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27. Symposion Praktische Kieferorthopädie
27. Symposion Praktische Kieferorthopädie
"50 Klinische Tipps zur Diagnostik, Therapie und Retention"

27.02.2015 - 28.02.2015
Marriott Hotel Berlin, Berlin, Deutschland

Zielgruppe: Zahnärzte
Fachgebiete: Funktionsdiagnostik und -therapie, Kieferorthopädie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Oralchirurgie
Fortbildungspunkte: 12

Quintessenz ist hier mit einem Buchstand vertreten.

Veranstalter:
Quintessenz Verlags-GmbH
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Björn Ludwig
Freitag, 27.02.2015
09:00-12:00
Kieferorthopädie; der Spagat zwischen Überweiser, Recht und Ethik! , Dr. Björn Ludwig, Dr. Dirk Leisenberg, Prof. Dr. mult. Dominik Groß, Kerstin Ihlo
Die meisten von uns sind in einer niedergelassenen Praxis tätig und teilen die gleichen Sorgen.
Wäre es nur das rein fachliche kieferorthopädische Wissen, wie beispielsweise die Diagnostik oder die Auswahl der Behandlungsgeräte, könnten wir sicher noch alle "up to date" bleiben und unsere Patienten optimal versorgen.
Doch wir versuchen einen Spagat zwischen dem Anspruch und Wunsch der Patienten (und ihrer Eltern), den zahnärztlichen Überweisern und letztendlich unserer eigenen ethischen Einstellung.
Der Vorkongresskurs wird anhand von realen Patientenbeispielen aus verschiedenen Blickwinkeln heraus die Aspekte Kieferorthopädie, zahnärztlicher Überweiser, Ethikexperte beleuchten und aus der Sicht eines Rechtsanwalts erörtern. Dadurch bietet sich die Möglichkeit zur Diskussion und zum kollegialen Austausch.
13:00
Kongresseröffnung, Dr. Björn Ludwig
13:35-14:15
Die Kieferorthopädie als Koordinatorin in der interdisziplinären Zusammenarbeit - damit nichts schief läuft!
Es ist ein Verdienst der modernen Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, dass unsre Patienten ihre Zähne immer länger - ja, lebenslang im Mund behalten können. Die natürlich ablaufenden Umbauvorgänge der peridentalen Gewebe stellen auch die Kieferorthopädie vor neue Herausforderungen. Die Kieferorthopädie als Disziplin ist sogar zu weiten Teilen die Koordinatorin geworden, umfangreichere Behandlungen, die interdisziplär erfolgen, zu organisieren. Als Stichworte können hier Weichgewebsmanagnement, Bisslage, Bisshöhe, Kiefergelenk und Retention genannt werden. Beispiele hierzu werden anhand von Fallberichten gegeben.
14:15-15:00
Minischrauben haben in den letzten Jahren den Horizont der Zahnbewegung in der Kieferorthopädie enorm erweitert. Aufgrund der geringen Dimensionen, der einfachen Handhabung und Platzierung sowie Stabilität erfüllen sie in den meisten Fällen die Anforderung einer brauchbaren Verankerung. Durch die klinische Langzeiterfahrung vieler KieferorthopädInnen und die Ergebnisse unterschiedlicher Untersuchungen wird allerdings heutzutage das Indikationsspektrum der Minischrauben hinterfragt und darauffolgend eingeschränkt.

