischen Techniken und bewährte sich als universelles Nachschlagewerk für den Praktiker.

Diese Filmbibliothek wurde jetzt um 80 neue Videosequenzen erweitert. Mehr als 500 klinische Fotografien und Röntgenbefunde demonstrieren nun neben der Ausgangssituation auch die Langzeitstabilität der Therapieergebnisse, in Einzelfällen über 10 Jahre hinweg.

Die Operationstechniken wurden mithilfe von OP-Mikroskopen und Endoskopen aufgezeichnet und zeigen Details des Vorgehens sowie der anatomischen Strukturen, die ohne Vergrößerungen kaum visualisiert werden können. Die Videosequenzen, kommentiert mit Empfehlungen zum operativen Ablauf, wurden methodik- und indikationsbezogen systematisiert und für den schnellen Zugriff in eine praxisorientierte Navigationsstruktur eingebunden.

Eine zur DVD-ROM gehörige Online-Version erlaubt zukünftig den Zugang zu Updates.

Ihre Vorteile:
• Wertvolle klinische Tipps zur Optimierung von OP-Techniken, Weichgewebemanagement und Implantatprothetik in über 200 Filmsequenzen
• Einfache Navigation über Suchfunktionen oder verschiedene Auswahlkriterien in den Bereichen Implantatchirurgie, Implantatprothetik, Topographische Regionen und Komplikationen
• Prä- und postoperative Foto- und Röntgendokumentation zur Beurteilung der Langzeitstabilität der Therapieergebnisse sowie Informationen zu verwendeten Materialien
• Über 40 Themenbereiche und mehr als 10 Stunden OP-Dokumentation in hoher Qualität
• Unterstützung für die OP-Vorbereitung und Qualitätssicherung einer erfolgreichen Implantattherapie
• Geeignet für den implantologischen Einsteiger und den erfahrenen Implantologen
• Neu in dieser Version u.a.: Kortikalislamellentechnik, optimierte Schnittführung für Bonesplitting, Schichtungstechniken für den Sinuslift, Interpositionsplastik

Der Implantatnavigator erscheint im Juli zum Vorbestellpreis von 228,- EUR.

Digitale Medien
International Poster Journal (IPJ)
Soeben erschien Ausgabe 2/2014 des International Poster Journal of Dentistry and Oral Medicine. Das im 16. Jahr erscheinende Journal macht bereits über 750 wissenschaftliche Poster, die den Poster-Sessions von Fachkongressen entstammen, online dauerhaft zugänglich und fördert so vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs.

In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um verschiedene Themen zur Materialforschung in Kieferorthopädie und Implantologie, der UV-Stabilität von Gesichtsprothesen, um Kronen und um Brücken.

Zusätzlich ist gerade ein Supplement zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) mit Postern dieser Jahrestagung erschienen.

Joachim Liebers / Onlineredaktion



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