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Deutscher Zahnärztetag 2018 - MISSERFOLGE - erkennen, beherrschen, vermeiden
Deutscher Zahnärztetag 2018
"MISSERFOLGE - erkennen, beherrschen, vermeiden"

09.11.2018 - 10.11.2018
Congress Center Messe Frankfurt, Frankfurt, Deutschland

Zielgruppe: Zahnärzte, Zahntechniker, Praxis-Teams
Fachgebiete: Fachübergreifend, Zahnheilkunde allgemein
Fortbildungspunkte: 16

Quintessenz ist hier mit einem Buchstand vertreten.

Veranstalter:
Quintessenz Verlags-GmbH
Man kann Erfahrung als die Synthese von Erfolgen und Misserfolgen begreifen. Nur, Erfolge sieht man überall, über Misserfolge wird lieber nicht geredet. Der Deutsche Zahnärztetag 2018 will genau diese Lücke schließen.

"Misserfolge - erkennen, beherrschen, vermeiden"
ist das Thema, das das Kongresskomitee und die DGZMK gewählt haben. Neben bewährten Elementen werden wir dieses Mal mit längeren Referaten ein neues Format anbieten. Ziel ist es, Misserfolge auf den verschiedensten Gebieten vorwiegend anhand von Behandlungsfällen zu präsentieren und einen roten Faden durch die gesamte Veranstaltung zu spinnen.

Experten aus dem Ausland und den Fachgesellschaften der DGZMK gewährleisten einen gelungenen Mix. Sie werden Vorträge erleben, die Sie so noch nicht gehört haben. Sehen Sie, wie Misserfolge beherrscht werden können und natürlich auch, welche Folgemaßnahmen sinnvoll angewendet werden. Lassen Sie sich überraschen, lernen Sie von den Misserfolgen anderer. Schon traditionelle Highlights sind die Live-Operation, dieses Mal mit Prof. Dr. Frank Schwarz, und die Filmpremiere "Kommunikation der Zellen". Wir laden Sie herzlich zum Deutschen Zahnärztetag am 09. Und 10. November 2018 nach Frankfurt ein. Es wird bestimmt wie immer ein persönlicher und fachlicher Gewinn!

Ihre DGZMK mit allen Fachgesellschaften, Arbeitskreisen und Arbeitsgemeinschaften, die Landeszahnärztekammer Hessen und der Quintessenz Verlag.
Donnerstag, 08.11.2018
AKWLZ Programm
Arbeitskreis für die Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ)
Da wir mit reger Teilnahme rechnen, bitten wir um Anmeldung bei unserer Schriftführerin Prof. Dr. Katrin Hertrampf per Mail unter hertrampf@mkg.uni-kiel.de
14:00-14:10
Begrüßung durch den AKWLZ-Vorstand, Prof. Dr. Hans-Jürgen Wenz
14:10-14:30
Bericht des Preisträgers für die beste Lehrpublikation von der ADEE-Tagung in Oslo Dr. Philipp Kanzow für der Arbeitsgruppe des Preisträgers Dr. Tim Hausdörfer, Göttingen.
14:30-15:30
Urheberrechtliche Fragen gewinnen in der digitalen Welt stetig an Bedeutung. Auch für digital gestützte Lehr- und Lernangebote ist die Relevanz dieses komplexen Rechtsgebietes enorm. Wer mit digitalen Tools und Medien umgeht, ist ganz häufig mit Urheberrechten konfrontiert. Dabei entstehen erhebliche Rechtsunsicherheiten: Lehrende und Lernende sind in der Regel mit urheberrechtlichen Fragen überfordert. Wie beutet Zitieren im urheberrechtlichen Sinne? Welche Inhalte darf man auf Lernplattformen einsetzen oder in sozialen Medien teilen? Welche Regeln gelten für die Nutzung von Open Content oder Open Educational Resources (OER)? Was ist eine Creative Commons Lizenz? Welche Rechte hat ein wissenschaftlicher Autor, welche ein Lehrer? Auf diese und viele andere Fragen wird in dem Workshop eingegangen.
15:30-16:00
Pause
16:30-17:00
Urheberrechtliche Fragen gewinnen in der digitalen Welt stetig an Bedeutung. Auch für digital gestützte Lehr- und Lernangebote ist die Relevanz dieses komplexen Rechtsgebietes enorm. Wer mit digitalen Tools und Medien umgeht, ist ganz häufig mit Urheberrechten konfrontiert. Dabei entstehen erhebliche Rechtsunsicherheiten: Lehrende und Lernende sind in der Regel mit urheberrechtlichen Fragen überfordert. Wie beutet Zitieren im urheberrechtlichen Sinne? Welche Inhalte darf man auf Lernplattformen einsetzen oder in sozialen Medien teilen? Welche Regeln gelten für die Nutzung von Open Content oder Open Educational Resources (OER)? Was ist eine Creative Commons Lizenz? Welche Rechte hat ein wissenschaftlicher Autor, welche ein Lehrer? Auf diese und viele andere Fragen wird in dem Workshop eingegangen.
17:00-17:15
Abschlussdiskussion
Freitag, 09.11.2018
Kongresseröffnung (Saal Harmonie)
08:30-09:00
Kongresseröffnung, Prof. Dr. Michael Walter, Dr. Peter Engel, Dr. Michael Frank
DGZ (Saal Harmonie), Prof. Dr. Michael Walter
09:00-09:45
Probleme der dentalen Traumatologie, Prof. Dr. Gabriel Krastl
Impulsvortrag (Saal Harmonie), Prof. Dr. Michael Walter
09:45-10:45
Iatrogenic conditions that result from medical errors are dramatically increasing. However, no specialty is focusing on this topic. The decision whether a retreatment should be performed is ideally driven by update evidence-based information but also by educational background, periodontist clinical experience, access to technology, patient and site's risk assessment, predictors of disease, economic aspects, probabilities and uncertainties of treatment outcome as well as long-term stability of the results. Retreating these "special clinical cases" requires passion, ethics, and the willpower of helping patients who presents with very high expectations and exacting psychological aspects. Variables such as periodontal biotype, biological and anatomical potential for tissue regeneration and the nature of the underlying osseous architecture surrounding the ailing teeth or endosseous implants will influence the clinical decision-making to achieve optimal "biomimetic" results. Novel protocols, techniques, instruments and materials were developed to retreat these type of patients: patients with no room for error.
10:45-11:15
Pause
DGKiz (Saal Harmonie), Prof. Dr. Ulrich Schiffner
11:15-12:00
Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation: Erkennen - Verstehen - Wissen, um Misserfolge zu vermeiden, Prof. Dr. Katrin Bekes , MME
DGFDT (Saal Harmonie), Prof. Dr. Ulrich Schiffner
12:00-12:45
Misserfolge aus Sicht der Funktionsdiagnostik und -therapie, Prof. Dr. Ingrid Peroz, Dr. Bruno Imhoff
12:45-14:15
Pause
DGPro (Saal Harmonie), PD Dr. Anne Wolowski
14:15-15:00
Gefahr erkannt - Gefahr gebannt: Sind alle Misserfolge in der prothetischen Zahnmedizin vermeidbar?, Prof. Dr. Peter Reinhard Pospiech
DGCZ (Saal Harmonie), PD Dr. Anne Wolowski
15:00-15:45
Ceramic Success Analysis - Risikominimierung bei Keramikversorgungen in der Zahnarztpraxis, Dr. Bernd Reiss
15:45-16:15
Pause
DGMKG/AGKi (Saal Harmonie), PD Dr. Dietmar Weng
16:15-17:00
Im Jahr 2010 veröffentlichte die DGZMK eine Leitlinie zur Diagnostik und Management von Vorläuferläsionen des oralen Plattenepithelkarzinoms. Darin wird der Gebrauch der Bürstenzytologie auf die Diagnostik homogener Leukoplakien begrenzt. Es wurde empfohlen, Patienten mit inhomogenen Leukoplakien oder Läsionen mit Karzinomverdacht an eine kieferchirurgische Fachklinik für eine weiterführende Diagnostik zu überweisen. Es zeigte sich in einer zu diesem Thema durchgeführten Studie, dass die Indikation zur Bürstenbiopsie in nur ca. 60 % leitliniengerecht gestellt wurde, unabhängig vom Zeitraum vor oder nach der Leitlinienerstellung.
Der Vortrag soll Hinweise zur leitliniengerechten Anwendung von Diagnosehilfsmittel und damit zur Diagnostik von Mundschleimhauterkrankungen geben. Wird die Bürstenzytologie korrekt angewendet, stellt sie eine sinnvolle Ergänzung zur klinischen Kontrolle suspekter Mundschleimhautläsionen, die primär nicht durch eine chirurgische Biopsie untersucht werden müssen, dar.
AGEZ (Spektrum 1), Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
Arbeitsgemeinschaft für Ergonomie in der Zahnheilkunde (AGEZ)
09:00-09:10
Begrüßung, Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
09:10-09:30
Unter dem Begriff "Zahnärztliche Ergonomie" scheint ausschließlich die Einnahme und kon-sequente Beibehaltung einer korrekten Arbeitshaltung am zahnärztlichen Behandlungsplatz zur Vermeidung von muskuloskelettalen Beschwerden verstanden zu werden. Ergonomie ist aber mehr, total anders als der Fokus auf eine korrekte Arbeitshaltung wie die Definition der International Ergonomics Association (IEA) es auf den Punkt bringt: "Ergonomics (or human factors) is the scientific discipline concerned with the understanding of interactions among humans and other elements of a system, and the profession that applies theory, principles, data and methods to design in order to optimize human well-being and overall system perfor-mance. Practitioners of ergonomics and ergonomists contribute to the design and evaluation of tasks, jobs, products, environments and systems in order to make them compatible with the needs, abilities and limitations of people. Ergonomics helps harmonize things that interact with people in terms of people's needs, abilities and limitations". Gerade der letzte Satz unter-streicht die Bedeutung der Kommunikation auf vielen Ebenen.

