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Deutscher Zahnärztetag 2019
Deutscher Zahnärztetag 2019

08.11.2019 - 09.11.2019
Congress Center Messe Frankfurt, Frankfurt, Deutschland

Zielgruppe: Zahnärzte, Zahntechniker, Praxis-Teams
Fachgebiete: Fachübergreifend, Zahnheilkunde allgemein
Fortbildungspunkte: 16

Quintessenz ist hier mit einem Buchstand vertreten.

Veranstalter:
Quintessenz Verlags-GmbH
Donnerstag, 07.11.2019
AKWLZ Workshop Zahnmedizinische Ausbildung der Zukunft: "Neue ZÄApprO und Alternative Modellstudiengang", Prof. Dr. Hans-Jürgen Wenz
Arbeitskreis für die Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ)
14:00-14:10
Begrüßung durch den AKWLZ-Vorstand
14:10-14:30
Bericht des Preisträgers für die beste Lehrpublikation von der ADEE-Tagung in Berlin
14:30-15:30
Vortrag/Workshop "iMED DENT - der Hamburger Modellstudiengang Zahnmedizin: Innovation und Integration", Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke, PD Dr. Daniel R. Reißmann M.Sc.
15:30-16:00
Kaffeepause
16:30-17:00
Vortrag/Workshop "Neue ZÄApprO - was nun?"
17:00-17:30
Abschlussdiskussion
Freitag, 08.11.2019
16:00-17:00
Mitgliederversammlung des AK Ethik
17:00-17:30
Mitgliederversammlung der DGZMK
17:40-18:30
Mitgliederversammlung des TAKRegMed
Eröffnung (Saal Harmonie)
08:45-09:00
Begrüßung und Einführung, Prof. Dr. Michael Walter, Dr. Peter Engel
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz - DFKI (Saal Harmonie), Dr. Michael Frank
09:00-09:45
Künstliche Intelligenz in der Medizin, Vision - Hype - Realität , Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster
Künstliche Intelligenz ist nicht nur im Alltag angekommen, sondern führt auch im Gesundheitswesen zur disruptiven Änderung von Arbeitsabläufen, Berufsbildern und Geschäftsmodellen. Besonders selbstlernende Bildauswertungsverfahren entlasten Ärzte und Pflegekräfte.
Kollaborative Roboter unterstützen bei komplexen Operationen und in der Pflege. Entscheidungsrelevante Daten und Hintergrundwissen können mobil und zum richtigen Zeitpunkt über
KI-basierte Datenbrillen bereitgestellt werden. Immer mehr digitale Assistenten kommen auch in der Arztpraxis bei der Prävention, Diagnose und Therapie zum Einsatz. Wichtig gerade bei KI-Systemen, die auf maschinellem Lernen beruhen, ist aber deren Erklärungsfähigkeit, so dass sich der verantwortliche Arzt von der Korrektheit des Verhaltens der KI-Systeme überzeugen kann. Auch die rechtssichere Dokumentation
medizinischer Leistungen wird mit KI automatisiert, so dass dem Arzt mehr Zeit für die Patienten bleibt.
Der Mensch muss aber weiter im Mittelpunkt stehen und über Datensouveränität verfügen.
Bildgebung (Saal Harmonie), Dr. Michael Frank
Arbeitsgemeinschaft Röntgenologie (ARö)
09:45-10:15
Ich sehe was, was du nicht siehst - bildgebende Verfahren sinnvoll eingesetzt, Prof. Dr. Ralf Schulze
10:15-10:20
Diskussion, Dr. Michael Frank
10:20-10:40
Pause
Ästhetik (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde e.V. (DGCZ), Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin e.V. (DGÄZ)
10:40-11:10
Digitale Modellwelten - grenzenlose Möglichkeiten?, Prof. Dr. Sven Reich, Prof. Dr. Jan-Frederik Güth
11:10-11:15
Diskussion
Chirurgie (Saal Harmonie)
Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie (AGKI), Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)
11:15-11:45
Von der Analgesie bis zur intraligamentären Anästhesie. Es hat gar nicht weh getan! Schmerzausschaltung - Was gibt es Neues?, PD Dr. Dr. Peer Kämmerer MA, FEBOMFS
11:45-11:50
Diskussion
Kinderzahnheilkunde (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ)
11:50-12:20
Die lokale Anwendung von Fluorid gilt als wesentliche Ursache für den in Industrieländern beobachteten Kariesrückgang. Der karieshemmende Effekt der lokalen Fluoridanwendung, z.B. mittels Zahnpasten oder Fluoridlacken, ist mit hoher wissenschaftlicher Evidenz belegt. Seit Langem und unverändert liegen auch gesicherte Kenntnisse über den Stoffwechsel sowie die chronische Toxizität der zur Kariesprävention applizierten Fluoridverbindungen vor, welche die Unbedenklichkeit der Fluoridanwendung bestätigen.
Der Fluoridgehalt wird im menschlichen Organismus auf einem konstanten, toxikologisch unbedenklichen Level gehalten. Einziger Nebeneffekt bei erhöhter Fluoridaufnahme ist die Entstehung von Schmelzfluorosen. Dabei überwiegen bei Weitem klinisch unauffällige fragliche oder sehr milde Ausprägungsgrade. Periodisch wiederkehrende Berichte über angebliche Einflüsse systemisch zugeführten Fluorids auf kognitive Fähigkeiten wurden in Orten mit deutlich überhöhtem Fluoridgehalt im Trinkwasser ermittelt und sind zudem mit starken methodischen Verzerrungen behaftet. Fluoridhaltige Zahnpasten sind nicht Gegenstand dieser Untersuchungen. Die Berichte haben keinerlei Relevanz für die zahnmedizinisch begründete Verwendung von Fluoridzubereitungen zur Kariesprophylaxe.
In Anbetracht der gesicherten Karieshemmung mittels lokaler Fluoridapplikationen bei praktisch nicht relevanten Nebeneffekten wurden die Fluoridierungskonzepte bei Kleinkindern kürzlich ausgeweitet. Der aktuelle Stand wird in dem Beitrag erläutert.
12:20-12:25
Diskussion
12:25-14:00
Pause
Implantologie (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Implantologie e.V. (DGI)
14:00-14:40
Keramik & Implantate: Hält der Werkstoff, was er verspricht? Vortrag 1: Keramikimplantate Vortrag 2: Keramik in der Implantatprothetik, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz, Dr. Karl-Ludwig Ackermann
14:40-14:45
Diskussion
Funktion (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT)
14:45-15:15
Funktionstherapie: Welche Schiene wofür? , Prof. Dr. Alfons Hugger, Dr. Bruno Imhoff
Auf dem Gebiet der Funktionstherapie ranken sich viele Mythen und Vorstellungen um die Behandlung mit Okklusionsschienen; die Varianz der Konzepte ist beachtlich. Daher gilt es, vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz eine Bestandsaufnahme der vorliegenden Erkenntnisse vorzunehmen und dabei den Blick auf Wirkungsprinzipien von Okklusionsschienen zu richten und ihren Nutzen für die Anwender aufzuzeigen. Aufgrund der Vielfalt der Erscheinungsformen ist es von großer Bedeutung, eine Systematik und Strategie im Hinblick auf Indikation und Behandlungsrelevanz zu vermitteln. Dies wird anhand von Fallbeispielen im Kontext von kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD) bzw. Myoarthropathien des Kausystems (MAP) sowie im Rahmen der Bruxismus-Behandlung verdeutlicht.
15:15-15:20
Diskussion
15:20-15:45
Pause
Endodontie (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET)
15:45-16:15
Biokeramische Sealer, Spülprotokolle und andere Innovationen in der Endodontie. Habe ich den Anschluss verloren?, Prof. Dr. David Sonntag
16:15-16:20
Diskussion
Medizin (Saal Harmonie)
Max-Plack-Institut für molekulare Genetik (MPIMG)
16:20-16:50
Viren gelten als Krankmacher. Neue Techniken wie das Sequenzieren führen zu einer neuen Sicht der Viren und generell der Mikroorganismen. Es geht in der Natur, auch bei Viren und Mikroorganismen, um Gleichgewichte, Kooperation, Symbiose, Arbeitsteilung. Gleichgewichtsstörungen sind die Auslöser von Krankheiten. Viren sind allgegenwärtig, in Ozeanen, unserer Umwelt, in Tieren, Pflanzen, Bakterien, in unserem Körper, in unserem Darm, im Geburtskanal - ja selbst in unserem Erbgut. Sie schützen uns vor anderen Viren und sind die Antreiber der Evolution. Sie haben entscheidend zur Entstehung des Lebens und z. B. unserer Immunsysteme beigetragen. Ohne Viren gäb es uns nicht. Viren gegen globale Erwärmung, gegen das Eierlegen, zum Reinigen der Meere, Viren bei Übergewicht - Ja! Mit Viren gegen multiresistente Keime! Viren im Weltall?
Die Erfolgsgeschichte der Viren begann vor etwa 3.5 Mio. Jahren. Werden sie die Menschheit umbringen? Darüber werd ich spekulieren - die Supermacht des Lebens! (Siehe auch Mölling "Die Supermacht des Lebens". Reisen in die erstaunliche Welt der Viren C.H. Beck Verlag 2016.)
Zahnärztinnen im Blickfeld der Ergonomie (Spektrum 1)
Arbeitsgemeinschaft für Ergonomie in der Zahnheilkunde (AGEZ)
09:00-09:05
Begrüßung, Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
09:05-09:25
Sind Maschinen männlich? Aus der Erfahrung von vielen Analysen der Industrie-Design-Produkte kann
ich sagen, dass die meisten Entwickler von Anlagen männlich sind. Aus diesem Grund sind auch die
Fähigkeiten und das Erlernte dieser Personen für die Entwicklung grundlegend eingesetzt. Ein mentales
Modell ist die Summe aller Erfahrungen zu einem bestimmten Zeitpunkt, die zusammen mit dem
Erlernten ein bestimmtes Wissen oder Herangehensweise an eine Situation darstellen.
Das mentale Modell eines Entwicklers prägt somit das Produkt, das er erstellt. Das bedeutet, ein groß
gewachsener Mann wird die Produktentwicklung stärker in seinem Fokus sehen. In vielen Anlagen die
wir analysiert haben, können wir das bestätigen. Leider werden bei der Produktentwicklung oftmals
nicht die Produktnutzung und die Nutzergruppe ausführlich analysiert. Es gibt Produkte, wo dies
hervorragend geklappt hat, wie man am Beispiel des iPhones sieht. Das bedeutet, jeder Mensch hat
ein eigenes mentales Modell, mit dem er an Dinge heran geht.
Wie kann nun eine weibliche Nutzerin mit diesen männlichen Maschinen umgehen. Die
Anthropometrie der beiden Geschlechter ist in den meisten Fällen unterschiedlich und leider werden
diese anthropometrischen Perzentile, die sich international noch mehr unterscheiden, nicht wirklich
studiert. Des Weiteren sind die jüngeren, durch die Akzeleration im Größenwachstum, noch erheblich
anders gebaut - Stichwort Biomechanik.
Nicht der Mensch muss sich an die Maschine, sondern die Maschine muss individuell an den Mensch
anpassbar sein.
09:25-09:50
Zahnärztin-liche Aspekte der Ergonomie , Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans, Dr. Karina Schick
Der Frauenanteil unter den Studierenden der Zahnmedizin hat im letzten Jahrzehnt stark zugenommen.
Demzufolge beträgt der Anteil von Zahnärztinnen in der Altersgruppe bis 35 Jahren heute bereits
etwas mehr als 60%. Aus Sicht der zahnärztlichen Ergonomie ist dies eine interessante Entwicklung,
die besondere Aufmerksamkeit erfordert. Der Vortrag setzt sich mit einigen Aspekten dieser
Entwicklung auseinander.
Ausgangspunkt ist die Anthropometrie von Frauen im Vergleich zu Männern und deren Einfluss auf
die berufliche Tätigkeit von Zahnärztinnen. Hierbei kommen Aspekte wie Belastung, Belastbarkeit,
Stress und Work-Life Balance schnell ins Spiel, die in der Darstellung derer Konsequenzen für ein erfülltes
Arbeitsleben mündet. Abschließend zeigen die Ergebnisse der Studie von Karin Hjalmers
(2006) zum Thema "Good work for dentists-ideal and reality for female unpromoted general practice
in a region of Sweden" wie die Arbeitsbedingungen von Zahnärztinnen im Angestelltenverhältnis darauf
Einfluss nehmen.
Der Vortrag zeigt, dass es sich bei den Zahnärztinnen tatsächlich um eine Gruppe handelt, die unsere
besondere Aufmerksamkeit verdient!
09:50-10:20
Die physischen Auswirkungen des Sitzens sind vielfältig und individuell unterschiedlich ausgeprägt. Die
Sitzhaltung hängt in großem Maße von der Konstitution, Kondition und dem Geschlecht ab. Der
Vortrag betrachtet im Ansatz genderdifferenziert die Funktion des Beckenbodens während der
zahnärztlichen Tätigkeit
Wie unterschiedlich wirkt sich bei Mann und Frau die sitzende Tätigkeit auf den Körper aus? Gibt es
genderspezifische Merkmale? Welche Maßnahmen korrigieren nachhaltig die gewohnte Sitzhaltung?
Lassen sich die beanspruchten Strukturen durch Training entlasten? Welche technischen
Möglichkeiten bieten sich zur Unterstützung an?
10:20-10:30
Pause
10:30-11:00
Das Geschlecht ist eine der wichtigsten biologischen Determinanten des Lebens. Die Stressreaktion hat
einen Einfluss auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden und beeinflusst ebenso unsere
Fähigkeit, Emotionen zu regulieren. Männer und Frauen unterscheiden sich subjektiv, physiologisch
und neuronal in ihrer Stressreaktion. Beispielsweise externalisieren Männer Stress häufiger in Ärger
und feindseligem Verhalten, wohingegen Frauen Stress eher internalisieren und dabei Emotionen wie
Angst oder Traurigkeit hochkommen. Zudem berichten Frauen eher von sozialen, zwischenmenschlichen
Themen als stressvolle Ereignisse, wie beispielsweise der Furcht, von anderen negativ bewertet
zu werden. Physiologisch zeigen Männer eine stärkere Reaktion des Stresshormons Kortisol als Frauen
und einen Anstieg von Testosteron in Stresssituationen. Bei Frauen unterscheidet sich die Kortisolreaktion
auch in Bezug auf ihren Zyklus (sie ist geringer in der follikulären Phase und bei Pilleneinnahme).
Auf neuronaler Ebene aktivieren Frauen in Stresssituationen Regionen für Emotionsverarbeitung und
Emotionsregulation, wohingegen Männer Regionen des Belohnungssystems aktivieren.
Soziale Techniken und subjektive Fähigkeiten, um die Stressreaktion zu regulieren, sind sinnvoll, um
Erkrankungen, die auf ein hohes Stresslevel zurückzuführen sind, zu reduzieren.
11:00-11:20
Der Übergang vom Studium in den Beruf kann für Berufsanfänger belastend erlebt werden. Bereits im
Studium ist das Stresserleben bei Studierenden, speziell der medizinischen Fächer, gegenüber der Allgemeinbevölkerung
erhöht. Eine erhöhte Stressbelastung wiederum fördert die Entstehung von Erkrankungen,
wie beispielsweise Depressionen.
Der Vortrag stellt die Entwicklung des Stresserlebens von Zahnärztinnen und -ärzten in der Zeit vor
dem Staatsexamen bis in die ersten Berufsjahre dar. Ausgewertet wurden Daten einer longitudinalen
Studie, die im mixed-methods Design angelegt war. Darin wurden angehende Zahnärztinnen und -ärzte
in einer Vollerhebung an allen 30 zahnmedizinischen Fakultäten in Deutschland im 9. und 10. Semester
ihres Studiums (Wintersemester 2014/15) befragt und erneut zwei Jahre später (2017) in der Assistenzzeit.
Zu beiden Zeitpunkten wurden Stresserleben, die Work-Life-Balance und die Depressionsneigung
erhoben.
Während sich das Studium stressreich darstellt und eine ausgeglichene Work-Life-Balance in der Regel
nicht erreicht wird, ist bereits etwas weniger als ein Jahr nach Berufsbeginn das Stresserleben für die
Mehrheit der Befragten gering. Maßnahmen zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen Verausgabung
und Belastung sollten daher in erster Linie im Studium ansetzen.
11:20-11:50
Als Zahnärztin ergonomisch zu arbeiten, setzt Mut voraus. Wieso? Eigentlich sollte doch die Zahnärzteschaft
selbst an einer gesundheitsfördernden Arbeitshaltung bzw. Umgebung, die Krankenkassen an
einer Senkung der Krankheitskosten und auch die Patienten an einer der Präzisionsarbeit förderlichen
Position ihres Zahnarztes ein Interesse haben. In der Realität bedeutet es aber, gegen viele Widerstände
seine Vorstellungen von Ergonomie voranzutreiben. Als Studentin wird man nur durch einen
glücklichen Zufall an das Thema geführt, als wissenschaftliche Mitarbeiterin fallen Vorschläge in diese
Richtung nicht unbedingt auf fruchtbaren Boden, als Angestellte Zahnärztin muss man sich meist mit
den Arbeitsbedingungen arrangieren, die man vorfindet, und als Niederlassungswillige stößt man bei
Dentaldepots auf zuckende Schultern und margenorientierte Beratung.
Der Vortrag will ermuntern, den eigenen Weg zur Ergonomie zu finden, denn es gibt keinen vorgefertigten
Plan. Jeder muss für sich selbst einen Weg finden und der Weg ist das Ziel.
11:50-12:20
Im zahnärztlichen Alltag kann heute aus einer Vielzahl von Optionen gewählt werden. So können nicht
nur die männlichen Kollegen ihre Stärken nutzen, sondern auch die Kolleginnen sich voll entfalten. Die
einzuschlagenden geistigen, emotionalen und natürlich auch körperlichen Wege werden in der
traditionellen chinesischen Sichtweise mit den energetischen Kriterien von Yin und Yang und ihrem
Wandel im TaiChi-Prinzip vorgestellt und zur eigenen Stärkung empfohlen.
Die energetische (Qi) Einordung des Gegensatzpaares von Yin und Yang, deren Zuordnung zum Alltag,
von TaiChi als sich Bedingen von Unterschieden, von Dao als DER Weg und den drei Schätzen als
übermitteltes Konzept wird erklärt. Dabei werden bereits deren zentrale Bedeutung für den heutigen
Arbeitsalltag und die durch sie ständig wirksamen Mechanismen erkennbar.
Obwohl gerade das Multitasking ist eine Paradedisziplin der Frau ist, soll jetzt auch das männliche
Auditorium an der Übung zu Aufmerksamkeitslenkung auf sich Selbst teilnehmen. Eine optimierte
Sitzposition wird besprochen und eingenommen und so aus dem Sinken zu Steigen gelernt. Es erfolgt
der Übertrag auf die Referenzhaltung nach Dr. Beach, die resultierenden Vorteile dieses Konzepts der
Arbeitsposition, Patientenlagerung und Instrumentenanordnung besonders für Frauen in Bezug auf
deren Lebensenergie.
Auch bei Emotionen und Beziehungsfähigkeit (Herzfeuer) liegen Frauen oft in der Pole-Position im
Rennen mit den Männern. Ihre Vorteile in der Beziehungsarbeit mit den Patienten und im
Assistenzteam wiegen aber die zurückhaltende Vertretung eigener Interessen und das konkurrierende
familiäre Engagement nicht immer auf. Es folgt die Anwendung.
Eine eindimensionale geistige Zielsetzung zur optimierten Strukturierung der eigenen Leistung und des
Lebensweges wird von einer gerne helfenden weiblichen Seele in Frage gestellt? Ich wechselwirke
immer mit meinem körperlichen Kontakt und mit meinem sichtbaren Verhalten (Idiolektisch) sowohl
im Verhältnis zu den Patienten als auch im Team. Es folgt die Praxis.
Ihre Bestandsaufnahme: Sind Sie mehr Yin oder Yang? Erlauben Sie einen Wechsel der Zustände im
Tages- und Jahresverlauf? Welche Konsequenzen ergeben sich?
12:20-12:50
Mittagspause
12:50-13:20
Die persönlichen Biografien verändern sich, der Anteil der Zahnärztinnen wird höher, neue gesetzliche
Vorgaben lassen andere Formen der Berufsausübung zu.
Der Anteil älterer Menschen wird größer. Deutliche Wanderungstendenz in die Metropolregionen.
Medizinische Versorgungsprobleme im ländlichen Bereich.
Diese Stichworte zeigen, dass die Entscheidung für eine Form der Berufsausübung komplizierter wird,
aber auch neue Möglichkeiten bietet.
Das Referat bietet Anregungen, die berufliche Entwicklung zielgerichtet zu gestalten und dabei die
jeweils optimale Berufsausübungsform zu wählen.
13:20-13:40
Nicht mehr lange und die (jungen) Frauen werden die Mehrheit der Zahnärzteschaft in Deutschland
stellen. Existenzgründerinnen finden aber zumeist die tradierten Vorbereitungen vergangener
"Männerwelt" vor. Es gilt, zumal in Mehrbehandlerpraxen, die Bedingungen zu harmonisieren.
Möglichkeiten gibt es viele - welche sind die richtigen für den Einzelfall? Ein Versuch zu Denkanstößen.
13:40-14:00
Die zahnärztliche Profession wird zunehmend weiblicher. Dies zeigen die Statistiken der Universitäten
auf globaler Ebene. In einigen Ländern üben schon heute mehrheitlich Zahnärztinnen diesen Beruf aus.
Für Dentsply Sirona ist es wichtig, eng auf globaler Ebene mit Zahnärztinnen und Zahnärzten
zusammenzuarbeiten, um individuelle Wünsche und Anforderungen bei der Entwicklung von
Produkten und Entwicklungsprogrammen zu berücksichtigen. Um die wachsende Zielgruppe von
Zahnärztinnen besonders zu fördern, haben wir erstmalig ein exklusives Entwicklungsprogramm im
Bereich Smart Integration angeboten. Zahnärztinnen aus aller Welt hatten dabei die Möglichkeit, ihre
Ideen und Erfolgsgeschichten rund um das Thema eines vernetzten Arbeitsplatzes einzureichen und
zu zeigen, wie sie durch Digitalisierung und Vernetzung ihre Arbeitsabläufe noch schneller, sicherer
und ergonomischer gestalten können.
Im Rahmen dieses Vortrages werden das Konzept und die Ergebnisse des Smart Integration Awards
vorgestellt.
14:00-14:05
Verabschiedung - AGEZ 2020 - Ende der Tagung, Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
14:05-14:45
Mitgliederversammlung AGEZ
Session der DGL (Spektrum 2)
Deutsche Gesellschaft für Laser-Zahheilkunde (DGL)
09:00-09:15
Grundlagen des zahnmedizinischen Lasereinsatzes, PD Dr. Rene Franzen
09:15-09:45
Der Laser - die Alternative bei endodontischen Problemfällen, Prof. Dr. Norbert Gutknecht
09:45-10:15
Quo Vadis Endodontie? - Adjuvante Desinfektionsmethoden in der systematischen Wurzelkanalbehandlung, Prof. Dr. Andreas Braun
10:15-10:40
Pause
10:40-11:20
Unterstützenden parodontalen Therapie- Indikation von Laseranwendungen, Olaf Oberhofer
11:20-11:50
Endodontie und Photoakustik - Upgrade für die Zukunft?, Dr. Johannes-Simon Wenzler
DGZ, DGR2Z, DGET, DGPZM (Freitag) (Fantasie 1)
Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ), Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung (DGR2Z), Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET), Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM)
11:00-11:30
Wir werden so alt wie nie zuvor: Welchen präventiven Bedarf haben wir in der Zukunft zu erwarten?, Prof. Dr. Cornelia Frese
11:30-12:00
Cone Beam CT - Endodontology enters 3rd dimension, PD Dr. Sebastian Bürklein
12:00-12:30
Pathologie und Management von Wurzelresorptionen, Dr. Matthias Widbiller
12:30-13:00
Verleihung: Präventionspreis der Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland
Session der TAKRegMed + AfG (Spektrum 2), Dr. Fabian Cieplik, Prof. Dr. Werner Götz, PD Dr. Dr. Christian Kirschneck, Dr. Katharina Reichenmiller, Prof. Dr. Michael M. Wolf
Transdisziplinärer Arbeitskreis Regenerative Medizin (TAK RegMed), Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG)
13:00-13:50
Parodontitis und Adipositas - Assoziation, Pathomechanismen und klinische Konsequenzen, Prof. Dr. James Deschner
13:50-14:10
Vortrag AfG-Staumann-Preisträgerin "Bestes Poster": Was haben unspezifische zelluläre Veränderungen im Alter mit dem Verlauf einer Parodontitis zu tun?, Dr. Annika Döding
14:10-14:30
Vortrag AfG-Elmex-Preisträgers "Bester Vortrag": Makrophagenpolarisation in der Periimplantitis, PD Dr. Tobias Fretwurst
15:00-15:50
Die Verwendung von autologen, unmodifizierten Stammzellen und Platelet-rich-growth factors bei der intraoralen, präimplantologischen Knochenaugmentation - was wissen wir, was können wir?, Dr. Önder Solakoglu MCD, MSc
15:50-16:40
Minimalinvasive Sofortimplantation und -versorgung nach dem "Socket Chamber Concept", PD Dr. Paul Weigl
16:40-17:30
Neue Biomaterialien / Implantatoberflächen / 3D-Druck - wo geht die Reise hin im Hart- und Weichgewebsmanagement?, Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets
17:30-17:40
Abschlussdiskussion, Prof. Dr. Werner Götz, Dr. Katharina Reichenmiller
Zahnärztliche MVZ: Fluch oder Segen? (Fantasie 1), Prof. Dr. A. Rainer Jordan MSc, PD Dr. Fabian Huettig
Deutsche Gesellschaft für Orale Epidemiologie und Versorgungsforschung (DGOEV)
13:30-14:00
Z-MVZ: Was sagen die Zahlen?, PD Dr. Falk Schwendicke
14:00-15:30
Podiumsdiskussion: Stellenwert von zahnärztlichen Versorgungszentren in der Versorgung, Dr. Daniel Lindel, Dr. Norbert Engel
Update Oralpathologie (Fantasie 1), Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Kramer
Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG), Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie (AGKI)
15:30-16:00
Mundschleimhautveränderungen: Wann genügt die Blickdiagnose?, Prof. Dr. Andrea-Maria Schmidt-Westhausen
16:00-16:30
Osteolysen: immer Zysten?, Prof. Dr. Dr. Jürgen Hoffmann
16:30-17:00
Tumoren der Lippen und Gesichtshaut: Was muss der Zahnarzt wissen?, Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden
17:00-17:30
Osteonekrosen: Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?, Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Kramer
Session des AK PP (Fantasie 2)
Arbeitskreis Psychologie und Psychosomatik in der DGZMK (AK PP)
09:00-09:45
Zusammenhang zwischen Parodontitis und neurodegenerativen Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson, Demenz), Prof. Dr. James Deschner
09:45-10:30
Menschen mit Demenz: Beziehungen herstellen - Kooperation ermöglichen, Dr. Ursula Becker
Session des AK Wehrmedizin (Fantasie 2)
Arbeitskreis Wehrmedizin
13:00-17:00
Programm AK Wehrmedizin folgt
Anästhesie in der Kinderzahnheilkunde (Illusion 2), Prof. Dr. Norbert Krämer, Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer
Interdisziplinärer Arbeitskreis für Zahnärztliche Anästhesie (IAZA), Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ)
13:30-14:00
Schmerzausschaltung in der Kinderzahnheilkunde - von der Lokalanästhesie bis zur ITN, Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer
14:00-14:30
Anästhesie beim unkooperativen Kind
14:30-15:00
Anästhesie beim Kind mit besonderen Erkrankungen
15:00-15:30
Interdisziplinäre Therapiemaßnahmen in der Kinderzahnheilkunde, Dr. Nelly Schulz-Weidner
15:30-16:00
Schmerzfreie Versorgungskonzepte bei Kindern mit MIH, Prof. Dr. Norbert Krämer
Programm Praxisteam (Conclusio 1)
09:00-11:00
WS 03: Was tun, wenn die Psyche im Spiel ist? Wie schützen wir uns und unsere Patienten vor therapeutischen Amokläufen?, PD Dr. Anne Wolowski
11:30-13:30
WS 05: Kieferorthopädie - Neue Trends und aktuelle Prophylaxestrategien, Dr. Wolfram Misselwitz
14:00-16:00
WS 08: Facebook und Co. Was ist Trend? Was macht keinen Sinn?, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Sabine Nemec
Programm Praxisteam (Conclusio 2)
09:00-11:00
WS 01: Trends in der Parodontologie - Von der Klassifikation über die PZR bis zur UPT, PD Dr. Dr. Christiane Gleissner
11:30-13:30
WS 06: Fit für die Zukunft durch strukturierte Praxisorganisation - Was kann, was soll, was muss?, Silke Lehmann-Binder M.A.
