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Quintessenz Newsletter

23.02.2017

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Autoren, Partner, Freunde,

es ist wieder soweit! Vom 21. bis 25. März 2017 findet die Internationale Dental-Schau in Köln statt. Für alle, die in der Dentalindustrie tätig sind, bedeutet dieser Termin Stress, Hektik und auch ein wenig Kopfschmerzen - will man doch alle Novitäten den von nah und fern anreisenden Besuchern präsentieren. So auch wir! Welche neuen deutschsprachigen Bücher am Stand für Sie bereitliegen, beschreibt unsere Lektorin Anita Hattenbach. Wer die IDS für das ein oder andere Schnäppchen besucht, wird schon in diesem Newsletter fündig werden. Alle Sonderangebote gelten bei uns am Stand, aber auch für all diejenigen, die es nicht zur IDS schaffen werden, online in unserem Webshop.
Unter diesem Link haben Sie die Möglichkeit, sich alle deutsch- und englischsprachigen Neuerscheinungen und Sonderangebote vorab anzuschauen. Und Sie erfahren, wo genau Sie unseren Stand auf der IDS finden.

Warum soll man eigentlich sonst noch zur IDS fahren? Diese Frage hat unser Verlagsleiter Johannes Wolters Prof. Dr. Frankenberger (Chefredakteur der Quintessenz) gestellt. Seine Antworten finden Sie ebenfalls in diesem Newsletter.

Und da die Welt sich eben, entgegen unserem aktuellen Empfinden, nicht nur um die IDS dreht, gibt es in diesem Newsletter auch Infos zur Entwicklung der Fachzeitschriften, zum demnächst stattfindenden 29. Symposion Praktische Kieferorthopädie und zu den aktuellen Chicagoer Midwinter Meetings. Außerdem gehen wir der Frage nach, wie wir eigentlich zu den alljährlichen Themen des Berliner Zahnärzetags kommen.

Zum Schluss noch in eigener Sache: Wer gern mal ein Gesicht hinter unseren Layouts, Covern oder Logos kennenlernen möchte, dem sei der Newsletter-Beitrag von und über unseren Grafiker Valeri Ivankov empfohlen.

Somit bleibt mir nur noch viel Vergnügen bei der Lektüre dieses Newsletters zu wünschen. Vielleicht sehen wir uns ja in Köln?

Viele Grüße,

Melanie Stodtmeister / Marketing

Interview
Warum auf die IDS gehen?
Das Interview mit Prof. Dr. Roland Frankenberger führte Verlagsleiter Johannes W. Wolters.

Johannes Wolters: Gibt es eigentlich so viel Neues in der Zahnmedizin, dass man alle zwei Jahre auf die IDS gehen muss, um den Anschluss nicht zu verlieren?

Roland Frankenberger: Ich habe kürzlich das Curriculum Zahnerhaltung der APW begleitet, und da war die häufigste Antwort auf die Frage "Warum haben Sie dieses Curriculum gemacht?" die Aussage, dass man den Anschluss nicht verlieren möchte. Dies gilt natürlich nicht nur für die Zahnerhaltung, sondern auch für jedes zahnmedizinische Fach. Gerade im Zeitalter fortschreitender Digitalisierung ist so ein IDS-Besuch immer eine Standortbestimmung für einen selbst im Kontext der modernen Zahnmedizin.

JW: Was sind für Sie die Highlights der IDS in diesem Jahr?

RF: Ich fahre zur IDS, um mir einen Gesamtüberblick zu verschaffen, denn als Chefredakteur ist das auch geboten, nicht im eigenen Saft zu schmoren, sondern Trends frühzeitig zu entdecken, um die sinnvollen und zukunftsweisenden Neuentwicklungen dann auch möglichst schnell kritisch zu publizieren. Und nachdem ich gerade den CAD-/CAM-Markt seit diversen IDSen verfolge, ist ein "Update 2017" für mich hochinteressant. Ich werde aber auch Preisverleihungen für den Nachwuchs sowie Pressekonferenzen besuchen.

JW: Die IDS ist so groß, dass man leicht die Orientierung verlieren kann. Wie soll man sich vorbereiten, damit der Besuch wirklich Sinn macht?

RF: Ich mache mir auf der Zugfahrt immer einen Plan, welche Anlaufpunkte ich genau ansehen möchte. Die Zeit vergeht ja auf der IDS wirklich im Flug, da sollte man sich schon ein bisschen vorbereiten. Aufgehalten wird man auf dem Weg durch die Messe ja sowieso oft genug. Auf alle Fälle lade ich mir vorher noch die IDS-App herunter, das kann nicht schaden, um den Überblick nicht zu verlieren.

