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Quintessenz Newsletter

19.10.2017

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Autoren, Partner, Freunde,

stürmisch zeigt sich dieser Herbst und zieht mit Orkantief Xavier über Berlin und lässt zwei alte schöne Tannen auf den Parkplatz unseres Verlages fallen. Stürmisch und hektisch geht es in diesen Wochen auch in allen Abteilungen des Quintessenz Verlags zu:

In der Kongressabteilung wird an der Vorbereitung der Herbstevents gearbeitet. Erfahren Sie mehr vom 21. Prothetik Symposium, das mit dem Titel "Prothetik 4.0 - Vision und Wirklichkeit" spannende Vorträge erwarten lässt.

Aber auch in der Redaktion und im Lektorat gibt es viel zu tun, damit unsere Herbsttitel pünktlich erscheinen. Anita Hattenbach stellt Ihnen zwei Bücher-Highlights vor und unser Verlagsleiter Johannes Wolters berichtet über die Jubiläumsausgaben und Neuerscheinungen bei den Zeitschriften. Erfahren Sie auch, an welchen Neuerscheinungen im Bereich Digitale Medien gearbeitet wird!

Als Tool zwischen Autor und Verlag nutzen wir für unsere Zeitschriften seit 10 Jahren den Manuscript Manager. Juliane Richter erklärt, wie das funktioniert. Und am 24. August fand unser diesjähriges Verlags-Sommerfest unter niederländischem Motto statt. Die Hintergründe dazu gibt's im Newsletter.

Ich hoffe, ich habe Ihre Neugierde geweckt!
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen

Florian Curtius / Druckvorstufe-Reproduktion

Interview
Leitlinien - Hilfe oder Last?
"Leitlinien im Praxisalltag - konkrete Hilfe oder doch nur Last?": So lautet das Thema des Impulsreferats von Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner (Mainz) zur Eröffnung des Hauptprogramms des Deutschen Zahnärztetags 2017 in Frankfurt a. M. Wir haben ihm dazu ein paar Fragen gestellt.

Welchen Einfluss haben die Leitlinien auf den Praxisalltag?
Prof. Wagner: Leitlinien stellen Entscheidungshilfen für den Zahnarzt, aber auch für den Patienten dar, indem sie die bestverfügbare externe Evidenz aus der Literatur zusammentragen und daraus Empfehlungen ableiten. Da die Leitlinien häufig sehr umfangreich sind, wird versucht, mit Kurzformen oder GKE-Empfehlungen (GKE = gemeinsam klug entscheiden) die Umsetzung im Praxisalltag (Implementierung) zu verbessern.

Muss der Praktiker diese tatsächlich immer berücksichtigen?
Prof. Wagner: Wie bereits ausgeführt, sind es nur Empfehlungen aus der Literatur. Hiervon kann und soll im Einzelfall natürlich begründet abgewichen werden. Mit der Leitlinie wird meist auch ein Entscheidungskorridor beschrieben, der sich aus der bestverfügbaren Evidenz ergibt. Diese Empfehlungen sind jedoch nicht juristisch bindend, auch wenn die Leitlinien - so es eine zum Thema gibt - im Streitfall gerne herangezogen werden. Dies allerdings meist zugunsten des Zahnarztes.

Welche Themen sollten Ihrer Meinung nach zukünftig durch Leitlinien definiert werden?
Prof. Wagner: Es macht schon wegen des Kosten- und Zeitaufwands für die Ersteller wenig Sinn für alle Themen Leitlinien zu entwickeln. Eine Priorisierung nach Häufigkeit und Wichtigkeit der Krankheit, neuen Daten in der Literatur, insbesondere auch hoher Methodenvielfalt und Aktualität neuer Entwicklungen macht hier Sinn. Die alte Frage nach dem Nutzen für die Kollegen sollte zudem immer am Beginn der Planung stehen.

Weitere Informationen zum Deutschen Zahnärztetag, der vom 10. bis 11. November 2017 in Frankfurt a. M. stattfinden wird, finden Sie unter www.dtzt.de.