14:00-16:00
WS 09: Kassen- oder Privatleistung? Schienentherapie im Kontext einer Funktions- und Strukturanalyse, Sylvia Wuttig
Programm Praxisteam (Illusion 1)
09:00-11:00
WS 02: Neues aus der Kinderzahnheilkunde - Was muss ich für den Praxisalltag wissen: Von Fluoriden über MIH bis zum Zuckerkonsum, Prof. Dr. Norbert Krämer
11:30-13:30
WS 04: Hygiene: Auch in Zukunft ein Thema! Praxisnahes Hygienekonzept der LZKH, Dr. Andreas Dehler
14:00-16:00
WS 07: Die neuen "FU"s sind da! Eine neue Herausforderung in der Praxis: Säuglinge und Kleinkinder professionell betreuen!, Dr. Andrea Thumeyer
Netzwerk EbM-Symposium (Illusion 2)
Digital Dentistry: Diagnostik, Therapie und ethische Konsequenzen
Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM)
11:00-11:10
Digitale Zahnmedizin: Was ist gemeint und was ist wirklich neu?, PD Dr. Falk Schwendicke
11:10-11:35
Digital Diagnostics: Künstliche Intelligenz zur Bildanalyse in der Zahnmedizin - Evidenz und Wirklichkeit, Dr. Joachim Krois
11:35-12:05
CAD-CAM in der Zahnmedizin: Etabliert, aber auch evidenzbasiert?, PD Dr. Benedikt Spies, Dr. Christian Wesemann
12:05-12:30
Digital und nun? Ethische Herausforderungen und Konsequenzen von Diagnoseassistenz und CAD-CAM, Prof. Dr. mult. Dominik Groß
Samstag, 09.11.2019
Keynote (Saal Harmonie)
09:00-09:05
Einführung, Prof. Dr. Dr. Sören Jepsen
09:05-09:45
This presentation will deal with "periodontology through the ages" starting with the microbiologists viewpoint, moving to the immunologists stance and ultimately to that of the modern day. It will take delegates on a journey from history to contemporary thinking in periodontal research, with a focus on humans as holobionts and the balance between living with our healthy bacteria this balance can go wrong. It will discuss how dysbiosis can result from our immune response, but also how dysbiosis can drive an unbalanced immune response in a circular relationship: which comes first the chicken or the egg? The presentation will evolve to demonstrate how bacteraemia can drive a destructive immune response, which can in turn drive systemic diseases, thereby putting the mouth firmly into the rest of the body.
Parodontologie (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO)
09:45-10:05
Die Neue Klassifikation parodontaler und periimplantärer Erkrankungen, Prof. Dr. Dr. Sören Jepsen
10:05-10:35
Erfolgreiche Parodontitistherapie in der Praxis - Was braucht's?, Prof. Dr. Bettina Dannewitz
10:35-10:40
Diskussion
10:40-11:00
Pause
Prothetik (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
11:00-11:40
Digitale Abformung. Analoge Verfahren adé?, Prof. Dr. Bernd Wöstmann, Dr. Ingo Baresel
11:40-11:45
Diskussion
Kieferorthopädie (Saal Harmonie)
Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO)
11:45-12:15
Aligner-Therapie; Alles ist möglich? Jeder kann's?, Prof. Dr. Dr. Bernd Lapatki
12:15-12:20
Diskussion
The Winner is... (Saal Harmonie)
12:20-12:45
Preisverleihung und Vortrag Millerpreis sowie Verleihung KaVo-DEA
12:45-14:00
Pause
Zahnerhaltung Live-on-tape (Saal Harmonie), Prof. Dr. Roland Frankenberger
14:00-15:30
Zahnerosionen und -abrasionen sind oftmals mit sehr ausgeprägten Zahnhartsubstanzdefekten verknüpft. Dies bedeutet, dass häufig umfangreiche Restaurationen an vielen Zähnen erforderlich sind, mit denen gleichzeitig eine Bisshebung vorgenommen wird. Für die dazu erforderlichen Restaurationen stehen heute verschiedene Methoden und Materialien zur Verfügung. So kann die neue Okklusionsposition mit Rekonstruktionen aus Komposit oder Keramiken realisiert werden. Dabei können CAD/CAM-Verfahren, laborgefertigte Werkstücke oder direkte Adhäsivtechniken mit plastischen Kompositen zum Einsatz kommen. Alle genannten Verfahren und Materialien sind erprobt und zeigen wie jedwede Therapieform spezifische Vor- und Nachteile.



Ein Vorteil der die Herangehensweise der Bisshebung mit Komposit-Restaurationen in direkter Adhäsivtechnik liegt darin, dass es ein durch Studien abgesichertes Verfahren ist, bei dem i.d.R. zum bereits eingetretenen säure- oder abrasionsbedingten Zahnhartsubstanzverlust keine zusätzliche Präparation am Zahn zur Aufnahme des Restaurationsmaterials erforderlich ist. Dies gilt gleichermaßen für den Front- und Seitenzahnbereich. Es ist selbstverständlich, dass diese neuen umfangreichen Kauflächen durch eine (zumindest) in der Nacht getragene "Knirscherschiene" geschützt werden müssen.
15:30-15:40
Diskussion
Verabschiedung und Ausblick (Saal Harmonie)
15:40-16:00
Verabschiedung und Ausblick 2020, Prof. Dr. Roland Frankenberger, Prof. Dr. Michael Walter
Session der DGCZ (Spektrum 1), Prof. Dr. Bernd Kordaß
Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde e.V. (DGCZ)
09:00-09:30
Digitale Verfahren ersetzen mehr und mehr Prozesse im zahnärztlichen Umfeld. Das dynamische digitale Modell ins Zentrum einer neuen Betrachtungsweise der Zahnmedizin zu stellen ermöglicht neue Perspektiven in den verschiedenen zahnärztlichen Disziplinen. Single-Visit chairside Versorgungen, backward planning und guided Implantology, virtuelle Artikulation, digitale Farbmesssysteme sowie Alignertechnologien sind nur die Speerspitze neuer Entwicklungen und oft nicht miteinander koordinierbar. Die Umsetzung von digitalen Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgungsqualität in den Praxisalltag wird anhand konkreter Beispiele aufgezeigt.
09:30-09:45
Ziel der Studie war es anhand von in vitro- Simulationen zu überprüfen, inwieweit verschiedene Intraoralscanner zur Verschleißmessung geeignet sind.
Ein Zirkonoxidmodell mit den Okklusalflächen der Zähne 24 bis 27 wurde sowohl profilometrisch als auch mit drei handelsüblichen Intraoralscannern, True Definition (3M), Trios (3Shape) und Omnicam AC (Dentsply Sirona) Baseline, nach der 1.(t1), der 2. (t2) und der 3. (t3) Verschleißsimulation je sechsmal vermessen. Bei Trios und Omnicam wurden die Versuche sowohl mit als auch ohne Oberflächenkonditionierung durchgeführt. Die zu den Zeitpunkten t1, t2 und t3 erfassten 3D- Daten wurden mit den korrespondierenden virtuellen Baselinemodellen in dem Auswertungsprogramm Geomagic überlagert, der jeweilige mittlere maximale Verschleiß und die prozentuale Abweichung zu den profilometrischen Referenzdaten bestimmt. Während am Verschleißareal 26 die Abweichungen zu den Profilometrieergebnissen ± 6% betrugen, gab es an 27 Ausreißer bis zu 19%. Im Vortrag werden die Einflüsse der Scandaten sowie die Auswertungsstrategie hinsichtlich der Abweichungen diskutiert.
09:45-10:00
Zur Bestimmung der Passgenauigkeit festsitzender Restaurationen sind zahlreiche Untersuchungsmethoden beschrieben. In den letzten Jahren hat sich vor allem die Replikatechnik zur Bestimmung der marginalen und internen Passgenauigkeit etabliert. Dieses Verfahren ist jedoch sehr aufwendig und die Anzahl der Messstellen ist durch die Schnittflächen des Silikonkörpers limitiert, so dass keine Aussage über die Abweichung im Verlauf des gesamten Randbereiches und der Mantelfläche getroffen werden kann. Aus diesem Grund wurden verschiedene Forschungsansätze zur digitalen 3D-Messung entwickelt, die jedoch fast alle einen komplexen Versuchsaufbau mit Laborscanner, 3D-Software und Expertenwissen erfordern. Somit war es das Ziel der vorliegenden Studie, drei verschiedene Messverfahren zur Bestimmung der Passgenauigkeit von Einzelzahnrestaurationen miteinander zu vergleichen. Hierbei wurden ein neues einfaches digitales Chairside-Verfahren auf Basis der Intraoralscannersoftware Trios3 (3Shape), eine komplexere digitale Auswertungsmethode mittels externer 3D-Analysesoftware (GOM Inspect, gom GmbH) sowie die konventionelle Silikonreplikatechnik untersucht. Darüber wurde der Einfluss unterschiedlicher Kappenmaterial auf die marginale Passgenauigkeit getestet, denn moderne Werkstoffe wie CAD/CAM-Komposite könnten deutlich günstiger und mit geringerem Aufwand im Vergleich zum Zirkoniumdioxid oder Metall hergestellt werden und könnten somit eine Alternative darstellen.
Neben dem rein wissenschaftlichen Interesse an der Bestimmung der Passgenauigkeit, bietet das neue digitale Chairside-Verfahren auch die Option einer Analyse in der Zahnarztpraxis (digitaler Fit-Checker), da hierfür lediglich ein Intraoralscanner benötigt wird. Insbesondere vor dem Hintergrund der großen Materialvielfalt und vielfältigen Workflows ist eine Überprüfung der eigenen Arbeitskette sinnvoll. Somit ist aus vielerlei Hinsicht die Anwendung einer zeitsparenden, kostengünstigen Methode zur Untersuchung der Passgenauigkeit von Restaurationen sinnvoll, die sowohl in vitro als auch in vivo durchgeführt werden kann.
10:00-10:15
Bei der Implantatplanung ist nicht nur die Quantität des Knochens zu bewerten, sondern potentiell auch die Qualität des Knochens. Die Auswertung von DVT-Aufnahmen hinsichtlich der radiologisch bestimmten Knochendichte wird einerseits als Verfahren zur Beurteilung von Maßnahmen zum Erhalt des Knochens nach Zahnextraktionen und anderseits als prognostisches Tools zur Implantatplanung in einer klinischen Studie beschrieben.
Die Primärstabilität eines Implantats gilt als Hinweis auf die Knochenqualität. Verschiedene Autoren fanden eine Korrelation zwischen einer hohen Primärstabilität und einer implantologisch guten Knochenqualität. Die primäre Stabilität eines Implantates gilt daher als einer der prognostischen Hauptfaktoren bei Beurteilung einer Implantatinsertion. Die Primärstabilität dient damit auch als Parameter für die Beurteilung von ARP-Maßnahmen. Ziel dieser Untersuchung war es die Korrelation zwischen der radiologisch bestimmten Knochendichte, den histomorphometrischen Befunden und zwischen der Primärstabilität zu bestimmen.
Schlussfolgerungen
Die Bestimmung der Knochenqualität mit DVT-Aufnahmen zeigt eine gute Reliabilität und Validität. Es bestanden keine signifikanten Korrelationen zwischen der radiologisch bestimmten Knochendichte und der Primärstabilität der Implantate. Die deskriptiven Daten zeigten jedoch nach apikal ansteigende Werten der Knochendichte und der Primärstabilität. Bei der histomorphometrischen Betrachtung zeigte sich, dass das Vorliegen einer stärker ausgeprägten Vaskularisation bzw. von Entzündungsanzeichen auf allen Ebenen mit einer geringeren radiologischen Knochendichte einher ging.
10:15-10:30
Innerhalb der letzten Jahre gewinnen implantatgetragene prothetische Versorgungen immer mehr an Bedeutung. Neben den konventionellen Abformmethoden werden zur Übertragung der Implantatposition zunehmend Intraoralscanner (IOS) sowie intraorale Scanbodies (ISBs) verwendet. Die Verwendung der IOS und ISBs gewährleistet jedoch nicht gleichzeitig einen exakten passiven Sitz der finalen Versorgung. Es liegen bereits zahlreiche Studien in Bezug auf die Genauigkeit von IOS vor. Hingegen ist die Studienlage von ISBs und deren Einfluss auf die Übertragung der Implantatposition gering. Ziel der Studie war es, die herstellungsbedingten Fertigungstoleranzen von verschiedenen ISBs zu bestimmen sowie deren Einfluss auf intraorale Scans darzustellen. Dafür wurden innerhalb der Studie zunächst ISBs drei unterschiedlicher Hersteller (nt-trading, Kulzer, Medentika) mit Hilfe der industriellen Computertomografie vermessen (Tomoscope S, Werth Messtechnik). Im Anschluss wurde ein Referenzmodell mit Implantaten vermessen, konventionelle (Impregum Penta, 3M) sowie digitale (Trios3, 3Shape) Abformungen mit verschiedenen ISBs genommen und mit dem Referenzmodell verglichen. Es zeigten sich signifikante Unterschiede der Fertigungstoleranzen zwischen den einzelnen ISBs sowie in Bezug auf die Genauigkeit zwischen den beiden Abformmethoden. Die Übertragungsgenauigkeiten der unterschiedlichen ISBs zeigten ebenfalls Unterschiede, diese waren jedoch nicht signifikant. Auch wenn unterschiedliche ISBs nur geringe Abweichungen in Bezug auf die Fertigungstoleranzen aufzeigen, stellen diese einen Teil innerhalb einer langen Prozesskette der CAD/CAM Fertigung dar. Daher sollten diese bei zukünftigen Untersuchungen als möglicher Faktor in Bezug auf die Genauigkeit betrachtet werden.
10:30-11:00
Pause
11:00-11:30
Angesichts der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der digitalen Okklusion im Rahmen von CAD/CAM und digitalem Workflow müssen wir uns Gedanken über Standards und Qualitätskriterien machen und in mancherlei Hinsicht einen Konsens finden. Es sollen Impulse und Anregungen für einen Konsensusprozess vorgestellt werden. Wichtig ist, dass Aufgabensegmente definiert und vor allem die richtigen Fragen gestellt werden. Dabei soll auch Bezug zu der Initiative "Digitales Dentales Modell" (DDM) der DGCZ genommen werden. Letztlich brauchen wir bei einem Thema, das Okklusion und Funktion tangiert, den interdisziplinären Diskurs mit anderen Fachgesellschaften, insbesondere mit der DGFDT. Bei der kommenden Jahrestagung der DGFDT in Bad Homburg soll dieses Thema deswegen auch angesprochen werden.
11:30-11:45
Ausgehend von einer schwierigen Patientensituation mit Schmerzen und komplizierter, progener Bisslage erfolgte eine Bissumstellung, wobei Implantate inseriert wurden und anschließend der Aufbiss mithilfe aufeinander folgenden Provisorien umgestellt und feinadjustiert wurde. Die Planung der Oberkieferversorgung erfolgte komplett digital: 1. Erstplanung, 2. Positionierungsschiene Implantate, 3. Insertion Implantate auf Grundlage des digitalen vollaufgezeichneten OP Berichts, 4. Erstellung von Langzeitprovisorien, 5. Fertigstellung durch immer wiederkehrende Umarbeitung der bestehenden Datensätze des Provisoriums. Die Patientin hat eine deutlich positive Persönlichkeitswandlung durchlebt und ist mit dem letzten Provisorium glücklich. Im Unterkiefer wird eine Teleskopprothese angestrebt. Hier soll der Aspekt Split-Mouth-Design digital vs. analoge Vorgehensweise diskutiert werden. Auch der Kostenaspekt bei unterschiedlicher Vorgehensweise soll angesprochen werden.
11:45-12:00
Anhand mehrerer Patientenfälle soll das Potential moderner monolytischer Zirkonmaterialien aufgezeigt werden. Auch bei ästhetisch anspruchsvollen Situationen können mehrschichtig aufgebaute Zirkonmaterialien eine befriedigende Alternative zu individuell verblendetem Zahnersatz sein. Dies wird an Frontzahnversorgung bei konventionellen und implantatgetragenen Fällen demonstriert.
Mittels eines strukturierten digitalen Workflow in der Zusammenarbeit zwischen zahnärztlicher Praxis und zahntechnischem Labor lassen sich funktionell und ästhetisch hochwertige Arbeiten zu wirtschaftlich interessanten Bedingungen generieren.
12:00-12:15
Additive Fertigungstechnologien erlauben zunehmend auch die Fertigung von definitivem Zahnersatz. Neben den gängigen Verfahren wie z.B. dem Selektiven Laserschmelzen (z.B. für Co-Cr-Legierung) oder stereolithographie aus Flüssigkeiten (z.B. für die Modellfertigung, Totalprothetik, etc.) gibt es für das Fused Filament Fabrication (FFF) Prinzip derzeit noch wenig Anwendungsmöglichkeiten in der Zahnmedizin. Zu den wenigen etabilierten FFF-Anwendungen zählt die Herstellung individueller Abformlöffel. Seit Verfügbarkeit von Polyamid-12 (PA-12) für den 3D-Druck können auch metallfreie Interimsversorgungen (IM) aus Nylon im CAM-Verfahren gefertigt werden.
Der Vortrag zeigt den rein digitalen Workflow zur Fertigung einer Klammerprothese auf Basis von PA-12 (Valplast®). Hierbei wird ausgehend von einem Intraoralscan der Lückentopographie mit der Software Exocad gezeigt, welche konstruktionsspezifische Einstellungen und Werkzeuge schrittweise notwendig sind, um zum Einen die Prothesenbasis und zum Anderen auch den bzw. die Ersatzzähne individuell gestalten, herstellen und verfügen zu können. Dabei werden auch Aspekte zur Optimierung des Druckprozesses aufgezeigt und darüber hinaus widmet sich der Vortrag ersten werkstoffkundlichen Untersuchungen des 3D-gedruckten Materials. Dazu zählt vorrangig die Oberflächengüte. Denn, auch optimale Druckergebnisse erfordern unbedingt eine manuelle Nachbearbeitung des thermoplastischen Werkstoffs für einen klinischen Einsatz. Die Anwendung in der Klinik wird abschließend durch Fallbeispiele illustriert.
12:15-12:30
Die Digitalisierung schreitet in der Zahnmedizin und Zahntechnik rasant voran. Für eine fortschrittliche Lehre ist es notwendig, diese neuen Aspekte zu berücksichtigen und mit einzubeziehen. Die heutigen Studierenden leben in einer digitalisierten Welt und erwarten auf beruflicher Ebene entsprechend auf hohem Niveau geschult zu werden.
Zur Umsetzung der digitalen Zahnmedizin werden heute oft Intraoralscanner zum Digitalisieren der zu versorgenden Zähne und zum Konstruieren der Versorgung (Inlays, Kronen, Brücken) und Schleifmaschinen zur Fertigung der Versorgungen aus Keramik oder Kunststoffen eingesetzt. Damit ist eine vollständige und schnelle Behandlung bei "einfachen" Indikationen nahe des Behandlungsstuhls möglich (Chairside), aber auch der Weg in die Zahntechnik wird für komplexe oder besonders hochwertige Arbeiten durch die abdrucklose Praxis (Labside-Fertigung) vereinfacht.
Die Frage ist, welcher Workflow ist umsetzbar und soweit verbreitet, dass er gelehrt werden sollte. CAD/CAM hat Vor- und Nachteile. So sollten CAD/CAM-Lehrinhalte sollten möglichst keine Inhalte für das Erlernen manueller Fertigkeiten ersetzen. Auf der anderen Seite bieten digitale Verfahren andere Sichtweisen und mehr objektive Kontrolle über die eigene Arbeit.
Wichtig ist dabei jedoch auch, dass die Technik beherrscht wird. Das fordert sowohl die Studierenden als auch die Lehrenden. Wie diese Prozesse in die vorklinische und klinische Ausbildung in der Zahnmedizin an der Universität Greifswald implementiert wurden, soll in diesem Beitrag vorgestellt werden. Ein wichtiger Baustein für die Chairside-Versorgung ist das Projekt "Flying Dental CAD/CAM-Nurse", in welchem spezielle CAD/CAM-Assistenzen den Workflow für Studierende und Zahnärzte absichern und unterstützen.
Seniorenzahnmedizin "to go" - aufsuchende Betreuung als erfolgreiche Ergänzung für meine Praxis? (Spektrum 2)
Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ)
10:00-10:30
Basics - Erste Schritte mit kleiner Lösung, Dr. Elmar Ludwig
10:30-11:00
Medium - Einfache Therapiekonzepte, Dr. Dirk Bleiel
11:00-11:20
XXL - Mobiles im größeren interdisziplinären Konzept, Prof. Dr. Ina Nitschke, Hansmartin Spatzier, Dr. Angela Stillhart
11:20-11:40
Neue BEMA Positionen 174a, 174b und 107a - Umsetzung für den Praktiker, Dr. Cornelius Haffner
11:40-11:55
Vom Alginat bis zur Zange: Was brauchen wir für mobile Einsätze?, Dr. Michael Weiss
11:55-12:00
Abschluss-Diskussion zur Umsetzung in der Praxis, Prof. Dr. Ina Nitschke
DGZ, DGR2Z, DGET, DGPZM (Samstag) (Spektrum 2)
Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ), Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung (DGR2Z), Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET), Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM)
12:00-12:30
Nie mehr schichten in der direkten Füllungstherapie? Neue Materialien und Möglichkeiten, Prof. Dr. Wolfgang Buchalla
12:30-13:00
Entwicklung der Adhäsivsysteme - Meilensteine der letzten 30 Jahre, Dr. Uwe Blunck
13:00-13:30
Licence to Fill - Restaurative Konzepte mit Teflonband, Dr. Anne-Katrin Lührs
Geschichte und Aufarbeitung der Zahnmedizin im Nationalsozialismus (Conclusio 1), Dr. Wibke Merten, Prof. Dr. mult. Dominik Groß
Arbeitskreis Geschichte der Zahnheilkunde (AKGZ), Arbeitskreis Ethik in der DGZMK (AK Ethik)
09:00-09:25
Studien zur Verstrickung einzelner Berufsgruppen in die Verbrechen des "Dritten Reiches" haben Konjunktur. Dies gilt auch für die Gruppe der Ärzte und die Frage, inwieweit diese nach 1945 vor Gericht gestellt wurden. Kaum betrachtet wurde diese Fragestellung dagegen für die deutschen Zahnärzte - insbesondere, weil man sie nicht unter den Kriegsverbrechern wähnte.
Ebendiese Forschungslücke will der Vortrag schließen. Dabei stehen die folgenden Fragen im Fokus: Wie viele Zahnärzte wurden tatsächlich als Kriegsverbrecher angeklagt? Wie lassen sich die betreffenden Zahnbehandler soziodemografisch beschreiben? Vor welchen Gerichten mussten sie sich verantworten und zu welchen Zeitpunkten? Wegen welcher Vergehen standen sie vor Gericht, mit welchen Strafen wurden sie belegt und wie wirkten sich die Urteile auf den weiteren Lebensweg aus?
09:25-09:50
Der Vortrag widmet sich dem Zahnarzt und Dentistensohn Hermann Pook (1901-1983). Pook war 1947 im "Fall 4" der Nürnberger Prozesse zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der ehemalige SS-Obersturmbannführer und Vorgesetzte der Konzentrationslager-Zahnärzte war der einzige in Nürnberg angeklagte Zahnarzt.
Im Mittelpunkt der Betrachtung steht Pooks Beteiligung an den Verbrechen der NS-Zeit sowie seine Rolle innerhalb der SS. Ein weiteres Augenmerk gilt der Nachkriegszeit, in der Pook Kontakte zu ehemaligen SS-Kameraden pflegte und sich mit weiteren Angeklagten und Zeugen bezüglich der Aussagen in verschiedenen Gerichtsverfahren besprach. Zudem gilt es zu klären, wie es Pook gelang, kurz nach seiner Haftentlassung aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg eine Wiederzulassung als Zahnarzt zu erhalten und eine neue Privatpraxis aufzubauen.
09:50-10:15
Der Vortrag richtet den Fokus auf den Kreis der Zahnärzte, die (1) zur Zeit des "Dritten Reiches" bereits in ihrem Beruf tätig waren und (2) im Nachkriegsdeutschland (bis 1980) von zahnärztlichen Fachgesellschaften zu Ehrenmitgliedern erhoben wurden. Konkret untersucht er die Rolle dieses besonders prominenten zahnärztlichen Kollektivs im Nationalsozialismus.
Die prosopografische Studie fußt vor allem auf (z.T. erstmals gesichteten) Archivalien.
Ingesamt konnten 91 Ehrenmitglieder ermittelt werden, die bereits vor 1945 ihren Beruf ausübten. Im Vortrag wird dargestellt, wie viele dieser Personen im "Dritten Reich" Mitglied der NDSAP waren, wie viele sich politisch neutral verhielten und wie viele in jener Zeit Repressionen erlitten ("NS-Opfer"). Die vorgestellten Ergebnisse werden an Einzelbeispielen diskutiert und vertieft.