Johannes Wolters / Verlagsleitung

Wer auf der IDS noch Ausschau halten möchte nach dem einen oder anderen Schnäppchen, dem sei z. B. unser Mini-Buch-Paket für die Praxis ans Herz gelegt: 3 Bestseller zum Preis von 2. Alle Einzelheiten dazu finden Sie hier.

Zeitschriften
Quo vadis, Fachzeitschrift?

Die Zeitschrift "Die Quintessenz" ist bereits seit 67 Jahren das Flaggschiff unseres Verlages. Im Laufe der Jahre kamen viele weitere Zeitschriften dazu, wie ein Blick auf unsere Website zeigt. Nun sagt man ja Fachzeitschriften zunehmend nach, dass sie in der Krise stecken: Das Leseverhalten habe sich geändert und die Digitalisierung verdränge immer mehr das Papier.

Das aktuelle Zeitschriften-Portfolio zeigt, dass diese Aussage für uns so nicht zutrifft: Viele Zeitschriften des Quintessenz Verlages gibt es bereits seit mehreren Jahrzehnten und sie sind nach wie vor bei den Lesern sehr gefragt. Sie sind als anerkannte Instanz für die Fort- und Weiterbildung aus der zahnmedizinischen Landschaft einfach nicht mehr wegzudenken.

Und: Es kommen noch immer neue Zeitschriften dazu! So erscheint ab 2017 als neue Abonnementzeitschrift das Forum Implantologicum, das vom renommierten International Team for Implantology (ITI) in Basel herausgegeben wird. Die Zeitschrift erscheint zweimal jährlich und hat eine Gesamtauflage von mehr als 16.000 Exemplaren - verteilt über neun Sprachen. Alle weiteren Informationen finden Sie unter diesem Link. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, ein kostenfreies Probeexemplar anzufordern.

Natürlich hat die Digitalisierung auch bei den Quintessenz-Zeitschriften längst Einzug gehalten. Am deutlichsten sieht man das vielleicht an der Tatsache, dass jedem Abonnenten schon seit Langem das digitale Archiv der abonnierten Zeitschrift kostenlos zur Verfügung steht. In den meisten Fällen ist der Zugriff auf sämtliche Beiträge möglich, die in den letzten zehn Jahren (oder sogar mehr) erschienen sind!

Vergleichsweise neu ist die Möglichkeit, unser Zeitschriftenprogramm in der Onlineversion zu bestellen: Unter Quintessenz Online Plus finden Sie dazu weitere Informationen. Ein nächster Schritt ist die Bereitstellung von Beiträgen in digitaler Form an die Mitglieder einer Fachgesellschaft, wie zuletzt geschehen bei der Zeitschrift Parodontologie: Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) können ab 2017 die Inhalte der Parodontologie über die Website der Fachgesellschaft online abrufen, ohne dass sie Abonnent dieser Zeitschrift sein müssen.

Und möchten Sie einmal nachsehen, wie alles anfing:
Unter https://www.quintessenz.de/downloads/quintessenz_1950.pdf können Sie Beiträge aus dem ersten Jahrgang der "Quintessenz" aus dem Jahre 1950 als Faksimile herunterladen!

Leo Korff / Vertriebsleitung

Buchvorschau

Für alle, denen seit der letzten IDS der Lesestoff ausgegangen ist, halten wir unsere Bestseller und natürlich auch zahlreiche Neuerscheinungen bereit.

Druckfrisch erwartet alle endodontologisch interessierten Praktiker ein umfangreiches Werk mit dem Titel "Endodontische Revisionen". Die hier beschriebenen Grundlagen und Behandlungsprotokolle basieren auf aktuellen Methoden, Materialien und Geräten und führen Generalisten wie Spezialisten sicher durch alle Phasen der Revisionsbehandlung.

"Dentale Ästhetik" vereint technologische Fortschritte in der ästhetischen Zahnheilkunde und zeigt, wie man sie erfolgreich in die tägliche Praxis integrieren kann. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf ästhetischen Materialien, ihren Einsatzmöglichkeiten und der technischen Anwendung. Mit mehr als 1300 detailreichen, teilweise großformatigen Fotografien und mit knappen Step-by-step-Erklärungen gibt das Buch das notwendige Rüstzeug für das Erreichen vorhersagbarer Ergebnisse.