Ziel des Vortrags ist es, die verschiedenen kommunikativen Aspekte und deren Interaktion in den Bereichen der Physischen Ergonomie, der Kognitiven oder Mentalen Ergonomie und der Sozial-organisatorischen Ergonomie nicht nur darzustellen sondern auch und insbesondere eine ermunternde Perspektive für den zahnärztlichen Berufsstand in Sachen Ergonomie und somit einer erfreulichen, gesunden Berufsausübung herauszuarbeiten.
09:30-10:00
Das Thema "Digitalisierung" ist in aller Munde und das nicht nur bei den Politikern. Wir Zahnärzte sind natürlich wieder ganz vorne mit dabei.
In diesem Vortrag vom Praktiker für den Praktiker möchte ich Ihnen den bereits möglichen digitalen Workflow erläutern und ein wenig über den Tellerrand hinausschauen.
Wie bei allen in der Zahnheilkunde angewandten Techniken, sollte der Zahnarzt und sein Team, aber vor allem der Patient einen Benefit von neuen Methoden haben. Dafür ist es enorm wichtig einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Behandlung zu gewährleisten. Die "Digitalisierung" ermöglicht es uns, die Schnittstellen der einzelnen Behandlungspunkte von der Aufklärung, über die Implantation bis hin zur prothetischen Versorgung zu optimieren. Durch auf einander abgestimmte digitale Prozesse wird die Kommunikation der in die Behandlung involvierten Parteien deutlich verbessert. Durch diese ergonomisch verbesserten Behandlungsabläufe werden die Mitarbeiter, der Patient, der Zahntechniker und der Zahnarzt entlastet.
Dennoch sollte man neue Wege und Techniken auch kritisch hinterfragen.
Die "Digitalisierung" hat gerade erst begonnen, mal schauen wo die Reise hingeht?
10:00-10:30
Voraussetzung für eine effiziente Behandlung unserer Patienten auch im Sinne der Ergono-mie sind drei Säulen:

- Zahnarzt und Team
- Ausstattung, Einrichtung, Ambiente
- Benefits; Zeitschriften, Getränke, Telefonkontakte, Blumen, Dekoration etc.

Mein Motto: Der Beruf sollte mehr als ein Job - Berufung - sein, aber auch "Spaß" machen. Als selbstständiger Zahnarzt ist eine Bestellpraxis unabdingbar. Im Laufe der Zeit bemüht man sich um ein Patientenklientel, das persönlich zu einem passt, und die soliden finanziellen Grundlagen schafft, um sich selbst verwirklichen zu können.

Am Beispiel der eigenen Praxis wird deutlich gemacht, welche Maßnahmen dazu dienen, den Patienten optimal zu betreuen. Gut betreute Patienten sind weniger ängstlich, verschlossen und verspannt.
Der Vorteil für uns Ärzte: wir haben weniger Stress, und können unsere ergonomischen Mög-lichkeiten ausschöpfen.
Darüber hinaus sichert eine solche Behandlung auch den Erfolg im Sinne der weiteren Pati-entenakquise und des finanziellen Erfolges.

Fazit: Mit Patienten, die entspannter, weniger ängstlich aber aufgeklärt sind, können wir bes-ser arbeiten. Dies ist erstrebenswert, weil wir weniger Stress und Belastung haben (Blutdruck, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, usw.). Wir erhalten uns unsere Gesundheit und er-arbeiten uns finanzielle Freiheit.
10:30-10:40
Pause
10:40-11:10
Neben der reinen Behandlungsqualität ist der langfristige Erfolg der Zahnarztpraxis vor allem von einem Faktor abhängig: motiviertem und engagiertem Personal. Nur selten werden diese beiden Punkte jedoch in einem Atemzug genannt.

Dabei hat ein funktionierendes Team einen entscheidenden Einfluss auf die Behandlungsqua-lität - für Patienten und Behandler. Denn nur durch eine reibungslose Kommunikation vor, während und nach der Behandlung kann ein optimales Ergebnis sichergestellt werden. Opti-mal im Sinne der Wirtschaftlichkeit der Praxis, der Gesundheit und Ästhetik des Patienten und des ergonomischen Behandlungsablaufs des Arztes.

Wie eine zielgerichtete Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit zur Optimierung der Be-handlungsabläufe beitragen kann, vermittelt Ihnen mit Christian Henrici ein absoluter Fachex-perte.
11:10-11:40
Die OP-Vorbereitung ist die Phase, die im Wesentlichen darüber entscheidet ob der Eingriff zügig und reibungslos oder stockend und mit Unterbrechungen abläuft.
Eine perfekte OP-Vorbereitung bedeutet ein zielgerichtetes und wirtschaftliches Material- und Instrumentenmanagement, sowie die Umsetzung spezifischer Hygienemaßnahmen, die dem chirurgischen Vorgehen entsprechen. Dafür sind ein gutes Zeitmanagement, versiertes Per-sonal sowie die Festlegung und Umsetzung standardisierter Abläufe unabdingbar.
Ergonomische Grundsätze helfen dabei all diese Maßnahmen effizient umzusetzen.

Themen:
 Eine gelenkte Kommunikation hilft Informationsdefizite und Missverständnisse im Vorfeld einzugrenzen
 Checklisten, Fotos und eine gezielte Einarbeitung helfen Abläufe zu standardisieren
 Wichtige Kriterien für eine sachgerechte und wirtschaftliche Materialwirtschaft
 So sieht eine kompetente Betreuung und Führung des chirurgischen Patienten aus
 Wieviel Hygiene muss sein?
11:50-12:20
Neben der fachlichen Kompetenz entscheidet zunehmend die unternehmerische Kompetenz über den Erfolg einer Zahnarztpraxis. Der Gestaltung der internen Prozesse und Strukturen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Hierzu zählen insbesondere die Sicherstellung des Informationsflusses innerhalb der Praxis, die Steuerung von Teamprozessen und die Füh-rung von einzelnen Mitarbeitern. Viele diese Aufgaben kann eine Praxismanagerin überneh-men und damit zu einer entscheidenden Entlastung des Chefs in organisatorischer und per-sönlicher Hinsicht beitragen.