10:15-10:45
Knapp fünf Monate nach Hitlers Machtübernahme - am 24.06.1933 - trafen 38 zahnärztliche Hochschullehrer in Leipzig mit dem neu ernannten nationalsozialistischen Reichszahnärzteführer Ernst Stuck zusammen. Bei diesen Hochschullehrern handelte es sich gewissermaßen um das "Who is Who" der deutschen universitären Zahnheilkunde. Bei jenem in der Forschung bislang unbeachteten Treffen erklärten die Teilnehmer ihre Entschlossenheit, "unter völliger Anerkennung einer einheitlichen Führung und des Autoritätsprinzips [...] die großen Aufgaben zu lösen, die auch die deutsche Zahnärzteschaft im neuen Reich zu erfüllen habe."
Die dem Vortrag zugrunde liegende Studie beschäftigt sich mit ebendieser Personengruppe. Sie untersucht (1) das Verhalten der Einzelpersonen im "Dritten Reich" bzw. ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus und (2) ihre Karriereverläufe sowohl in der Zeit zwischen 1933 und 1945 als auch im Nachkriegsdeutschland.
10:45-11:15
Pause
11:15-11:40
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Zahnarzt Wilhelm Kessler, Obersturmbannführer in der Dienststelle Reichsarzt SS. Hintergrund der Analyse ist der Umstand, dass zu seiner Person ein vollständiger Nachlass (mit Tagebüchern und Briefen) vorliegt, der für die Präsentation erstmals ausgewertet werden konnte.
Ziel des Referates ist es dementsprechend, über die Auswertung der besagten Primärquellen (und der ergänzend rekrutierten Sekundärliteratur) Kesslers Motivation für die Unterstützung der NS-Bewegung auszuleuchten und in den soziopolitischen Kontext einzubetten.
11:40-12:05
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden jüdische, jüdischstämmige und politisch missliebige Zahnärztinnen und Zahnärzte in Deutschland diskriminiert, aus dem Beruf gedrängt und verfolgt. Im Rahmen dieses Beitrages stellen wir vorläufige Ergebnisse aus einem ab 2016 gemeinsam von der Bundeszahnärztekammer, Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und DGZMK geförderten Forschungsprojekt vor. An exemplarischen Beispielen zeichnen wir Schicksale von Emigration, Untertauchen in Deutschland und Suizid nach. Durch das Erinnern an vertriebene Kolleginnen und Kollegen erhalten sie so eine späte Würdigung durch die deutsche Zahnärzteschaft.
12:05-12:30
Die Karriere des Zahnmediziners und langjährigen Chefredakteurs des "Swiss Dental Journal" André Schroeder (1918-2004) ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig. Vor genau 40 Jahren erreichte sie mit dem Amt des Rektors der Universität Bern ihren Höhepunkt - Schroeder war der erste Zahnarzt in der Schweizer Universitätsgeschichte, der diese höchste Stufe der universitären Karriereleiter erklomm. Doch das Rektoramt war nicht seine erste Pionierleistung: zuvor war er bereits als erster Ordinarius (1967) und Dekan (1971) aus den Reihen der Zahnmediziner hervorgetreten. Zudem trat er vor nahezu 40 Jahren als Gründer des ITI hervor, welches sich zur weltweit agierenden implantologischen Gesellschaft entwickeln sollte.
Der Vortrag nimmt die besagten Jubiläen zum Anlass, (1) die Karrierestationen André Schroeders nachzuzeichnen und sie (2) in den fach- und hochschulpolitischen Kontext ihrer Zeit einzubetten. In diesem Zusammenhang gilt es (3) zu klären, inwieweit und mit welchen Mitteln der Pionier Schroeder auf die Professionalisierung der universitären Zahnheilkunde in der Schweiz Einfluss nahm.
12:30-13:00
Verleihung des "Dental Ethics Award 2019" an Hertrampf/Groß/Karsten/Wenz für die Publikation "The influence of clinical experience on dental students' ethical awareness". Laudatio und Vortrag der Preisträger über die ausgezeichnete Publikation, Prof. Dr. Ina Nitschke
Beteiligung der Zahnmedizin bei den Medizinischen Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) (Conclusio 2), Prof. Dr. Andreas Schulte
Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf (AG ZMB) in der DGZMK (AG ZMB)
13:30-15:00
Programm folgt
Session des AK EPZ (Conclusio 1)
Arbeitskreis Ethno- und Paläozahnmedizin der DGZMK (AKEPZ)
14:00-14:20
Ziel dieser vergleichenden Studie war eine populationsspezifische Untersuchung des Zahndurchbruchs und der Durchbruchsreihenfolge der bleibenden Zähne in einer globalen Betrachtung. Des Weiteren standen die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen im Fokus. Die vorgefundene Variabilität wird im Hinblick auf mögliche populations- und entwicklungsrelevante Parameter diskutiert.
14:20-14:40
Die Untersuchung inkrementeller Marker in der Zahnhartsubstanz bietet ein breites Anwendungsspektrum in der Zahnmedizin, Forensik und Bioarchäologie. Die Produktion der Zahnhartsubstanz unterliegt rhythmischen Schwankungen, aus denen verschiedene Arten von inkrementellen Strukturen in Schmelz, Dentin und Zement resultieren. Die Analyse dieser Marker eignet sich u.a. zur biologischen Altersrekonstruktion sowie zur Bestimmung des Ausmaßes und der Dauer von sekretorischen Störungen. Zudem ist gerade der Zahnschmelz ein Schlüsselarchiv für die Rekonstruktion vergangener Umwelten. Als Untersuchungstechniken werden verschiedenen lichtmikroskopischen Verfahren genutzt aber auch Backscatter-Elektronenmikroskopie und Mikro-CT-Analysen. Der vorliegende Beitrag liefert einen Überblick über die methodischen Anwendungsmöglichkeiten in der Bioarchäologie.
14:40-15:10
Contemporary dentistry is very often considered as money driven profession. Study programmes of many dental schools worldwide are primarily oriented on dentistry as a lucrative profession and highly profitable business. Programmes providing a broader approach placing dentistry in a multidisciplinary and multicultural context are rare. University of Zagreb has more than 70 years tradition of education of dental professionals. School of Dental Medicine provides graduate and postgraduate education in Croatian and English language and hosts dental students from many countries. In all study programmes courses about anthropology and related fields take an important place. These courses are very well accepted by dental students and they highly recommend them to next generations of students. We are proud on this and glad to share our experience because anthropology makes dentistry more human.
15:10-15:30
Schon seit Jahrtausenden praktizieren weltweit Stammesmitglieder etlicher Völker aus religiösen, rituellen oder vermeintlich "therapeutischen" Motiven artifizielle Manipulationen an unterschiedlichen Körperteilen. Dazu gehören neben Skarifikationen oder Tätowierungen der Haut oder Genitalverstümmelungen auch massive Form-und Farbveränderungen an den Zähnen sowie weitere Mutilationen im Orofazialbereich bis hin zu Deformierungen des Schädels. Diese Handlungen sind in der Regel nicht nur einem profanen Schmuckbedürfnis geschuldet, sondern geschehen fast immer in einem kulturellen Kontext. Es handelt sich in der Regel um Initiationszeichen, die entweder die Stammeszugehörigkeit, das Alter, das Geschlecht, die jeweils erreichte Reifephase oder den sozialen Rang innerhalb der Gemeinschaft zum Ausdruck bringen sollen. Eine wesentliche Rolle bei der Wahl der Deformierungsart, beispielsweise einer bestimmten tribalen Zahnform, spielt dabei die stammeseigene Mythologie, die sich wiederum oft an bestimmten Totemtieren, denen man ähneln möchte und deren Schutz man sich damit erhofft, orientiert. Auch gegenwärtig werden -besonders bei etlichen sub-saharischen Völkern in Afrika- noch immer diverse Mutilationspraktiken im Orofazialbereich vorgenommen. Dazu zählen außer dem einfachen zentralen Anspitzen der Schneidezähne unter anderem noch Methoden wie die Zacken-und Horizontalfeilungen, Kronenamputationen, Farbfeilungen, der Reliefschliff, Schmuckeinlagen, das Anfärben der Zähne, das Auseinanderdrängen von benachbarten Zähnen und rituelle Extraktionen. Zuweilen können sich vergleichbare Mutilationen im Orofazialbereich auch in anderer Hinsicht negativ für den jeweiligen Träger auswirken, wie aktuell im Südsudan das Beispiel der miteinander verfeindeten Nuer und Dinka deutlich zeigt. Anhand einer Kombination von sichtbaren stammeseigenen Zahndeformierungen und einer bestimmten Narben-Keloid-Form auf der Stirn können sich Angehörige beider Völker mühelos genseitig als Feinde erkennen und dann bekämpfen. Ein gegenwärtig in der ethnomedizinischen Forschung bei einigen afrikanischen Völkern bisher kaum bekannter Aspekt ist der Zusammenhang zwischen Genitalbeschneidungen und rituellen Zahnextraktionen im Rahmen von aufeinanderfolgenden Initiationsstufen. Mit steigender Migration besonders aus afrikanischen Kulturkreisen nach Europa wird zukünftig auch für Zahnmediziner die Aneignung von interdisziplinären Kenntnissen über die Erkennung und die Hintergründe vergleichbarer ritueller Handlungen immer wichtiger werden.
Studierenden-Tag (Fantasie 1+2), Lotta Westphal, Dr. Stefan Ries
Meine Zukunf - meine Praxis
Bundesverband der Zahnmedizinstudierenden in Deutschland e.V (BdZM), young dentists (YD²)
10:00-10:15
Begrüßung, Lotta Westphal, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Prof. Dr. Michael Walter
10:15-10:45
10 Dinge, die Sie vor der Assistenzzeit wissen sollten, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich
10:45-11:45
Endlich Examen - und was jetzt??? Zahnärztinnen und Zahnärzte stellen unterschiedliche Karrierewege vor, Dr. Claudia Schaller, Rebecca Otto, Dr. Karina Obreja, Dr. Stefan Ries
12:00-12:45
Hypnose in der Zahnarztpraxis, ZA Uwe Rudol
12:45-13:30
Hilfsprojekte und Famulatur - Wie packe ich's an?, Tobias Bauer
Programm Praxisteam (Conclusio 2)
09:00-11:00
WS 10: Das neue WIR im Team - Gemeinsam erfolgreicher werden und mehr Spaß im Praxisalltag gewinnen, Sybille David
11:30-13:30
WS 13: Tipps und Tricks für die professionelle Assistenz in der Chirurgie/Implantologie, PD Dr. Dr. Heidrun Schaaf
Programm Praxisteam (Illusion 1)
09:00-11:00
WS 12: Der Risikopatient: Spielen Allgemeinerkrankungen in der Prophylaxe und Implantattherapie eine Rolle?, Dr. Karina Obreja
11:30-13:30
WS 14: Neue Trends unter dem Blickwinkel der vertragszahnärztlichen Tätigkeit: Was geht - was geht nicht?, Dr. Heike Dyrna, Sandra Windecker
Programm Praxisteam (Illusion 2)
09:00-11:00
WS 11: Trends in der Ernährung: Wer blickt da noch durch?, Ulrike Gonder
11:30-13:30
WS 15: Beschwerdefrei durch den Praxisalltag: Ergonomietraining für Mitarbeiterinnen, Ulrike Lübbert
Zukunftskongress Beruf und Familie (Fantasie 1+2)
Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
14:00-14:10
Begrüßung und Eröffnung, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Dr. Susanne Fath, Ingmar Dobberstein, ZÄ Sabine Steding
14:10-14:50
Wie man in 10 Schritten eine gutgehende Praxis ruiniert, Prof. Dr. Christoph Benz
14:50-15:30
Jura Slam - Frag den Juristen, Justitiar Martin Boost
15:30-16:00
Die häufigsten Fragen zum Thema Praxis- und Familiengründung, Rebecca Otto
16:00-16:30
Held der Praxisführung, Dr. Kai Voss, Maximilian Voß
16:30-17:00
Frag den Berufspolitiker, Dr. Peter Engel
17:00-17:30
Was junge Niedergelassene, PraxisgründerInnen raten - aus unserer Umfrage, Dr. Isabel Deckwer
Session der DGSZM (Spektrum 1), Dr. Siegfried Marquardt
Deutsche Gesellschaft für Sport-Zahnmedizin (DGSZM)
14:00-14:30
Einführung in die Sportzahnmedizin und deren Bedeutung, Dr. Thomas A. Schwenk
14:30-15:00
Sportzahnmedizin und Funktion - Einflüsse auf die Beweglichkeit und Leistungsperformance?, Prof. Dr. Dr. Georg Meyer
15:00-15:30
Parodontitis ist eine multifaktorielle inflammatorische Erkrankung des Zahnhalteapparates, die durch Knochen- und Attachmentverlust gekennzeichnet ist. Es existieren zudem zahlreiche Assoziationen mit Erkrankungen des Gesamtorganismus, wie z.B. Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankungen, Arthritis und Osteoporose. Insbesondere Meta-Analysen der letzten Jahre belegen, dass es sich bei vielen dieser Assoziationen um bidirektionale kausale Zusammenhänge handelt, d.h. Parodontitis fördert die Entstehung und Progression dieser systemischen Erkrankungen und vice versa. Obwohl solche Systemerkrankung bekanntermaßen in enger Beziehung zu physischer Aktivität und Fitness stehen, ist deren Zusammenhang mit parodontaler Gesundheit bzw. Erkrankung bisher wenig untersucht worden. Die bisherigen klinischen und tierexperimentellen Studien legen jedoch nahe, dass physische Aktivität und Fitness auch mit parodontaler Gesundheit assoziiert sind. Durch physische Aktivität konnten metabolische und inflammatorische Serumspiegel verbessert sowie die Entstehung und das Fortschreiten parodontaler Erkrankungen gehemmt werden. Andererseits konnte auch gezeigt werden, dass Leistungssportler häufig an parodontalen Erkrankungen leiden. Orale Erkrankungen der Athleten führten zu einer Beeinträchtigung der Teilnahme an regulären Trainings-, Wettkampf- und Erholungsprogrammen.
15:30-16:00
Sportzahnmedizin und Ernährung - Welche Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit und Ernährung spielen im Sport eine Rolle?, Dr. Christian Leonhardt
16:00-16:30
Podiumsdiskussion, Ausblick, Dr. Thomas A. Schwenk
Kurzvorträge 1 (Illusion 1)
14:00-14:15
Ziel der Studie war es, anhand einer Fallserie zu zeigen, inwieweit eine computergestützte 3D-Implantatplanung mit schablonengeführter Insertion zahnärztlicher Implantate ("guided-surgery") auf der Basis von Bilddaten durchführbar ist, welche mittels Magnetresonanztomographie (MRT) gewonnen wurden.
Bei 8 Patienten wurden in den Jahren 2018 und 2019 Implantate der Firmen Straumann und Camlog inseriert. Die jeweiligen virtuellen 3D-Implantatplanungen erfolgten auf der Basis von DICOM-Datensätzen, welche mittels 3T-MRT-Untersuchungen (Fa. Philips) erstellt wurden. Die Auflösung betrug jeweils 0,65 mm, die Aufnahmezeit je Sequenz ca. 3-4 min. Zur Anwendung kamen eine zur Darstellung von Knochen optimierte Sequenz (T1 Black Bone) sowie eine Sequenz zur Kontrastierung von Weichgeweben (T2 STIR) wie beispielsweise des N. alveolaris inferior, der oralen Mukosa oder der Pulpavitalität. Die MRT-DICOM-Daten konnten in die Planungsprogramme 3Shape Implant Studio (Fa. 3Shape) bzw. coDiagnostiX (Fa. DentalWings) importiert werden. Nach virtueller Implantatpositionierung erfolgte die CAD/CAM-gefertigte Herstellung einer Schablone zur geführten Implantatinsertion.
Die MRT-Bilder zeigten alle für die Implantatplanung relevanten anatomischen Strukturen, wie z. B. kortikalen und spongiösen Knochen, N. alveolaris inferior, Sinus maxillaris und Nachbarzähne. Alle Implantate konnten mit guter Übereinstimmung zur geplanten Position komplikationslos primärstabil inseriert werden und letztlich zufriedenstellend prothetisch versorgt werden.
Die MRT eignet sich prinzipiell zur bilddatenbasierten computergestützten 3D-Implantatplanung mit nachfolgender schablonengeführter Operationsdurchführung. Bei vergleichbar guter Darstellung der Knochengewebe ergibt sich der Vorteil gegenüber CT und DVT, dass keine ionisierende Strahlung appliziert werden muss. Darüber hinaus hat die MRT einen diagostischen Mehrwert was die Darstellung von weichgewebigen anatomischen Strukturen wie Nerven oder Pulpagewebe betrifft.
14:15-14:30
Einleitung:
Es gibt die Hypothese, dass nach der Aufbereitung eines Implantatstollens die Geometrie der Schneidnuten einen Spanabhub bewirkt, welcher den so abgetrennten Implantatspan an den Implantatkern transportiert. Dies soll in einer Verdichtung der Implantatspäne im Spanraum resultieren, der wiederum die Osseointegration begünstigen soll.
Material und Methode
Die Untersuchungen erfolgten an Kiefern von Mastschweinen.Die Bohrungen im Schweinekiefer erfolgten im Bereich des Kieferwinkels nach Herstellerangaben in der aufsteigenden Reihe der Bohrer unter Zuhilfenahme der Bohrstopps der Bohrersequenz RSX für die nicht geführte Knochenbettaufbereitung.
Anschließend wurden die Implantate RSX der Firma BEGO Implant Systems Länge: 8,5mm und Durchmesser 4,1mm direkt in den Implantatstollen mit der Apparatur inseriert.
Neben diesen Implantaten wurden eigens für die Versuche angefertigte Implantatkörper ohne eine Schneidnut zur Autoaugmentation angefertigt und verwendet. Die Implantate wurden alternierend in den jeweiligen Gruppen verwendet. Nach der Insertion wurden die Implantate samt des darum befindlichen Knochens vorsichtig separiert und für die weitere Aufbereitung in Formalin gelagert. Die Implantate wurden in Histoacryl nach Standardverfahren gefärbt, eingebettet und anschließend mit einer diamantierten Lochsäge für die weitere Auswertung vorbereitet und von crestal nach apical gesägt.
Die Auswertung der Kontaktfläche der Implantatoberfläche erfolgte am Durchlichtmikroskop. Die statistische Auswertung erfolgte auf ein Signifikanzniveau von p<0,05.
Ergebnisse
Für die drei untersuchten Abschnitte Mikrorillen, mittlerer Implantatanteil und den apicalen Anteil wurden von den Implantaten jeweils fünf Schnitte zur Auswertung herangezogen. Es konnten alle inserierten Implantate ausgewertet werden und eine entsprechende Anzahl an Schnitten generiert werden.
Schlussfolgerung
Bei der statischen Auswertung zeigte sich im Gruppenvergleich keine statistische Signifikanz über alle drei untersuchten Bereiche. Bei der genauen Betrachtung der Schnitte fällt jedoch auf, dass die Mikrorillen nahezu keine Kongruenz mit dem ortsständigen Knochen haben.
14:30-14:45
Platelet Rich Fibrin (PRF) ist ein Blutkonzentrat System, welches aus dem zentrifugierten peripherem Blut ohne die Zugabe von Antikoagulantien gewonnen wird. Durch die Zentrifugation werden Bestandteile des peripheren Blutes, die für die Regeneration wichtig sind (Thrombozyten, Leukozyten und Plasmaproteine), konzentriert und in einem Fibringerüst eingebettet. Somit ist PRF ein autologes und bioaktives "Transplantat", das eine Reihe an essenziellen Wachstumsfaktoren wie VEGF, TGF-ß1 und EGF freisetzen kann.
In diesem Zusammenhang kann die Wundheilung und die Regeneration durch den Einsatz von PRF-Matrizen unterstützt werden. Durch das Erforschen unterschiedlicher Protokolle zur Herstellung des PRF wurde das sogenannte Low Speed Centrifugation Concept (LSCC) herausgearbeitet. Aufbauend auf diesem Konzept ist es möglich, durch die Reduktion der angewendeten Zentrifugalkraft, hoch bioaktive solide, sowie flüssige PRF-Matrizen herzustellen. Diese können in unterschiedlichen Indikationsbereichen des klinischen Alltags eingesetzt werden.
Die aktuelle wissenschaftliche Evidenz für die Überlegenheit des PRF in der Oral- und Kieferchirurgie ist jedoch begrenzt. Der Vortrag geht somit auf die Vorteile und Grenzen des PRF, sowohl aus wissenschaftlicher, als auch aus klinischer Sicht ein und stellt erste Ergebnisse laufender klinischen Studien vor.
14:45-15:00
Hintergrund: Die Qualität und Quantität des Weichgewebes um Zähne oder Implantate spielt eine essentielle Rolle für die Gesundheit des Zahnes bzw. Implantats. Ziel diesr Studie war es eine neue 3D-Kollagenbasierte Matrix in vivo und klinisch zu untersuchen. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Biomaterial-induzierte Zellreaktion in vivo gelegt. Material und Methode: Die 3D-Kollagenmatrix porzinen Ursprungs, wurde im Subkuranen Modell in Wistarratten untersucht. An vier Zeitpunkten (3, 15, 30 und 60 Tagen) wurde das Implantationsbett explantiert und histologisch, sowie immunohistologisch analysiert (n=4 pro Zeitpunlt). In einer Pilotstudie (n = 4) wurde das Material zur Verbreitung der Keratinisierten Gingiva verwendet. Hierfür wurden dentalen Implantete bei der Insertion mit dem Material abgedeckt und für 3 Monate einheilen gelassen. Bei der Implantatfeilegung wurden Stanzen aus der Gingiva entnommen und histologisch ausgewertet. Ergebnisse: Im Tiermodell induzierte das Material in der initialen Phase (nach 3 Tagen) nur mononukleäre Zellen. An Tag 15 wurde zusätzlich mehrkernige Riesenzellen beobachtet. Diese bestanden bis zu 30 Tagen. An Tag 60 nahm die Anzahl der multinukleären Riesenzellen dramatisch ab. Das Material zeigte eine poröse aber stabile Struktur, die eine langsame und kontrollierte Einwanderung des umgebenden Gewebes über 60 Tage erlaubte ohne ihre initiale Struktur zu verlieren. Die Materialdicke zeigte keine große Abnahme über 60 Tage. In den humanen Biopsien konnte das Material nach drei Monaten wiedergefunden werden und war vollständig in das Empfängergewebe integriert. Es wurden lediglich mononukleäre Zellen beobachtet als Zeichen einer milden Gewebereaktion. Schlussfolgerung: Das Verständnis der Gewebeantwort im Tiermodell gibt Hinweise auf die möglichen klinischen Indikationen. Die untersuchte dreidimensionale Kollagenmatrix hat sowohl im Tiermodell als auch in der klinischen Anwendung eine sehr gute Formstäbilität nachgewiesen. Diese ersten Erkenntnisse bestätigen die Eignung des Materials für die gesteuerte Geweberegeneration und Verbreitung der keratinisierten Gingiva.
15:00-15:15
Hintergrund:
Die Anatomie des N. alveolaris inferior (IAN) kann durch Bildgebungsmodalitäten wie die OPT, die CT oder DVT allein indirekt durch die Darstellung seiner kortikalen Begrenzung abgebildet werden. Eine präzise Darstellung des N. lingualis (LN) ist bis heute im klinischen Alltag nicht reproduzierbar durchzuführen.
In der vorliegenden Arbeit konnte mittels neuer hochauflösener Bildgebungssequenzen eine direkte Visualisierung des IAN und des LN und seiner jeweiligen anatomischen Varianten durchgeführt werden.
Zweck:
Das Ziel dieser Studie war es, Sequenzen zu optimieren und ein Bildgebungsprotokoll in der MRT zu etablieren das eine reproduzierbare direkte Visualisierung des IAN und des LN und ihrer Varianten ermöglicht um phyiologische Spektren quantitativ zu erfassen und Pathologien standardisiert beurteilen zu können.
Methoden:
33 gesunde Probanden wurden mit einem 3T-Scanner (Elition, Philips Healthcare, Best, Niederlande) untersucht. Das durchgeführte Sequenzprotokoll bestand aus einer 3D-STIR-, 3D-WATS- und einer 3D-T1-FFE-Sequenz "black bone".
Ergebnisse:
Die Studie unterstreicht das Potential der MRT zur direkten Visualisierung der proximalen und peripheren Äste der IAN und des proximalen LN. Darüber hinaus bot die MRI die Möglichkeit, die Gewebsentitäten des neurovaskulären Bündels im Mandibularkanal zu differenzieren. Die Sequenzen ermöglichten die morphologische Unterscheidung von Nerven- und Gefäßkomponenten und ihre anatomische Lokalisierung innerhalb des Unterkiefers. Der anatomische Verlauf des LN konnte reproduzierbar detektiert werden. Die STIR-Sequenz zeigte sowohl für IAN als auch für LN die höchste Signal-to-noise-ratio.
Schlussfolgerung:
Die MRT ermöglicht unter Verwendung des beschriebenen Sequenzprotokolls die morphologische und quantitative Charakterisierung des IAN und des LN und entsprechender Varianten bei gesunden Probanden.
15:15-15:30
Nachdem die grundsätzlichen Mechanismen der Osseointegration dentaler Implantate bekannt und verstanden sind, bestehen die Herausforderungen in der Implantattherapie heute vorwiegend darin, Misserfolge zu vermeiden.
Dabei gilt es, sowohl in der Planungsphase das Patientenrisikoprofil sachgerecht zu erstellen und die richtigen vorbereitenden Massnahmen zu ergreifen, als auch in der Erhaltungsphase die erreichte Osseointegration unter Berücksichtigung patientenindividueller Gegebenheiten über einen langen Zeitraum zu sichern.
Das zentrale Risiko beim Verlust von vorhandener Osseointegration an dentalen Implantaten scheint eine bakteriell bedingte Entzündung am Mukosa-Implantat-Übergang zu sein.
Neuere Untersuchungen legen nahe, dass eine dysbiotische mikrobielle Besiedelung der Mundhöhlenschleimhaut der immunmodulierten Abwehr widerstehen und vorteilhafte Bedingungen für eine entzündungsfördernde Umgebung schaffen kann.
Ausgehend von Literaturdaten, insbesondere von Langzeitstudien und von Übersichtsartikeln mit hohem Evidenzlevel wird der Focus weg von der heute etablierten Implantatinsertion hin zu den Bedingungen der Verhinderung von periimplantären Entzündungen unter Berücksichtigung des Mikrobioms der Mundhöhle und des Langzeiterhalts der Osseointegration gelegt.