Das Patientenbuch "Ihr schönster Schmuck" zeigt mit brillanten Fotos und knapp gehaltenen Beschreibungen zahlreiche Möglichkeiten für modernen Zahnersatz - vom Non-Prep-Veneer über vollkeramische Brücken bis hin zu festsitzenden oder herausnehmbaren Vollversorgungen. Durch seine unkomplizierte und ästhetisch ansprechende Gestaltung dient das Buch dem Verständnis und der Überzeugung des Patienten für eine moderne ästhetische Versorgungsform.

"Kann das mal einer machen?!" Wenn Ihnen diese Frage bekannt vorkommt, dann wird es Zeit für diesen Praxisführer. Er verrät Ihnen, wie Sie mit ein paar einfachen Regeln und klar formulierten Verantwortungsbereichen für einen reibungslosen Praxisalltag sorgen und wieder Zeit für das Wesentliche haben - die zahnmedizinische Versorgung Ihrer Patienten.

Sie haben Lust auf Bücher? Anregungen oder Wünsche? Dann kommen Sie gern zum Quintessenz-Stand auf der IDS (Halle 11.2, Stand N/O, Gang 008/009). Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Anita Hattenbach / Lektorat

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W&H Osstell ISQ Modul sorgt in Kombination mit dem neuen Implantmed für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit bei der Bewertung des Behandlungserfolges. Es ermöglicht dem Chirurgen, den Status der Osseointegration auch nach der Implantatinsertion kontinuierlich zu prüfen und diese gemeinsam mit dem Drehmoment zu dokumentieren. Entscheidungen können vom Anwender mit mehr Sicherheit getroffen werden, Patienten profitieren von einer optimierten Behandlungsdauer.

Das Bedienkonzept des Implantmed ist klar und übersichtlich. Mit nur drei Berührungen des modernen Touchscreens wird auf ein neues Implantatsystem gewechselt. Für bis zu sechs Behandler können Aufbereitungsprotokolle schnell und intuitiv angepasst werden. Verwendete Einstellungen lassen sich bezüglich Eingriff und Implantatposition auf USB dokumentieren.
Das Piezomed erlaubt eine besonders präzise und zugleich effektive Knochenbearbeitung. Weichgewebe und Nerven werden auch bei höherer Leistungseinstellung geschont.
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Kongresse
Update Zahnmedizin für Kieferorthopäden
Das 29. Symposion Praktische Kieferorthopädie steht ganz unter dem Motto "Update Zahnmedizin für Kieferorthopäden". Die Tagungsleitung liegt bei Herrn Dr. Björn Ludwig (siehe Bild). Somit werden die Besucher am 3.3. und 4.3.2017 unter anderem Themen wie die "Kariesprävention", "Milchzahntransplantation", "Update Kinderzahnheilkunde", "Schnittmenge Kieferorthopädie und Prothetik" oder "Kernkompetenz in der Endodontologie" erwarten. Hierfür konnten wir national und international anerkannte Referenten gewinnen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, am Freitagvormittag einen Workshop zu dem Thema "Introduction to the FACE Treatment Philosophy" mit Dr. Domingo Martín (San Sebastian, Spanien) zu besuchen.

Alle Kieferorthopäden, die schon immer einmal ihr zahnmedizinisches Wissen für eine optimale interdisziplinäre Arbeitsweise updaten wollten, sind Anfang März herzlich im Marriott Hotel Berlin willkommen.
Weitere Infos und Anmeldung unter www.quintessenz.de.

Dr. Marina Rothenbücher / Redaktion

Kongresse
Nach den Themen Prothetik, Parodontologie, Endodontie in den letzten drei Jahren waren wir gespannt, ob das Thema Medizin & Zahnmedizin ebenso gut angenommen würde. Die unmittelbare praktische Umsetzung des Erlernten ist bei dem Thema ja nicht immer ganz so gegeben. Um es gleich zu sagen: Ja, es hat geklappt. Die Teilnehmerzahlen waren so gut wie bei den erfolgreichen rein zahnmedizinischen Kongressen der Vorjahre.