Der Vortrag zeigt auf, welche Vorteile der Einsatz einer Praxismanagerin für alle Beteiligten einer Praxis (Praxisleitung, Team, einzelne Mitarbeiter) haben kann. Weiter werden jene Pro-zesse vorgestellt, die zu einer nachhaltigen Entlastung aller Beteiligten führen und welche Pri-oritäten dabei sinnvollerweise gesetzt werden können. Insbesondere werden jene Faktoren beleuchtet, die im Praxisalltag zu einem Erfolg einer Praxismanagerin führen.
12:20-12:50
Am ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz führt nachhaltige Reflexion zu effizienter, produkti-ver und gesunder Arbeit. Grundlage für diese ganzheitliche Ergonomie ist die Verhaltensprä-vention, angeleitet durch einen Ergonomie-Experten. Am Beispiel der Ergebnisse einer Pilot-studie der Universität Basel wird gezeigt, dass erst die Verhaltensprävention die Verhält-nisprävention zum Erfolg führt. Verhaltensprävention optimiert die Arbeitshaltung und die Be-wegung am Arbeitsplatz. Der Vortrag zeigt auf, wie sich Bewegungsverhalten mit spezifischer Reflexion und Kommunikation positiv verändern lässt. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass menschliche Bewegung in gewohnten Bahnen abläuft. Um diese Gewohnheiten mithilfe von physischer Selbstkontrolle und Konzentration zu verändern, braucht es eine Strategie. Hier wird das Modell der "Adhoc-Präsenz" vorgestellt.
12:50-13:00
Preflight Check 2019, Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
DGL (Spektrum 2), Prof. Dr. Norbert Gutknecht
Deutsche Gesellschaft für Laser-Zahheilkunde (DGL)
09:00-09:45
Grundlagen des zahnmedizinischen Lasereinsatzes, PD Dr. Rene Franzen
09:45-10:30
Laserunterstützte Periimplantitistherapie- eine mögliche Alternative?, Prof. Dr. Norbert Gutknecht
10:30-11:00
Pause
11:00-11:45
Laser in der Implantologie, Dr. Stefan Grümer M.Sc.
11:45-12:30
Einsatzmöglichkeiten des Er:YAG Lasers in der Zahnheilkunde, Dr. Thorsten Kuypers M.Sc.
AKPP (Fantasie 1), PD Dr. Anne Wolowski
Arbeitskreis Psychologie und Psychosomatik in der DGZMK (AK PP)
09:00-09:45
Unbehagen, aber auch Angst vor der Zahnbehandlung sind ein weit verbreitetes Phänomen in der Bevölkerung. Sehr ängstliche Patienten vermeiden die Zahnbehandlung fast vollständig. Dies führt häufig zu einer desolaten Mundgesundheit; die Lebensqualität und auch das Selbstwertgefühl sind beeinträchtig. Angst ist jedoch nicht gleich Angst und eine Differenzierung nach Ausmaß und Ursache des Gefühls ist notwendig. Verschiedene Behandlungskonzepte der Angst selbst, aber auch Techniken, um die Behandelbarkeit des Patienten zu ermöglichen, sind beschrieben und werden regelmäßig angewendet. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch Unterschiede hinsichtlich des Behandlungserfolges. Der AKPP hat daher eine S3 Leitlinie zur Thematik "Zahnbehandlungsangst beim Erwachsenen" zusammen mit den führenden zahnärztlichen Gesellschaften sowie Psychologen, Psychiatern und Anästhesisten erarbeitet. Das Konsensusmeeting zur Leitlinie fand im März 2018 statt: Zahnbehandlungsangst mit Krankheitswert wird von Zahnbehandlungsangst ohne Krankheitswert unterschieden. Zur Therapie der Zahnbehandlungsangst mit Krankheitswert ist die erste Wahl eine abgestimmte kognitive Verhaltenstherapie. Die kurzfristige zahnärztliche Behandlungsfähigkeit wird durch die orale Gabe eines Benzodiazepins (Midazolam) erzielt. In Ausnahmefällen kann die Behandlung unter Vollnarkose indiziert sein. Aufgrund fehlender Evidenz wird der Einsatz einer Hypnose nicht empfohlen. Die Ergebnisse der S3 Leitlinie werden im Vortrag vorgestellt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.
09:45-10:30
Nach fünf Jahren Laufzeit war im März 2017 die Aktualisierung der AWMF-Leitlinie zum "Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden" notwendig. Eine direkt offensichtliche Änderung ist die Vereinfachung des Titels in "Funktionelle Körperbeschwerden". Diese Form der Körperbeschwerden sind unabhängig von Versorgungsstufe und Fachausrichtung Anlass für 20% aller Arztbesuche. Damit besteht auch für die Zahnmedizin eine hohe Relevanz. Ziel der Leitlinie war es fächerübergreifend auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche und eines besonders breit und sorgfältig ermittelten Expertenkonsens die Gemeinsamkeiten betroffener Patienten herauszuarbeiten und eine Vereinheitlichung der Terminologie bezüglich Therapie und Diagnostik umzusetzen, um "Behandlern praktikable und verständliche Begriffe an die Hand zu geben, damit Patienten nicht mit einem "Ich kann bei Ihnen nichts finden" nach Hause geschickt werden müssen." Für die Zahnmedizin relevante Ergebnisse dieser Arbeit sowie der "Umgang" mit der Leitlinie werden vorgestellt.
10:30-11:00
Pause
11:00-11:45
Seit Anfang 2015 erarbeitet eine große Gruppe von Delegierten aus über 80 Fachgesellschaften eine AWMF-S3+ Leitlinie zum Thema "Kinderschutz". Ziel ist, Empfehlungen für ein evidenzbasiertes einheitliches Vorgehen bei Kindeswohlgefährdung, Kindesmisshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung zu formulieren. Eine S3-Leitlinie wird wissenschaftlich besonders kritisch abgesichert und berücksichtigt neben anderen Leitlinien zum Thema umfassend die internationale Datenlage aus möglichst hochwertigen wissenschaftlicher Studien. Die Struktur der Leitlinie wurde fallbasiert entwickelt. 229 Mitglieder aus allen beteiligten Fachgesellschaften lieferten insgesamt 476 Fälle aus ihrer Praxis. 20 exemplarische Fallvignetten bildeten die Basis für 251 PICO-Fragen (Patient-Intervention-Comparison-Outcome). Zu 33 zentralen Fragen erfolgten umfassende Literaturrecherchen und -auswertungen (Evidenztabellen, SIGN). Die Fragen beinhalten u.a. diagnostische Themen (z.B. Screeningprozesse, Interviews, radiologische, augenärztliche, zahnärztliche Untersuchungen), Einbindung des sozialen Netzes (z.B. Eltern, Geschwisterkinder, Kooperation und Partizipation) und Symptome/Syndrome (Hämatome, Verhaltensauffälligkeiten, Drogenentzugssyndrom). Die Formulierung von Leitlinien auf der Basis dieser Analysen durchlief drei Kommentierungs- und Abstimmungsphasen. Aktuell enthält die Leilinie insgesamt 150 Handlungsempfehlungen. Im Juni 2018 wird die Konsensuskonferenz der Delegierten die endgültige Fassung der Leitlinie abstimmen.
Kernaussagen dieser Leitlinie, die ggf. auch im zahnmedizinischen Behandlungskontext von Bedeutung sein können, sollen vorgestellt werden.
11:45-12:30
Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung als mögliche Folgereaktion eines oder mehrerer traumatischer Ereignisse. Hierzu können z. B. zählen: Das Erleben von körperlicher und sexualisierter Gewalt, auch in der Kindheit, Vergewaltigung, gewalttätige Angriffe auf die eigene Person, Entführung, Geiselnahme, Terroranschlag, Krieg, Kriegsgefangenschaft, politische Haft, Folterung, Gefangenschaft in einem Konzentrationslager, Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen, Unfälle oder die Diagnose einer lebens-bedrohlichen Krankheit, die an der eigenen Person, aber auch an anderen Personen erlebt werden können. Die Lebenszeitprävalenz für PTBS in der Allgemeinbevölkerung liegt in Deutschland nach einer Darstellung zwischen 1,5 Prozent und 2,3 Prozent (AWMF 2016).
Die Symptome der PTBS verlaufen meist in 3 Phasen:
1. Wiedererinnerung (Intrusion): Wiederholte aufdrängende Erinnerung oder Wiederinszenierungen der Ereignisse in Gedächtnis (Nachhallerinnerungen, flashbacks), Tagträumen oder Träumen.
2. Erhöhtes Erregungsniveau: Zustand erhöhter vegetativer Übererregbarkeit mit Vigilanzsteigerung,
übermäßiger Schreckhaftigkeit und Schlaflosigkeit.
3. Rückzug (Konstriktion): Andauerndes Gefühl von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit, Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit gegenüber anderen Menschen, Anhedonie
Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen können,
Angst und Depressionen mit Suizidgedanken, Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum
akute Ausbrüche von Angst, Panik, Aggression ausgelöst durch Erinnerung / Wiederholung des Traumas, sog. Triggern.
Zahnmedizinische Symptome stationärer PTBS-Patienten nach militärischen Einsätzen umfassen mehrheitlich schmerzhafte Kiefergelenks- und Kaumuskulaturbefunde, eine deutlich eingeschränkte Mundöffnung und ausgeprägte Attritionen von mehr als 1/3 der Kronenhöhe.
Bezogen auf einen Auslandseinsatz könnte das bedeuten, dass in dieser Weise Betroffene nicht in der Lage sind, Entspannungsphasen auch als solche zu nutzen und das selbst nicht bemerken, so dass die Grenze der Überforderung bereits bei wenigen Auslandseinsätzen erreicht wird und das Risiko für eine PTBS steigt.
Während im Jahr 2000 die Anzahl der stationären Patientinnen mit PTBS bei 2.697 und der Patienten bei 1.192 lag, waren es im Jahr 2014 8.679 Patientinnen und 3.456 Patienten (GKV-Spitzenverband 2016). Der Deutsche Bundestag hat sich im Rahmen einer öffentlichen Anhörung zum Thema Suizidprävention im Oktober 2015 auch mit der Frage zu den Gründen eines Suizids befasst. Dabei wurde von verschiedenen Sachverständigen die Problematik der psychischen Situation, im Zusammenhang mit Flüchtlingen auch vor dem Hintergrund von Traumatisierung und PTBS-Häufigkeiten von über 20% angesprochen.