Basierend auf dem heutigen Verständnis der Entzündungsvorgänge und der neuen Klassifikation von parodontalen und periimplantären Erkrankungen und Zuständen wird ein klinisch anwendbares Konzept zur Vermeidung von entzündungsfördernden Faktoren während der Erhaltungsphase beschrieben.
Die Präsentation erleichtert es dem zahnärztlichen Behandler, vielschichtige Behandlungssituationen zu analysieren, Befunde einzuordnen, Therapiewege zu eröffnen und Erhaltungsstrategien zu etablieren.
15:30-15:45
Objectives: To determine tooth surface accuracy for guided implant surgery (GIS) in vivo in the presence of metallic artifacts using cone-beam computed tomography (CBCT) and dental magnetic-resonance-imaging (dMRI).
Materials and Methods: CBCT and 3 Tesla dMRI were prospectively performed in 22 consecutive patients (mean age: 54.4±15.2 years; mean number of restorations per jaw: 6.7±2.7). For dMRI a new method was introduced to visualize tooth surfaces using a splint and tooth paste. Altogether 92 teeth were included (31 incisor, 29 canines, 20 premolars and 12 molars). Surfaces were reconstructed semi-automatically and registered to a reference standard (3D-scans of stone models made from full-arch polyether impressions). Reliability of both methods was assessed using intraclass correlation coefficients. Accuracy was evaluated using the two one-sided tests procedure with a predefined equivalence margin of ±0.2 mm root mean square (RMS).
Results: Inter and intra-rater reliability of tooth surface reconstruction were comparable for CBCT and dMRI. Geometric deviations were 0.102±0.042 mm for CBCT and 0.261±0.08 mm for dMRI. For a predefined equivalence margin CBCT and dMRI were statistically equivalent. CBCT, however, was significantly more accurate (p ≤ 0.0001). For both imaging techniques, accuracy did not differ substantially between different tooth types.
Conclusion: CBCT is an accurate and reliable imaging technique for surfaces of restoration-free teeth in vivo, even in the presence of metal artifacts. In comparison, the in-vivo accuracy of dMRI is lower, but the technique can still image tooth surfaces in satisfactory detail and within acceptable acquisition times for GIS.
15:45-16:00
Das Ziel dieser Arbeit war es, die Behandlungsergebnisse nach dem Seofortbelastungskonzept von kurzen Implantaten für den Einzelzahnersatz im hinteren Oberkiefer zu bestimmen.Die Studie wurde an 63 Patienten durchgeführt, die kurze (6 mm) Implantate für den Einzelzahnersatz im hinteren Oberkiefer erhielten. Achtundvierzig Patienten erhielten ein sofortiges Funktionskonzept, während 15 der Implantate 3 Monate nach dem Einsetzen belastet wurden. Die Patienten wurden bis zu 5 Jahre nach Fertigstellung der Prothese untersucht. Die Endpunkte umfassten die Bewertung der Implantatüberlebensrate, der Kronenlänge, der Knochenresorption, der Plaqueakkumulation (PI), der Blutung bei Sondierung (BOP), der parodontalen Sondierungstiefe (PPD) und der Bewertung des oralen Gesundheitsprofils (OHIP). Am Ende des Nachbeobachtungszeitraums von 5 Jahren waren drei Implantate (6,3%) aus der Sofortbelastungsgruppe im Beobachtungszeitraum ausgefallen. Der Knochenverlust war in der Gruppe mit verzögerter Belastung im Vergleich zu den sofort belasteten Implantaten signifikant geringer. Am Ende des zweiten Jahres waren die BOP-Werte in der sofort geladenen Gruppe höher. Während des gesamten Beobachtungszeitraums waren die PI-Werte in der Gruppe mit sofortiger Belastung höher. Die PPD stieg in der Sofortladegruppe konstant und in den ersten 3 Jahren. Als Fazit zeigten kurze Implantate, die für den Einzelzahnersatz im hinteren Oberkiefer eingesetzt wurden, sowohl bei Sofort- als auch bei Spätbelastungskonzepten zufriedenstellende klinische Ergebnisse. Sofort belastete Implantate zeigten jedoch einen erhöhten Knochenverlust und höhere BOP-Werte. Anhand des OHIP-Scores wurde in beiden Gruppen eine subjektive Verbesserung ohne signifikante Unterschiede beobachtet.
Kurzvorträge 2 (Illusion 2)
14:00-14:15
Die individuelle Sicherheit ist ein hohes Gut. Wer schon einmal angegriffen oder bedroht wurde, weiß, welche gravierenden Folgen dies für ihn selbst hat oder haben kann. Frauen sind hierbei häufig gänzlich anderen Situationen ausgesetzt, als Männer. Dies alles gilt natürlich auch für Zahnärztinnen und Zahnärzte in ihrem beruflichen und privaten Kontext, aber umso intensiver, wenn diese Situationen das Praxisteam betreffen.
Dieser Vortrag gibt Einblicke in Konzepte die helfen, problematische Situationen frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen, physische Auseinandersetzung nach Möglichkeit zu vermeiden oder aber diese - im ungünstigsten Fall - für sich klug zu lösen. Die TeilnehmerInnen erhalten Tipps und Hinweise, wie sie persönlich besser mit brenzligen Situationen umgehen können,
Der Referent weiß als erfahrener Kampfkunstmeister, Polizeibeamter aber auch aus vielen BEAM-Trainings unterschiedlicher Berufsgruppen, welche Situationen in der Praxis auftreten können und welche Wege es gerade für Zahnärzte und ihr Team gibt, situationsangepasst zu reagieren, möglichst schadlos herauszukommen.
14:15-14:30
EINLEITUNG
Zu den Aufgaben der kieferorthopädischen Fachassistenz gehört die Abformung der Kiefer mittels elastischem Material. Durch die Implementierung neuer digitaler Möglichkeiten in die Kieferorthopädie ist davon auszugehen, dass durch digitale Abformung und das 3D-Drucken von Modelle konventionelle Techniken mittelfristig verdrängt werden wird.
Der Umgang mit neuen Techniken und Geräten wird auch für das kieferorthopädische Fachpersonal als Haupt-User eine neue Herausforderung sein. Unklar ist derzeit, in wie weit hier eine Lernkurve zu erwarten ist. Daher wurde eine systematische in vitro Untersuchung zum Lernverhalten und der Effizienz beim Intraoralscan durch kieferorthopädisches Fachpersonal durchgeführt.
MATERIAL UND METHODE
5 Fachangestellte einer kieferorthopädischen Praxis die keine Vorkenntnisse im Bereich des intraoralen Scannens vorwiesen wurden in die Bedienung des IOS (AADVA, CG, Tokyo,Japan) eingewiesen. Anschließend wurde ein Frasaco Referenzmodell eines vollbezahnten Kiefers von jedem Probanden über einen Zeitraum von 12 Wochen an 4 Tagen/Woche gescannt.
Die Parameter Scandauer und Anzahl der Abrisse wurden für jeden Scanvorgang registriert und statistisch ausgewertet.
ERGEBNISSE
Die Auswertung der gesammelten Daten lieferten Erkenntnisse über benötigte Scan-Lernzeiten. Dabei zeigte sich, dass es in einem Zeitraum von 12 Wochen zu einer stetigen Abnahme sowohl der Scanzeit als auch der Scanabrisse kam. Nach 4 Wochen wurde jeweils ein individuelles Optimum erreicht. Zwischen den einzelnen Probanden zeigten sich keine signifikanten Unterschiede sowohl in der Scanzeit als auch der Anzahl der Abrisse.
DISKUSSION
Für das intraorale Scannen ist eine Lernphase vorhanden. In weiteren Untersuchungen gilt es zu klären, ob andere Parameter wie Präzision oder der Hersteller einen signifikanten Einfluss auf die Lernkurve haben.
14:30-14:45
Ziel
Bewertung des Behandlungsprofils von Kindern, die eine Zahnbehandlung in einer spezialisierten kinderzahnärztlichen Klinik unter Lachgassedierung erhielten.
Materialien und Methoden
Bei dieser Studie handelt es sich um eine retrospektive Analyse der Patientenakten aller Kinder, die zwischen Januar 2012 und Dezember 2017 in der Abteilung für präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde, ZZMK Universitätsmedizin Greifswald, eine zahnärztliche Behandlung unter Lachgassedierung erhielten. Diese Studie wurde bei der Ethikkommission der Universitätsmedizin Greifswald positiv beschieden (BB 028/16).
Ergebnisse
1156 zahnärztliche Behandlungen unter Lachgassedierung waren bei insgesamt 480 präkooperativen oder ängstlichen Patienten im Alter von 3 bis 17 Jahren geplant (Φ 6,8 ±2,7; 54,6% männlich). 94,6% dieser Behandlungen wurden unter Lachgassedierung erfolgreich durchgeführt, während 1,9% sogar ohne Sedierung durchgeführt wurden und nur 3,5% konnten aufgrund mangelnder Kooperation nicht erfolgen. Die Mehrheit (77,7%) der behandelten Zähne waren Milchzähne (n=849). Die am häufigsten behandelten Zähne im Milchgebiss waren der erste und der zweite Milchmolar (48,1%; n=410 bzw. 39,2%; n=334) und für das bleibende Gebiss der erste permanente Molar (62,2%; n=150). Insgesamt wurden 1093 zahnärztliche Behandlungen in 744 erfolgreichen Sitzungen durchgeführt (Φ 1,5). 62,7% der zahnärztlichen Behandlungen waren kleinere chirurgische Eingriffe/Zahnextraktionen (Erfolgsrate bei Extraktionen: 92,9%), während 9,3% Füllungen ohne Lokalanästhesie und 7,4% Füllungen mit Lokalanästhesie waren. Die meisten Misserfolge traten bei geplanten Zahnextraktionen auf (52/63 Misserfolgen). In 42,3% (22/52) dieser Fälle wurde die Behandlung nach der Applikation des Lokalanästhetikums unterbrochen. Die Erfolgsrate bei geplanten Extraktionen lag bei 92,9%.
Schlussfolgerung
Diese Ergebnisse bestätigen, dass die Lachgassedierung eine vorteilhafte Methode zur Durchführung einer Vielzahl von invasiven und potenziell komplexen zahnärztlichen Behandlungen für präkooperative oder ängstliche Patienten ist, was zu einer Verringerung des Einsatzes von Vollnarkose in der Zahnheilkunde führen könnte.
14:45-15:00
Ziel
Bewertung der Erfolgsraten der Lachgassedierung für die zahnärztliche Behandlung in einer spezialisierten kinderzahnärztlichen Klinik.
Materialien und Methoden
Bei dieser Studie handelt es sich um eine retrospektive Analyse der Patientenakten aller Kinder, die zwischen Januar 2012 und Dezember 2017 an der Abteilung für präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde, ZZMK Universitätsmedizin Greifswald, eine zahnärztliche Behandlung unter Lachgassedierung erhielten. Diese Studie wurde bei der Ethikkommission der Universitätsmedizin Greifswald positiv beschieden (BB 028/16). Nur Patienten, die die Klinik erstmals im Jahr 2012 besuchten, wurden in die Studie einbezogen. Eine Behandlung wurde als Misserfolg gewertet, wenn die Lachgassedierung nicht erfolgreich war oder die geplante zahnärztliche Behandlung nicht durchgeführt werden konnte.
Ergebnisse
Insgesamt wurden 480 präkooperative oder ängstliche Patienten im Alter von 3 bis 17 Jahren (Mittelwert 6,8±2,7; 54,6% männlich) in einer Gesamtzahl von 803 Lachgassitzungen behandelt. Die meisten Kinder waren 3-6 Jahre alt (57,7%; n=277), während 37,3% (n=179) 7-12 Jahre alt und 5% (n=24) in der ersten Lachgassitzung älter als 12 Jahre waren. Die Gesamterfolgsrate lag bei 92,7% für alle Lachgassitzungen. Das Geschlecht hatte keinen Einfluss auf die Erfolgsquote der Behandlung (92,6% männl. bzw. 92,7% weibl.). Die Erfolgsraten waren bei älteren Kindern statistisch signifikant höher als bei jüngeren Kindern (88,7% bei den 3-6-Jährigen, 96,9% bei den 7-12-Jährigen, 98,1% bei den >12-Jährigen; p<0,05, chi-squared test).
Schlussfolgerung
Die Lachgassedierung ist eine sehr effektive Behandlungsmethode zur Durchführung von zahnärztlichen Behandlungen bei präkooperativen und/oder ängstlichen Kindern und Jugendlichen, während die Erfolgsraten mit zunehmendem Alter steigen. Die Verwendung dieser Sedierungsmethode könnte den Bedarf an Vollnarkose für die Zahnbehandlung bei Kindern reduzieren.
15:00-15:15
Ziel der Untersuchung: Reparaturen von partiell insuffizienten Restaurationen haben sich zunehmend als minimalinvasives Therapiekonzept etabliert. Jedoch stellt der Haftverbund des Reparaturkomposits zu den unterschiedlichen Substraten eine Herausforderung dar, sodass sich ZahnärztInnen an etablierte Reparaturprotokolle halten sollten. Ziel war es, die Konsistenz und Qualität publizierter Reparaturprotokolle zu bewerten.
Material und Methode: Zwei elektronische Datenbanken (Medline via PubMed, Embase) wurden nach (systematischen) Übersichtsarbeiten, Arbeitsanweisungen und Lehrbüchern mit Protokollen für direkte Kompositreparaturen an partiell insuffizienten (1) Komposit-, (2) Amalgam-, (3) VMK-Restaurationen mit freiliegender Metallbasis, (4) Keramik- bzw. VMK-Restaurationen ohne freiliegende Metallbasis und (5) Vollmetallrestaurationen durchsucht. Darüber hinaus wurde eine Handsuche bei Google und Google Scholar durchgeführt und die Literaturlisten der eingeschlossenen Volltexte gesichtet. Die empfohlenen Behandlungsschritte wurden extrahiert. Die methodische Qualität der Protokolle wurde anhand der Mini-Checkliste für Leitlinienqualität (MiChe) bewertet.
Ergebnisse: Initial wurden 808 Datensätze identifiziert. Insgesamt konnten 71 Reparaturprotokolle basierend auf 84 Quellen eingeschlossen werden. Die Anzahl an publizierten Quellen nahm mit der Zeit exponentiell zu (p<0,001). Die empfohlenen Behandlungsschritte variierten stark. Einige Behandlungsschritte wurden nur von einer Minderheit der Protokolle empfohlen, während andere durchgängig empfohlen wurden. Zu letzteren zählten das Anrauen der zu reparierenden Oberfläche mit einem Diamanten, die Applikation eines Adhäsivs bzw. Haftvermittlers und - bei silikatkeramischen Oberflächen - eine vorherige Flusssäure-Ätzung. Die Qualität der Quellen war moderat (im Mittel 3,7±0,9 von maximal 7 Punkten).
Zusammenfassung: Grundlegende Behandlungsschritte wurden konsistent über die verschiedenen Protokolle hinweg berichtet. ZahnärztInnen sollten diese bei der Anfertigung von Reparaturrestaurationen in der täglichen Praxis anwenden. Jedoch basieren die verfügbaren Protokolle überwiegend auf Quellen mit geringem Evidenzgrad.
15:15-15:30
Ziel: Ziel dieser In-vivo-Studie war es zu evaluieren, ob die Magnetresonanztomographie (MRT) bei der 3D-Kephalometrie eine strahlenfreie Alternative zur Digitalen Volumentomographie (DVT) darstellt.
Material und Methoden: In dieser prospektiven Studie erhielten 12 Dysgnathie-Patienten präoperativ sowohl eine Großvolumen-DVT als auch eine dedizierte 3D-MRT-Untersuchung (isotrope Voxelgröße: 0,53 mm3) bei 3 Tesla. Auf den Bilddatensätzen beider Modalitäten wurde eine kephalometrische Analyse von zwei unabhängigen Untersuchern in zwei Messrunden durchgeführt. Für jeden Bilddatensatz wurden dabei 27 dentale und skelettale Landmarken auf multiplanaren Rekonstruktionen gesetzt und daraus jeweils 35 3D-Messungen (17 Winkel, 18 Strecken) berechnet. Die statistische Analyse beinhaltete: (I.) Euklidische Distanzen zur Bestimmung der Landmarken-Reliabilität; (II.) Intraclass Correlation Coefficients (ICCs) zur Reliabilitätsanalyse der Winkel- und Streckenmaße; (III.) Ein Linear Mixed Effects-Modell (LMEM) mit einem Äquivalenzbereich von ± 1˚ / 1 mm sowie eine Bland-Altman-Analyse (BAA) zur Beurteilung der Äquivalenz zwischen DVT und MRT.
Ergebnisse: Die Reliabilitätsanalyse zum Vergleich DVT vs. MRT (Intra-rater I/Intra-rater II/Inter-rater) ergab Euklidische Distanzen von 0.86/0.86/0.98 mm vs. 0.93/0.99/1.10 mm für Landmarken sowie ICCs von 0.990/0.980/0.986 vs. 0.982/0.978/0.980 für Winkel und 0.992/0.988/0.989 vs. 0.991/0.985/0.988 für Strecken. Im LMEM zeigte sich eine Äquivalenz zwischen DVT und MRT sowohl bei den 3D-Winkeln als auch bei den 3D-Strecken (95%-Konfidenzintervall der erwarteten Differenz: -0.079 - 0.134 ° / -0.084 - 0.114 mm). Aus der BAA resultierten mittlere Abweichungen (95% levels of agreement) von 0.03° (-1.49; 1.54) bzw. 0.02 mm (-1.44; 1.47).
Schlussfolgerung: Die MRT-basierte 3D-Kephalometrie weist in vivo eine hohe Reliabilität und eine exzellente Übereinstimmung zur DVT ("Goldstandard") auf. Somit könnte die MRT zukünftig als nicht-ionisierende Alternative zur Therapieplanung und zum Therapiemonitoring in der Kieferorthopädie sowie in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie eingesetzt werden.
15:30-15:45
Einleitung:
Bei der Bildgebung entzündlicher Veränderungen des Zahnhalteapparates kommen bislang vor allem konventionelle röntgenbasierte Techniken zum Einsatz (OPT, DVT). Die MRT zeigt in vielen Bereichen des Körpers Veränderungen an, noch bevor sie in Röntgentechniken abgrenzbar sind. Ziel der Studie war es die MRT als diagnostisches Werkzeug im Rahmen der Parodontitis zu evaluieren. Ein besonderer Fokus wurde auf die Erkennung von frühen Krankheitsstadien mit erhaltener Mineralisierung gesetzt.
Material und Methoden:
Zunächst wurden 30 gesunde Probanden im MRT mittels verschiedener Sequenztechniken (STIR, T1 Black bone) untersucht, um Normwerte zu ermitteln. Daraufhin wurden 40 Patienten mit klinischen Zeichen einer Parodontitis, vor und nach Behandlung, mittels MRT untersucht. Die MRT Aufnahmen wurden mit Befunden der OPT-Aufnahmen sowie mit klinisch erhobenen Parametern (Sondierungstiefe, Bleeding on probing) korreliert. Das Knochenödem, welches in der STIR Sequenz abgrenzbar war sowie das Areal, welches von Knochenabbau (Attachment-Verlust) betroffen war, wurde volumetriert und miteinander verglichen.
Ergebnisse:
Bezüglich des Knochenabbaus wiesen die MRT Daten vergleichbare Werte zu den OPT Aufnahmen auf. Es zeigte sich eine gute Korrelation mit der klinisch erhobenen Sondierungstiefe. Darüberhinaus war die Größe des volumetrierten Areals des ossären Ödems, als bildgebendes Korrelat der entzündlichen Aktivität, deutlich über dem des Knochenabbaus gelegen.
Zusammenfassung:
Die MRT mit speziellen Black bone Sequenzen sowie mit hochauflösender STIR Sequenz hat das Potential nicht nur als gleichwertiges diagnostisches Tool zu konventionellen röntgenbasierten Techniken in der Parodontitisdiagnostik zu fungieren. MRT liefert darüber hinaus auch einen Mehrwert, indem potentiell reversible Areale der Erkrankung anzeigt werden. Das Ausmaß der Erkrankung scheint in Röntgentechniken unterschätzt zu werden.
Poster (Foyer C3), Prof. Dr. Roland Frankenberger
11:00-11:05
The study's hypothesis is: "There is no difference in abrasion/ wear of nano-particles of two different type of implants with two different surfaces (osseointegrative or polished)."
To investigate/ prevent malfunction of osseointegrative healing of implants after insertion due to phagocytosis of nano-particles and therefore activation of prolonged tissue inflammation with subsequent higher risk of implant loss or activation of multi-etiological peri-implantitis. This study is conducted for fundamental research.
Project design:
Two groups of different implants (6 Conelog and 6 Thommen) will be compared. Sub-group comparison will be performed on two different implant surfaces (3 osseointegrative and 3 polished each).
Materials & method:
Human donor bone of D1 quality will be cut in appropriate size and 6 Conelog implants (Camlog) of 3,8mm diameter (3 implants of osseointegrative surface and 3 of polished surface) together with 6 Thommen implants of 4mm diameter (3 implants of osseointegrative surface and 3 of polished surface) will be inserted with a maximum torque of 20Ncm.
Afterwards the bone cavity will be opend and investigated for titanium wear. Scanning electron microscopy and energy dispersive X-ray spectroscopy will be used to perform detection of nano-particles.
Relevance of the project:
Implant's osseointegration is supported by its rough surface. Phagocytosis of titanium nanoparticles with subsequent tissue inflammation can be of disadvantage for undisturbed healing and osseointegration. Aim of this investigation is to verify if titanium nano-particles occur during insertion in human donor bone of D1 quality.
Practical contribution:
In orthopaedics wear of titanium components of endo-prosthesis is an increasing problem, especially in hip prosthesis. Inflammation and tissue degeneration make surgical revisions risky and unfavourable. As approximately one million dental implants are inserted every year only in Germany side-effects like multi-etiological peri-implantitis or titanium incompatibility become more frequent. This study investigates the probability of titanium wear of two major manufacturer during implant setting in human donor bone.
11:05-11:10
Ziel
Ziel der Studie war die Mundgesundheit, Lebensqualität und geriatrische Assessmentparameter bei Seniorenheimbewohnern mit und ohne Demenz zu beschreiben sowie den Einfluss von professionellem Zähneputzen durch eine zahnmedizinische Fachkraft zu untersuchen.
Methodik
40 Heimbewohner (mittleres Alter 82 (SD: 10) eines Pflegeheims (Brühl, Deutschland) nahmen zwischen 04/18 und 09/18 an der Studie teil. Allgemeingesundheit (Vorerkrankungen, Medikation), mundgesundheitsbezogene Lebensqualität (Geriatric Oral Health Assessment Index (GOHAI)), geriatrisches Assessment (Mini Nutritional Status (MNA), Mini Mental State Examination (MMSE)) sowie Mundgesundheit (Zahnzahl, Prothetik, DMFT, Root Caries Index (RCI), Quigley-Hein-Index (QHI), Gingivitis Index (GI), Volpe-Manhold-Index (VMI)) wurden untersucht. Alle 3 Wochen wurde professionelles Zähneputzen mittels Barmann's Superbrush durch eine zahnmedizinische Fachkraft durchgeführt. Änderung der Parameter (Friedman's non-parametric test) wurde nach 4 Monaten dokumentiert und die Effekte bei Bewohnern mit und ohne Demenz verglichen (Fisher's exact test, Mann-Whitney-U).
Ergebnisse
Von 40 Studienteilnehmern sind 73% weiblich und 25 haben die Facharztdiagnose Demenz. Sie leben seit 20 Monaten (SD: 14) im Heim, leiden an 6 Komorbiditäten (SD: 3), nehmen im Mittel 7 Medikamente (SD: 4) und haben 14 (SD: 8) eigene Zähne. Im Verlauf der Studie besserte sich im Gegensatz zu den Bewohnern ohne Demenz bei den Bewohnern mit Demenz der QHI (P=0.013) und in beiden Gruppen der VMI (P<0.001). Zudem verbesserte sich der mittlere GOHAI (P<0.001) sowie das MNA (P=0.001).
Schlussfolgerung
Die Studienteilnehmer haben eine eingeschränkte Allgemeingesundheit, reduzierte Lebensqualität und Mundgesundheit sowie reduziertes Geriatrisches Assessment. Regelmäßiges professionelles Zähneputzen kann positiven Einfluss auf diese Parameter haben. Schwierigkeit dieser Untersuchungen ist die Interpretation der Relevanz der verbesserten Mundgesundheit auf die sich unabhängig davon massiv verschlechternde Allgemeingesundheit. Dennoch sollten die Ergebnisse bei der Planung der zahnmedizinischen Versorgung von Heimbewohnern miteinbezogen werden.
11:10-11:15
Die Bildung von bakteriellen Biofilmen ist nicht nur ein häufig in der Natur beobachtetes Phänomen, sondern stellt insbesondere eine große Herausforderung für technische Systeme sowie im medizinischen Bereich dar. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 65% aller Infektionskrankheiten Biofilm-assoziiert sind.
Auch in der Zahnmedizin sind Biofilm-assoziierte Infektionen ein verbreitetes Problem. Gerade im feuchten Milieu der Mundhöhle sind Biofilmbildungen auf Zahn- oder Implantatoberflächen unvermeidbar. Beispiele für Biofilm-assoziierte Infektionen sind Karies, Parodontitis sowie Periimplantitis. Um eine schnell voranschreitende Periimplantitis zu unterbinden, ist die Entwicklung neuer Implantatmaterialien mit antibakteriellen Eigenschaften ein zentraler Bestandteil der aktuellen medizinischen Forschung.
Einen Ansatz stellen dabei pH-Stimulus-responsive Implantatoberflächen dar. Sinkt aufgrund der Anlagerung eines bakteriellen Biofilms der pH-Wert unmittelbar auf der Implantatoberfläche, so wird eine antibakteriell wirkende Substanz ausgeschüttet. Die Voraussetzung für die Entwicklung entsprechender Systeme ist die genaue Charakterisierung des pH-Werts auf der Materialoberfläche nach Anlagerung eines bakteriellen Biofilms.
Ziel dieser Studie war es somit, ein System zur Charakterisierung des pH-Werts innerhalb eines bakteriellen Biofilms auf dem häufig eingesetzten Implantatmaterial Titan zu entwickeln und den pH-Wert innerhalb eines Biofilms mit dem oralen Erstbesiedler Streptococcus oralis und eines oralen Multispezies-Biofilms zu untersuchen.
Für die Bestimmung des pH-Werts in unterschiedlichen Ebenen des Biofilms wurde der pH-sensitive Fluoreszenzfarbstoff Seminaphthorhodafluor (SNARF) mit anschließender konfokal-mikroskopischer Auswertung genutzt. Mit Hilfe dieser Methode konnte ein zeit- und zuckerkonzentrationsabhängiger Abfall des pH-Werts, ein pH-Gradient innerhalb der Biofilme sowie der pH-Wert unmittelbar auf der Materialoberfläche nachgewiesen werden.