Dr. Marina Rothenbücher / Redaktion

Zeitschriften
Jubiläen und Neuerscheinungen

Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie DGFDT wird 50 und begeht ihr Jubiläum im November auf ihrer 50. Jahrestagung mit einem Festakt. Die Zeitschrift CMF - offizielles Organ der DGFDT - legt dazu ein Supplement als Festschrift vor. Darin werden die vergangenen 50 Jahre der Fachgesellschaft und ihre führenden Vertreter dargestellt und gewürdigt.

Die Zeitschrift IMPLANTOLOGIE schließt in diesem Jahr ihren 25. Jahrgang ab. Aus diesem Anlass wird Heft 4/2017 als Jubiläumsheft gestaltet. Wir erinnern an die Anfänge der Zeitschrift und des Fachgebiets und bringen Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten.

Eine weitere Quintessenz-Zeitschrift kann ein Jubiläum begehen: Das European Journal of Oral Implantology EJOI vollendet mit der Ausgabe 4/2017 seinen 10. Jahrgang. Für alle 10 Jahre gibt es die Medline-Listung und den Impact-Faktor. Dieser ist zuletzt auf 3,567 gestiegen.

Die erste Ausgabe des neuen Journal of Aligner Orthodontics ist erschienen. Sechs Fachgesellschaften nutzen es als offizielles Organ, darunter die Deutsche Gesellschaft für Aligner Orthodontie und die European Aligner Society. Interessenten können kostenfrei ein Probe-Exemplar beziehen unter www.quintessenz.de/jao.

Ebenfalls inzwischen erschienen: Die erste Ausgabe der Studenten-Zeitschrift des Quintessenz Verlags Qdent.

Johannes W. Wolters / Verlagsleitung

Buchvorschau
Englische Bestseller jetzt auf Deutsch

Zwei Werke bekannter Autoren erscheinen in Kürze auf Deutsch:
Istvan Urban: Vertikale und horizontale Alveolarkammaugmentation und
Douglas A. Terry: Restaurieren mit fließfähigen Kompositen.

Istvan Urban beschreibt in seinem Buch die wichtigsten Aspekte der vertikalen und horizontalen Alveolarkammaugmentation mit Kapiteln zur chirurgisch relevanten Anatomie des Mundbodens, zur Augmentation im Unterkiefer und im oberen Frontzahnbereich inklusive Papillenregeneration. Die Rekonstruktion des stark resorbierten Oberkiefers mit geführter Knochenregeneration (GBR) und gleichzeitiger Sinusbodenaugmentation inklusive der Anwendung von Wachstumsfaktoren in Verbindung mit neu entwickelten perforierten Membranen ist ebenso Thema wie Komplikationen durch Membranexposition und das Management der verschiedenen Grade von Transplantatinfektionen. Bis 28.2.2018 gilt ein Vorbestellpreis von € 198,-. Informationen und Bestellmöglichkeit hier: www.quintessenz.de/gbr

Douglas A. Terry präsentiert in seinem Buch die zahlreichen Anwendungen fließfähiger Komposite der neuen Generation. Die ersten Kapitel beschreiben die Entwicklung und die wissenschaftlichen Hintergründe fließfähiger Kompositmaterialien und das adhäsive Konzept. Die Kapitel 3 und 4 widmen sich mit Fallbeispielen den zahlreichen Anwendungen, die reich bebildert und Schritt für Schritt dargestellt werden. Dabei umfasst jede Fallpräsentation das entsprechende Präparationsdesign, die restaurative Technik, Klebeprotokolle und das Finishing. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie hier: www.quintessenz.de/komposite

Anita Hattenbach / Lektorat

Digitale Medien
Der Umgang mit Misserfolgen will gelernt sein!

Die zahnärztliche Behandlung ist heutzutage oft sehr komplex und so haben wir es immer häufiger mit Komplikationen, Behandlungsfehlern und Misserfolgen zu tun. Das dreisprachige DVD-Kompendium Entscheidungskriterien bei Neubehandlungen nach Misserfolgen von Giorgio Tabanella gibt anhand von vier klinischen Fällen einen Überblick über entscheidende Faktoren wie patientenspezifische Risiken, Krankheitsprädiktoren, wirtschaftliche Aspekte, Erfolgswahrscheinlichkeiten, therapeutische Unsicherheitsfaktoren und erwartete Langzeitprognose. Gezeigt werden die Neubehandlungen bei einem parodontologischen und endodontologischen Misserfolg sowie nach Fehldiagnose und bei iatrogenem Krankheitsbild. Das DVD-Kompendium mit insgesamt 6 Filmen in HD-Qualität auf 4 DVDs ist in der Ausstattung mit Schuber und begleitenden Booklets demnächst erhältlich.