Resümee
1. Bei der Diagnostik und Begutachtung der PTBS müssen die diagnostischen Kriterien sorgfältig geprüft werden.
2. Dabei müssen die subjektive Beschwerdeschilderung von Probanden und der von der Ärztin bzw. dem Arzt erhobene psychopathologischer Befund strikt voneinander getrennt werden.
3. Es gibt keine empirischen Belege dafür, dass die Symptomatik einer PTBS häufiger
simuliert wird, als andere psychische Störungen.
4. Geht man nun davon aus, dass die Form der pathologischen Stressverarbeitung in Form von Bruxismus bereits vor dem Auslandseinsatz bestand, dann könnte das bedeuten, dass noch nicht als krankhaft erlebte aber dennoch feststellbare Störungen und Befunde in Form von tolerablen Bewegungseinschränkungen, Kiefergelenkknacken oder Attritionen als Screening vor stressigen Einsätzen zu nutzen wären, um bei entsprechendem Verdacht zur Vermeidung folgenschwerer psychischer Erkrankungen ein Stressbewältigungstraining frühzeitig anzubieten.
AK Wehrmedizin (Fantasie 2), Prof. Dr. Peter Reinhard Pospiech, Dr. Michael Luepke
Arbeitskreis Wehrmedizin
13:00-13:20
Begrüßung mit Vortrag "Möglichkeiten der Wehrmedizinischen Forschung in der Bundeswehr", Dr. Michael Luepke
13:20-14:20
Die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Zahl erwachsener Patienten mit dem Wunsch nach einer kieferorthopädischen Therapie sowie einer optimalen funktionellen und ästhetischen Rehabilitation erfordert vom Kieferorthopäden ein komplexes Behandlungsmanagement gemeinsam mit allen zahnmedizinischen Fachdisziplinen. Die Kieferorthopädie ermöglicht dabei als integraler Bestandteil einer synoptischen Behandlung eine Verbesserung der präprothetischen Ausgangssituation. Zu den präprothetisch notwendigen kieferorthopädischen Maßnahmen gehören Lückenmanagement und strategische Pfeilerverteilung, die Lösung vertikaler Probleme von Zähnen und Gesamtdentition, die präprothetische Aufrichtung von Pfeilern, aber auch die präprothetische kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie.
14:20-14:40
Es ist bekannt, dass Humane Papillomaviren (HPV) nicht nur zu Gebärmutterhalskrebs, sondern ebenfalls zu Plattenepithelkarzinomen im oberen Aerodigstivtrakt führen können.
Wie genau kommt es zu einem HPV induzierten Plattenepithelkarzinom im oberen Aerodigestivtrakt? Welche Patienten sind betroffen? Wie kann man HPV und insbesondere die durch sie hervorgerufenen Kanzerosen nachweisen? Sind wir Zahnärzte nun in der Pflicht im Rahmen der jährlichen Kontrolle unsere Patienten auf diese Tumore zu screenen? Welche präventiven Maßnahmen gibt es?
Dieser Vortrag bildet einen kurzen Abriss über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu HPV induzierten Plattenepithelkarzinomen im oberen Aerodigestivtrakt, um ein größeres Verständnis für diese eigene Tumorentität in der Zahnmedizin zu schaffen.
14:40-15:10
Die perfekte 3-D Position des Implantates ist entscheidend für den dauerhaften Behandlungserfolg. Bei der Positionierung des Implantats gilt es, darauf zu achten, dass keine Wurzeln von Nachbarzähnen oder Nerven verletzt werden und Tiefe und Ausrichtung des Implantats genau stimmen.
Auf herkömmlichen Röntgenbildern sind oftmals wichtige Informationen nicht erkennbar. Abhilfe schafft hier die computergestützte dreidimensionale Implantatplanung.
Die Software ermöglicht eine dreidimensionale Planung am Bildschirm und bietet beste Voraussetzungen, um das Implantat sicher und genau setzen zu können.
Auf der Basis der gewonnen Informationen kann die exakte und sichere Implantatpositionierung im Knochen mittels einer speziellen Planungssoftware in eine Bohrschablone umgesetzt werden.
15:10-15:40
Kaffepause
15:40-16:10
Anywhere, anytime, anywhere - 3a Diagnostika, Prof. Dr. Dr. Lorenz Meinel
16:10-17:10
Indikation: Bei einem ausschließlich auf Zähnen verankerten Zahnersatz haben sich die Entscheidungskriterien für eine festsitzende oder herausnehmbare Variante nicht geändert. Maßgeblich sind weiterhin die Pfeileranzahl, -wertigkeit und -topographie. Durch eine künstliche Pfeilervermehrung mit Implantaten können die erforderliche Pfeileranzahl und -topographie für die Verankerung von festsitzendem Zahnersatz wieder hergestellt werden. Allerdings kann bei einer vertikalen Alveolarkammatrophie in der ästhetischen Zone mit festsitzendem Zahnersatz nur eine bedingt befriedigende Weichgewebsästhetik, bei herausnehmbaren Prothesen hingegen eine sehr natürlich wirkende Ästhetik erzielt werden.
Verankerung: Im Falle von unverblockten Halteelementen besteht im Vergleich zu Stegen eine erleichterte Umsetzung der Mundhygiene. Insbesondere das Locator-Attachment wird weltweit aufgrund der einfachen, kostengünstigen klinischen Umsetzung häufig angewandt. Konuskronen garantierten bei korrekter zahntechnischer und klinischer Herstellung einen völlig schaukelfreien Sitz der Prothese, den Patienten mit dem Gefühl einer festsitzenden Brücke beschreiben. Die sekundäre Verblockung von Implantaten erfordert allerdings eine sehr hohe Passungspräzision, die durch eine intraorale Verklebung von Gerüstkomponenten reproduzierbar erzielt wird.
Langzeitbewährung: Die Überlebensrate von Implantaten wird durch die Verankerungsart nicht beeinflusst und unterscheidet sich nicht von festsitzendem Zahnersatz. Lediglich bei Teleskopprothesen gehen die integrierten Pfeilzähne meist durch Wurzelkaries früher verloren. Die technischen Komplikationsraten und der Nachsorgeaufwand sind jedoch stark abhängig von der Verankerungsart und der zahntechnischen Ausführung der Prothese. Insbesondere reduzieren Metallgerüste, Prothesen-Frakturen, Konuskronen das Ereignis Unterfütterung erheblich.
17:10-17:20
Verabschiedung und Ende der Veranstaltung, Prof. Dr. Peter Reinhard Pospiech
17:20-18:20
Mitgliederversammlung des AK Wehrmedizin, Prof. Dr. Peter Reinhard Pospiech, Dr. Michael Luepke
DGCZ (Illusion 2), Prof. Dr. Bernd Kordaß, Dr. Sigmar Schnutenhaus M.Sc.
Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde e.V. (DGCZ)
09:00-09:15
Die digitale Abformung gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch wenn in der täglichen Praxis die konventionelle Abformung noch weit häufiger durchgeführt wird. Dieses ist nicht zuletzt auf die hohen Anschaffungskosten zurückzuführen. Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren untersucht, inwieweit die digitale Abformung die Genauigkeit einer konventionellen Abformung erreicht. Doch gibt es auch Behandlungssituationen, in denen die konventionelle Abformung an ihre Grenzen kommt. Benötigt man zum Beispiel in der Kieferorthopädie eine vollständige Ganzkieferabformung zur Behandlung von Zahnfehlstellungen mittels Aligner-Technologie. Gerade im parodontal geschädigten Gebiss sind jedoch durch Attachmentverlust vor allem Interdental große Hinterschnitte vorhanden, die in der konventionellen Abformung zum Ausreißen des Abformmaterials führen. Somit war das Ziel, mit zwei verschiedenen Intraoralscanner (Trios III, 3Shape und True Definition, 3M Espe) jeweils eine digitale Abformung anzufertigen und diese mit einer konventionellen Doppelmischabformung (Exa'lence, GC) in Bezug auf die Abbildung von Hinterschnitten im Bereich der Interdentalräume zu vergleichen. Auch wenn Studien aufzeigen, dass die digitale Ganzkieferabformung noch nicht die Genauigkeit einer konventionellen Abformung erreicht, so konnte anhand von zwei klinischen Fallbeispielen gezeigt werden, dass beide Intraoralcanner große Hinterschnitte besser darstellen können, als die Doppelmischabformung. Dabei wies der True Definition Scanner eine deutlich bessere Darstellung der Hinterschnitte auf, als der Trios III Scanner. Dieses ist vermutlich auf das jeweilige Aufnahmeprinzip zurückzuführen. Die digitale Abformung ermöglicht somit Behandlungen, die auf Basis einer konventionellen Abformung nicht möglich sind.
09:15-09:30
ZIELE: Untersuchung der Passgenauigkeit von CAD/CAM-Lithiumdisilikat-Kronen, welche auf Grundlage verschiedener Digitalisierungsverfahren hergestellt wurden. Die Nullhypothesen lauteten, dass die Digitalisierungsverfahren zu keinen Unterschieden bzgl. der Genauigkeit der Modelldatensätze, sowie bzgl. der Randpassung der produzierten Lithiumdisilikat-Kronen (IPS e.max CAD) führen.
MATERIAL UND METHODEN: Ein Metallmodell mit einem Molaren als Präparation wurde folgendermaßen digitalisiert (N = 12 pro Gruppe): IOS = Direkte Digitalisierung mittels Intraoralscanner (CS3600), DVT1 = Digitale Volumentomographie (CS9300) der konventionellen Abformung, DVT2 = Digitale Volumentomographie (CS8100) der konventionellen Abformung und EOS = Indirekte Digitalisierung des Gipsmodells nach konventioneller Abformung (CeramillMap400). Die Genauigkeit aller Modelldatensätze wurde in Bezug auf einen vorher generierten Referenzdatensatz durch Best-fit-Überlagerung bewertet. Die Randpassung der produzierten Lithiumdisilikat-Kronen wurde anhand der Replika-Technik bewertet. Unterschiede in der Genauigkeit der Modelldatensätze wurden mittels Mann-Whitney-U-Test bestimmt, während die Unterschiede in der Passgenauigkeit mittels einfaktorieller Varianzanalyse und Scheffé Post-hoc-Test bestimmt wurden (p = 0,05).
ERGEBNISSE: Die Datensatz-Analyse ergab mittlere positive und negative Abweichungen (± SD) für die Gruppen IOS (-0,011 ± 0,007 mm / 0,010 ± 0,003 mm), DVT1 (-0,046 ± 0,008 mm / 0,093) ± 0,004 mm), DVT2 (-0,049 ± 0,030 mm / 0,072 ± 0,015 mm) und EOS (-0,023 ± 0,007 mm / 0,028 ± 0,007 mm). Die Randanpassung zeigte die Ergebnisse IOS (0,056 ± 0,022 mm), DVT1 (0,096 ± 0,034 mm), DVT2 (0,068 ± 0,026 mm) und EOS (0,051 ± 0,017 mm).
ZUSAMMENFASSUNG: Die Ergebnisse führten zur Ablehnung der Nullhypothesen. Hinsichtlich der Genauigkeiten der Modelldatensätze zeigten alle Gruppen bis auf DVT1 zu DVT2 signifikante Unterschiede. Bezüglich der Randspaltanalyse zeigten IOS und EOS den signifikant kleinsten Randspalt. Die Randanpassung der Lithiumdisilikat-Kronen auf Basis von DVT1 und DVT2 liegt innerhalb der klinischen akzeptabler Grenzen, ist jedoch IOS und EOS signifikant unterlegen.
09:30-09:45
Der bestmögliche Erhalt des Knochens ist bei einer Implantatversorgung für die Stabilität, die prothetisch perfekte Position und damit für den funktionellen Langzeiterfolg und die Ästhetik entscheidend. Um einem Knochenverlust vorzubeugen, werden Maßnahmen nach der Zahnextraktion ergriffen, die die Knochenheilung beeinflussen. Die Idee dahinter ist, die resorptiven Vorgänge beim Umbau der Alveole zu reduzieren.
Die Messung mit einer skalierten Parodontalsonde ist ein rein klinisches Messverfahren zur quantitativen Bestimmung des horizontalen und vertikalen Knochenabbaus. Dabei werden zum Zeitpunkt der Zahnextraktion und der Implantation die Breite und die Höhe der Alveole an definierten Strecken gemessen diese.
Qualitative Bestimmung der Veränderungen des Knochens - Knochendichtemessung
Da ARP-Maßnahmen nicht nur die Quantität des Knochens verändern, sondern potentiell auch die Qualität des Knochens, werden weitere Untersuchungsmethoden benötigt. Neben den metrischen Bestimmungen des Knochenniveaus vor und nach den ARP-Maßnahmen wird auch die sich verändernde Knochendichte gemessen. Die Auswertung von DVT-Aufnahmen hinsichtlich der radiologische bestimmten Knochendichte wird als Verfahren zur Beurteilung von ARP-Maßnahmen eingeführt.
Primärstabilität