11:20-11:25
Einleitung:
Totalprothesen werden nach wie vor für die Rehabilitation zahnloser Patienten benutz. Die Einführung digitaler Technologien im Bereich der Totalprothetik soll die Anzahl der Patientenbesuche und die Behandlungsdauer reduzieren. Diese Falldarstellung beschreibt die Rehabilitation eines Patienten mit dem Baltic Denture System (Merz Dental GmbH, Lütjenburg).
Material und Methode:
Die systemspezifischen Abformlöffel (BD Key) sind mit Zahnreihen versehen, die in Okklusion verschlüsselt werden können. Im Rahmen der Individualisierung des oberen Abformlöffels mit einem thermoplastischen Abformmaterial (BD Impress)wird gleichzeitig die Okklusionsebene mit dem systemspezifischen Gesichtsbogen (BDKEY Plane; BDKEY Fin) parallel zur Bipupillarlinie und zur Camper-Ebene und die Frontzahnmitte zur Gesichtsmitte ausgerichtet. Die endgültige Abformung wurde mit Polyvinylsiloxan hergestellt. Eine zentrische Verschlüsselung (BD Key Lock) wurde verwendet, um den unteren Abformlöffel an dem oberen Löffel zu sichern. Zur Festlegung der Vertikaldimension wird der Unterkiefer des Patienten in den verschlüsselten Unterkieferabformlöffel geführt, bis die geeignete vertikale Dimension erreicht ist. Danach erfolgt das Individualisierung des Unterkiefer Löffels und die endgültige Abformung mit PVS. Diese Abformungen werden im Labor gescannt, einander zugeordnet, der Prothesenköper designet und gefräst.
Ergebnis:
Die Prothesen wiesen einen "sehr guten" Halt auf. Die Okklusion wurde intraoral angepasst, bis Statik- und Dynamikkontakte gleichmäßig vorhanden waren. Optisch war kein Unterschied zur konventionellen Prothesen zu erkennen.
Diskussion:
Der konventionelle Herstellungsweg beinhaltet mindestens 5 klinische Termine. Durch dieses digitale System reduziert sich die Terminanzahl auf 2. Zudem ist das Fehlen der Polymerisationsschrumpfung und die geringere Monomerfreisetzung von Vorteil.
Dieses digitale Prothesensystem ist derzeit nur für Patienten mit einer maxillomandibulären Beziehung der Klasse I anwendbar, was im Vergleich zur konventionellen Technik eine Einschränkung darstellt. Die fehlende Individualisierbarkeit könnte ein Problem sein.
11:25-11:30
Einleitung
Universaladhäsive sind sowohl im Self-Etch (SE)- als auch im Etch & Rinse (ER)- Modus einsetzbar. Bei subgingival gelegenen Kavitäten ist vor der Anwendung der Adhäsivtechnik häufig die Blutstillung der Gingiva erforderlich, bei der jedoch angrenzende Dentinflächen mit Hämostatika kontaminiert werden können. Ziel dieser In-vitro-Studie war es daher, den Einfluss von aluminiumchloridhaltigen Hämostatika auf den Dentinverbund von Universaladhäsiven zu untersuchen.
Methode
Als Vorbereitung für den Mikrozugversuch wurden Dentinflächen von kariesfreien Molaren exponiert und ein Universaladhäsiv in 6 verschiedenen Vorgehensweisen angewendet: Verwendung des Adhäsivs im SE- und ER- Modus (Kontrolle), Applikation einer Retraktionspaste (SE: vor Auftragen des Adhäsivsystems, ER: vor Phosphorsäurekonditionierung und Auftragen des Adhäsivsystems) oder Applikation eines Retraktionsgels (Auftragen analog zur Retraktionspaste). Anschließend erfolgte der koronale Aufbau mit Komposit und das Sägen zur Herstellung von Mikrosticks, die in einer Universalprüfmaschine auf Zug belastet wurden (0,5 mm/ min). Die statistische Analyse (ANOVA, Tukey-HSD) wurde mit SPSS (Version 25) durchgeführt.
Ergebnisse
Die Varianzanalyse zeigte signifikante Unterschiede zwischen den Versuchsgruppen (p<0.001). Ohne Kontamination der Dentinfläche unterschieden sich die Haftwerte im SE- und ER-Modus nicht (24,9 ± 12,1 vs. 29,6 ± 10,3 MPa; p=0,364). Die Kontamination der Dentinfläche mit aluminiumchloridhaltigen Hämostatika vor Anwendung des Universaladhäsivs im SE-Modus führte zu einer signifikanten Abnahme der Haftwerte (SE: 5,7 ± 7,6 und 5,1 ± 6,0 MPa; p<0.001). Bei Anwendung der ER-Technik nach Kontamination wurden die Haftwerte je nach Hämostatikum signifikant verringert (14,6 ± 14,9 MPa; p<0.001) oder nicht beeinflusst (25,6 ± 9,4 MPa; p=0,525).
Schlussfolgerung
Eine Kontamination der Dentinfläche mit aluminiumchloridhaltigen Hämostatika bei Anwendung eines Universaladhäsivs sollte vermieden werden. Die Anwendung des ER-Verfahrens ist in dieser Situation vorteilhaft, da in Abhängigkeit vom verwendeten Hämostatikum Haftwerte generiert werden können, die mit der Kontrolle vergleichbar sind.
11:30-11:35
Die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Biomaterialien (z.B. Oberflächenbeschaffenheit, Porosität und Dicke) beeinflussen die Zellreaktion und Gewebeantwort nach ihrer Implantation. Ziel dieser Ex-vivo Studie ist die Evaluation der Wirkung physikalischer Eigenschaften eines Kollagen-Biomaterials, gegenüber der anfänglichen Biomaterial-Zell-Interaktion und den Entzündungszellen in einem Blutkonzentrat, das als platelet rich fibrin (PRF) bekannt ist.
Material und Methode: Ein hämostatisches Biomaterial (Parasorb-Fleece HD®; PF) wurde zur Änderung seiner physikalischen Eigenschaften (PF-P) gepresst und als zwei verschiedene Biomaterialien bewertet. Der Absorptionskoeffizient von flüssigem PRF (iPAC) wurde zur Messung der hämostatischen Kapazität verwendet. Die anfängliche Biomaterial-Zell-Interaktion wurde histologisch durch Messung der Fibrin- und Zellpenetration bewertet. Flüssiges PRF und die Biomaterialien wurden drei und sechs Tage in vitro kultiviert. Die Freisetzung proinflammatorischer Interleukine IL-8 und TNF-α wurde mittels ELISA gemessen.
Ergebnisse: Das Fibrin und die Blutzellen drangen oberflächlich in PF ein und bildeten ein Fibrin-Netzwerk innerhalb der Poren. Die Struktur des Biomaterials in PF-P, hinderte das Fibrin und die Zellen daran einzudringen. Die Ergebnisse zeigten PF mit einem iPAC von 8-fach und einen PF-P von 5,6-fachen des ursprünglichen Gewichts. Die Messungen von TNF-α und IL-8 waren in der Kontrollgruppe (PRF ohne Biomaterial) kaum messbar. In den Versuchsgruppen gab einen signifikanten Anstieg der gemessenen Chemokin Konzentrationen. Schlussfolgerung: Beiden Biomaterialien zeigten unterschiedliche Biomaterial - Zell - Interaktionen und entzündliche Zellreaktionen. Ein gepresstes Biomaterial zeigte eine Verringerung der Porosität des Schwamms, senkte den iPAC und induzierte eine höhere Freisetzung proinflammatorischer Chemokine, im Vergleich zum nicht gepressten Material. Die Ergebnisse können klinisch relevant sein, da sie zeigen, dass das gepresste Biomaterial, Anwendungen als eine Membran für die gesteuerten Geweberegeneration finden könnte, andererseits aber auch eine höhere Entzündungsreaktion auslöst.
11:35-11:40
Der menschliche Mund beinhaltet bis zu 700 verschiedene bakterielle Spezies die an der Entstehung der sogenannten Plaque beteiligt sind. Eine regelmäßige Plaquekontrolle ist Voraussetzung zur Prävention von Folgeerkrankungen wie Karies, Gingivitis und Parodontitis. Da häufig eine rein mechanische Entfernung nicht ausreicht, ist der Einsatz von Mundspüllösungen zur Optimierung der oralen Hygieneverhältnisse sinnvoll. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden bakteriellen Resistenz gegenüber Antibiotika und Antiseptika besteht darüber hinaus ein großes Interesse an alternativen Präparaten zur Plaquekontrolle. Das Phytotherapeutikum Repha-OS® der Firma Repha GmbH enthält Extrakte aus dem Tormentillwurzelstock (Blutwurz), der Ratanhiawurzel, Myrrhe sowie die ätherischen Öle Gewürznelke, Pfefferminze, Eukalyptus und Anis. Trotz bereits bekannter antibakterieller Effekte der einzelnen Bestandteile wurde die Wirkung von Repha-OS® auf orale Biofilme bisher noch nicht beschrieben.
In der vorliegenden Studie wurde der Effekt von Repha-OS® auf einen oralen Multispezies-Biofilm, welcher aus den bakteriellen Spezies Streptococcus oralis, Actinomyces naeslundii, Veillonella disparund Porphyromonas gingivalisbesteht, in vitrountersucht. Dabei wurden verschiedene Stadien der Biofilmbildung analysiert. Eine antibakterielle Wirkung auf planktonisch wachsende Bakterien konnte mittels Messung der optischen Dichte und des zellulären ATP-Gehalts nachgewiesen werden. Der Einfluss des Präparats auf die Biofilmbildung und auf reife Biofilme wurde mittels Vitalitäts- und Lebend/Tot-Färbung mit anschließender konfokaler Laser-Scanning-Mikroskopie bestimmt. Die planktonisch ermittelte minimale Hemmkonzentration war hierbei in der Lage, die Biofilmbildung zu inhibieren bzw. den vorhandenen Biofilm abzutöten. Die antibakterielle Wirkung von Repha-OS® beruht auf den enthaltenen Heilpflanzenextrakten und ätherischen Ölen, nicht jedoch auf der Wirkung der zugesetzten Alkohole.
Die vorliegende Studie bildet damit die wissenschaftliche Basis für den Einsatz von Repha-OS® zur effektiven Plaquekontrolle und für die tägliche Mundhygiene.
11:40-11:45
Einleitung: Sedierungen werden routinemäßig von Zahnärzten, Oralchirurgen, MKG-Chirurgen und Anästhesisten gleichermaßen durchgeführt. Ziel einer Sedierung ist es, eine zügige, schmerz- und angstfreie Behandlung zu ermöglichen, emotionale und physische Reaktionen zu minimieren und eine bestmögliche Patientenzufriedenheit zu garantieren [1]. In dieser Pilotstudie wurde untersucht, ob es abhängig von der Qualifikation des Behandlers unterschiedliche Erfolgsraten gibt.
Methode: 36 ASA 1 & 2 Patienten wurden an zwei Zentren im Rahmen der Routineversorgung, nach Maßgabe des Behandlers, mit einem oder mehreren Pharmaka (Lachgas, Midazolam, Fentanyl, Ketamin) inhalativ oder intravenös sediert. Als "Erfolg" wurde die sichere, angst- und schmerzfrei komplett durchgeführte Behandlung gewertet. Als "Versagen" galt der Behandlungsabbruch wegen non-compliance und der anschließenden Behandlung in Vollnarkose.
Ergebnisse: Zentrum 1 (Z1) behandelte 19 Patienten, die durch Zahnmediziner sediert wurden. Zentrum 2 (Z2) behandelte 17 Patienten, sediert durch einen Anästhesisten. Die beiden Zentren unterscheiden sich signifikant hinsichtlich des Alters der Patienten (p<0.001). Die Patienten des Z1 sind im Durchschnitt 20 Jahre jünger als die von Z2 (Z1: 44.3+19.2, Z2: 64.1+ 9.1). Es deutet sich an, dass in Z2 mehr Zeit benötigt wurde als in Z1, der Unterschied ist jedoch nicht signifikant (p=0.181). Die Erfolgsrate war in beiden Zentren sehr gut und unterschied sich nicht statistisch signifikant. Total:34 (94.4%), Z1: 18 (94.7%), 95%-KI 74.0-99.9; Z2: 16 (94.1%), 95%-KI 71.3-99.9
Diskussion: Sedierungsversagen bei der dentalen Sedierung ist ein multifaktorielles Phänomen. In dieser Pilotstudie gab es keinen statistischen Unterschied zwischen den Erfolgsraten der zahnärztlich durchgeführten Sedierungen und den Sedierungen, die von einem erfahrenen Anästhesisten durchgeführt wurden. Weitere Studien sind notwendig, um die Ursachen für Sedierungsversagen zu identifizieren.
1. Bosack, R.C., The Failed Sedation: Solutions for the Oral and Maxillofacial Surgeon. Oral Maxillofac Surg Clin North Am, 2018. 30(2): p. 165-169.
11:45-11:50
Gefahren der dentalen Sedierung , Dr. Dr. Holger Schön
Einleitung: Komplikationen bei der dentalen Sedierung sind selten. Falls Komplikationen auftreten, handelt es sich in erster Linie um respiratorische und kardiale Zwischenfälle [1]. Das Outcome für den Patienten hängt unter anderem von der Sedierungstiefe, der Qualifikation der behandelnden Ärzte, und dem Behandlungsort ab [2]. In dieser retrospektiven Pilotstudie wurden Komplikationen der Sedierung durch Zahnmediziner (ZM) und der Sedierung durch einen Anästhesisten (AN) verglichen.
Methode: Alle Patienten, die sich im Jahre 2018 zur Entfernung der 8er einer Sedierung unterzogen haben, wurden retrospektiv evaluiert. 4 Zahnärzte führten inhalative Sedierungen durch und 2 Anästhesisten führten intravenöse Sedierungen mit Midazolam, Fentanyl, Ketamin durch.
Ergebnisse: 67 Patienten wurden insgesamt behandelt. Die demografischen Daten unterschieden sich nicht signifikant. Die angezielte Sedierungstiefe war minimal bis moderat. Komplikationen in beide Gruppen: Stationäre Einweisung: 0%, SpO2<90%: 0%, Kreislaufinsuffizienz (sys<80, dia<50): 0%, Herzrhythmusstörungen: 0%, respiratorische Insuffizienz: 0%, Überdruckbeatmung: 0%, unerwartete Sedierungstiefe: min: 0%, mod: 0%
Diskussion: Todesfälle im Rahmen von zahnärztlichen Behandlungen kommen mit einer Frequenz von 1 pro 10 Mio Behandlungen vor, lebensbedrohliche Komplikationen bei Sedierungen werden in der Literatur mit 1 pro 348.602 bis 1 pro 733.055 angegeben. Besonders gefährdet sind Kinder unter 5 J und Vollnarkosepatienten [2]. In dieser Untersuchung kam es zu keinem Todesfall, keiner Desaturierung <90% und keiner manuellen Überdruckbeatmung als Notfallmaßnahme.
Zusammenfassung: In einem Einjahreszeitraum kam es bei zahnärztlich und anästhesiologisch durchgeführten Sedierungen zu keiner sedierungsbedingten Komplikation.
1. Lee, H.H., et al., Trends in death associated with pediatric dental sedation and general anesthesia. Paediatr Anaesth, 2013. 23(8): p. 741-6.
2. Reuter, N.G., et al., Death related to dental treatment: a systematic review. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol, 2017. 123(2): p. 194-204 e10.
11:50-11:55
Einleitung: Festsitzender Zahnersatz und Zahnkronen weisen eine hervorragende Langzeitbewährung auf. Ihr Outcome im vertragszahnärztlichen Versorgungsalltag in Deutschland ist allerdings nicht bekannt. Ergebnisse zu Outcomes in der Versorgungsrealität sind auch international kaum verfügbar. Ziel der Untersuchung war die systematische Analyse der Langzeitbewährung von festsitzendem Zahnersatzes und von Zahnkronen im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung in Deutschland.
Methode: Datenbasis waren Routinedaten der BARMER aus den Jahren 2010 bis 2017. Innerhalb dieses Zeitraumes flossen alle relevanten Versorgungen der Befundklassen 1 und 2 in die Analyse ein. Überlebenszeitanalysen nach Kaplan und Meier, mit den Zielereignissen "Extraktion" oder "Restaurationsentfernung" wurden angewendet. Unterschiede zwischen verschiedenen Versorgungsformen und -arten wurden dargestellt und mittels Log-Rank Test auf Signifikanz hin überprüft (P<0,05).
Ergebnisse: Insgesamt 1.186.628 Fälle konnten eingeschlossen werden. Bezogen auf das Zielereignis Extraktion lagen die mittleren Fünfjahresüberlebensraten für festsitzende Zahnbrücken in Abhängigkeit der Versorgungsart und der Brückenspanne zwischen 94,9 %. und 98,3 %. Für Zahnkronen lagen die entsprechenden Fünfjahresüberlebensraten in Abhängigkeit der Versorgungsart zwischen 92,3 % und 94,0 %. Signifikante Unterschiede konnten sowohl zwischen den einzelnen Versorgungsarten als auch zwischen unterschiedlichen Brückenspannen ermittelt werden.
Schlussfolgerungen: Festsitzender Zahnersatz und Zahnkronen weisen auch in der vertragszahnärztlichen Versorgungsrealität eine exzellente Langzeitbewährung auf. Diese Ergebnisse sind ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer fundierten Beschreibung der deutschen Versorgungsrealität.
Bemerkungen: Die Analyse wurde zum Teil durch die BARMER Ersatzkasse unterstützt.
Ort:
Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, Deutschland, Tel.: + 49 69 75 75 3408, Fax: + 49 69 75 75 93408, E-Mail: ines.thaler@messefrankfurt.com, www.congresscenter.de
Dr. Karl-Ludwig Ackermann
Filderstadt, Deutschland
Seit 1976: Zahnarzt. Seit 1978: Klinische und wissenschaftliche Tätigkeit in der Implantologie. Seit 1983: Fachzahnarzt für Oralchirurgie; Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie und Implantatprothetik; Spezialist für Parodontologie (EDA). 2000: Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI). 2004: Gastprofessor der Nippon Dental University Niigata. 2005: Lehrbeauftragter für Implantatprothetik und Ästhetische Zahnheilkunde an der Steinbeis-Hochschule Berlin. 2007: Mitglied im Redaktionsausschuss der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI). 2009: Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde(DGZMK). 2011: Ehrenmitglied im Societas Implantologica Bohemica. Seit 2016: Dozent an der praxisHochschule Köln.
Prof. Dr. Kurt Werner Alt
Krems-Stein, Österreich
Prof. Dr. Kurt W. Alt ist seit 2013 emeritierter Professor für Anthropologie und lehrt und forscht ab Juli 2014 am Zentrum für Natur- und Kulturgeschichte der Zähne an der Danube Private University in Krems-Stein an der Donau. Außerdem hat er eine Gastprofessur an der Universität Basel sowie eine befristete Gastprofessur in Zagreb, Kroatien und ist Freier Mitarbeiter für Forschung am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt, Landesmuseum für Vorgeschichte, in Halle an der Saale. Seine Arbeitsgebiete sind die Evolution des Menschen, Dentalanthropologie, Forensische Anthropologie, Prähistorische und Historische Anthropologie unter Einbeziehung morphologischer, molekularer und biogeochemischer Methoden.
Prof. Dr. Thomas Attin
Zürich, Schweiz
Dr. Ingo Baresel
Cadolzburg, Deutschland
Tobias Bauer
Singen, Deutschland
1986-1992: Studium Zahnmedizin in Heidelberg. 1990: Gründung Dentjournal. 1996: Niederlassung in Singen, Baden-Württemberg. 2001-2008: President Young Dentists Worldwide (YDW). 2002: Leitung Voluntary Work Abroad Programm der YDW. 2003-2008: Mitglied im FDI Education Comittee für die YDW. 2010: bis heute Teilnahme an Hilfseinsätzen in Haiti und der Dominikanischen Republik. 2011: Teilnahme am UN-Trainingscamp für Einsatzkräfte in Krisenregionen. 2013: Gründung Dental International Aid Networking Organisation (DIANO). 2014: bis heute Organisation von Volunteercamps in Haiti und der Dominikanischen Republik.
Dr. Ursula Becker
Alfter, Deutschland
Christoph Beckmann
Göttingen, Deutschland
2007-2008: Zivildienst im Sozialhilfeprojekt PROSOYA im Peruanischen Bergurwald. 2009-2011: Ausbildung zum Zahntechniker. 2011: Studium der Zahnmedizin an der Universität Göttingen. 2012: Vorsitzender des Zahnmedizinischen Austauschdienstes e.V. (ZAD).
Prof. Dr. Christoph Benz
München, Deutschland
1983: Staatsexamen in Göttingen. 1990: Oberarzt. 1990: Habilitation. 1996: Ernennung zum Professor. 2003: Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin. 2005: Deutscher Präventionspreis. 2005: Wrigley-Prophylaxepreis. 2010: Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer. 2011: Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer Mitbegründer von "Teamwerk - Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen" 120 Publikationen, darunter 19 Bücher und Buchbeiträge.
Lisa Bitterich
Aachen, Deutschland
Dr. Dirk Bleiel
Rheinbreitbach, Deutschland
1991: Staatsexamen an Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn. 1991: Zahnarzt an der Zahn-, Mund- und Kieferklinik der Universität Köln, Abteilung für zahnärztliche Prothetik, Prof. Dr. W. Niedermeier. 1993: Stabsarzt der Bundeswehr in Köln. 1994: Zahnarzt in der MKG-Praxis -plastische Operationen- Dr. Dr. L. A. Rivas, Bonn. Seit 1995: niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis mit Ehefrau Dr. Pia Bleiel, in Rheinbreitbach. 2008: Curriculum Alterszahnmedizin und Pflege der APW und der DGAZ Initialisierung des Projektes Hauszahnarzt, mobile Zahnmedizin für pflegebedürftige Menschen. 2009: Mitarbeit Runder Tisch Honorarreform in der geriatrischen Zahnmedizin der DGAZ Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie Praxismerkmal Alterszahnheilkunde der Landeszahnärztekammer Rheinland Pfalz. 2010: Spezialist für Seniorenzahnmedizn der DGAZ. 2011: Vorstandsmitglied der DGAZ Leitung Curriculum Alterszahnmedizin für ZFA der APW. 2012: wissenschaftliche Leitung 22. Jahrestagung der DGAZ.
Dr. Uwe Blunck
Berlin, Deutschland
1975: Approbation als Zahnarzt, Freie Universität Berlin. 1975-1977: Tätigkeit als Assistent in zahnärztlicher Praxis. 1978-1984: Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abt. Zahnerhaltung u. Parodontologie, Freie Universität Berlin, Leiter Prof. Harndt. 1984-2011: Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltung an der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin, Leiter: Prof. Roulet, am Zentrum für Zahnmedizin der Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Leiter: Prof. Roulet; 1.1.2003 bis 30.9.2008 unter kommissarischer Leitung von Prof. Jahn; und am Zentrum für Zahnmedizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Standort Aßmannshauser Str., Leiter: Prof. Kielbassa. 1987: Promotion zum Dr. med. dent. 1990-1991: 9 Monate Forschungsaufenthalt an der University of Florida, Gainesville, USA. Juli 2011-Juni 1913: Kommissarischer Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin im CharitéCentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Seit Juni 2013: Oberarzt unter der Abteilungsleitung von Prof. Sebastian Paris.
Justitiar Martin Boost
Frankfurt, Deutschland
Seit Nov. 2007: Zulassung als Rechtsanwalt. Apr. 2008-Dez. 2009: Rechtsanwalt in mittelständischer Kanzlei. Seit Jan. 2010: Justitiar der Landeszahnärztekammer Hessen.
Prof. Dr. Andreas Braun
Aachen, Deutschland
1988-1994: Studium der Zahnheilkunde in Bonn. 1992: Famulatur an der Zahnklinik der Universität Melbourne, Australien. 1994: Approbation als Zahnarzt. 1994: Vorbereitungsassistent in freier Praxis. 1994-2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde der Universität Bonn. 1995: Promotion. 2003: Ernennung zum Oberarzt, Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde der Universität Bonn. 2005: Habilitation und Erteilung der Venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Seit 2007: Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde (DGL). Seit 2008: Gastdozent an der Universität Freiburg im Rahmen des Masterstudiengangs "Master Online Parodontologie". Seit 2010: Mitglied des Redaktionellen Beirats der Zeitschrift "Journal of Clinical Periodontology" (Offizielle Zeitschrift der European Federation of Periodontology). Seit 2011: Leitender Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltungskunde der Philipps-Universität Marburg. 2012: Verleihung einer außerplanmäßigen Professur durch die Universität Marburg. 2012-2014: Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ). Seit 2013: Leiter des Bereichs "Laserzahnheilkunde" in der Abteilung für Zahnerhaltungskunde der Philipps-Universität Marburg. Seit 2014: Associate Editor der Zeitschrift BMC Oral Health. Seit 2015: Gastdozent an der Universität Aachen im Rahmen des Masterstudiengangs "Lasers in Dentistry". Seit 2015: Leiter des TransMIT-Projektbereichs "Energieübertragende Anwendungen in der Zahnheilkunde". Seit 2017: Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde (DGL).
Prof. Dr. Wolfgang Buchalla
Regensburg, Deutschland
PD Dr. Sebastian Bürklein
Münster, Deutschland
1998-2003: Studium der Zahnmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 2003-2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistenzzahnarzt der Poliklinik und Klinik für Zahnerhaltung, Westfälische Wilhelms-Universität Münster 2005: Promotion 2006-2010: Weiterbildung zum Oralchirurgen in der Zahnklinik Bochum (Leiter: Prof. Dr. H.-P. Jöhren) 2009: Ernennung zum Spezialisten für Endodontologie der Deutschen Gesellschaft für Endodontie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) 2010: Ernennung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie Seit 2010: Publikation von zahlreichen nationalen und internationalen Artikeln in peer reviewed Journals im Bereich der Endodontologie. Gutachter für Clinical Oral Investigations (CLOI), das International Endodontic Journal (IEJ), Odontology und das internationale Journal ENDO-Endodontic Practice Today (Lond engl) 2010-2011: Mitarbeiter der Zentralen Interdisziplinären Ambulanz (ZIA) (Leiter: Prof. Dr. E. Schäfer) des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK) des Universitätsklinikums Münster Seit 2011: Oberarzt in der Zentralen Interdisziplinären Ambulanz (ZIA) (Leiter: Prof. Dr. E. Schäfer) des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK) des Universitätsklinikums Münster.