Wie finden wir eigentlich die Themen für den Berliner Zahnärztetag? - Ganz einfach: Wir fragen die Berliner Zahnärzte. Wir schicken einen Fragebogen an alle Praxen in Berlin. Die Zahnärzte können dann rund 40 verschiedene Themen im Hinblick darauf bewerten, wie interessant sie sind. Die Auswertung der Antworten ist allerdings nicht ganz so einfach. Parodontologie und Prothetik stehen immer ganz weit oben. Aber natürlich kann man den Zahnärztetag nicht jedes Jahr mit den gleichen Themen bestreiten. In der zweiten Reihe der Wunschthemen fanden sich bei der letzten Umfrage gleich mehrere Medizin-Themen: Orale Medizin, Allgemeinmedizin, Notfallmedizin. Wir haben uns entschlossen, diese Themen zu bündeln und daraus ein umfassendes Gesamtprogramm zu entwickeln. Das ist uns in Zusammenarbeit mit den Brüdern Tröltzsch als Tagungsleitern offenbar ganz gut gelungen. Die TED-Befragungen der Teilnehmer in Quiz-Form sorgten darüber hinaus für eine unterhaltsame Komponente des Fortbildungsprogramms.

Am Ende des Kongresses wurde den Teilnehmern ein Feedbackbogen gegeben, der auch von vielen ausgefüllt wurde. Ergebnis: Es wurden durchwegs die Noten 1 und 2 vergeben. Das Thema stimmte, die Präsentation auch. Inzwischen sind auch schon wieder die Fragebögen für die Themen des nächsten Jahres rausgegangen. Wir sind gespannt, wofür sich die Berliner Zahnärzte dieses Mal entscheiden. Der Termin steht jedenfalls schon fest: 16./17. Februar 2018.

Johannes Wolters / Verlagsleitung

Kongresse
Februar in Chicago: Die Midwinter Meetings
Jedes Jahr treffen sich Ende Februar mehrere Tausend weltweit führende Zahnärzte und Zahntechniker in der City von Chicago, um an einem von vielen gleichzeitig stattfindenden Meetings teilzunehmen. Für den Quintessenz Verlag in Chicago ist diese Woche eine jährlich wiederkehrende Gelegenheit, um mit den klügsten Köpfen der Zahnmedizin ins Gespräch zu kommen, einige unserer wichtigsten Autoren zu treffen und die Marke Quintessenz umfassend zu vertreten.

Für Quintessenz steht in dieser Woche das Midwinter Meeting der Chicago Dental Society, das im Jahr 2017 vom 23. bis 25. Februar stattfindet, im Mittelpunkt. Das CDS Midwinter Meeting zählt zu den drei größten Dentalkongressen in den USA und rangiert unter den Top-10-Kongressveranstaltungen der Stadt Chicago. Mit fast 600 beteiligten Ausstellern ist das Meeting zugleich eine der größten Bühnen für Dentalprodukte und -hersteller in Nordamerika.

Auch auf dem LMT Lab Day Chicago, dem größten Zahntechnik-Event der USA, das am 24. und 25. Februar stattfindet, ist Quintessenz präsent. Der LMT Lab Day lockt mehr als 250 Aussteller sowie über 4000 Laborbesitzer, -leiter und -angestellte in die Stadt. Gleich gegenüber, auf der anderen Seite des Chicago River, sind wir außerdem auf der Jahrestagung der American Academy of Fixed Prosthodontics vertreten, die ebenfalls am 24. und 25. Februar stattfindet. Diese Fortbildungsveranstaltung vereint Vortragende mit unterschiedlichstem wissenschaftlichem und klinischem Hintergrund, die ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Daten oder eigenen Erfahrungen als Experten neue zahnmedizinische Konzepte und klinische Techniken vorstellen.

Während der Midwinter-Woche ruht in unserem Verlag das übliche Tagesgeschäft, da die Hälfte der Mitarbeiter in die Stadt ausschwärmen, um Kontakte aufzubauen und zu pflegen, aktuelle Entwicklungen und Trends aufzunehmen und - vor allem - unsere Produkte in der dentalen Fachwelt bekannt zu machen. Die Arbeit im Brennpunkt solcher Veranstaltungen vermittelt den Mitarbeitern wertvolle Erkenntnisse über, aber auch Wertschätzung für unsere Kunden, die in ihre Arbeit einfließt.

Die Midwinter Meetings sind eine quirlige, wunderbare Zeit, in der auf jeden Chicagoer Taxisitz zwei Zahnärzte kommen. Und die drei Meetings, an denen Quintessenz teilnimmt, machen nur einen Teil der Veranstaltungen aus, die in diesen Tagen in Chicago stattfinden. Midwinter ist längst eine lieb gewordene Tradition für die Stadt, für die dentale Fachgemeinschaft und für den Quintessenz Verlag.