Die Primärstabilität eines Implantats gilt als Hinweis auf die Knochenqualität. Verschiedene Autoren fanden eine Korrelation zwischen einer hohen Primärstabilität und einer implantologisch guten Knochenqualität. Die primäre Stabilität eines Implantates gilt daher als einer der prognostischen Hauptfaktoren bei Beurteilung einer Implantatinsertion. Die Primärstabilität dient damit auch als Parameter für die Beurteilung von ARP-Maßnahmen. Anschließend wurde die Korrelation zwischen der Primärstabilität und der radiologisch bestimmten Knochendichte bestimmt.
Schlussfolgerungen
Die Bestimmung der Knochenqualität mit DVT-Aufnahmen zeigt eine gute Reliabilität und Validität. Es bestanden keine signifikanten Korrelationen zwischen der radiologisch bestimmten Knochendichte und der Primärstabilität der Implantate. Die deskriptiven Daten zeigten jedoch nach apikal ansteigende Werten der Knochendichte und der Primärstabilität.
09:45-10:00
Die Untersuchung sollte evaluieren ob es für Studierenden ohne Kenntnissen im digitalen Workflow möglich ist modellfrei gedruckte Unterkieferaufbissschienen anzufertigen und wie diese Prozesse erlebt/ bewertet werden.
Material & Methoden
Nach theoretischer Einführung und Demos praktizierten die Studierenden in Tandems den digitalen Workflow unterstützt von schriftlichen Arbeitsanleitungen: Nach gegenseitigem intraoralem Scan beider Kiefer inkl. Kieferrelation (Trios3shape) konstruierten sie jeweils eine äquilibrierte Unterkieferschiene (exocad), welche im DLP-Verfahren (W2P Solflex 170Plus / VOCOV-Print Ortho) gefertigt wurde. Nach Ausarbeitung dieser, gliederten sich die Studierenden die Schienen gegenseitig ein. Jeder Arbeitsschritt wurde durch einen Fragebogen mit visuellen Analogskalen, multiple choice und Ja/Nein Fragen evaluiert.
Ergebnisse
25 Studierende des 3. klinischen Semesters bewerteten im WS17/18 die Demos und Übungen zum Scan positiv (>90% VAS ≤30/100) und fühlten sich dadurch ausreichend theoretisch vorbereitet (>90% VAS ≤43/100).
Bei der Handhabung des Scanners gaben 10 Studierende Probleme an.
13 Studierende würden nach der Übung den Intraoralscan vorziehen, 3 präferieren fortan die konventionelle Abformung.
Das Schienendesign empfanden 71% der Studierende als herausfordernd oder selbsterklärend, 29% bewerteten es als schwierig wobei 2 Teilnehmer anzeigten, dass es "nur mit Hilfe möglich", 15 Studierende, dass "keine" oder "etwas Unterstützung" notwendig sei. Das Endergebnis beim Einsetzen wurde positiv bewertet (75% VAS≤36/100), allerdings konnten drei Schienen aufgrund von Design und Brüchen nicht eingegliedert werden. Der Großteil der Studierenden (81%) schätzt den Gesamteindruck des digitalen Arbeitsablaufs als gut bis zufriedenstellend ein. Nur jeder Zehnte bemaß den Ablauf als unbefriedigend. 58% Studierenden möchten diese Schiene auch weiterhin zur Prophylaxe tragen.
Schlussfolgerungen
Für Anfänger scheint es mit dem aktuellen Stand der Technik möglich, aus Intraoralscans klinisch einsetzbare Aufbissschienen im modellfreien digitalen Workflow herzustellen. Weitere Erhebungen sind zur Identifikation der Schlüsselprobleme notwendig.
10:00-10:15
Zusammenfassung:
In meinem Vortrag möchte ich Ihnen einen effizienten digital & analogen Workflow aufzeigen. Unter Einbeziehung der 3-D-Drucktechnologie in der Planungsphase, soll eine alltagsbewährte, frästechnisch hergestellte anatomische Schiene aus zahnfarbenem Polycarbonat hergestellt werden. Ziel ist es, auf einfache und reversible Weise, eine ausgedehnte provisorische Phase zu gewährleisten und somit die notwendige Implantation des jungen Patienten zu verzögern. Für die spätere vollkeramische Versorgung hilft dieser Testfahrt, ein vorhersagbares Ergebnis zu erreichen.
Fallpräsentation:
Der 21 jähriger Patient stellte sich nach abgeschlossener kieferorthopädischen Behandlung von multiplen Nichtanlagen vor. Sein Wunsch war eine möglichst zeitnah und ästhetisch ansprechende Wiederherstellung der Kaufunktion. Im Team konnten wir einen erprobten Workflow weiterentwickeln: Ein nun digitales Set-up wurde mittels 3-D-Druck hergestellt. Der darauf angefertigte Silikonschlüssel wurde mit Provisorienkunststoff befüllt und in den Patientenmund überführt. Nach erfolgreicher Kontrolle von Funktion, Sprache und Ästhetik konnte eine frästechnisch hergestellte zahnfarbene Mock-up-Schiene aus Polycarbonat eingesetzt werden.
Schwerpunkt:
Um die vielen gewonnenen Informationen einer Planungsphase möglichst Verlustfrei im Team aus Zahnarzt und Zahntechniker zu transportieren, helfen uns eine Vielzahl digitale Werkzeuge weiter. Der Begriff "Workflow 4.0" steht in der Zahnmedizin für Vernetzung und damit für die Weitergabe der am Patienten festgestellten Informationen im Team. Einen in dieser Beziehung einfachen und effizienten Workflow möchte ich Ihnen in diesem Vortrag vorstellen.
10:15-10:30
Virtuelle Artikulation ist die Schnittstelle zwischen digitalisierten Zähnen und der Bewegung des Unterkiefers. Zur virtuellen Umsetzung der Artikulation gibt es mehrere Möglichkeiten. Bisher werden häufig auch in der digitalen Welt bekannte, mechanische Artikulatoren verwendet. Es stellt sich im digitalen Workflow die Frage, wie die Artikulatorwerte ermittelt werden können und die Zahnreihen ausgerichtet werden müssen. Ein Möglichkeit stellt die Verwendung von physischen Modellen in einem Artikulator dar, der dann digitalisiert wird. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, bei denen mit elektronischen Bewegungsregistriersystemen Artikulatorwerte ermittelt werden können, um im digitalen Workflow zu bleiben. Aktuell bekannt sind hierbei die Systeme Sicat Function (Sicat, D-Bonn), mit welchem Artikulatorwerte für mechanische und den Artikulator in der CEREC-Welt anhand von im DVT gewonnen anatomischen Informationen gemessen werden können, sowie der Jaw Motion Analyser (zebris Medical, D-Isny), welcher zukünftig ermöglichen wird, spezielle Messungen zur Artikulatorwertermittlung im CEREC-Artikulator durchzuführen. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die Verfahren geben.
10:30-11:00
Pause
11:00-11:15
Der Verlust eines Frontzahnes bedeutet für einen Patienten immer eine große Belastung. Neben der funktionellen und phonetischen Einschränkung, ist es vor allem die Ästhetik, die ein Problem darstellt. Es besteht somit, im Sinne des Patienten ein zeitnaher Handlungsbedarf.
Mit den Cerec Chairside System lassen sich Klebebrücken aus Vollkeramik innerhalb einer Behandlungssitzung herstellen.
Dieser Vortrag zeigt die Indikationsstellung für diese Versorgung und die Entwicklung der Klebebrücken. Anhand einer Fallvorstellung wird das praktische Vorgehen erläutert und diskutiert.
11:15-11:30
Einleitung:
Die Herstellung einflügeliger Adhäsivbrücken aus Zirkoniumdioxid mithilfe eines rein digitalen Workflows stellt bislang noch keine Routine in Praxis und Labor dar. Bisher erfolgte nach konventioneller Abformung das Scannen des Arbeitsmodells gefolgt von der CAD-Konstruktion sowie der subtraktiven CAM Fertigung der Restauration. Zwei klinische Fälle sollen hier demonstrieren, wie der Arbeitsablauf, beginnend mit einem intraoralen Scan bis hin zur CAM Fertigung digital umgesetzt werden kann.
Fallbericht:
In beiden Fällen sollten fehlende laterale obere Inzisiven mit einflügeligen Adhäsivbrücken aus Zirkoniumdioxid ersetzt werden. Nach einer minimalinvasiven palatinalen Präparation nach aktuell bestehenden Empfehlungen des der Lücke benachbarten mittleren Schneidezahnes, wurden je beide Kiefer sowie deren Relation intraoral gescannt (Trios, 3shape). Die Daten wurden, inklusive der in der Datei enthaltenen Information über die Zahnfarbe, an das Zahntechnische Labor versendet. Die Gerüste wurden mit ExoCad im cut back design konstruiert, sodass sie nach dem Fräsen fazial verblendet werden konnten. Da die Gerüste manuell verblendet werden mussten, wurden Modellpaare gedruckt (formlabs2), um funktionell und ästhetisch einwandfreie Restaurationen zu erzielen.
Diskussion:
Alle Gerüste zeigten bei der Anprobe eine einwandfreie Passung, was für die Genauigkeit des Intraoralscans spricht, gerade im oftmals schwer abzubildenden palatinalen Bereich der oberen Inzisiven. Ein rein digitaler Workflow, ohne die manuelle Anfertigung der Verblendungen und ohne physikalische Modelle drucken zu müssen, wäre nur dann möglich, wenn eine digitale Verblendtechnik, wie z.B. die CAD-On-Technik zum Einsatz kommt. Die gesamte Behandlung kann in einer relativ geringen Zeitspanne durchgeführt werden und erspart den Patienten die oftmals unangenehme konventionelle Abformung. Der Zahnarzt hat durch den Intraoralscan eine direkte Kontrolle des Präparationsdesigns und kann sofort mit dem zahntechnischen Labor Rücksprache halten um, falls nötig, Änderungen der Präparation vorzunehmen. Die objektive Farbbestimmung der Software spart Zeit und reduziert ggf. die Anzahl der Behandlungssitzungen.
11:30-11:45
Ziel des Beitrags ist die Demonstration vollständig digitaler Arbeitsketten bei Diagnostik und Therapie von CMD und Bisslageänderungen mit einem verfügbaren Systempaket (Cerec connect, Sicat Function, Sidexis, Cerec inLab) anhand eines Patientenfalls.
Im vorgestellten Fall litt die Patientin mehrere Jahre an ausgeprägter CMD-Symptomatik, die auf eine Distraktion des Kiefergelenks in Schlussbisslage zurück zu führen war. Es wird dargestellt, dass die Diagnose nach zahlreichen erfolglosen konventionellen Versuchen ausschließlich durch erweiterte digitale Diagnostik möglich war.
Die erweiterte CMD-Diagnostik umfasste die Darstellung aller okklusionsrelevanten Strukturen durch DVT, Intraoralscan und Bewegungsaufzeichnungen mittels Ultraschallsensoren. Alle gewonnenen Datensätze wurden fusioniert. Das erstellte digitale 3D Modell, animiert mit den echten Bewegungen der Patientin, wurde ausgewertet.
Nach der Diagnostik wurde auf Basis der gewonnenen Daten eine angepasste Kauoberfläche digital entworfen und digital gefertigt.
Folgende Therapieschritte wurden rein digital durchgeführt:
1. Anfertigung einer Aufbissschiene,
2. Übertragung der Daten auf noninvasive Tabletops
3. Umsetzung in keramische Overlays und Veneers
Nach jedem einzelnen Schritt erfolgten erneute Bewegungsaufzeichnungen welche ins bestehende 3D- Modell integriert wurden um die Therapiefortschritte zu objektivieren.
Nach der Therapie war die Patientin auch klinisch beschwerdefrei.
Die präzise digitale Diagnostik war zum einen ausschlaggebend für die Findung der Ursachen des Krankheitsbildes, zum anderen dienten die Daten zur Findung der therapeutischen Kauoberfläche. Die digitale Arbeitskette ermöglichte eine exakte Übertragung von einem Schritt zum nächsten und war klar reproduzierbar.
11:45-12:00
Die Wiederstellung der Kaufunktion zählt zu einer der wichtigsten Aufgaben zahnärztlich-restaurativen Handelns. Dabei ist es nicht einfach, die Kaufunktion sinnvoll zu quantifizieren. Eine Möglichkeit besteht darin, die kaufunktionelle Qualität von okklusalen Kontakten in einem virtuellen, oralphysiologischen Aritkulator sichtbar zu machen. Hierzu wird das ultraschallbasierte Messsystem Jaw Motion Analyser (JMA , Fa. Zebris, D-Isny) mit eingescannten Kiefern gekoppelt und Bewegungsmuster beim "Okkludieren", hier speziell bei der Kaufunktkion analysiert.
Es wird ein Patientenfall vorgestellt, bei dem die Wiederherstellung einer "eingebrochenen" Okklusion im Vordergrund steht, zugleich aber auch ein ästhetisches Ergebnis angestrebt wird. Eine vor der Behandlung durchgeführte Okklusionsanalyse zeigte massive, zentrische Frühkontakte im Molarenbereich, sowie beiderseits Hyperbalancen. Die Patientin litt zudem unter CMD-Beschwerden, die mit einer zentrischer Okklusionsschiene und Heimübungen therapiert werden konnten.