Im Rahmen dieser Präsentation wird anhand zahlreicher Fallbeispiele die Sinnhaftigkeit der klinischen Anwendung von Minischrauben zur Debatte gestellt sowie in Anbetracht rezenter Untersuchungen kritisch erörtert.
15:00-15:15
Diskussion
15:15-16:15
Pause / Dentalausstellung
16:15-16:45
Mit mikroelektronischen Sensoren können Tragezeiten und Trageverhalten von Patienten dokumentiert werden, die mit herausnehmbaren kieferorthopädischen Apparaturen behandelt werden. Die ausgewerteten Messdaten informieren über die von der Mehrzahl der Patienten praktizierte Tragezeit und dem sehr unterschiedlichen, sehr individuellen Trageverhalten. Einflüsse von Alter, Geschlecht, verwendeter Apparatur und dem Body-Mass-Index auf die Patientencompliance sowie Möglichkeiten zur Patientenmotivation werden vorgestellt. Die Tragezeitdokumentation kann zur Individualisierung der Tragezeitverordnung genutzt werden.
16:45-17:30
Die besten klinischen Tipps meiner Karriere , Prof. Dr. Paul-Georg Jost-Brinkmann
Der Vortrag wird auf der Basis eigener Studien verschiedene Aspekte der Prophylaxe bei Patienten mit festsitzenden und herausnehmbaren Apparaturen beleuchten. Dabei wird es um Bracketumfeldversiegler, Fluoride, Pulver-Wasser-Strahlgeräte und Strahlmittel, sowie das Retinieren mit Druckformfolien, deren Formstabilität und Reinigung gehen. Als Schlussfolgerungen resultieren Warnungen und Empfehlungen (Tipps).
17:30-17:45
Diskussion
Samstag, 28.02.2015
09:00-09:45
Geniale Praxis-Tipps vom Bodensee, Dr. Heinz Winsauer
09:45-10:30
Orofaziale Orthopädie mit dem Funktionsregler nach Fränkel - Klinisches Management, Tipps und Tricks, Prof. Dr. Christopher Lux