Prof. Dr. Iain L. C. Chapple
The University of Birmingham, Großbritannien
Dr. Fabian Cieplik
Regensburg, Deutschland
Jahrgang 1989. 2008-2013: Studium der Zahnheilkunde an der Universität Regensburg. 2013: Staatsexamen und Approbation als Zahnarzt. Seit 2014: wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Regensburg. 2014: Promotion zum Dr. med. dent. (summa cum laude). 2016: Prof.-Dieter-Schlegel-Wissenschaftspreis. Seit 2018: Associate Editor für Frontiers in Microbiology. 2018: IADR STAR Network Academy Fellowship. Klinische Schwerpunkte: Restaurative Zahnerhaltung und Parodontologie. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Biofilm, antimikrobielle Verfahren, klinische Forschung zur restaurativen Zahnerhaltung und zur Parodontologie.
Prof. Dr. Bettina Dannewitz
Weilburg, Deutschland
1999: Zahnärztliche Prüfung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1999: wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg. 2004-2006: Post-doc Programm der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Aug. 2004: Ernennung zur Oberärztin in der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg. Sep. 2004: Ernennung zur Spezialistin für Parodontologie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo). 2009: Habilitation. 2009: Redaktionsmitglied der Zeitschrift Parodontologie; Quintessenz-Verlag, Berlin. 2010: Niederlassung in zahnärztlicher Gemeinschaftspraxis in Weilburg und Tätigkeit (Forschung und Lehre) in der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklnikums Heidelberg. 2011: Vorstandsmitglied in der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO). 2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Poliklinik für Parodontologie der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt.
Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer
Mainz, Deutschland
1978-1985: Studium der Human- und Zahnmedizin in Mainz und Bern. Mai 1984: Ärztliche Approbation. Mai 1984: Promotion zum Dr. med. 1985-1989: Facharztweiterbildung an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Operationen im Katharinenhospital Stuttgart. Juli 1985: Zahnärztliche Approbation. Feb. 1986: Promotion zum Dr. med. dent. Nov. 1988: Gebietsanerkennung als "Zahnärztin für Oralchirurgie". 1989-1991: Assistententätigkeit. Mai 1991: Anerkennung als Kieferchirurgin. Juli 1991: Niederlassung als Kieferchirurgin. Seit Mai 1995: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Juli 1995: Oberärztin der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 3. Feb. 2000: Erteilung der "venia legendi" - Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 11. Okt. 2001: Verleihung des Millerpreises 2001 der DGZMK. 2003-2005: President elect of EFAAD (European Federation for the Advancement of Anaesthesia in Dentistry). Seit 2004: 1. Vorsitzende des Interdisziplinären Arbeitskreises für Zahnärztliche Anästhesie (IAZA). 2005-2007: President of EFAAD (European Federation for the Advancement of Anaesthesia in Dentistry). Apr. 2005: Prüfarzt in klinischen Studien (Koordinationszentrum für Klinische Studien, Mainz). Seit 2009: Leitung des Referates Schmerztherapie innerhalb der DGMKG (Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) sowie der zertifizierten Fortbildung "Schmerztherapeutische Grundkompetenz für MKGChirurgen". Seit 2011: Professur für Spezielle Schmerztherapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 20. Apr. 2013: Verleihung der Anästhesie-Ehrennadel in Silber vom Berufsverband der Deutschen Anästhesisten.
Sybille David
Groß-Gerau, Deutschland
Sybille David ist die Entwicklerin des Praxisknigge-Konzepts und die renommierteste Praxisknigge-Expertin der Dentalbranche. Das Buch "Der Praxisknigge" ist 2012 im Quintessenz-Verlag erschienen Zahlreiche Fachpublikationen zu den Themen Praxisknigge, Führungsknigge, Kommunikationsknigge, Beratungsknigge erscheinen regelmäßig in der Fachpresse. Die handlichen Booklets "Der Rezeptionsknigge" und der "Azubiknigge" sind im Sommer erschienen. Seminare und Vorträge für namhafte Veranstalter wie z.B. Zahnärztekammern, Qualitätszirkel, Verbände und Fortbildungseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz zeugen von hohem Interesse für das Thema. Zahlreiche Praxistrainings für Team und Führungskräfte, Begleitung bei der Positionierung der Praxis gehören zum Schwerpunkt der Referentin.
Dr. Isabel Deckwer
Frankfurt, Deutschland
Dr. Andreas Dehler
Fulda, Deutschland
30. Nov. 1960: geb. 1989: Staatsexamen, Philipps-Universität Marburg. 1990: Niederlassung in väterlicher Praxis Zahnarzt Berthold Dehler. 1991: Promotion zum Dr. med. dent. 1992: Laserschutzbeauftragter. 1994: Mitglied des Landesvorstandes des FVDZ stellv. Landesvorsitzender. 1998: Mitglied der DGL (Deutsche Gesellschaft für Laserzahnheilkunde). 2003: Kammerzertifikat Fortbildung "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH). 2004: Tätigkeitsschwerpunkt "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH). 2004: Mitglied des Vorstandes der LZKH, Referent für Praxisführung. Seit 2004: umfangreiche Vortragstätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen Themen: Qualitätsmanagement, Praxis-Hygiene, Validierung, Medizinproduktegesetz. 2005: Mitglied der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde). 2005: Durchführung Pilotprojekt "Hygiene in der Zahnarztpraxis" Frankfurt am Main und Veröffentlichung. 2005: Mitglied des Ausschusses "Berufsausübung" der Bundeszahnärztekammer. 2006: Mitglied der FDI (Federation Dentaire International). 2006-2016: Begleitung zahlreicher Praxisbegehungen in Hessen. 2007: Ehrenamtlicher Richter am Hessischen Finanzgericht Kassel. 2007: Mitglied des DIN-Normungsausschuss Na-MED. 2008-2013: Organisation und Durchführung Hygieneprojekt Hessen. 2010: Verfasser Kompendium "Anpassung der Sachkenntnisse - Aufbereitung von Medizinprodukten". 2010: Referent der Fortbildung des Praxispersonals zur Anpassung der Sachkenntnisse / Sachkunde. 2015: Verfasser Band 5 der Schriftenreihe der LZKH "Checkliste für Hygienebegehungen von Zahnarztpraxen - Kommentar der Landeszahnärztekammer Hessen".
Prof. Dr. James Deschner
Mainz, Deutschland
1989-1994: Studium der Zahnmedizin, Freie Universität Berlin; 1994-1998: Wiss. Mitarbeiter, Parodontologie, Humboldt-Universität zu Berlin; 1997: Promotion, Freie Universität Berlin; 1998-2002: Wiss. Mitarbeiter, Zahnerhaltung und Parodontologie, Universität zu Köln; seit 2000: Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie; 2002-2003: Postdoctoral Research Fellow, University of Pittsburgh, USA; 2003-2006: Visiting Assistant Professor, Section of Oral Biology, Ohio State University, USA; 2004-2005: Adjunct Assistant Professor, Section of Orthodontics, Ohio State University, USA; 2006-2008: Wiss. Mitarbeiter, Parodontologie und Zahnerhaltung, Universität Bonn; 2007: Habilitation, Universität Bonn; 2008-2015: Leiter der DFG-geförderten Klinischen Forschergruppe 208, Universität Bonn; 2009-2018: Professur für Experimentelle Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universität Bonn; 2015-2018: Leiter der Sektion für Experimentelle ZMK, Universität Bonn; 2015-2016: DAAD-geförderte Forschungsaufenthalte an der University of Athens, Greece; 2017: "Noel Martin Visiting Chair", University of Sydney, Australia; 2018: DAAD-geförderter Forschungsaufenthalt an der Universidade Estadual Paulista, Brasil; seit 2018: Direktor der Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung, Universitätsmedizin Mainz
Ingmar Dobberstein
Berlin, Deutschland
Dr. Annika Döding
Jena, Deutschland
Dr. Heike Dyrna
Frankfurt, Deutschland
1957: geboren in Leipzig. 1977: Ausbildung zur Zahnarzthelferin. 1985-1989: Studium der Zahnmedizin an der Universität Leipzig und Promotion 1992. 1992-2011: in eigener Niederlassung tätig mit Weiterbildungen in Implantologie, Hypnose, NLP, Gesundheits- und Sozialmanagement u.v.a.m. Seit 2012: Abteilungsleiterin Abrechnung in der KZV Hessen.
Dr. Norbert Engel
Mühlacker, Deutschland
Dr. Peter Engel
Berlin, Deutschland
Persönliche Daten geb. am 10.09.1949 verheiratet, 3 Kinder Studium/Examen 1969 - 1975 Studium der Zahnheilkunde in Kiel 1975 Approbation Beruflicher Werdegang 1975 - 1980 Assistent an der Klinik für MKG-Chirurgie seit 1978 Fachzahnarzt für Oralchirurgie 1979 Promotion zum Dr. med. dent 1980 - 2016 Niederlassung in eigener Praxis in Köln Zahnärztekammer Nordrhein 2000 - 2010 Präsident Bundeszahnärztekammer seit 2000 Mitglied des Vorstandes seit 2008 Präsident Gesamtverantwortung/Repräsentanz Gesundheits- und Sozialpolitik GOZ und Gebührenrecht Internationale Zusammenarbeit Vorstandsmitglied im Council of European Dentists (CED) Mitglied der deutschen Delegation World Dental Federation (FDI) und European Regional Organisation (ERO) Mitglied im Aufsichtsrat Deutsche Apotheker- und Ärztebank Deutsche Ärzteversicherung Mitglied im Beirat Deutsche Ärzteversicherung Seit 2013 geschäftsführender Vizepräsident des Bundesverbands der Freien Berufe.
Dr. Susanne Fath
Berlin, Deutschland
Dr. Michael Frank
Frankfurt (Main), Deutschland
Studium in Marburg und Gießen; Promotion (Klinik Innere Medizin, Prof. Lasch) und mehrjährige Assistententätigkeit Universität Gießen. Seit 1985: Berufsausübungsgemeinschaft in Lampertheim, Schwerpunkt: Oralchi-rurgie, Implantologie, Parodontologie. Seit 1987: verschiedene standespolitische Ämter auf Landes- und Bundesebene. Seit 1992: zunächst Mitglied im Vorstand der Landeszahnärztekammer Hessen. Seit 1997: Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen und Mitglied im Bundesvorstand der Bundeszahnärztekammer; Vorsitzender / Mitglied diverser Ausschüsse der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) u.a. Ausschuss Europa, Fort- und Weiterbildung, Qualität u. Leitlinien. Seit 2008-2011: Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, dort verantwortlich u. a. für Fort- und Weiterbildung, sowie Qualität und Leitlinien in der Zahnmedizin; Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Quintessenz-Verlages Berlin; Autor und Mitherausgeber des 2-bändigen Weißbuches ZahnMedizin 2007, Int. Quintessenz-Verlag Berlin; Langjähriger Organisator und verantwortlicher Leiter des Europäischen Forums Zahnmedizin in Frankfurt. Seit 2010: im Kongress-Komitee mitverantwortlich für die jährliche Organisation des Deutschen Zahnärztetags in Frankfurt.
Prof. Dr. Roland Frankenberger
Marburg, Deutschland
1967: geboren in Eichstätt/Bayern. 1987-1992: Studium der Zahnheilkunde, Universität Erlangen-Nürnberg. 1993: Promotion. 1999: Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA. 2000: Habilitation, Ernennung zum Oberarzt. 2001: Miller-Preis der DGZMK. 2006-2008: 3 Preise für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen. 2008: Walkhoff-Preis der DGZ. 2008: Forschungspreis der AG Keramik. 2009: Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde, Med. Zentrum für ZMK, Philipps-Universität Marburg. 2009-2012: Stellvertretender Vorsitzender der APW. 2011: Chefredakteur der "Quintessenz". 2012: Geschäftsführender Direktor der Zahnklinik Marburg. 2012: Präsident der DGZ. Seit 2015: Editor-in-Chief des Journal of Adhesive Dentistry.
PD Dr. Rene Franzen
Aachen, Deutschland
2001-2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Diplom-Physiker) am Universitätsklinikum der RWTH Aachen. 2011: Head of Preclinical Research and Education an der AALZ Aachen Dental Laser Center GmbH. 2011: Gastwissenschaftler am Universitätsklinikum der RWTH Aachen.
Prof. Dr. Cornelia Frese
Heidelberg, Deutschland
2001-2006: Studium der Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1. Okt. 2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg. 2007: Promotion. 2010: Ernennung zur Spezialistin der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) im Fach Zahnerhaltung (Präventiv-Restaurativ). 2010: Ernennung zur Funktionsoberärztin. 2010: Erwerb des Zertifikaltes für Hochschuldidaktik Baden-Württemberg. 2012: Leitung des Bereichs Patientenaufnahme und Primärversorgung an der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde des Universitätsklinikums Heidelberg. 2012: Bestellung zur Oberärztin.
PD Dr. Tobias Fretwurst
Freiburg, Deutschland
Assoz. Prof. Dr. Dr. phil. Roland Garve DTM&P
Lüneburg, Deutschland
1976-1981: Zahnmedizinstudium in Greifswald. Seit 1985: Forschungsreisen/Expeditionen in Neuguinea, Afrika und Südamerika, Zusammenarbeit mit Menschenrechts- u. Hilfsorganisationen(Cap Anamur) und Völkerkundemuseen, Autor zahlreicher Bücher und Fernsehfilmen über indigene Völker. 2010: Beendigung Praxistätigkeit. Seit 2011: Dozent für Ethno- Zahnmedizin an der Danube Private University Krems (DPU), Vorlesungstätigkeit EMA-Universität Greifswald und Bernhard-Nocht-Tropeninstitut Hamburg, 2012 Absolvierung Zusatzstudium in Tropenmedizin am BNI Hamburg.
PD Dr. Dr. Christiane Gleissner
Reichelsheim Wetterau, Deutschland
1980-1986: Studium der Humanmedizin (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). 1985-1989: Studium der Zahnmedizin (JoGU Mainz). 1987: Approbation als Ärztin. 1989: Approbation als Zahnärztin. Seit 1989: Wissenschaftliche Assistentin, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Universitätsmedizin Mainz (Dir.: Univ.Prof. Dr. B. Willershausen). Seit 1989: Klinische und wissenschaftliche Hauptarbeitsgebiete: Parodontologie, Endodontie, restaurative Zahnheilkunde Geschlechterspezifische ZahnMedizin, Karies- u. Parodontitisrisikodiagnostik. 1992: Promotion zum Doktor der Medizin. 1993: Promotion zum Doktor der Zahnmedizin. 2005: Habilitation und Venia legendi für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Seit 2007: Direktorin des ZMF-Institutes der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz. Seit 2008: Niederlassung als Zahnärztin in einer Gemeinschaftspraxis (Praxis Gleissner & Kollegen) in Reichelsheim / Wetterau. Seit 2010: Vizepräsidentin des Dentista Club e.V. - Verband der Zahnärztinnen. Seit 2011: Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Geschlechterspezifische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGGZ).
Prof. Dr. Werner Götz
Bonn, Deutschland
Ulrike Gonder
Hünstetten, Deutschland
21. Juli 1961: geboren in Wiesbaden. 1981-1987: Studium der Oecotrophologie (Ernährungswissenschaften), Universität Gießen. 1987-1989: Referentin für Ernährung und Gesundheit Landwirtschaftskammer Weser-Ems, Oldenburg. 1989-1992: Fachtexterin für Broschüren, Unterrichtsmaterial und Kochbücher Studio Döbbelin, Schwäbisch Gmünd. 1991-1992: Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Gesundheitsamt Delmenhorst. 1992-1994: "Pressefrau" der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Frankfurt. Seit 1994: selbständig als freie Wissenschaftsjournalistin, Buchautorin, Referentin (Ärzte, Patienten, Apotheker, Multiplikatoren und Verbraucher) und Dozentin (z. B. Altenpflege, Zahnarzthelferinnen, Flugbegleiter) sowie Interviewpartnerin für Radio- und Fernsehredaktionen. 1995-2000: Mitgründerin und Geschäftsführerin des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.) e.V., Redaktionsmitglied beim vereinseigenen Fachblatt "EU.L.E.N-SPIEGEL".
Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz
Wiesbaden, Deutschland
Prof. Dr. mult. Dominik Groß
Aachen, Deutschland
1989: zahnärztliche Prüfung. 1990: Magister Artium (Geschichte, Philosophie und Archäologie). 1990-1996: Zahnarzt im Universitätszahnklinikum Ulm. 1991: Promotion Zahnmedizin. 1993: Promotion (Geschichte, Philosophie und Archäologie). 1999: Habilitation in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. 2000: Ärztliche Prüfung (Humanmedizin). 2000-2005: Privatdozent in Würzburg und Ulm. 2000-2005: Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis. 2001: Promotion (Humanmedizin). 2008: Leitung des Klinischen Ethik-Komitees des Universitätsklinikums Aachen. 2010: Leitung des nationalen "Arbeitskreis Ethik" (AKE) der "Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde" (DGZMK). 2012-2017: Aktuelle Publikationen: "Ethik in der Zahnmedizin" (Lehrbuch, Quintessenz, 2013); Dental Ethics - Ethik in der Zahnheilkunde (Themenheft der Fachzeitschrift "Ethik in der Medizin", 1/2017).
Prof. Dr. Jan-Frederik Güth
München, Deutschland
2002: Studium der Zahnheilkunde, Ludwig-Maximilians-Universität, München. 2006: Famulatur an der Clinica Nuestra Senora in Guadalupe, Ecuador (bis heute Mitglied im Förderverein). 2007: Wissenschaftlicher Mitarbeiter Assistent in vorklinischen und klinischen Kursen, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Klinikum Innenstadt der LMU München. 2007: Staatsexamen und Approbation als Zahnarzt, Ludwig-Maximilians-Universität, München 2008: Promotion zum Dr. med. dent., Ludwig-Maximilians-Universität München. 2009: Untersucher im Projekt "Digimprint": "Realisierung eines 3D-Sensors zur digitalen intraoralen Erfassung von zahnärztlichen Präparationen (in-vivo), zur Herstellung von struktur- optimiertem Zahnersatz" Förderung durch Bundesministerium für Bildung und Forschung: Förderkennzeichen 13 N 9659. Erfolgreich abgeschlossen im Dezember 2011. 2011: Spezialisierung im Bereich Implantologie durch die DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V.). 2012: Funktionsoberarzt, Leitung des klinischen Studentenkurs "Prothetik I", Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Klinikum Innenstadt der LMU München. 2013: Forschungsaufenthalt an der University of Southern California, Los Angeles, CA, Division of Restorative Sciences (Chair: Dr. Sillas Duarte), Zusammenarbeit mit PD Dr. Pascal Magne, "Visiting Professor" 2013: Research Scholar / Visiting Professor an der University of Southern California, Los Angeles, CA 2014: Habilitation zum Thema: "Evaluation innovativer prothetischer Behandlungskonzepte unter Einsatz neuer Restaurationsmaterialien und der CAD/CAM-Technologie", "Privatdozent", Ernennung zum Oberarzt. 2015: Ernennung zum stellvertretenden Klinikdirketor (Leitender Oberarzt) unter Prof. Dr. Daniel Edelhoff, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Klinikum Innenstadt der LMU München Preise und Anerkennungen: 2. Platz beim Fotowettbewerb "Dental Erosions" (2009), Aktion Zahnfreundlich, GlaxoSmithKline Consumer Healthcare 3. Platz beim Espertise Talent Award Referentenwettbewerb (3MEspe, 2010).
Prof. Dr. Norbert Gutknecht
Aachen, Deutschland
1983-1989: Studium der Zahnmedizin an der RWTH Aachen. 1988-1992: Promotion zum Dr. med. dent. an der Klinik für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum der RWTH Aachen. 1990-1998: Habilitation am Universitätsklinikum der RWTH Aachen mit dem Thema "Die Integration des Lasers in die Behandlung endodontischer Erkrankungen". 1992-1995: Master Degree of "Nd-YAG-Laser in Dentistry" an der UCSF (University California San Fransisco), USA. Seit 2003: apl Professor an der RWTH Aachen University. Seit 2004: Wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs "Lasers in Dentistry" an der RWTH Aachen MSc. in Laser Dentistry. Seit 2005: Assoc. Editor in "Journal of Lasers in Medical Science", Springer, London UK. 2005-2015: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde DGL. 2008-2010: President World Federation for Laser Dentistry. Seit 2010: CEO Chief Executive Officer World Federation for Laser Dentistry WFLD. Seit 2012: Ehrenpräsident der World Federation for Laser Dentistry WFLD.
Dr. Cornelius Haffner
Deutschland
Dr. Thorsten Halling
Düsseldorf, Deutschland
Prof. Dr. Dr. Jürgen Hoffmann
Heidelberg, Deutschland
PD Dr. Fabian Huettig
Tübingen, Deutschland
Prof. Dr. Alfons Hugger
Düsseldorf, Deutschland
1985-1990: Studium der Zahnmedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1990: wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklini kfür Zahnärztliche Prothetik (Direktor: Univ.-Prof. Dr. U. Stüttgen). 1991: Promotion. 1999: Spezialist für Zahnärztliche Prothetik DGZPW/DGPro. 1999: Habilitation, Ernennung zum Privatdozenten, Oberarzt. 2004: Ernennung zum apl. Professor. Seit 2005: Stellvertr. Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Bereich Zahnmedizin. 2006: Spezialist für Funktionsdiagnostik/Funktionstherapie DGFDT. 2010: Master of Medical Education (MME, Universität Heidelberg). 2015-2016: komm. Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik. Seit 2016: Stellvertreter der Direktorin, Univ.-Prof. Dr. P. Gierthmühlen, der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Westdeutsche Kieferklinik, Universitätsklinikum Düsseldorf.
Dr. Christine Hutschenreuter
Großenkneten, Deutschland
Dr. Bruno Imhoff
Köln, Deutschland
Seit 1996: Niederlassung in Köln. Seit 2008: Vorträge zum Thema Funktionslehre und orofazialer Schmerz. 2009: Tagungsbestpreis der DGFDT "bestes Poster". 2010: Ernennung zum Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT). 2011: Tagungsbestpreis der DGFDT "bester Vortrag aus der Praxis". Seit 2011: Leitung Forschungsprojekt zur Versorgung von CMD Patienten (STING). Seit 2012: Beirat im Vorstand der DGDFT. 2014: Tagungsbestpreis der DGFDT "bester Vortrag aus der Praxis". 2016: Alex-Motsch-Preis der DGFDT "bester wissenschaftlicher Fachartikel aus der Praxis".
Prof. Dr. Dr. Sören Jepsen
Bonn, Deutschland
1982-1985: nach dem Studium der Zahnmedizin, später der Medizin an der Universität Hamburg, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abt. Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde an der Universität Hamburg. 1987-1988: Postgraduate-Programm Parodontologie (DAAD-Stipendium), Loma Linda University (LLU), Kalifornien, USA. 1989: Praxisvertretung in Hamburg. 1990: US-Certificate in Periodontics. 1990-1991: Postdoktorand (DFG-Stipendium) im Laboratory for Mineral Metabolism und Master of Science-Programm (Parodontologie/Implantologie) an der LLU. 1992-2002: Oberarzt in der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie an der Universität Kiel. 1997: Eugen-Fröhlich-Preis der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP). 1998-2006: Vorstandsmitglied der DGP. 1999: Diplomate of the American Board of Periodontology. 2002: Ruf auf den Lehrstuhl (C4) für Zahnerhaltung und Parodontologie an der Universität Bonn, Direktor der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 2002-2008: Research Committee der European Federation of Periodontology (EFP). 2005: Gewähltes Mitglied der Leopoldina (Deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften). 2007: Cochrane-Preis für Evidenzbasierte Zahnmedizin, Ruf an die Universität Bern, Schweiz. Seit 2008: Sprecher der DFG-Klinischen Forschergruppe 208 ("Ursachen und Folgen von Parodontopathien") an der Universität Bonn. Seit 2012: Vorstandsmitglied der EFP Weitere Tätigkeiten: Associate Editor des Journal of Clinical Periodontology Editoral Board: Clinical Oral Implants Research, European Journal of Implantology, Chinese Journal of Dental Research, Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Parodontologie.
Prof. Dr. A. Rainer Jordan MSc
Köln, Deutschland
1997: Approbation. 1998-2005: Praktische Tätigkeit, Berlin. 2005: Promotion (Dr. med. dent.). 2005: Master of Science (MSc.). 2005-2010: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin), Universität Witten/Herdecke. 2008: Ernennung zum Oberarzt. 2010: Habilitation und Venia legendi. 2010-2013: Leiter der Abteilung für Präklinische Zahnmedizin, Universität Witten/Herdecke. Seit 2013: Wissenschaftlicher Direktor, Institut der Deutschen Zahnärzte. 2017: Ernennung zum apl. Professor.