Für die definitive Restauration wurden mit dem CEREC-System Disilikat-Keramik-Kronen in der Oberkiefer-Front und im Prämolarenbereich angefertigt und metallkeramische Kronen im Seitenzahnbereich. Eine Kontrolle des Ergebnisses im virtuellen, oralphysiologischen Artikulator bei Kaufunktion unter Standardbedingungen (freies und angewiesenes Kauen mit Goldbärchen, Fa. Haribo, D-Bonn) zeigte eine deutliche Verbesserung der okklusalen Kontaktmuster gegenüber der Ausgangssituation - insbesondere diejenigen Kontaktepunkte/areale, die beim Kauen häufig eingenommen werden, waren gleichmäßiger verteilt und traten nicht nur punktuell und isoliert distal im Bereich der Molaren auf.
Eine solche Auswertung zeigt die besondere Qualität, die ein virtueller Artikulator bei der Darstellung des "Okkludierens" mit physiologischen Bewegungsmustern haben kann.
12:00-12:15
Anhand mehrerer Patientenfälle soll ein strukturierter digitaler Workflow in der Zusammenarbeit zwischen zahnärztlicher Praxis und zahntechnischem Labor aufgezeigt werden.
Die konsequente Anwendung digitaler Verfahren und spezieller Materialien die für diese Arbeitsweise optimiert sind, lassen funktionell und ästhetisch hochwertige Arbeiten zu wirtschaftlich interessanten Bedingungen zu. Auch komplexe Fälle aus der konventionellen und implantatgetragenen Prothetik können schematisiert durchgeführt werden.
An Beispielen soll dieser Workflow unter besonderer Beachtung monolytischer multilayer Werkstoffe aus Zirkon vorgestellt werden.
DGZ (mit DGPZM + DGR2Z + DGET) (Fantasie 1), Prof. Dr. Wolfgang Buchalla, Prof. Dr. Diana Wolff
Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ), Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM), Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung (DGR2Z), Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET)
13:30-14:00
Neuartige molekularbiologische Methoden haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Mittlerweile können Proben aus der Mundhöhle aufs Genaueste untersucht und die darin enthaltenen Bakterien genetisch bestimmt werden. Für die Forschung eröffnen sich dadurch ungeahnte Einblicke in die Vielfalt und Komplexität in oralen Biofilmen. Viele traditionelle Lehrmeinungen, wie beispielsweise, dass Mutans Streptokokken die Karies Bösewichte sind und zwangsläufig zu Löchern im Zahn führen, wurden mittlerweile berichtigt und mit neuen Erkenntnissen ergänzt. In unseren Praxisalltag haben die neuartigen Methoden und Erkenntnisse bislang allerdings nur bedingt oder noch gar keinen Einzug gehalten. Der Vortrag erläutert den aktuellen Stand der Forschung und zeigt zukünftige Perspektiven auf.
14:00-14:30
Viele defekte Restaurationen lassen sich oft einfach und kostensparend reparieren. Um die verschiedenen Substrate adäquat für die Reparatur mit Komposit vorzubehandeln, stehen verschiedene Verfahren (z.B. Abstrahlen mit Aluminiumoxid, Silikatisieren) und Produkte (Universalprimer, (Universal)-Adhäsive) zur Verfügung. Gleichzeitig ist es häufig nicht nur notwendig, die defekte Restauration, sondern auch die umgebende Zahnhartsubstanz entsprechend zu konditionieren, wobei eine Kontamination von Schmelz und/oder Dentin mit den Reparaturmaterialien nicht immer vermieden werden kann.
Im Vortrag werden die verschiedenen (neuen) Möglichkeiten zur Konditionierung der Reparaturoberfläche diskutiert und mögliche Fehler oder Probleme bei der Anfertigung einer Reparaturfüllung aufgezeigt.
14:30-15:00
Häufig beschränkt sich die Diskussion über die Wurzelkanalpräparation auf eine Abwägung der angeblichen Vor- und Nachteile der neuesten Feilen(systeme), deren "Qualität" dann abschließend nur allzu gerne am postoperativen Röntgenbild beurteilt wird, was der Komplexität und Bedeutung dieses Arbeitsschritts aber nicht gerecht wird. Bereits bei der Planung der Präparation sollte die Diagnose ebenso berücksichtigt werden wie die röntgenologisch erkennbare Anatomie der Wurzelkanalsysteme, um nicht nur ein passendes Feilensystem auszusuchen, sondern auch, um die anzustrebende Größe und Konizität der Präparation zu planen.
Im Weiteren gilt es dann, Zugangskavität, Präparation, Desinfektion und Obturation optimal aufeinander abzustimmen.
Der Vortrag versucht, die wichtigsten Eckpunkte der Präparation von Patency und Single-File bis hin zu Dentincracks und Instrumentenfrakturen und zu beleuchten und häufige Fehler aufzuzeigen.
TAKRegMed und AfG (Spektrum 2), Prof. Dr. Werner Götz, Dr. Katharina Reichenmiller, Priv.-Doz. Dr. Christian Kirschneck, Prof. Dr. Michael M. Wolf
Transdisziplinärer Arbeitskreis Regenerative Medizin (TAK RegMed), Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG)
13:00-13:50
OA, eine altersbedingte, trauma-induzierte, multifaktorielle und unterschwellig inflammatorische degenerative Krankheit, ist ein aktives Geschehen. OA ist ebenfalls die häufigste Form der Arthritis, welche das temporomandibuläre Gelenk (TMJ) betrifft. Genau wie bei der OA-Entwicklung im Knie- oder Hüftgelenk, ist die TMJ-OA Pathologie durch eine progressive Knorpeldegradation, subchondralem Knochenremodelling und einer chronischen Entzündung des Synoviums gekennzeichnet. Die entscheidenden Faktoren, die zur Entwicklung von OA beitragen sind: Apoptose, Nekrose, Autophagie der Chondrozyten, Änderungen des stabilen chondrogenen Chondrozytenphänotyps zu einem katabolen, seneszenten und hypertrophen Status, unterschwellige Inflammation und der Verlagerung von anabolen Signalwegen zu katabolen Signalwege.
13:50-14:10
Vortrag des AfG-Straumann-Preisträgers "Bestes Poster" - Besitzt das neuronale Guidance-Molekül Semaphorin 3A eine Funktion während der orthodontischen Zahnbewegung?, Dr. Sinan Sen
14:10-15:00
Socket Shield - Neue Wege für die Sofortimplantation in der ästhetischen Zone, Dr. Daniel Bäumer
15:00-15:30
Pause
15:30-16:20
Tissue Engineering von Mucosa : früher, heute und morgen, Prof. Dr. Dr. Günter Lauer
16:20-16:40
Angesichts steigender Resistenzzahlen stellt die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) eine vielversprechende Alternative dar. Ziel dieser Studie war es, die Effektivität und den Wirkmechanismus von Phenalen-1-on Photosensibilisatoren (PS) bei der Inaktivierung von parodontalpathogenen Bakterien zu untersuchen.
Die antimikrobielle Effektivität der aPDT mit Phenalen-1-on PS wurde an einem polymikrobiellen in vitro Biofilmmodell mittels CFU-Assay evaluiert (Kontrollen: CHX, Metronidazol). Eine Schädigung der Zytoplasmamembran wurde durchflusszytometrisch nach Färbung mit Propidiumjodid untersucht.
Die aPDT mit SAPYR war unter den untersuchten Bedingungen genauso effektiv wie CHX, wobei im Gegensatz zu CHX bei der aPDT keine Schädigung der Zytoplasmamembran auftrat.
16:40-17:30
Stammzellen aus Fettgewebe - vom Hüftgold zum Heiligen Gral, PD Dr. Eva Köllensperger
17:30-18:00
Mitgliederversammlung
DGAZ (Spektrum 1), Prof. Dr. Ina Nitschke
Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ)
14:00-14:45
Die zahnmedizinische Versorgung von Patienten, die aufgrund ihrer allgemeinmedizinischen Beeinträchtigung einen erhöhten Pflegegrad haben, weicht häufig von den als richtig anerkannten Konzepten der Schulmedizin ab. Geltende Qualitätskriterien müssen bisweilen vernachlässigt oder der gegebenen Situation angepasst werden. Die Behandlungsergebnisse erscheinen daher häufig als unorganisiert, unvollständig oder sogar falsch.
Für die Therapieplanungen und/oder -entscheidungen bei Pflegebedürftigen spielen in der Regel andere Faktoren eine Rolle als bei "gesunden" Patienten: In welcher Lebensphase befindet sich der Patient?
Wie ist die kognitive Leistungsfähigkeit?
Welche Besonderheiten ergeben sich durch eine veränderte Belastbarkeit?
Wo kann die Behandlung erfolgen?
Wie ist die soziale Situation?
Infolge der angedeuteten Vorbedingungen bei der Unterstützung dieser äußerst inhomogenen Patientengruppe stellt sich allen am Prozess beteiligten Personen immer wieder die Frage, ob das Ergebnis als Erfolg oder Misserfolg zu werten ist.
Anhand von drei dokumentierten und dargestellten Patientensituationen, soll bezogen auf den Ort der erfolgten Behandlung - Praxis, häusliches Umfeld, spezialisierte Klinik - eine mit dem Auditorium interaktiv geführte, kritische Diskussion dieser sensiblen Frage erfolgen.
Wir, die DGAZ und Ihre referierenden Spezialisten, laden Sie dazu herzlich ein, hoffen auf eine rege Teilnahme und freuen uns auf den lebhaften Austausch.
14:50-15:35
Zahnmedizinische Therapie bei pflegebedürftigen Senioren mobil, außerhalb der Praxis- Erfolg oder Misserfolg? Wie würden Sie entscheiden ?, Hansmartin Spatzier
15:40-16:25
Zahnmedizinische Therapie bei pflegebedürftigen Senioren unter klinischen Gesichtspunkten- Erfolg oder Misserfolg? Wie würden Sie entscheiden?, Dr. Dr. Greta Barbe
AKEPHV (DGEV) (Fantasie 1), Prof. Dr. A. Rainer Jordan MSc
Ausblick 2030: Veränderung zahnärztlicher Versorgungsbedarfe
Arbeitskreis für Epidemiologie, Public Health und Versorgungsforschung (AK EPH)
15:30-15:45
Morbiditätsentwicklung in Kindern: Karies, Prof. Dr. Ulrich Schiffner
15:45-16:00
Morbiditätsentwicklung in Erwachsenen und Senioren: Karies und Zahnverluste, PD Dr. Falk Schwendicke
16:00-16:15
With more teeth retained for longer in an ageing population, population-wide periodontal treatment needs may increase. We assessed and projected periodontal treatment needs from 1997 to 2030 in Germany.Partial-mouth probing-pocket depths (PPD) from repeated waves (1997, 2005, 2014) of the nationally-representative German Oral Health Studies were transformed into full-mouth PPDs via decision-tree-based ensemble-modeling. In line with German healthcare-regulations, teeth with PPD≥4mm were regarded as needing periodontal treatment. Weighted means were interpolated cross-sectionally by fitting spline-curves and then regressed longitudinally 1997-2030.In 1997, younger adults (35-44-years old) had a mean of 7.4 teeth needing treatment (overall 93.8 million teeth); this decreased to 4.8 teeth (47.3 million teeth) in 2014. For 2030, we project 3.2 teeth (33.7 million teeth). In seniors, an increase was recorded (1997: 4.5 teeth, 33.5 million teeth; 2014: 7.5 teeth, 63.4 million teeth); this is expected to continue until 2030 (to 12.2 teeth, 140.8 million teeth). The cumulative number of teeth needing treatment increased from 2000 (355 million) to 2015 (365 million), and will increase further to 2030 (464 million). Population-wide periodontal treatment needs may increase until 2030, mainly in the elderly. Concepts for addressing these growing needs are required.
16:15-16:30
Morbiditätsentwicklung in Hochbetagten, Prof. Dr. Ina Nitschke
16:30-16:45
Praxisrelevanz, Prof. Dr. Michael J. Noack
MV DGZMK (Conclusio 2)
17:30-18:30
Mitgliederversammlung der DGZMK
Praxisteam I (Conclusio 1)
09:00-11:00
WS 03 | Frontzahntrauma - Durch die richtigen Maßnahmen Zahnverlust vermeiden!, Dr. Karina Obreja, Dr. Puria Parvini
11:30-13:30
WS 05 | Erfolgreiche Prävention - auch in schwierigen Fällen - Von der Anamnese über die Gesprächsführung bis zum Risikomanagement, PD Dr. Dr. Christiane Gleissner
14:00-16:00
Kariesfreie Gebisse bei Kindern und Jugendlichen sind keine Utopie mehr. Ein konsequent umgesetztes Prophylaxeprogramm kann Zahngesundheit etablieren und bewahren. Hierbei benötigen wir jedoch ein gutes fachliches Fundament, eine stringente Organisation und eine gute Compliance unserer Patienten. Wenn dann noch die Diagnostik und die Qualität unserer therapeutischen Massnahmen stimmen, kann der Zahngesundheit unserer jugendlichen Patienten eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Oder?
Praxisteam II (Conclusio 2)
09:00-11:00
Mitarbeit bei der Untersuchung und Behandlung von CMD-Patienten:

Erkrankungen des craniomandibulären Systems zeigen oft eine Vielfalt an Symptomatiken, von Schmerzen über Gelenkgeräusche bis hin zu Einschränkungen der Mundöffnung. Die Beschwerdeschilderungen von betroffenen Patienten sind häufig vage, abschweifend und sehr emotional. Insbesondere eine strukturierte Anamneseführung sowie eine exakte und vollständige Befunderhebung sind unerlässlich und geben wertvolle Hinweise über die Persönlichkeit und das Beschwerdebild der Betroffenen.

Voraussetzung zum Verständnis von Kiefergelenkerkrankungen sind gute Kenntnisse der Anatomie und der physiologischen Bewegungsabläufe.

In dem Kurs werden vermittelt:
- Anschauliche, leicht verständliche Anatomie des Kiefergelenks
- Physiologische und krankhafte Bewegungsabläufe des Kiefergelenks
- Tipps für die Gesprächsführung mit CMD-Patienten
- Erkennen einer psychosomatischen Miterkrankung und entsprechendes Anpassen der Gesprächsführung
- Assistenz beim CMD-Kurzscreening und bei der Funktionsanalyse
- Tipps zur übersichtlichen Befunddokumentation auf dem Funktionsstatus-Formular der DGZMK
- Anleitung zum Ausfüllen der Heilmittelverordnung
11:30-13:30
Fehler vermeiden und Verbesserungspotential nutzen!
Der Alltag einer Zahnarztpraxis ist komplex. Vorschriften müssen erfüllt werden und neben einer erfolgreichen Behandlung, muss auch das gesamte Dienstleistungsspektrum reibungslos funktionieren. Um nicht im Chaos zu versinken, ist eine gute Organisation notwendig. Das Zahnärztliche Qualitätsmanagementsystem ZQMS hat sich als Organisationsinstrument in Zahnarztpraxen etabliert und zu Erleichterungen im Praxisalltag geführt. Es ermöglicht neben einer effizienten Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben auch eine kontinuierliche Verbesserung von Arbeitsabläufen und Prozessen. Das Seminar zeigt Ihnen Wege auf, wie Sie mit einem einfach zu organisierenden Verbesserungsmanagement die Möglichkeiten Ihres ZQMS-Systems ausschöpfen.
14:00-16:00
WS 08 | Mundschleimhauterkrankungen - Genau hinschauen - konkret beschreiben - Schlimmeres vermeiden!, Dr. Karina Obreja, Dr. Oksana Petruchin
Praxisteam III (Illusion 1)
09:00-11:00
Ein wichtiges Thema, wenn wir eine Prophylaxe-Sprechstunde aufbauen oder auch weiter ausbauen möchten ist natürlich die Organisation. Damit steht und fällt die ganze Unternehmung. Wie kann die Strategie ausgerichtet werden und wo möchte man hin? Ein Ziel zu definieren, ist genauso wichtig, wie das TEAM zu instruieren. Welche Konzepte gibt es? Die Organisation mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund und fachlichen Punkten in der Prophylaxe-Sprechstunde für den Erfolg.
11:30-13:30
WS 04 | Hygiene: Hier darf es keinen Misserfolg geben - Auch wenn eine Praxisbegehung ansteht!, Dr. Andreas Dehler
14:00-16:00
WS 09 | Fehler und Regresse vermeiden bei der Abrechnung Parodontologischen und chirurgischen Leistungen - Tipps für den Praxisalltag, Sylvia Wuttig
dental arena - id Frankfurt (id infotage dental, Halle 5.1)
12:00-13:00
HIV und Testung - HIV und Begleiterkrankungen: Erkennen und behandeln , Dr. Dr. Gundolf Schüttfort, Gilead Sciences GmbH
Der Vortrag zum Thema: HIV und Begleiterkrankungen: Erkennen und behandeln von Herrn Dr. Gundolf Schüttfort beschäftigt sich damit ein Bewusstsein für die Dringlichkeit einer frühen HIV Testung und Therapie zu schaffen. Es gibt immer noch ca. 12.000 HIV Patienten in Deutschland, die nichts von ihrer Erkrankung wissen und somit potentiell den Virus übertragen können. Die WHO hat für 2030 das Ziel formuliert die AIDS Epidemie zu beenden. Bis zum Jahr 2020 sollten 90% der HIV-Infizierten weltweit diagnostiziert sein, 90% der diagnostizierten Patienten antiretroviral behandelt und 90% der Therapierten virologisch supprimiert sein. Deutschland liegt hier noch unter den Zielen. 1/3 der Patienten gehört zu den " late presentern", diejenigen Patienten, die erst sehr spät behandelt werden und nur noch eine geringe Zahl an Helferzellen haben und/oder eine AIDS Erkrankung haben.
Herr Dr. Schüttfort wird diese Hintergründe und die Wichtigkeit der richtigen Erkennung von HIV und der frühzeitigen Therapie hervorheben.
Im Anschluss wird Frau Dr. Oksana Petruchin aus Ihrer zahnärztlichen Praxis anhand von Patientenkasuistiken berichten, wie man bestimmte Indikatorerkrankungen erkennen kann und wie sie damit umgeht.
Umgang mit HIV im Zahnarztalltag: Fallbeispiele, Dr. Oksana Petruchin, Gilead Sciences GmbH
13:00-14:00
Gelebte Ergonomie in der Zahnarztpraxis, Jens-Christian Katzschner
14:00-15:00
Social-Media für Praxis und Labor, Dirk Kropp
15:00-16:00
Vermeidung von Misserfolgen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten in der zahnärztlichen Praxis, Dr. Andreas Dehler
16:00-17:00
Social-Media für Praxis und Labor, Dirk Kropp
zm Forum aktuell (Illusion 2)
17:00-17:45
In den letzten Jahren kamen von mehreren Herstellern fluoridfreie Hydroxylapatit-haltige Mundspüllösungen und Zahnpasten auf den Markt, die gezielt damit beworben wurden, dass sie eine echte Alternative zu den nachweislich kariespräventiven fluoridhaltigen Mundpflegemitteln seien. Die wissenschaftlichen Fachgesellschaften DGZ und DGPZM veröffentlichten in diesem Zusammenhang gemeinsam mit der Bundeszahnärztekammer Anfang dieses Jahres eine Stellungnahme, in der sie dieses Vorgehen als "unredlichen Marketingschachzug" bezeichneten. Es steht zu befürchten, dass damit grundlos Fluoridängste geschürt werden und einer der wichtigsten Bausteine der wissenschaftlich begründeten Kariesprävention in der Öffentlichkeit beschädigt wird.
In der Übersichtsarbeit soll daher die wissenschaftliche Evidenz für die kariespräventive und erosionshemmende Wirksamkeit von HAP-haltigen Produkten dargestellt und kritisch gewürdigt werden. Zuerst wird erläutert, welche methodische Anforderungen an In-Vitro oder klinische Studien zum Wirkungsnachweis neuer Wirkstoffe gestellt werden. Bei besonderer Gewichtung der In-Situ und klinischen Untersuchungen wird nachfolgend eine kritische Bewertung der Studien zu Remineralisation, Karies, oralem Biofilm und Erosionen vorgenommen. Die Schlussfolgerung ist, dass die bisher vorliegenden Ergebnisse eine karies- oder erosionspräventive Wirkung von Hydroxylapatit nicht belegen.
Samstag, 10.11.2018
Keynote (Saal Harmonie), Dr. Michael Frank
09:00-09:40
Space Missions - Kooperation, Erfolg und Misserfolg , Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner
Die Raumfahrt lebt heute in besonderem Maße von der Kooperation. Keine der ESA-Wissenschaftsmissionen wird ohne internationale Beteiligung durchgeführt, die Ergebnisse werden weltweit zur Verfügung gestellt.
Einen besonderen Punkt stellte die astronautische Raumfahrt dar. Hier ist die Kooperation unmittelbar lebenswichtig. Die Anforderungen an die Astronauten lauten demnach auch neben der fachlichen und gesundheitlichen Eignung insbesondere "Teamfähigkeit". Damit ist gemeint: Bereitschaft, in einem Team zusammen nach Lösungen zu suchen, Bereitschaft, den klaren Anweisungen des Teamleiters zu folgen und auch die Bereitschaft, Teamleitung zu übernehmen.
Die gleichzeitige Erfüllung dieser drei Teamfähigkeiten ist eine Voraussetzung, die im Auswahlverfahren festgestellt werden muss.
Erfolg und Misserfolg liegen bei der Raumfahrt immer dicht beieinander, da man sich häufig auf völlig neue Gebiete vorwagt. Ein rationaler Ansatz zur Risikoabwägung und zur Risikobewältigung ist daher von besonderem Wert.
DGZ (Saal Harmonie), Dr. Michael Frank
09:40-10:20
Endodontische Behandlungen gehören sicher zu den unbeliebtesten aller zahnärztlichen Tätigkeiten.
Eine in der Regel stark eingeschränkte Sicht, komplexe Kanalstrukturen und das Arbeiten auf allerengstem Raum tragen zu den mitunter erschreckend niedrigen Erfolgsquoten endodontischer Behandlungen bei.
Die Zahl der Fehlermöglichkeiten ist Legion. Dabei kann das Behandlungsergebnis unter Beachtung einiger Schlüsselpunkte wie z.B. einer genauen präoperativen Diagnostik, eine auf die Kanalanatomie und - geometrie abgestimmten Zugangskavität, eines suffizienten Gleitpfades und einem zeitgemäßen Spülprotokoll deutlich verbessert werden. Der Vortrag zeigt anhand vieler klinischer Behandlungsfälle häufige Fehler, die daraus resultierenden Komplikationen, sowie Strategien zur Fehlervermeidung auf.
10:20-10:50
Pause
DGKFO (Saal Harmonie), Prof. Dr. Werner Geurtsen
10:50-11:30
Pitfalls in der Kieferorthopädie und Vermeidungsstrategien , Prof. Dr. Heike Maria Korbmacher-Steiner
Das kieferorthopädische Behandlungsziel wird bestimmt von der anfänglichen Diagnosestellung und der darauf aufbauenden Behandlungsplanung. Die therapeutisch erzielte dentale, skelettale wie auch funktionelle Situation ist für die Langzeitstabilität entscheidend. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Eigenanamnese des Patienten sollte bei Kindern eine 100% Perfektion sowie bei Erwachsenen - bedingt durch die reduzierten therapeutischen Möglichkeiten - der bestmögliche Kompromiss angestrebt werden. Letzterer ist häufig im Rahmen der synoptisch integrativen Zahnmedizin nur interdisziplinär erfolgreich zu erreichen. Das eingeleitete kieferorthopädische Behandlungskonzept wird durch die Compliance des Patienten (Trageverhalten sowie Mundhygiene), Dysfunktionen des interaktiven Funktionslogensystems, Wachstum und Genetik beeinflusst.