Caitlin Davis / Content Editor Quintessence Chicago

Quintessenz intern
Goodbye Youngster-Team
Vor 7 Jahren wurde im Quintessenz Verlag das Youngster-Team ins Leben gerufen, eine Gruppe von jungen, engagierten Mitarbeitern aus unterschiedlichen Abteilungen des Hauses. Ziel unserer jungen Kollegen war es, Altbewährtes mit frischen Ideen zu verbinden und neue Projekte anzukurbeln. So war das Youngster-Team beispielsweise für die Umsetzung des Corporate Designs des Verlags zuständig, kümmerte sich um die Optimierung von verlagsinternen Prozessen und Kommunikationswegen und war nicht zuletzt für die Organisation des alljährlichen Quintessenz-Hoffestes verantwortlich. Und nicht zu vergessen: Auch Ihr Quintessenz-Newsletter ist ein erfolgreiches Projekt des Youngster-Teams.

Nach 7 ereignisreichen Jahren möchte das Team nun den Weg freimachen für neue Youngsters.
Wir verabschieden uns von dem Youngster-Team 1.0 und freuen uns auf die nächste Generation. Vielen Dank für den kreativen Einsatz, die vielen Ideen und die professionelle Umsetzung der Projekte.

Christian Haase / Geschäftsführung

Quintessenz-Mitarbeiter stellen sich vor
Seit 15 Jahren ein Teil der Quintessenz-Familie
Viele Menschen glauben, dass grafische Gestaltung nicht so wichtig sei. Da bin ich als Grafiker natürlich ganz anderer Meinung. Grafische Gestaltung ist fester Bestandteil unseres medialen Alltags. Sie spricht unser ästhetisches Empfinden an, erleichtert die Aufnahme komplexer Informationen oder dient im schlechtesten Fall der Manipulation. Letzteres lag mir selbstverständlich fern, als ich mich dazu entschloss, Grafiker zu werden. Nach Beendigung meiner Ausbildung in der damaligen Sowjetunion an der Akademie der Künste in St. Petersburg verließ ich 1993 aus politischen Gründen meine Heimat und wollte zunächst zu Familienangehörigen in Kanada, blieb dann aber der Liebe wegen in Berlin und habe dort als Freiberufler sowie in verschiedenen Architekturbüros gearbeitet. Da diese Tätigkeit aber mit großen künstlerischen Einschränkungen verbunden war, suchte ich nach neuen Herausforderungen.

Zu den Unternehmen, die die Möglichkeit eröffnen, gestalterische Ideen umzusetzen, gehören Verlage. Daher war ich froh, als der Quintessenz Verlag 2002 meine Bewerbung auf die Stelle eines Grafikers annahm. Und nun bin ich schon seit 15 Jahren ein Teil der Quintessenz-Familie. Meine Hauptaufgaben liegen in der Gestaltung von Zeitschriften, Büchern, Neuen Medien, Logos, Katalogen, Flyern, Postern, Anzeigen, Broschüren, Briefpapier und Visitenkarten. Bei dieser Vielfalt an Medien muss man zahlreiche Aspekte berücksichtigen. Gestalten heißt für mich auch, stets nach aktuellen Trends zu suchen. Viele Ideen kommen in alltäglichen Situationen - etwa in der S-Bahn oder beim Spazierengehen. Das Abschalten vom Berufsalltag ist oft nicht einfach, denn als Grafiker lebt man für seine Arbeit. Man schaut immer und überall: Wie haben andere etwas umgesetzt? Was ist daran nicht so gut gelungen? Was würde ich anders machen?

Der Beruf des Grafikers bietet wie nur wenige die Möglichkeit, kreativ tätig zu sein. Kreativität ist allerdings anstrengend und setzt Sensibilität voraus. Sensibilität basiert - einmal abgesehen von der Begabung - überwiegend auf Wissen. Je mehr Wissen, desto mehr Sensibilität und desto mehr Kreativität. Im Verlag kommt hinzu, dass ich oft unter Zeitdruck arbeite, weil beispielsweise noch schnell die Anzeige für ein neues Buch fertig werden muss. Aber selbst das macht einen Teil des Reizes meiner Tätigkeit aus. Und wenn dann etwa eine neue Zeitschrift erscheint, deren Layout ich gestaltet habe, empfinde ich schon Zufriedenheit und einen gewissen Stolz.

Ich möchte diese Gelegenheit abschließend auch noch dazu nutzen, mich bei der Geschäftsführung des Verlages sowie meinen Kolleginnen und Kollegen für die gute Zusammenarbeit und das angenehme Betriebsklima zu bedanken.

Valeri Ivankov / Werbung



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