PD Dr. Dr. Peer Kämmerer MA, FEBOMFS
Mainz, Deutschland
Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke
Hamburg, Deutschland
1985: Promotion nach Studium der Zahnheilkunde an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. 1986: Abschluss der Weiterbildung zur Kieferorthopädin an der Universität zu Köln. 1992: Studienaufenthalt am University of Connecticut Health Center. 1994: Habilitation. Seit 1998: Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Seit 2002: Ärztliche Leiterin des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (UKE). 2002: Präsidentin der Jahrestagung der DGKFO in Hamburg. Seit 2003: 2. Vorsitzende des IUK, jetzt GBO. 2005-2009: Präsidentin der DGKFO. 2005-2011: Ombudsperson des Ombudsgremiums der Universität Hamburg. 2007: "Arnold-Biber-Preis", gestiftet von DENTAURUM für die Forschung an dem Projekt "Dreidimensionale mikro-computertomographische Analyse der humanen Sutura palatina mediana in Abhängigkeit vom Alter" durch Korbmacher, H. and Kahl-Nieke, B. 2007-2009: Prodekanin für Lehre der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Seit 2008: Mitglied im Netzwerk des europäischen Erasmus-basierten kieferorthopädischen Programms. Seit 2008-2014: Vizepräsidentin der FEO. 2009: "Lehrerin des Jahres". 2010-2015: Mitglied des WFO-Rates. 13. 2017-16.: Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
Dr. Nele Kettler
Köln, Deutschland
2002-2008 Studium der Zahnmedizin an der RWTH Aachen 2008-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Zahnärztliche Prothetik), Uniklinik RWTH Aachen und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 2009-2012 Praktische Tätigkeit als Zahnärztin in Hamburg und Sandwich, UK 2011 Promotion (Dr. med. dent. seit 2012 Wissenschaftliche Referentin (Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ)), Köln 2012-2016 Masterstudiengang Public Health, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
PD Dr. Dr. Christian Kirschneck
Regensburg, Deutschland
Studium der Zahnheilkunde und Studium der Molekularen Medizin an der Universität Regensburg, Staatsexamen Zahnmedizin (1,0) und Molekulare Medizin (1,0) und Erteilung der Approbation. 2012-2013: Allgemeinzahnärztliches Jahr in freier Praxis, 2013: Promotion zum Dr. med. dent. ("summa cum laude") am Lehrstuhl für Kieferorthopädie der Universität Regensburg (Betreuer: Prof. Dr. Dr. Peter Proff), 2017: Fachzahnärztliche Anerkennung für Kieferorthopädie, 2017: Habilitation im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Erteilung der Lehrbefugnis (Venia legendi) an der Universität Regensburg, seit 01/2018: Oberarzt an der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Regensburg (Direktor: Prof. Dr. Dr. Peter Proff). Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung der DGZMK, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen sowie Buchbeiträge, Arnold-Biber-Preis 2014 (DGKFO), Dentsply-Hochschulförderpreis 2014 (Tutor), Erwin-Reichenbach-Förderpreis 2015
Dr. rer. Lydia Kogler
Tübingen, Deutschland
16.02.2016 Promotion zur Dr. rer. medic., RWTH Aachen Universität (summa cum laude) Titel der Dissertation: "Die neuronalen Grundlagen von Stressregulation und Stressverarbeitung und deren Zusammenhang mit Geschlecht und Stresstypus" 21.10.2015 Eingetragene Klinische und Gesundheitspsychologin (Österreich) 14.04.2011 Diplom in Psychologie (Mag. rer. nat.), Universität Wien Titel der Magisterarbeit: "Antisoziale Persönlichkeitsmerkmale und ereigniskorrelierte Potentiale der Feedbackverarbeitung" FORSCHUNGSERFAHRUNG seit 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc), Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Fakultät, Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland 2013-2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Brain Behavior Laboratory, Neuropsychiatry Section, University of Pennsylvania, Perelman School of Medicine, Philadelphia, Pennsylvania, USA 2011-2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Medizinische Fakultät, RWTH Aachen, Deutschland 2010-2011 Studienassistentin, Social, Cognitive and Affective Neuroscience (SCAN) Unit, Institut für klinische, biologische und differentielle Psychologie, Fakultät für Psychologie, Universität Wien 2009-2010 Studienassistentin, Brain Research Lab (BRL), Institut für klinische, biologische und differentielle Psychologie, Fakultät für Psychologie, Universität Wien KLINISCHE ERFAHRUNG seit 2017 Postgraduelles Training "Psychotherapeutisches Propädeutikum", ÖAGG, Österreich 2014-2015 Testpsychologische Zusatzgutachten zu forensisch-psychiatrischen Gutachten 2011-2015 Post graduales Training für Klinische und GesundheitspsychologInnen (Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) Wien; Institut für Psychosomatik und Verhaltenstherapie, Graz; Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, RWTH Aachen)
Prof. Dr. Bernd Kordaß
Greifswald, Deutschland
1978-1984: Studium der Zahnmedizin an der Universität Düsseldorf. 1984-1990: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Defektprothetik der Westdeutschen Kieferklinik (Direktor: Prof. Dr. H. Böttger). 1990-1996: Oberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Westdeutschen Kieferklinik (Direktor: Prof. Dr. U. Stüttgen). 1997: Ernennung zum Professor und stellv. Direktor an der Universität Greifswald. Seit 2002: Studiendekan Zahnmedizin/stellv. Studiendekan Medizin. Seit 2003: Initiierung, Aufbau und Leitung der postgradualen Masterstudiengänge (M.Sc.) an der Universität Greifswald. Seit 2005: Zahnärztlicher Leiter der Abteilung " Zahnmedizinische Radiologie". Seit 2011: Leitung der neuen Abteilung für Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie in Greifswald Weiteres: Leiter der Abteilungen des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin in Greifswald Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie; Zahnmedizinische Radiologie; Zahnmedizinische Propädeutik/Community Dentistry; Leiter des Forschungszentrums "Zentrum für Dentale Informatik und CAD/CAM-Technologie" (Aninstitut SFZ) Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Computerunterstützte Zahnmedizin DGCZ und Vorsitzender der Sektion "Informatik" Vorsitzender des Arbeitskreises "Kaufunktion und orale Physiologie" der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Funktionsdiagnostik und -therapie DGFD Wissenschaftliche Spezialgebiete: CAD/CAM in der Klinik und in der Dentalen Technologie, Digitale Zahnmedizin und Zahntechnik, Intraorale und dentale Scannerverfahren, Dentale Informatik, elektronische Messungen der Bewegungsfunktion, instrumentelle Funktionsdiagnostik, bildgebende Verfahren, funktionelle Bildgebung fMRT, Okklusaltherapie mit Aufbissschienen, Behandlung von Cranio mandibulären Dysfunktionen, funktionelle Okklusion, Kaufunktion und orale Physiologie, Passung zahnärztlicher Restaurationen, Totalprothetik, Unterrichts- und Ausbildungsforschung: "Der frühe Patientenkontakt" und OSCE-Prüfungen, Community Dentistry.
Prof. Dr. Norbert Krämer
Buckenhof, Deutschland
1986 Approbation 1987 Promotion 1997 Habilitation 2000 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe in der DGZMK e.V. 2002 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK) Mitglied im Vorstand der DGZMK (Fachvertreter Kinderzahnheilkunde) 2004 Schriftleiter der Zeitschrift Oralprophylaxe und Kinderzahnheilkunde Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg 2006 Universitätsprofessor für Kinderzahnheilkunde am Uniklinikum der TU Dresden 2009 Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Kinderzahnheilkunde am Universitätsklinikum Gießen Marburg, Standort Gießen 2010 - 2012 President der European Academy of Paediatric Dentistry (EAPD) 2015 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ) 2016 Hauptschriftleiter der Zeitschrift Oralprophylaxe und Kinderzahnheilkunde 2017 Wiederwahl zum Präsidenten der DGKiZ 2017 Board Member (Representative of the Nations) der International Association of Paediatric Dentistry (IAPD).
Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Kramer
Göttingen, Deutschland
Studium der Medizin und Zahnmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Ausbildung zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der MHH (Direktor: Prof. Dr. Dr. Hausamen) und seit 2002 Oberarzt. Habilitation 2004; Wechsel an die Georg-August-Universität Göttingen (Oktober 2004, Direktor: Prof. Dr. Dr. Schliephake); seitdem Leitender Oberarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der UMG. Zahlreiche nationale und internationale Publikationen und Vorträge, div. Wissenschaftspreise. Klinische und Wissenschaftliche Schwerpunkte: Rekonstruktive Chirurgie des Gesichtsschädels, Tumoren der Mundhöhle, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Implantologie.
Dr. Matthis Krischel
Düsseldorf, Deutschland
2002-2007: Studium der Wissenschaftsgeschichte an der TU Berlin und der University of Oklahoma (USA). 2009-2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm, 2013 dort Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit zur Medizin im Nationalsozialismus. 2012-2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen, dort u.a. Projektleiter des START-Projekts "Zahnheilkunde im Nationalsozialismus: Protagonisten und inhaltliche Ausrichtung, 1933-1945". 2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Göttingen. Seit 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dort u.a. Co-Projektleiter des von der DGZMK, der BZÄK und der KZÄBV geförderten Forschungsprojektes "Geschichte der Zahnheilkunde im Nationalsozialismus".
Dr. Joachim Krois
Berlin, Deutschland
Christina Kühne
Aachen, Deutschland
Dr. Conrad Kühnöl
Dresden, Deutschland
Prof. Dr. Dr. Bernd Lapatki
Deutschland
Bernd Lapatki erlangte im Dezember 1994 an der Universität Freiburg das Staatsexamen im Fach Zahnmedizin. Anschließend erfolgten eine allgemeinzahnärztliche Assistenzzeit sowie die Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Freiburg. In 1998 promovierte er zum Dr. med. dent. mit einer experimentelle Studien zur dentalen Belastung beim Blasinstrumentenspiel. In 2007 schloss er seine Habilitation über die Pathogenese und Behandlungsstabilität des Deckbisses ab. Initiiert durch einen einjährigen Forschungsaufenthalt in den Niederlanden folgte in 2010 ein PhD im Fach Neurophysiologie an der Universiteit Nijmegen mit einer Arbeit zur Charakterisierung der Gesichtsmuskulatur auf Ebene der motorischen Einheiten. Seit Oktober 2009 ist Bernd Lapatki als W3-Professor für Kieferorthopädie und Ärztlicher Direktor der Klinik für Kieferorthopädie und Orthodontie an der Universität Ulm tätig. Im Januar 2013 erfolgte die Ernennung zum Geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am Universitätsklinikum Ulm.
Silke Lehmann-Binder M.A.
Frankfurt am Main, Deutschland
1996: Ausbildung zur Zahnarzthelferin. 2000: Erwerb der Fachhochschulreife. Seit 2001: Angestellt bei der Landeszahnärztekammer Hessen. Seit 2006: Mit der Entwicklung und Weiterentwicklung von ZQMS bzw. ZQMS ECO befasst. Seit 2008: Referentin mit den Themenschwerpunkten Qualitätsmanagement und Praxisführung. 2009: Bachelor in Angewandten Gesundheitswissenschaften (B.sc). Seit 2010: Projektbeauftragte & Stellv. Leiterin der Abteilung für GOZ, Patientenberatung & Praxisführung. 2012: Gesundheitswissenschaften Master of Health Administration (MA) an der Universität Bielefeld.
Dr. Christian Leonhardt
Augsburg, Deutschland
Nach dem Studium der Zahnmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg nahm Christian Leonhardt seine Tätigkeit als angestellter Zahnarzt im Jahre 2011 auf. Es folgten die Promotion zum Thema "Langzeitliche Zahnarztangstreduktion" und die erfolgreiche Fort- und Weiterbildung in den Bereichen der ästhetischen Zahnheilkunde, Rekonstruktion und Funktion, Endodontie, Implantologie, NLP und Hypnose. Christian Leonhardt engagiert sich neben seiner Haupttätigkeit als Zahnarzt auch für folgende Institutionen: Vorstand des Vereins "Unterwegs gegen Krebs" e.V Organisator der Stammzelltypisierung in Würzburg seit 2011 Gründer der Organisation "Gemeinsam Leben schenken"
Dr. Daniel Lindel
Kusterdingen, Deutschland
Dr. Elmar Ludwig
Ulm, Deutschland
1994-2000: Studium in Ulm. 2000-2008: Zahnarzt Prothetik, Uniklinik Ulm. 2004: Mitglied im überregionalen Schmerzzentrum Ulm. 2005: Gründung zahnärztliche Tumorsprechstunde in Ulm. 2005: Gründung Arbeitskreis Pflegezahnheilkunde in Ulm. 2005: Betreuzahnarzt einer Pflegeeinrichtung in Ulm. 2007: Senioren- & Behindertenbeauftragter der Kreiszahnäzteschaft in Ulm. 2007: Referent für Alterszahnheilkunde der BZK Tü. 2009: Vorsitz AK Alterszahnheilkunde & Behindertenbehandlung der LZK BW. 2009: Gemeinschaftspraxis in Ulm. 2010: Referent für Alterszahnheilkunde der LZK BW. 2011: DGAZ-Tagungsbestpreis. 2012: Walther-Engel-Preis. 2012: Wrigley-Prophylaxe-Preis.
Ulrike Lübbert
Berlin, Deutschland
2016 Abschluss Master of Advanced Studies in Functional Kinetics Science an der Universität Basel (CH); Masterarbeit zu Verhältnissen und Verhalten an Industriearbeitsplätzen - 2010 Gründung der Unternehmensgesellschaft ergoluebbert UGmbH in Berlin - Beratung, Konzepterstellung und Training für Ergonomie und BGF-Maßnahmen - 2003 Abschluss ErgoPhysConsult®; Gründung des Unternehmens ergophys GbR in Berlin - 1986 - 1993 selbständige Physiotherapeutin in Hamburg - 1984-1986 Lehrkraft an der Prof. Vogler Schule für Physiotherapie in Berlin - 1985 Abschluss als staatlich geprüfte Lehrkraft für Physiotherapie - 1980 - 1984 Physiotherapeutin bei Prof.Dr. Erwin Morscher, Universitätsspital Basel, Vorsteher der orthopädischen Kliniken, mit dem Schwerpunkt Funktionelle Bewegungslehre (heute Functional Kinetics) nach Dr. Susanne Klein-Vogelbach - 1980 Abschluss als staatlich anerkannte Krankengymnastin.
Dr. Anne-Katrin Lührs
Ronnenberg, Deutschland
Dr. Siegfried Marquardt
Tegernsee, Deutschland
Dr. Siegfried Marquardt studierte und approbierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit mehr als 21 Jahren praktiziert er in eigener Praxis am Tegernsee mit Schwerpunkt Parodontologie, Implantologie, Perioprothetik, funktionelle und ästhetische Zahnheilkunde sowie Sportzahnmedizin. Dr. Marquardt ist Gründer und Geschäftsführer der Z.a.T. Fortbildungs GmbH, die internationale Kongresse und praktische Arbeitskurse organisiert und veranstaltet. 2001 wurde er als erster Spezialist in Deutschland für Ästhetik und Funktion der Zahnmedizin von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt er den Spezialistentitel für Implantologie von der European Dental Association (EDA / BDIZ-EDI). Dr. Marquardt hält international Vorträge und Seminare, gibt praktische Arbeitskurse und veröffentlicht Artikel auf den Gebieten der ästhetisch-funktionellen Zahnheilkunde und Implantologie. Er ist aktives Mitglied der European Academy of Esthetic Dentistry (EAED). Weiterhin auch Mitglied in zahlreichen nationalen wie internationalen Fachgesellschaften. Zudem ist er Mitglied und Gründer des Seattle Study Club Tegernsee (SSC). Seit 2013 ist er im wissenschaftlichen Beirat der "Leading Implant Centers" (LIC). Er ist Dozent der APW innerhalb der DGZMK sowie des Masterstudiengangs der Uni Greifswald. Er war Vizepräsident der DGÄZ von 2001 - 2015 sowie Leiter der Zertifizierungskommission der DGÄZ von 2003 - 2013. Seit 2015 ist er Teamzahnarzt der SkiCross Nationalmannschaft des DSV und war Dental Director des SkiCross Weltcups 2015 und 2016 in Ostin, Obb. Dr. Marquardt war Kongresspräsident des 8. IFED Welt-Kongress im September 2013 in München und Kongresspräsident der 11. Intern. Jahrestagung der DGÄZ "Amercian meets Europe" im Oktober 2016 am Tegernsee. Seit 2016 ist Dr. Marquardt Herausgeber des Ärztenetzwerks Premium Kliniken & Praxen. Dr. Marquardt ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Sportzahnmedizin (DGSZM) und seit Juli 2018 zertifizierter Team-Sportzahnarzt.
Dr. Wibke Merten
Hannover, Deutschland
Prof. Dr. Dr. Georg Meyer
Greifswald, Deutschland
30. Nov. 1948: geboren in Bad Bevensen, Lüneburger Heide. 1976: Staatsexamen (nach Studium der Zahnmedizin an der Universität Göttingen). 1981: Promotion. 1987: Habilitation. 1988: Gastprofessur Univ. Minnesota, USA. 1993: Rufannahme an die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, seitdem Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie. 1996-2002: Präsident des Konzils der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Seit 2001: geschäftsführender Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 2004-2007: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). 2004-2008: gewählter Gutachter/Kollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Seit Juni 2006: Dr. h.c. der Staatlichen Medizinischen und Zahnmedizinischen Universität Moskau/Russland. 2009: Wahl in den Wissenschaftsrat (Science Committee) der Weltzahnärztevereinigung FDI (World Dental Federation). 2012: Wiederwahl in den Wissenschaftsrat (Science Committee) der FDI.
Dr. Wolfram Misselwitz
Lohfelden, Deutschland
30. Jan. 1964: Geboren in Berlin Studium der Zahnheilkunde in Göttingen mit anschließender Promotion; Zahnärztlicher Assistent an der Universität Erfurt und in Kassel; Kieferorthopädischer Assistent in Kassel und Fachzahnarztausbildung im Rahmen des Erasmusprogramms an der Universität Frankfurt/M. Fachzahnarzt für Kieferorthopädie; Referent für ZMF Weiterbildung Baustein 5 KFO, BEMA; GOZ an der LZK Hessen; Tätigkeit im KZV Prüfungsausschuss und Gutachterliche Tätigkeit. Seit 2011: als Kieferorthopäde in Lohfelden bei Kassel niedergelassen.
Prof. Dr. Karin Mölling
Berlin, Deutschland
Karin Moelling is a pyhsicist by training, became a molcular biologist and virologist in the United States and focusses her research on viruses, viral cancer genes and human cancer, and more recently on microbiome, nutrition, human health and phage-therapy. She was Director and Professor of Virology at the University Zürich until recently. She wrote more than 250 peer-reviewed scientific papers, received several prices and wrote a book on the "Viruses- more friends than foes"(2017), which is in press in China and Russia and will be out at the end of 2018.
Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Sabine Nemec
Langenselbold, Deutschland
Seit 2000 als Marketing-Beraterin für Zahnarztpraxen und Dentallabore tätig mit Schwerpunkt auf Markenbildung, kreativer Werbung und ergebnisorientiertem Marketing. Über 17 Jahre in Südostasien gelebt, englischsprachig aufgewachsen; als Account Director in internationale Werbeagenturen für namhafte Marken und Unternehmen (Procter & Gamble, Mars, British Airways, Unilever - Lätta) über 8 Jahre verantwortlich. Weiterhin: diplomierte Management-Trainerin (TAM). Regelmäßige journalistische Beiträge in der Fachpresse zu Markenführung, Praxismarketing, Dental English und dentalen Trends. Referentin zu Praxismarketing, Kommunikation, Körpersprache, Dental English, u.a. für Zahnärztekammern in Baden Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Nordrhein Westfalen, Rheinland Pfalz, Verband der Deutschen Dental Industrie, Freier Verband Deutscher Zahnärzte, die Uniklinik Frankfurt und die Uniklinik Aachen. Mitherausgeberin und Autorin der Bücher "Die Zahnarztpraxis als Marke - Qualität sichtbar machen" (2005), "Von NoName zur Markenpraxis" (2009), "Praxismarketing für Zahnärzte" (2009), "Die Klinik als Marke" im Springer Verlag (2012) und "Dental English" im Quintessenz Verlag (2015).
Dr. Nicole Nicklisch
Krems, Österreich
Dr. Nicole Nicklisch ist ausgebildete MTA (Universitätsmedizin, Mainz) und hat vier Jahre in einem onkologischen Forschungslabor (Klinikum rechts der Isar, München) gearbeitet. Anschließend hat sie Anthropologie an der Universität Mainz studiert und sich auf Osteologie und Histologie spezialisiert. Neben ihrer Tätigkeit als Anthropologin am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt ist sie seit 2014 Mitarbeiterin am Zentrum für Natur- und Kulturgeschichte des Menschen an der Danube Private University in Krems, Österreich und am Department of Biomedical Engineering an der Universität Basel, Schweiz.
Prof. Dr. Ina Nitschke
Berlin, Deutschland
1980: Ausbildung mit Abschluss als Gesellin im Zahntechniker-Handwerk. 1983: Approbation als Zahnärztin. 1984: Promotion. 1984-1990: wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin. 1990-1994: wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin. 1993: Aufenthalte an den Universitäten von Kansas, Denver, Iowa City in den Abteilungen für Alternszahnmedizin. 1994-1999: wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Alterszahnmedizin, Zentrum für Zahnmedizin, Humboldt-Universität zu Berlin. 1999-2000: wissenschaftliche Assistentin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig. 2000: Leiterin des Bereiches Seniorenzahnmedizin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig. 2002: Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ). 2004: Master of Public Health an der Freien Universität Berlin. 2005: Habilitation und Lehrbefugnis im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 2006: Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin, Universität Zürich. 2009: Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Leipzig.
Olaf Oberhofer
Erwitte, Deutschland
Dr. Karina Obreja
Frankfurt, Deutschland
Prof. Dr. Dietmar Oesterreich
Berlin, Deutschland
1976-1981: Studium der Zahnheilkunde in Rostock. 1981: Approbation. 1985: Fachzahnarzt für Allgemeine Stomatologie. 1988: Promotion. 1990: seit 1990 Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. 1991: Niederlassung in eigener Praxis. 2000: seit 2000 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. 2011: Ernennung zum Professor an der Universität Greifswald.
Rebecca Otto
Jena, Deutschland
Seit Jan. 2009 niedergelassen mit einer Kinderzahnarztpraxis in Jena 2006 - 2008 angestellt in der Kinderzahnarztpraxis Dr. Roloff und Dr. Quick-Arntz in Hamburg 2004 - 2006 Vorbereitungsassistentin in Tautenhain / Thüringen 1998 -2003 Studium der Zahnmedizin in Göttingen Referentin zum Thema Kinderzahnheilkunde und Lachgassedierung Mitglied in folgenden Fachgesellschaften AAPD, EAPD, DGZMK, DGK, Bukiz
Prof. Dr. Sven Reich
Aachen, Deutschland
Mai 1989-Aug. 1994: Zahnmedizinstudium. Okt. 1994-Nov. 2005: Zahnärztliche Prothetik-Uni Erlangen. 2005: Habilitation. Dez. 2005-Sep. 2009: Zahnärztliche Prothetik-Uni Leipzig. Seit Okt. 2009: Zahnärztliche Prothetik-Uniklinik Aachen (Direktor Prof. Dr. S. Wolfart). Seit Juli 2012: W2-Professur für das Lehr- und Forschungsgebiet Computergestützte Zahnmedizin in der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien.
Dr. Katharina Reichenmiller
Tübingen, Deutschland
Katharina Reinecke
Deutschland
Dr. Bernd Reiss
Malsch, Deutschland
Seit 1986: niedergelassen in eigener Praxis mit Dr. Peter Pohlmann. Seit 1989: >500 Vorträge in >40 Ländern, zahlreiche Publikationen. 1991-2003: 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ. 1996: Walther Engel Preisträger der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe. 1996-2003: Vorsitzender International Society of Computerized Dentistry ISCD. 1998-2008: Mitherausgeber International Journal of Computerized Dentistry IJCD. Seit 1999: Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde AGK. Seit 2003: Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ. Seit 2008: Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde DGZMK.
PD Dr. Daniel R. Reißmann M.Sc.
Hamburg, Deutschland
Dr. Stefan Ries
Wertheim, Deutschland
Zertifizierter Spezialist für Implantologie Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie • 1989 - 1995 Studium in Freiburg/Breisgau • 1998 Promotion • 1998 - 2005 Mitarbeiter Julius-Maximillian Universität Würzburg • 1999 - 2005 Oberarzt • 2003 - 2004 Tätigkeit in der Praxis Dr. Sebastian Schmidinger • 2002 Ernennung zum Spezialisten für Implantologie • 2005 Praxisgründung in Wertheim • 2006 Gründung des "Fortbildungsinstituts für Zahnärztliche Implantologie" • Nationale und Internationale Lehr- und Referententätigkeit • Lehrbeauftragter für die "Deutsche Gesellschaft für Implantologie" • Lehr- und Hospitationspraxis für die "Deutsche Gesellschaft für Implantologie" • Leiter des "Qualitätszirkels Implantologie Tauberfranken" • Beisitzer im Vorstand des Bayerischen Landesverbandes der DGI • Wissenschaftlicher Beirat für diverse Fachzeitschriften ("Implantologie", "Quintessenz International", "Praktische Implantologie und Implantatprothetik") • Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften (Deutsche Gesellschaft für Implantologie, BDIZ, DGZMK)
Christiane Rinnen
Deutschland
Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
Deutschland
1944: geboren in 's Gravenhage und aufgewachsen in Eindhoven/Niederlande. 1963-1968: Offizier der Königlichen Niederländischen Luftwaffe. 1965-1966: Studium der Medizin an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande. 1968-1973: Studium der Zahnheilkunde an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande. 1973-1975: Hauptinstruktor in den Abteilungen für Zahnärztliche Prothetik, sowie Präventive und Soziale Zahnheilkunde der Katholischen Universität Nimwegen. 1975-1986: Wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für Zahnerhaltung des ZZMK der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (1987 dienstt. OA, 1979 stlv. ÄD, 1981 Habilitation und Privatdozent, 1984 apl-Professor). 1978: Jahresbestpreis der DGZMK für die Dissertation. Seit 1982: bis heute Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 1986-1992: Angestellter der Private Universität Witten/Herdecke GmbH (1986 ÄD und Ordinariat Allgemeine Zahnheilkunde, 1987 Geschäftsführer der Univ.-Poliklinik für ZMK-Krankheiten GmbH, Prodekan für Lehre und Studium der Zahnmed. Fakultät, geschäftsf. Dekan, 1989 Dekan). 1987-1996: 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 1990-1997: Assoziiertes Mitglied der European Society of Dental Ergonomics (ESDE). Seit 1992: bis heute Mitarbeiter am Lehrstuhl für Konservierende Zahnheilkunde der Med. Fakultät der RWTH Aachen. 1993: Lehrauftrag für zahnmedizinische Curricularentwicklung und -forschung. 1993-1997: Studium "Health Professions Education" an der Fakultät der Gesundheitswissenschaften der Universität Maastricht/Niederlande. 1995-1997: Leiter der Koordinierungsstelle Community Medicine am Dekanat der Medizinischen Fakultät der Ernst-Moritz-Universität Greifswald mit Lehrauftrag für medizinische und zahnmedizinische Unterrichtsentwicklung und -forschung. Seit 1996: bis heute Vorsitzender des Ausschusses "Akkreditierung und Zertifizierung" (vormals "Evaluation" und "Qualitätsmanagement") der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung. 1996-2005: 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 1999: Umhabilitation (Privatdozent). 2000: außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen. 2003-2005: Beiratsmitglied der European Society of Dental Ergonomics. Seit 2005: bis heute 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 2005-2013: President der European Society of Dental Ergonomics.
ZA Uwe Rudol
Olpe, Deutschland
Jahrgang 1956, Zahnarzt mit langjähriger Berufserfahrung bei der Behandlung von Angstpatienten und der Anwendung von Hypnose in der Praxis. Heilpraktiker (Psych.), Hypnotherapeut und Coach. Gründungsmitglied, Vizepräsident, Trainer, Mastersupervisor und Trainermentor der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose e. V. (DGZH). Leiter der Selbstständigen Regionalstelle Nordrhein der DGZH. Trainer und Supervisor der Österreichischen Gesellschaft für ärztliche und zahnärztliche Hypnose (OEGZH). NLP-Master (DVNLP), NLP-Coach und Hypnose-Lehrtrainer vor Fachpublikum. Gründer und Leiter des EnTrance-Instituts für Trancearbeit. Schwerpunkte: - Coaching, Taining und Therapie - Seminare, Ausbildung und Vorträge Methoden: - Hypnose und Hypnotherapie nach Milton Erickson mit dem Focus auf konversatorische, indirekte Trancetechniken - Neurolinguistisches Programmieren (NLP) nach Bandler & Grinder - Lösungsorientierte Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer - Methoden aus der systemischen und der Verhaltenstherapie - Schamanische Psychotherapie Spezialisierung: - Angst- und Schmerztherapie - Psychosomatische Beschwerden - Zahnärztliche Hypnose - Mentales Training und Leistungs-Coaching mit Musikern
Dr. Sebastian Ruge
Deutschland
Okt. 2002-Jan. 2008: Studium Mathematik und Informatik. Okt. 2006-Jan. 2008: Mitarbeiter im Centrum für Angewandte Informatik, Flexibles Lernen und Telemedizin. Seit Feb. 2008: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im ZZMK, Abteilung für Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie. Dez. 2008: Diplom in Mathematik an der Universität Greifswald. Jan. 2014: Promotion zum Dr. rer. med. an der Universitätsmedizin Greifswald.