Die orofaziale Therapie mit dem Funktionsregler nach Fränkel eröffnet ein großes Therapiespektrum für die Korrektur sagittaler, transversaler und vertikaler skelettaler Abweichungen. Die therapeutische Veränderung der epigenetischen Induktions- und Kontrollmechanismen ist hierbei Voraussetzung, um Wachstumsvorgänge zu beeinflussen. Für eine korrekte Anwendung des Funktionsreglers (Typ 1, 2 und 3) sind einige Grundprinzipien und klinische Tipps und Tricks sehr hilfreich, sowohl was die technische Herstellung der Geräte, als auch was die klinische Anwendung angeht. Hierauf soll im Vortrag eingegangen werden; was ist im Rahmen einer Klasse II- bzw. Klasse III-Therapie besonders zu beachten? Was ist im Hinblick auf Behandlungszeitpunkt und Umsetzung einer schrittweisen orofazialen Adaptation wichtig? Zudem wird kurz auf das klinische Vorgehen bei Eingliedern der Geräte und bei den Kontrollterminen eingegangen.
10:30-10:45
Diskussion
10:45-11:30
Pause / Dentalausstellung
11:30-12:30
Geheimnisse des Lächelns , Prof. Robert Fuhrmann
'We align your social six and design your smile.' Ist die Schaffung eines artifiziell perfekten Lächelns die zentrale Aufgabe der KFO innerhalb der medizinisch notwendigen Zahnmedizin?
Zur Entwicklung klinischer KiSS- Prinzipien (=keep it simple and stupid) lotete ich die Grenze des orthodontisch Machbaren bei Syndrompatienten, iatrogenen Dysgnathien und interdisziplinärer Rehabilitationen aus. Wieviel Gewebe-remodellation und Motivation ist möglich, um ein Gesicht, die Kiefer- und Kaufunktion, die Mimik interdisziplinär und psychisch aufzubauen. Bei der Behandlung Auge in Auge, ist die Angst eine Grenzlinie genau wie das Gewebe, die Vorschädigungen und das klinische 'know how'. Selbst dann, wenn wir Ärzte schweigen und nichts verraten erkennt der Patient die Situation aus unserer Gesichtsmimik.
Nach Jahren interdisziplinärer Rehabilitation sind Teams aus Zahnärzten, MKG- Chirurgen und Kieferorthopäden in der Lage das Gesicht, die Kiefer, die Okklusion, und die Mimik einzustellen. Die orthodontische Rehabilitation ist dabei ein zentraler Baustein funktionell unverzichtbar und medizinisch notwendig. Das neu gewonnene echte Lächeln, ist ein Geschenk an Arzt und Patient aber kein primäres Therapieziel.
12:30-12:45
Diskussion
12:45-14:00
Pause / Dentalausstellung
14:00-14:45
Bei der kieferorthopädischen Behandlung ergeben sich nicht selten jenseits von retinierten (Weisheits-)Zähnen Befunde, die eine Konsultation oder Zusammenarbeit mit einer/m Kieferchirurgin/en erforderlich machen. Für die interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit Dysgnathien oder einer Spaltfehlbildung ist ein Verständnis für die chirurgischen Optionen, aber auch deren Grenzen für die/den kieferorthopädisch tätige/n Zahnärztin/arzt wichtig. Auch röntgenlogische oder klinische Zufallsbefunde, Patienten mit Kiefergelenkbeschwerden oder Unfällen können eine Zusammenarbeit zwischen beiden Fachrichtungen notwendig machen. Ziel des Vortrages ist es, praktisch relevante Beispiele aus diesen Bereichen aus der Sicht des Chirurgen vorzustellen und zu diskutieren.
14:45-15:30
Zahnfehlstellungen mit Steilstand, d.h. Retroinklination der mittleren Schneidezähne im Oberkiefer können den beiden kieferorthopädischen Anomalien "Angle-Klasse II/2" und "Deckbiss" zugeordnet werden. Beide Anomaliebezeichnungen werden trotz relativ großer Symptomüberschneidungen parallel in der kieferorthopädischen Diagnostik und Literatur verwendet. Die kieferorthopädische Behandlung von Anomalien mit Steilstand der mittleren oberen Inzisivi gilt als relativ rezidivfreudig. Entsprechend der Literatur betrifft dies weniger den Durchschnitt der behandelten Patienten als einzelne Fälle mit extrem starker Rezidivtendenz. Basierend auf klinischen Beobachtungen sowie in Anlehnung an einen möglichen ätiologischen Zusammenhang wird von mehreren Autoren ein Ungleichgewicht zwischen den Weichteilen und der erzielten Frontzahnstellung im Sinne einer gestörten Kräftebalance als Rezidivfaktor in Betracht gezogen. Jedoch konnten die entsprechenden kausalen Interrelationen - ähnlich wie die Hypothesen über die primäre Entstehung der Anomalie - lange nicht durch wissenschaftliche Evidenz untermauert werden.
Basierend auf Ruhelippendruckmessungen bei einem Deckbiss- sowie einem Kontrollkollektiv wurde die große Bedeutung einer hohen Lippenschlusslinie als pathogenetischer Faktor des Frontzahnsteilstandes im Oberkiefer verifiziert. Die Hypothese, dass bei nicht erfolgter Elimination dieses kausalen Faktors im Rahmen einer Kieferorthopädischen Deckbisstherapie das Rezidivausmaß der Aufrichtung der oberen Inzisivi besonders groß ist wurde durch zwei anschließenden retrospek¬tiven klinischen Studien mit unterschiedlichen Kollektiven und verschiedenen langen posttherapeutischen Intervallen belegt. In beiden kristallisierten sich die posttherapeutische Lippen-Schneidezahn-Beziehung und das Ausmaß der therapeutischen Korrektur der Steilstellung als die wichtigsten Rezidivfaktoren heraus.
Eine wichtige klinische Schlussfolgerung basierend auf diesen Studien ist, dass im Interesse einer maximalen Behandlungsstabilität die bei Deckbissen regelmäßig vorhandene unphysiologisch große Überlappung der oberen Inzisivi durch die Unterlippe unbedingt durch therapeutische Maßnahmen zu reduzieren ist. Werden diese Zusammenhänge bei der Therapie nicht berücksichtigt, ist eine hohe Rezidivrate zu erwarten. Entsprechende klinische Realisierungskonzepte werden anhand von Fallbeispielen vorgestellt und diskutiert.
15:30-15:45
Diskussion
15:45-16:30
Pause / Dentalausstellung
16:30-17:15
Postgraduate Dental Education in the UK is run through a number of bodies; some are governmental some are non - governmental institutions. Postgraduate orthodontic training has an academic component provided by Universities and a clinical component provided by the National Health Service. Recruitment for training is undertaken on a national basis and the 'in course assessments' and the final examinations are standardized. Standard setting for passing the final examinations is competency based rather than excellence based. This has implications on training and curricula.
Additionally, recent introduction of Orthodontic Therapists (dental nurses undertaking orthodontic treatment under supervision) has led to changes in workforce provision.
Eligibility for orthodontic treatment is by prior assessment and treatment outcomes (for England) are measured by a number of performance indicators. This has wide ranging implications of how Orthodontic services are viewed by healthcare providers.
The presentation will be held in German.
17:15-17:30
Diskussion / Verabschiedung
Ort:
Marriott Hotel Berlin, Inge-Beisheim-Platz 1, 10785 Berlin, Deutschland, Tel.: +49 (0)30/22000-0, E-Mail: stefanie.schneider@marriotthotels.com
Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Björn Ludwig
Dr. Dr. Thomas Binger
Saarbrücken, Deutschland