Hat sich ein Behandlungsmisserfolg eingestellt, gilt es, adäquate Maßnahmen zu ergreifen, um das vom Patienten erwartete Behandlungsziel doch noch erfolgreich zu erreichen. Das neu erschienene fünfbändige DVD-Kompendium Surgical concepts to handle esthetic failures in implant patients von Daniel Buser präsentiert chirurgische Konzepte zur Behandlung von ästhetischen Misserfolgen in Folge von Implantaten. Dabei werden dem Zuschauer neben den biologischen Grundlagen, der Behandlungsplanung und Indikationsstellung, wesentliche Techniken, Instrumente und Materialien für eine erfolgreiche Neubehandlung gezeigt, um ihn für den hohen Anspruch der Thematik zu sensibilisieren. Schwerpunkte des DVD-Kompendiums in HD-Qualität sind u.a. die Reverse Torque Technique, die gesteuerte Knochenregeneration, das vollschichtige Gingivatransplantat sowie der Knochenaufbau mittels autologen Knochenspänen, deproteinisiertem bovinen Knochenmaterial und resorbierbarer Kollagenmembran.

Änne Kappeler / Digitale Medien

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Wie hoch kann ich ein Implantat belasten? Wie viele Implantate benötige ich? Welche Abdrucknahme und welches Abdruckmaterial ist das Beste? Welches Material verwende ich für welche Suprakonstruktion? Wie soll ich die statische und dynamische Okklusion einstellen und wie soll ich was befestigen? All diese Fragen zur Implantatprothetik werden Ihnen im Kurs "Update Implantologie" am 17./18. November von Dr. med. dent. Stefan Reinhardt beantwortet. Zusätzlich erhalten Sie 14 Fortbildungspunkte.

www.medentis.de

Kongresse
21. Prothetik Symposium am 25. November 2017 in Berlin
Wie weit ist die Digitalisierung in der dentalen Welt schon fortgeschritten? Wie umfangreich können analoge Vorgänge durch digitale Prozesse ersetzt werden und sich die digitalen Konzepte und Visionen in der dentalen Wirklichkeit bewähren? Diesen und weiteren Fragen stellt sich das 21. Prothetik Symposium von Merz Dental und dem Quintessenz Verlag unter dem Titelthema "Prothetik 4.0 - Vision und Wirklichkeit", zu dem wir Sie herzlich einladen. Es findet am 25. November 2017 im Hotel Pullmann Berlin Schweizerhof statt.

Auf dem Symposium führen Experten aus Wissenschaft, Klinik, Praxis und Labor aus, welche Entwicklungen sie derzeit und in Zukunft für bedeutsam halten. Sie stellen neueste Erkenntnisse und Erfahrungen, universitäre Studien und angewandte Therapieverfahren in Praxis und Labor vor. Unter der Leitung von PD Dr. Jan-Frederik Güth und ZT Josef Schweiger (beide LMU München) bietet sich den Teilnehmern die Möglichkeit, sich eine Meinung über die Zukunft der Prothetik und über Chancen und Risiken zu bilden.

So präsentieren Dr. Dr. Olaf Klewer, ZTM Pawlos Stilos und Jasmin Göppert live die Versorgung eines Patienten von der Abformung bis zur Eingliederung mit einer vor Ort digital hergestellten herausnehmbaren Prothese nach dem Baltic Denture System. Sie erläutern die digitale Prozesskette sowie die ästhetischen und wirtschaftlichen Vorteile für das Dentallabor und die Zahnarztpraxis. Das breite Spektrum des Themas "CAD/CAM in der Totalprothetik" wird von ZTM Ralf Oppacher, Dietmar Schaan, ZT Daniel Pally, PD Dr. Dr. David Schneider, Prof. Dr. Martin Schimmel, Prof. inv. Dr. Jürgen Wahlmann, ZTM Daniel Seebald, ZTM Jan Berger, Prof. Dr. Martin Rosentritt und Uwe Schäfer erörtert. Sie widmen sich in ihren Vorträgen sowohl den Prothetikpatienten als auch der Kombiarbeit 4.0, der 3-D-Druck-Technologie, Smile Design und den Grundlagen für eine erfolgreiche Befestigung. Außerdem beschäftigen sie sich mit dem Thema Kommunikation und werfen die Frage auf, ob der Begriff Erfolg nicht neu definiert werden muss.