PD Dr. Dr. Heidrun Schaaf
Giessen, Deutschland
1993-1998: Studium Zahnheilkunde Justus-Liebig-Universität Giessen. 1999-2004: Studium Humanmedizin, Justus-Liebig-Universität Giessen. 1999-2007: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Justus-Liebig-Universität Gießen, Assistenzärztin, Fachärztin. 2000: Promotion zur Dr. med. dent. 2007: Promotion zur Dr. med. 2007-2012: Oberärztin in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Justus-Liebig-Universität Gießen. 2008: Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. 2010: Zusatzbezeichnung Plastische Operationen. 2010: EBOMFS Fellow to the European Board of Oro- Maxillofacial Surgery. 2011: Habilitation für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Verleihung der akademischen Bezeichnung Privatdozentin. 2011: Praxis für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie, MKG am Theater Gießen.
Dr. Claudia Schaller
Bamberg, Deutschland
• geboren in Bamberg • 1985 Abitur in Bamberg, Stipendium • Studium der Zahnheilkunde inWürzburg, Staatsexamen 1991 • Tätigkeit in freier Praxis in Düren und Coburg • oralchirurgische Weiterbildung an der Universität Bonn • Weiterbildung im Bereich Implantologie und Zahnärztliche Prothetik an der Universität Würzburg (1996 - 2002) • Oberärztin der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik in Würzburg • Nebentätigkeit in privater Praxisklinik in Köln (PAN), am Implantologiezentrum in Bayreuth und in der Praxis Dr. Schlee in Forchheim • seit 2002 zunehmende Spezialisierung im Bereich der Endodontie (Wurzelkanalbehandlungen) mit dem Operationsmikroskop • 2008 - 2016 Niederlassung in der Gemeinschaftspraxis "die3zahnaerzte" in Bamberg • 2009 Auszeichnung mit dem Densply-Preis für die besten Teilnehmer des Curriculums Endodontie • 2014 Auszeichnung mit dem Endo-Award durch den VDZE (Verband Deutscher Zertifizierter Endodontologen) • seit 2016 Eröffnung der endodontischen Praxis "Endo-Bamberg" Mitglied der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde), der DGET (Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V.), der IADT (International Association of dental Traumatologie) zertifiziertes Mitglied im VDZE (Verband deutscher zertifizierter Endodontologen), Gründungsmitglied der "Initiative Frontzahntrauma" (www. frontzahntrauma.de), Mitglied der European Society of Endodontology (ESE)
Dr. Karina Schick
Westerburg, Deutschland
Referentin bei den Westerburger Kontakten, Aktives Mitglied der DGÄZ. 1995: Studium der Gesundheitssystemmanagement an der Universität Posen. 1996-2001: Studium der Zahnmedizin an der Universität Posen. 2001: Staatsexamen und zahnärztliche Approbation. 2001-2003: Spezialisation in der Oralchirurgie in Posen. 2002: Diplom als Gesundheitssystemmanagerin. Seit 2003: Mitarbeiterin an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. 2003-2004: DAAD Stipendium an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. 2004-2010: Prüfärztin bei klinischer Studie zur Bewertung von RelyX Unicem im Vergleich zu einem Zinkoxid-phosphatzement bei der Befestigung von Metallkeramikkronen. 2010: Ernennung zur qualifiziert fortgebildeten Spezialistin für Prothetik der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro). 2011: Promotion zur Doktorin der Zahnmedizin, Tätigkeitschwerpunkt: Ästhetische Zahnheilkunde, Wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Lehr-Projekt "PrepCheck" (Autorin diverser Publikationen). Seit 2011: Mitarbeiterin in der Privatzahnärztlichen Praxis Dr. Reusch in Westerburg. 2014-2016: Mitarbeiterin an der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main.
Prof. Dr. Ulrich Schiffner
Hamburg, Deutschland
Dr. Maximiliane Schlenz
Gießen, Deutschland
Dr. Alexander Schmidt
Gießen, Deutschland
2008-2013: Studium der Zahnheilkunde an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2013: Staatsexamen und Approbation als Zahnarzt. 2013-2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Doktorand, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinikum der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2015: Promotion. 2015-2016: Vorbereitungsassistent bei einem niedergelassenen Zahnarzt im Münsterland. Seit 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Zahnarzt, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinikum der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Dr. Mathias Schmidt M.A.
Aachen, Deutschland
Prof. Dr. Andrea-Maria Schmidt-Westhausen
Berlin, Deutschland
1976-1982: Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin. 1982: Staatsexamen und Approbation. 1982-1985: Zahnärztin in freier Praxis, selbständig. 1983: Promotion. 1985-2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abt. für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie der FU Berlin, ab 1989 (ltd.) Oberärztin, Charité Campus Virchow Klinikum. 1989: Fachzahnärztin für Oralchirurgie. 2001: Habilitation, venia legendi für das Fach Oralchirurgie und Oralmedizin. 2004: Berufung zur Universitätsprofessorin für das Fach Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie an der Charité Universitätsmedizin Berlin.
Wolfgang Schneider MBA
Friedrichshafen, Deutschland
Studium der Betriebswirtschaft Studium der Wirtschaftsinformatik; Abschluss mit MBA Er war in fast allen Ebenen der Wirtschaft tätig. Zuletzt Geschäftsführer eines 350 Mann Betriebes in der Metall- und Kunststoffverarbeitung (Sitzstrukturen) und anschließend Geschäftsführer eine IT Konstruktion und Simulation Gesellschaft für Arbeitsplatzanalysen mit Virtual Reality. Seit über 10 Jahren selbständig und Leiter des Netzwerkes, die ergonomie.experten. Mitglied Normungsausschuss DKE/UK 811.4 im Bereich Ergonomie/Mensch-Maschine Schnittstelle. Mehr als 80 nationale und internationale User-needs-Studien. Aktuell Geschäftsführer/Vorstand bei ̶ die ergonomie.experten® ̶ E-C-N e.V. Ergonomie Kompetenz Netzwerk e.V.
PD Dr. Sigmar Schnutenhaus M.Sc.
Ulm, Deutschland
Dr. Sigmar Schnutenhaus approbierte im Jahr 1991. Danach arbeitete er an verschiedenen Standorten als Sanitätsoffizier. 1998 ließ sich Dr. Schnutenhaus in einer eigenen Praxis in Hilzingen nieder. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Parodontologie und Implantologie. In diesen beiden Fächern hat er postgraduierte Masterstudiengänge erfolgreich abgeschlossen. Neben seiner Praxistätigkeit ist Dr. Schnutenhaus als Autor und Referent tätig. Zudem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kooperationspartner der Universität Ulm (Abteilung Zahnärztliche Prothetik).
Prof. Dr. Andreas Schulte
Witten, Deutschland
1981: Approbation als Zahnarzt. 1984: Promotion zum Dr. med. dent. 1996: Habilitation. 2015: Ernennung zum Universitäts-Professor für Behindertenorientierte Zahnmedizin.
Dr. Nelly Schulz-Weidner
Gießen, Deutschland
Dr. Ing. Karola Schulze
Bietigheim, Deutschland
2000 - 2007 Technische Universität Darmstadt Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur (Fachrichtung Maschinenbau) 2008 - 2010 Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, Stuttgart Industrie- und Forschungsprojekte im Bereich Technologie- und Innovationsmanagement 2010 - 2014 Fachgebiet für Produktentwicklung und Maschinenelemente, Technische Universität Darmstadt Promotion zum Dr.-Ing. im Bereich der Entwicklung energieeffizienter Produkte, Industrieprojekte und Lehrveranstaltungen im Bereich EcoDesign Seit 2014 Dentsply Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim Globales Produktmanagement von Behandlungseinheiten, Key-Opinion-Leader-Management im Bereich Clinical Affairs
Prof. Dr. Ralf Schulze
Mainz, Deutschland
Prof. Dr. Ralf Schulze (Habilitation 2006) ist Leiter der Röntgenabteilung der ZMK der Universitätsmedizin Mainz. Er hat 68 Publikationen in internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften, ist seit vielen Jahren Experte im DIN und im Arbeitskreis Röntgenverordnung (AK RöV). 2009 - 2010 sowie 2015 war er Präsident der Diagnostic Sciences Group im IADR, 2012 bis 2014 auch der European Academy of DentoMaxilloFacial Radiology (EADMFR). Seit Juni 2011 ist er Herausgeber der Zeitschrift "DentoMaxilloFacial Radiology". Er war Koordinator der S1-Leitlinie "Digitale Volumentomographie" und der s2k-Leitlinie "Dentale digitale Volumentomographie". Er war externer Gutachter der europäischen Leitlinie "Cone Beam CT for Dental and Maxillofacial Radiology. (European Commission: Radiation Protection No. 172, 2012)", Co-Autor des Policy Statements der FDI "Radiation Safety in Dentistry" und Expertenmitglied für den Safety Report der IAEA "RADIATION PROTECTION IN DENTAL RADIOLOGY".
PD Dr. Falk Schwendicke
Berlin, Deutschland
2009: Promotion Thema: Peptidische Inhibitoren einer Filarienchitinase - Auffindung und Charakterisierung Institut für Biochemie, Charité - Universitätsmedizin Berlin. 2009-2012: Zahnarzt, Banbury, Oxfordshire, Vereinigtes Königreich. 2012-2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2013: Ernennung zum Oberarzt, Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin. 2014: David Sackett Preis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. 2014-2017: Schatzmeister, Network for Evidence-Based Dentistry, International Association for Dental Research. 2015: Editorial Board des Journal of Dental Research. 2015: Editorial Board des International Journal for Dental Hygiene. 2015: Lehrbefugnis und Venia Legendi für das Fach Zahnmedizin. 2015: Stellvertretender Abteilungsleiter, Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin. 2015: Master of Dental Public Health, University of Manchester. 2015: IADR Lion Award. 2016: Visiting Professor, University of Otago, Neuseeland. 2016: Sprecher des Fachbereichs Zahnmedizin, Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin. 2016: Erster stellvertretender Vorsitzender, Arbeitskreis Epidemiology, Public Health und Versorgungsforschung der DGZMK. 2017: Editorial Board Community Dentistry Oral Epidemiology.
Dr. Thomas A. Schwenk
Deutschland
Studium 1985 - 1990 Friedrich-Alexander Universität Erlangen. Mitinhaber der Praxis edel&weiss, Nürnberg. 2004 Zertifizierung zum Spezialisten für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ). Mitglied des Lehrkörpers der Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK. Seit 1998 über 300 nationale und internationale Vorträge und Hands-on Kurse zu den Themen Funktion, Rekonstruktion und ästhetische Zahnheilkunde. 2010-2015 wissenschaftlicher Kongressleiter des Zahnärztekongresses des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte in Davos. Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Gesellschaften. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sportzahnmedizin DGSZM e.V.
Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets
Hamburg, Deutschland
1990-1995: Studium der Chemie (Schwerpunktfach im Hauptstudium: Makromolekulare Chemie). 1995-2003: Studium der Human- und Zahnmedizin an der RWTH Aachen. 2004-2005: Forschungsstipendium der RWTH Aachen. 2008: Facharzt für Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgie. 2009: Fachzahnarzt für Oralchirurgie. 2010: Hans-von-Seemen-Preis der Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e.V. 2011: Geschäftsführender Oberarzt und Leiter der Forschung in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. 2011: W2-Universitätsprofessur für MKG-Chirurgie und Oralchirurgie in der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. 2012: Gastdozent an der Universität Bremerhaven.
Dr. Önder Solakoglu MCD, MSc
Hamburg, Deutschland
1997: Examen : Universität Hamburg Approbation und Zulassung. 1998-2001: Master of Clinical Dentistry in Periodontology (MCD), The University of London, United Kingdom. 2001: Dissertation : Universität Hamburg. 2001-2003: Fellowship in Oral and Maxillofacial Implants, Certificate Program, The University of North Carolina at Chapel Hill. 2004: Tatigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI). 2004: Spezialist für Parodontologie (DGP). 2005: Zulassung und Approbation in den USA. 2005: Fellow of the International Team of Implantology (ITI). 2005-2008: Leitung einer Fachpraxis für Parodontologie & Implantologie, Minneapolis (USA). 2007: Master of Science Kieferorthopädie (MSc). 2008: FPI - Hamburg, Fachpraxis für Parodontologie &Implantologie, Hamburg. 2009: Gründung des Seattle Study Club Hamburg und des Prophylaxe Study Club Hamburg. 2009: Gründung der FPI-Hamburg (Fachpraxis für Parodontologie und Implantologie). 2009: Diplomate of The American Board of Oral Implantology (ABOI, USA). 2010: Gründung des ITI Study Club Hamburg. 2014: Externer Lehrbeauftragter der Zahnklinik des UKE-Hamburg. 2017: Ernennung zum Fellow by Credentials der American Academy of Implant Dentistry.
Prof. Dr. David Sonntag
Düsseldorf, Deutschland
1999-2002: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Philipps- Universität Marburg. 2000-2002: Mitglied des Direktoriums des MZ ZMK der Philipps-Universität Marburg. 2001: Promotion zum Dr. med. dent. 2001: Ernennung zum Oberarzt, Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Philipps- Universität. 2002-2009: Wissenschaftlicher Assistent (C1 Stelle). 2005: Spezialist für Endodontie (DGZ). 2006: Visiting Professor of University of San Francisco, California, USA. 2007: Spezialist für Endodontie (DGEndo). 2008: Habilitation, Ernennung zum Privatdozent der Philipps-Universität Marburg. 2009: Wahl zum Vorstandsmitglied AGET in der DGZ. 2009: Oberarzt in der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Parodontologie und Endodontologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 2010: Geschäftsführender Leiter des Masterstudiengangs Endodontologie der Düsseldorf Dental Academy GmbH an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Hansmartin Spatzier
Berlin, Deutschland
PD Dr. Benedikt Spies
Berlin, Deutschland
Dr. Norbert Staab
Gelnhausen, Deutschland
1980 -1987 Humanmedizinstudium in Würzbug März 1989 Promotion zu Dr.med. über Aneurysmenbildung 1987 - 92 HNO-Facharztausbildung am Städtischen Klinikum Frankfurt-Höchst unter Prof. Foet November 1993 Zusatzbezeichnung Allergologie Juni 1994 Zusatzbezeichnung Plastische Operationen Januar 1996 Partner der HNO-Praxisgemeinschaft und Belegarzt am Krankenhaus Schlüchtern ab 2010 Verlegung des eigenen Praxissitzes nach Gelnhausen und Gründung einer überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) mit Sitz in Schlüchtern ab 2016 2. Lehrergrad im Taijidao-System
ZÄ Sabine Steding
Hannover, Deutschland
1997: Fachzahnärztin für Kieferorthopädie. 1998: niedergelassen in eigener Praxis in Hannover, Bödekerstraße. 2003: Mitglied im Vorstand des Vereins der Kieferorthopäden Hannover. 2005: Mitglied im Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen. 2005-2012: Mitglied im Ausschuss für die Belange der Zahnärztinnen (BZÄK). 2009: niedergelassen in eigener Praxis in Bissendorf/Wedemark (Zweit-praxis). 2011: Stellvertretende Landesvorsitzende BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e.V.) Niedersachsen. 2013: Vorsitzende des Ausschusses Familie, Beruf und Praxismanagement der BZÄK. 2013: Mitglied in Vorstand der IKG (Initiative Kiefergesundheit e. V.). 2014: Mitglied im Bundesvorstand des BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e. V.).
Dr. Angela Stillhart
Zürich, Schweiz
Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden
Kassel, Deutschland
Dr. Andrea Thumeyer
Bad Soden, Deutschland
1975-1980: Studium der Zahnmedizin. 1981-1989: Mitarbeiterin der Abteilung für Parodontologie unter Prof. Raetzke in Frankfurt am Main (Lehrtätigkeit und Behandlung). 1983: Promotion. Seit 1983: Patenschaftszahnärztliche Betreuung von zehn Kindertagesstätten in Wiesbaden. Seit 1988: Zahnärztliche Tätigkeit in freier Praxis mit den Tätigkeitsschwerpunkten Parodontologie, Kinderzahnheilkunde und Prophylaxe. Seit 1997: nach Mitgliedschaft seit 1992 im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege in Hessen (LAGH) Vorsitzende der LAGH. Seit 2005: Lehrauftrag an der Universität Gießen "Zahnärztliche Berufskunde". 2005: Konzeptentwicklung für die Prophylaxe für Kinder unter 3 Jahren. 2006: Tholuck-Medaille des Vereins für Zahnhygiene Darmstadt. 2007: ORAL B Prophylaxepreis. 2013: Praktikerpreis der DGKiZ und GABA.
Prof. Dr. Marin Vodanovic DDS, PhD
Zagreb, Kroatien
Marin Vodanovic, born 1975 in Bochum (Germany) studied dental medicine at the School of Dental Medicine University of Zagreb, Croatia and received his dental degree in 1999. In 2005 he obtained his Master of Science degree, and 2008 his PhD degree. He specialized in endodontics and dental pathology. He is appointed as associate professor and scientific adviser with tenure at School of Dental Medicine University of Zagreb, where he serves as vice dean from 2015. He is employed as specialist of dental pathology and endodontics at the University Hospital Centre Zagreb. His main areas of research expertise are in paleodontology, forensic dentistry, bioarcheology, dental anthropology, endodontics, occupational diseases and dental terminology. He served as project leader and researcher at several projects granted by the Ministry of Science and Education of the Croatia, Croatian science foundation and University of Zagreb. His current research activities are focused on anthropological aspects of teeth and mouth for age and sex estimation in forensic dentistry and bioarcheology. He is author or coauthor of more than 200 publications, including: 29 full text papers published in journals indexed in Current Contents, 8 author's books, 3 editor's books, and several book chapters. He is editor in chief of the Bulletin of the International Association for Paleodontology and Newsletter of the International Organization for Forensic Odonto-Stomatology, member of editorial board of Acta stomatologica Croatica, Stomatološki vjesnik Bosne i Hercegovine, and Croatian Dental Herald (2006 - 2008). In 2015 he served as a guest editor in Annals of anatomy (Q2 journal). He is a founder and president of the International Association for Paleodontology, secretary of the Croatian Association of Forensic Stomatologists, member of the executive board of International Organization for Forensic Odonto-Stomatology, member of the International Association for Dental Research, European Society of Endodontology, Croatian Endodontic Association, Croatian Dental Society, Croatian Medical Association, Croatian Catholic Medical Society and Croatian Dental Chamber. He is a president of the Sectoral council for health of the Republic of Croatia. He served as reviewer for many journals including: American Journal of Physical Anthropology, PLOS ONE, Archives of Oral Biology, Journal of Archaeological Science, International Journal of Osteoarchaeology, Journal of Clinical Pathology and Forensic Medicine, Journal of Dental Education, Journal of Forensic Dental Sciences etc. In 2006 he was awarded with Republic of Croatia National Science Award. More information at: http://www.marinvodanovic.com
Dr. Kai Voss
Kirchbarkau, Deutschland
Maximilian Voß
Witten, Deutschland
Seit 2012: Student der Zahnmedizin - Universität Witten/Herdecke (9. FS). Seit 2013: Vorsitzender der Fachschaft Zahnmedizin der Universität Witten/Herdecke e.V. Seit 2014: Vorstandsmitglied des BdZM (Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V.). 2015: Mitglied im Team des studentisch organisierten zahnmedizinischen Myanmarprojektes.
Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster
Saarbrücken, Deutschland
Prof. Dr. Michael Walter
Dresden, Deutschland
1975-1980: Studium der Zahnmedizin an der FU Berlin. 1980-1985: Assistent an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der FU Berlin. 1982: Promotion. 1985-1993: Oberarzt an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Freien Universität Berlin. 1991: Habilitation. 1992: Gastaufenthalt am Karolinska-Institut Huddinge / Stockholm. Seit 1994: Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik an der TU Dresden. 2003: Gastprofessor an der University of Alberta (Edmonton, Kanada). 2007-2013: Studiendekan Zahnmedizin an der TU Dresden. 2008-2012: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro). 2009-2011: Geschäftsführender Direktor des Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der TU Dresden. 2013-2016: Präsident elect der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Seit 2016 Präsident der DGZMK
PD Dr. Paul Weigl
Frankfurt, Deutschland
1983-1989: Studium der Zahnheilkunde an der LMU München. 1989: Approbation. 1989-1992: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München. 1990: Promotion. 1992: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am ZZMK der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main. 1993: Funktionsoberarzt, Leitung Vorklinik seit 2002 Spezialist für Zahnärztliche Prothetik. Seit 2008: Etablierung des Studiengangs "Master of Oral Implantology" an der Goethe-Universität. Seit 2012: Leiter der Abteilung für Postgraduale Ausbildung Hauptarbeitsgebiete: Verhalten von Implantat-Abutmentverbindungen Vollkeramische Restaurationen Geroprothetisches Therapiekonzept mit verschleißfreien, biokompatiblen Halteelementen für herausnehmbaren Zahnersatz Klinische Anwendung und Untersuchung von dimensionsreduzierten Implantaten Therapiekonzept für die Sofortimplantation und - versorgung im ästhetischen Bereich.
Dr. Michael Weiss
Essen, Deutschland
Prof. Dr. Hans-Jürgen Wenz
Kiel, Deutschland
Dr. Johannes-Simon Wenzler
Aachen, Deutschland
Dr. Christian Wesemann
Berlin, Deutschland
Dr. Jens Westemeier
Aachen, Deutschland
1966: geboren in Bad Berleburg Wehrdienst/Soldat auf Zeit Studium der Geschichte und politischen Wissenschaften an der Universität Regensburg (Magister Artium). 2009: Promotion zum Dr. phil. an der Universität Potsdam. 2014-2016: Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam. Seit 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsklinik RWTH Aachen, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin.
Lotta Westphal
Berlin, Deutschland
Seit Okt. 2014: Studium der Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde an der Universität Witten/Herdecke. Seit Juni 2016: Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V.
Dr. Matthias Widbiller
Regensburg, Deutschland
2008-2013: Studium der Zahnheilkunde an der Universität Regensburg. 2013: Staatsexamen Zahnmedizin. Seit 2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie (Universitätsklinikum Regensburg). Seit 2017: Postdoc am University of Texas Health Science Center in San Antonio, TX, USA.
Horst Willeweit
Bielefeld, Deutschland
Karl Frederick Wilms
Aachen, Deutschland
Sandra Windecker
Frankfurt, Deutschland
Prof. Dr. Bernd Wöstmann
Gießen, Deutschland
Prof. Dr. Michael M. Wolf
Aachen, Deutschland
2006-2010: Gastwissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Physiologie, Universität Bonn. 2009: Approbation als Zahnarzt, Universität Bonn. Seit 2010: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Bonn (Direktor: Prof. Dr. A. Jäger). Seit 2010: Mitglied der AG Prof. Dr. Jäger, Klinische Forschergruppe 208 (DFG). 2011: Promotion zum Doktor der Zahnheilkunde in dem Institut für Physiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Seit 2012: Laborleiter des Teil Projekts 8 im Rahmen der DFG geförderten Klinischen Forschergruppe 208 (KFO208). 2012: Post Graduate Summer School for Stem Cell Research (DFG) - Xian, China. 2012: Auszeichnung mit dem Arnold-Biber-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO). 2012-2014: Gerokstipendium für Grundlagenforschung der Universität Bonn. 2014: Habilitation und Lehrbefugnis auf dem Gebiet der Kieferorthopädie. 2014: Wissenschaftlicher Vertreter der Europäischen IADR auf dem Weltkongress für Zahnheilkunde in Kapstadt (Süd Afrika) im "Hatton Programm". 2015: "Visiting Professor" am NICDR/NIH National Institute of Health (Washington DC, USA). Seit 2016: Komm. Direktor, Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Jena. Seit 2016: Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AFG) in der DGZMK. 2017: Erhalt des Rufs auf den Lehrstuhl (W3 Kieferorthopädie) Universität Jena. 2017: "Secundo loco" im Berufungsverfahren auf den Lehrstuhl für Kieferorthopädie, Universität Tübingen.
PD Dr. Anne Wolowski
Münster, Deutschland
Oberärztin der Poliklinik für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien, Leiterin des Bereiches Psychosomatik und Psychopathologie in der Zahnheilkunde und der Sprechstunde für CMD, seit 2017 stellvertretende Abteilungsleiterin Spezialistin DGPro, DGFDT und zertifizierte Gutachterin der DGPro. 1997 Hospitation im Orofacial Pain Center der Tufts University Boston, 2007 Zertifikat der ADEE für "Excellence in Dental Education". 2011 Walther-Engel-Preis der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg 2016 Alex-Motsch Preis der DGFDT. Vorsitzende des Arbeitskreises Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde, Mitglied der wiss. Beiräte der DGPro, der DGFDT, der APW, der DZZ, des Journals CMF und der Konrad-Morgenroth-Förderergesellschaft e.V.. Über 100 Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und in Form von Buchbeiträgen, Mitherausgeber von 2 Büchern. Hauptarbeitsgebiete: Psychosomatik in der Zahnmedizin, Funktionsstörungen des Kauorgans, Alterszahnmedizin
Sylvia Wuttig
Eppelheim, Deutschland
Sylvia Wuttig ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der DAISY Akademie+Verlag GmbH. Das innovative Unternehmen schreibt seit über 30 Jahren Erfolgsgeschichte. Dentale-Abrechnungs-Informations-SYsteme (DAISY) und die Online-Fortbildung per DAISY-TV haben Sylvia Wuttig ein bundesweites Renommee gebracht. Mehr als 100.000 Praxisinhaber und deren Mitarbeiterinnen wurden von ihr und ihrem Team in allen Bereichen der Abrechnung geschult. Beratende Tätigkeiten, Vorträge und Seminare u.a. für verschiedene KZVen, Zahnärztekammern, IUZ, Schulen, Institute, Arbeitskreise, Rechenzentren, Krankenkassen, Zahntechnische Labors und EDV-Firmen gehören ebenfalls zu ihren Aktivitäten. Sie ist Mitglied der Prüfungskommission der Landeszahnärztekammer Sachsen für die Prüfung zur ZMV. Sylvia Wuttig ist u.a. auch ZMF und akkreditierte Team Design-Trainerin und -Beraterin. An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg hat sie einen offiziellen Lehrauftrag zum Thema "Abrechnung/Gebührenordnung" für Studenten der Zahnheilkunde.
Veranstalter/Kongress-Anmeldung:
Quintessenz Verlags-GmbH
Kongress- und Eventmarketing
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Deutschland
Tel.: ++49 (0)30 / 76180-628, -630, -811
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