Lebenslauf:
1979 - 1984 Studium der Zahnmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
1985 Promotion zum Doktor der Zahnheilkunde an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
1986 - 1987 Assistenzzahnarzt an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Städtischen Krankenhauses Winterberg, Saarbrücken
1987 - 1993 Studium der Humanmedizin an der Universität des Saarlandes
1987 - 1999 Assistenz(zahn)arzt an der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universitäts-kliniken des Saarlandes, Homburg
1996 Promotion zum Doktor der Medizin an der Universität des Saarlandes
1998 Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
1999 - 2012 Oberarzt an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universitätskliniken des Saarlandes, Homburg
2002 Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
seit 2012 Oberarzt an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische Operationen, Klinikum Saarbrücken
seit 2013 Mitglied des Redaktionsteams "Kieferorthopädie"

Weiterhin:
58 wissenschaftliche Veröffentlichungen, 55 wissenschaftliche Vorträge und Posterpräsentationen
verheiratet mit Frau Dr. Dr. Alexandra Binger, niedergelassene Kieferorthopädin
Dr. Dirk Bister

Lebenslauf:
1990 Staatsexamen Humanmedizin (Medical qualification - University of Dűsseldorf, Germany)
1992 Dr. med. (M.D. - University of Dűsseldorf, Germany)
1994 Staatsexamen Zahnmedizin (Dental qualification - University of Dűsseldorf, Germany)
1995 Dr. med. dent. (D.M.D. - University of Dűsseldorf, Germany)
1999 MOrth (RCSEdin)
1999 MSc (University of London)
1999 Specialist Registration
2002 FDSOrth
2003 FDS (RCSEdin)
2011 MA (KCL)

Professional status:
Clinical Lead and Consultant in Orthodontics (Substantive), Guy's and St Thomas' Dental Hospital, London
Senior Honorary Clinical Demonstrator, Dental Institute, King's College London

Committees:
Advisory Board Dental Care Professionals, RCSEdin
Question Bank Manager (Orthodontic Therapy, RCSEdin)
Examiner MOrth (National and International), Dip. Ortho Therapy Overseas Registration Exam (ORE), MSc Orthodontics (KCL) Bachelor Dental Surgery (Orthodontics, KCL)
Chair GSTT/KCL Dental Consultants and Associate Specialists Committee
Audit Lead Department of Orthodontics, Guy's and St Thomas' Dental Hospital, London

Associate Editor:
European Journal of Orthodontics
Kieferorthopädie sub-section Q&A

Book Review Editor:
European Journal of Orthodontics

Referee:
European Journal of Orthodontics
Journal of Orthodontics
Cleft Lip and Palate / Crainiofacial Journal
Angle Orthodontist

Professional Affiliations:
Fellow of the Higher Education Academy
Fellow of the Royal College of Surgeons of Edinburgh
Member of the European Orthodontic Society
Member of the British Orthodontic Society
Member of the British Dental Association
Prof. Adriano Crismani

Lebenslauf:
1994 Promotion zum Doktor der Zahnheilkunde und der dentalen Prothetik, Universität Triest, Italien
1995 - 2008 Assistenzarzt an der Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Wien
seit 2003 Mitglied der European Orthodontic Society (EOS)
2004 Stellvertretender Leiter der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik Wien
seit 2005 Mitglied der European Association of Osseointegration (EAO)
2006 Habilitation und Verleihung der Venia docendi
seit 2009 Direktor der Universitätsklinik für Kieferorthopädie, Medizinische Universität Innsbruck
seit 2009 Mitglied des Beirates des Vereins Tiroler Zahnärzte (VTZ)
seit 2011 Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ÖGZMK)
seit 2011 Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Kieferorthopädie (ÖGKFO)
seit 2013 Präsident des Vereins Tiroler Zahnärzte (VTZ)
seit 2014 Geschäftsführender Direktor des Departments Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Medizinische Universität Innsbruck

Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Skelettale Verankerung in der Kieferorthopädie, Kiefergelenk und Kieferorthopädie, Biomechanik

Zahlreiche Veröffentlichungen in englischer, deutscher und italienischer Sprache sowie zahlreiche Vorträge an nationalen und internationalen Kongressen.
Prof. Robert Fuhrmann

Lebenslauf:
1960 geboren in Kaiserslautern
1979 - 1988 Studium der Human- und Zahnmedizin
1985 Promotion zum Dr. med.
1988 Aufnahme der kieferorthopädischen Fachausbildung in Fachpraxis
1990 Promotion zum Dr. med. dent.
1991 Assistent, später Oberarzt an der RWTH - Aachen
1993 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
1995 Habilitation, Arnold-Biber-Preis der DGKFO
1997 Tagungsbestpreis der Osteosynthesis group Strasbourg
1999 Keynote lecturer der European Orthodontic Society
2000 Keynote lecturer der Harvard Orthodontic Society
2002 Ruf an die Martin - Luther - Universität Halle
2003 Lehrstuhlinhaber für Kieferorthopädie
2005 Keynote lecturer der European Society of Esthetic Dentistry
2006 Jahresbestpreis der DGKFO
2007 Keynote lecturer der European Begg Society
2012 Jahresbestpreis der DGKFO

Hauptarbeitsgebiete:
Ästhetische, interdisziplinäre und forensische Kieferorthopädie,
bildgebende Verfahren, Implantatverankerung und Grundlagenforschung.
Homepage: www.kiss-orthodontics.de
Prof. Dr. mult. Dominik Groß
Aachen, Deutschland

Lebenslauf:
1989 zahnärztliche Prüfung
1990 Magister Artium (Geschichte, Philosophie und Archäologie)
1990 - 1996 Zahnarzt im Universitätszahnklinikum Ulm
1991 Promotion Zahnmedizin
1993 Promotion (Geschichte, Philosophie und Archäologie)
1999 Habilitation in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
2000 Ärztliche Prüfung (Humanmedizin)
2000 - 2005 Privatdozent in Würzburg und Ulm
2000 - 2005 Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis
2001 Promotion (Humanmedizin)
2008 Leitung des Klinischen Ethik-Komitees des Universitätsklinikums Aachen
2010 Leitung des nationalen "Arbeitskreis Ethik" (AKE) der "Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde" (DGZMK).
2012 - 2017 Aktuelle Publikationen: "Ethik in der Zahnmedizin" (Lehrbuch, Quintessenz, 2013); Dental Ethics - Ethik in der Zahnheilkunde (Themenheft der Fachzeitschrift "Ethik in der Medizin", 1/2017)
Kerstin Ihlo

Lebenslauf:
1972 geboren in Frankfurt a. M.
1999 1. juristisches Staatsexamen in Frankfurt a. M.
2001 - 2003 Referendariat am OLG Frankfurt
2003 2. juristisches Staatsexamen in Frankfurt a. M.
2003 - 2005 Ärztliche Verrechnungsstelle Büdingen GmbH
seit 2005 angestellte Rechtsanwältin Kanzlei Wurm, Pfeiffer & Kollegen, Büdingen
2007 Absolventin des Fachanwaltslehrgangs für Medizinrecht
Prof. Dr. Paul-Georg Jost-Brinkmann
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1985 Nach dem Studium der Zahnheilkunde an der Freien Universität Berlin folgte zunächst eine Tätigkeit in freier zahnärztlicher Praxis und anschließend ein Wechsel in die Abteilung für Zahnärztliche Prothetik der Freien Universität Berlin.
1986 Auf die Promotion folgte eine wissenschaftliche Mitarbeit an der Abteilung für Kieferorthopädie an der Freien Universität.
1990 - 1991 einjähriger Forschungsaufenthalt an der Kyushu University in Fukuoka (Japan)
seit 1991 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
1997 Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin
2004 Annahme des Rufs auf die Professur für Kieferorthopädie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin
seit 2009 Direktor der Abteilung für Kieferorthopädie, Orthodontie und Kinderzahnmedizin
2010 Ernennung zum Wissenschaftlichen Direktor des Charité-Centrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
2013 Verleihung der Ewald-Harndt-Medaille