Das Prothetik Symposium hat sich über die Jahre hinweg für Zahnärzte, Zahntechniker, Assistenzärzte, Meisterschüler, Studenten und Berufsschüler zu einem zentralen Forum für herausnehmbaren Zahnersatz in Deutschland entwickelt. Beim anschließend stattfindenden Get-together sind alle Teilnehmer eingeladen, den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Zahnärzte erhalten acht Fortbildungspunkte nach den Richtlinien der BZÄK. Anmeldungen unter www.quintessenz.de/prothetik2017.

Saphir Robert / Redaktion

Quintessenz intern
Manuskript hochladen und los geht's!
Einreichung und Begutachtung via Manuscript Manager
Für die Begutachtung von Manuskripten arbeiten die Redaktionen von Quintessence Berlin, London und Chicago seit über 10 Jahren mit der Online-Software Manuscript Manager von Akron ApS.

Unsere Autoren können sich bei der entsprechenden Zeitschrift einloggen, ihr Manuskript hochladen und den Begutachtungsstatus jederzeit einsehen. Redakteur, Schriftleiter und zwei ausgewählte Gutachter kommunizieren ausschließlich über das System - selbstverständlich im double-blind-Verfahren, sodass Autor und Gutachter anonym bleiben und eine objektive Bewertung der Inhalte gewährleistet ist.

Dem Verlag liefert die Software eine Reihe von Statistiken und Reports, z.B. zur Entwicklung der Einreichungszahlen und Bearbeitungszeiten, die dann in Redaktionssitzungen und Editorial Board Meetings diskutiert werden. Auf dieser Basis lassen sich fundiert Entscheidungen zur zukünftigen Ausrichtung einer Zeitschrift treffen.

Anlässlich eines umfangreicheren Software-Updates präsentierten Peter Okholm (Marketing Manager) und Andy Beare (Director) unserer Redaktion die Neuerungen im Workflow. EJOI, ENDO, IJED, JAD und JAO arbeiten bereits mit der neuen Version - weitere Zeitschriften werden in den nächsten Wochen folgen.

Juliane Richter / Herstellung

Quintessenz intern
Quintessenz Sommerfest und die Niederlande

Das diesjährige Sommerfest des Quintessenz Verlages stand unter niederländischer Flagge mit adaptierten Spielshows und niederländischer Feinkost. Über die Berechtigung von letzterem lässt sich streiten, aber die Showmasterqualitäten des Nachbarlandes sind weithin bekannt. Da die Prominenz aber zu teuer war, sind unsere Kolleginnen aus dem Sommerfestteam in die entsprechenden Rollen geschlüpft und haben ihren Kollegen und Kolleginnen an den verschiedenen Spielstationen einiges abverlangt. Da war das Käseraten bei Frau Antje noch das einfachste ...

Das niederländische Motto des Festes hatte natürlich einen Hintergrund: Unser Vertriebsleiter Leo Korff (gebürtiger Niederländer) geht zum Jahresende nach über 18 Jahren bei Quintessenz in den Ruhestand. Und da unser "Klischee-Holländer" (er fährt tatsächlich gern Fahrrad und Schlittschuh) dann noch viel mehr Zeit zum Radfahren hat, gab's schon jetzt eine Fahrradgepäckausstattung als Abschiedsgeschenk - überreicht vom Geschäftsführer Christian Haase. (Diese Taschen sind sehr praktisch für den Transport von Käse und Bitterkoekjes in den Verlag!) Leo Korff war (und ist uns noch) ein Kollege, der unseren Arbeitsalltag, besonders auf Dienstreisen, mit guter Laune und Geschichten aus dem Verlag zu sehr viel mehr Spaß und Unterhaltung verhalf. Und von seiner fachlichen Expertise konnten wir alle profitieren. Beides werden wir sehr vermissen!

Anita Hattenbach / Lektorat



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