Hauptarbeitsgebiete:
Werkstoffkunde und Prophylaxe
(Mit)Autor von über 160 Artikeln und Buchbeiträgen sowie zweier Bücher
Prof. Bernd Lapatki

Lebenslauf:
Bernd Lapatki erlangte im Dezember 1994 an der Universität Freiburg das Staatsexamen im Fach Zahnmedizin. Anschließend erfolgten eine allgemeinzahnärztliche Assistenzzeit sowie die Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Freiburg. In 1998 promovierte er zum Dr. med. dent. mit einer experimentelle Studien zur dentalen Belastung beim Blasinstrumentenspiel. In 2007 schloss er seine Habilitation über die Pathogenese und Behandlungsstabilität des Deckbisses ab. Initiiert durch einen einjährigen Forschungsaufenthalt in den Niederlanden folgte in 2010 ein PhD im Fach Neurophysiologie an der Universiteit Nijmegen mit einer Arbeit zur Charakterisierung der Gesichtsmuskulatur auf Ebene der motorischen Einheiten. Seit Oktober 2009 ist Bernd Lapatki als W3-Professor für Kieferorthopädie und Ärztlicher Direktor der Klinik für Kieferorthopädie und Orthodontie an der Universität Ulm tätig. Im Januar 2013 erfolgte die Ernennung zum Geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am Universitätsklinikum Ulm.
Dr. Dirk Leisenberg
Steinau, Deutschland

Lebenslauf:
1995 - 2000 Studium der Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
1997 - 2001 Mitarbeit im "CBT-Labor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg". In dieser Zeit intensive Mitarbeit an "Med-live" und den in dieser Reihe erschienenen "Symposia Live"-Kongressmedien (Springer Lehrbuchverlag). Diverse grafische Arbeiten und Cover-Designs für die "Med-Live"-Reihe bis 2001 sowie Entwurf und Ausarbeitung des Logos des CBT-Labors.
2000 Examen und Approbation als Zahnarzt
2001 Promotion zum Thema "Entwicklung und Evaluation eines Computer-based Training Lernmoduls zur Aus- und Weiterbildung in der Kinderchirurgie"
2002 Niedergelassener Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis in Steinau an der Strasse
2003 - 2009 Curricula "Ästhetische Zahnheilkunde" der DGÄZ (APW) und "Implantologie" der DGI (APW)
2011 Eintritt in den Arbeitkreis Ethik der DGZMK
2013 Wahl zum Schriftführer des Arbeitskreises Ethik der DGZMK
Dr. Björn Ludwig
Deutschland

Lebenslauf:
Studium der Zahnmedizin in Heidelberg
Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in freier Praxis und im Anschluss an der Universitätsklinik Frankfurt am Main
Niedergelassen in eigener Praxis mit Dr. Bettina Glasl in Traben-Trarbach
Lehrbeauftragter der Universität Homburg/Saar
Herausgeber der Fachbücher: "Miniimplantate in der Kieferorthopädie", Quintessenz-Verlag, Berlin "Selbstligierende Brackets-Konzepte und Behandlung", Thieme Verlag, Stuttgart
Mitherausgeber Journal of Clinical Orthodontics (JCO)
Mitherausgeber Journal of Orthodontic Science (JOS)
Mitherausgeber Mexican Journal of Orthodontics
Schriftleiter Quintessenz KIEFERORTHOPÄDIE
Wissenschaftliche Schwerpunkte: skelettale Verankerung (Verlustraten und Biomechaniken) 3D Bildgebung (Überlagerungstechniken, FEM, etc.)
Prof. Dr. Christopher Lux
Heidelberg, Deutschland

Lebenslauf:
1988 - 1994 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Heidelberg
1994 - 1995 Wiss. Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung, Mund-, Zahn- und Kieferklinik des Universitätsklinikums Heidelberg
1996 - 2005 Wiss. Mitarbeiter, zuletzt als leitender Oberarzt, der Poliklinik für Kieferor-thopädie, Mund-, Zahn- und Kieferklinik des Universitätsklinikums Heidelberg
1999 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie an der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Heidelberg
2005 - 2008 Universitätsprofessor - Lehrstuhl für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Jena
seit 2008 Universitätsprofessor - Lehrstuhl für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Heidelberg

Wissenschaftlicher Beirat in den Zeitschriften: Journal of Orofacial Orthopedics, Journal of Orthodontics, Kieferorthopädie, Zahnmedizin up2date (bis einschl. 2014)

Mehrere Wissenschaftspreise, darunter 1. Preis des Dentsply - Förderpreises und WJB Houston Research Award
Prof. Dr. Dr. Ralf J. Radlanski
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1978 - 1983 Studium der Zahnheilkunde und Medizin in Göttingen und Minneapolis (Minnesota, U.S.A.)
1983 - 1989 Wissenschaftliche Grundausbildung im Zentrum Anatomie der Universität Göttingen (Promotion) und Ausbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in der Abt. Kieferorthopädie des Zentrums Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Göttingen
1989 Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen
1990 - 1992 Oberarzt der Abt. Kieferorthopädie des Zentrums Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Göttingen
seit 1992 Professor und Direktor der Abt. Orale Struktur- und Entwicklungsbiologie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin
Gastprofessor an der University of California at San Francisco und an der Universität Turku (Finnland)
seit 1992 als Kieferorthopäde teilzeit in Gemeinschaftspraxis tätig
seit 2012 Präsident der EurAsian Association of Orthodontists (EAO)
2015 - 2018 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Hauptforschungsgebiete: Craniofaciale Morphogenese, Orale Struktur- und Entwicklungsbiologie, Biologische Grundlagen der praktischen Kieferorthopädie Zahlreiche Originalpublikationen, Buchbeiträge und Lehrbücher zu Fragen der Grundlagenforschung, der strukturbiologischen Grundlagen zahnärztlichen Handelns und praktische klinische Beiträge aus dem Bereich der Kieferorthopädie Referententätigkeit zur kieferorthopädischen Weiterbildung in verschiedenen Fortbildungsinstituten Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Fachredaktionen
PD Dr. Timm Schott
Tübingen, Deutschland

Lebenslauf:
2001 - 2006 Studium der Zahnmedizin, Universität Hamburg
2007 einjährige Assistenzzeit in einer allgemeinzahnärztlichen Praxis
2008 Promotion, Institut für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Tübingen
im Anschluss Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Tübingen
2011 Fachzahnarztprüfung
2011 - 2014 Oberarzt an der Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Tübingen
2014 Habilitation an der Universität Tübingen
seit 2014 Komm. Ärztlicher Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Tübingen

Weiterhin:
Autor verschiedener, durch Stipendien unterstützter Arbeiten zur Compliance-Forschung auf der Basis der mikroelektronischen Tragezeitdokumentation
Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift Quintessenz KIEFERORTHOPÄDIE
1. Preis des Dentsply-Förderpreises als Tutor
Dr. Heinz Winsauer

Lebenslauf:
1974 - 1986 Studium der Humanmedizin und anschließend Zahnmedizin in Innsbruck
1987 - 1990 Ausbildung zum Kieferorthopäden in Innsbruck (Univ. Prof. Richter)
seit 1990 eigene Praxis in Bregenz
1998 geprüftes Mitglied des European Board of Orthodontics

Weiterhin:
neun internationale kieferorthopädische Patente
Forschung an der Universität Graz zur Kräftequantifizierung bei Gaumennahterweiterungen
zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten sowie Kurse im In- und Ausland

Wissenschaftliche Schwerpunkte:
Zusatzmechaniken zu Minianker Schrauben Gaumennahterweiterungen und mediane Osseodistraktion Torque, intermaxilläre Kräfte, einseitiger Headgear frühkindliche Angle-Klasse-III-Behandlung non-compliance Kl II Behandlungsmechaniken
Veranstalter/Kongress-Anmeldung:
Quintessenz Verlags-GmbH
Kongress- und Eventmarketing
Ifenpfad 2-4
12107 Berlin
Deutschland
Tel.: ++49 (0)30 / 76180-626, -628, -630
Fax.: ++49 (0)30 / 76180-692
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