Neben einer fundierten Diagnostik helfen a priori gestellte W- Fragen entscheidend, mögliche Pittfalls zu vermeiden: Wer macht was, wie, wann und warum?
DG PARO (Saal Harmonie), Prof. Dr. Werner Geurtsen
11:30-12:10
Parodontale Erkrankungen sind hoch prävalent. Auf der anderen Seite sind gerade schwere Parodontitisfälle schwierig zu therapieren und auch die Prognosestellung ist kompliziert in diesen Fällen. Insbesondere wenn chirurgische Eingriffe ins Spiel kommen, ist das Ergebnis von vielen Faktoren abhängig, die bei Nichtbeachtung einen Misserfolg bedingen können. Auch im Bereich der plastischen Parodontalchirurgie können kleine Fehler zu großen Problemen führen und das ganze Therapieergebnis gefährden. Ziel dieses Vortrages ist das Aufzeigen von risikobehafteten Vorgehen in der Parodontologie und das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten.
DGÄZ (Saal Harmonie), Prof. Dr. Werner Geurtsen
12:10-12:50
Trotz hoher Erfolgsraten in der Implantologie steigt die Inzidenz periimplantärer Komplikationen mit zunehmender Liegedauer. Zunehmend treten deshalb die Faktoren, die für den Langzeiterfolg eines Implantates verantwortlich sind, in den Fokus des Interesses. Einem adäquaten Weichgewebsmanagement, einer adäquaten Verdickung des Weichgewebes und einer Generierung einer genügenden Menge keratinisierter Gingiva wird in diesem Zusammenhang ein grosser Stellenwert eingeräumt. Aber was ist adäquat und genügend? Sind Operationen, die das Gewebe verdicken langzeitstabil? Welche dieser kostentreibenden Massnahmen, die ja durchaus durch eine Entnahmeoperation die Morbidität erhöhen, sind medizinisch erforderlich?
12:50-13:50
Pause
The Winner is ...! (Saal Harmonie)
13:50-14:20
The Winner is ...!
Filmpremiere (Saal Harmonie), Dr. Karl-Ludwig Ackermann
14:20-14:55
Kommunikation der Zellen - Periimplantitis und Prävention, Prof. Dr. Dr. Bernd Stadlinger, Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden
Live-OP I (Saal Harmonie), Dr. Karl-Ludwig Ackermann
14:55-15:55
Während die periimplantäre Mukositis reversibel therapiert werden kann, gestaltet sich die Therapie der Periimplantitis häufig komplexer.
Adjuvante Therapieverfahren können die größte klinische Effektivität der nichtchirurgischen Therapie, insbesondere bei initialen Läsionen, verbessern. Refraktäre oder fortgeschrittene Läsionen sind derzeit jedoch nur durch chirurgische Therapieverfahren zu kontrollieren. Chirurgisch augmentative Maßnahmen zeigen hierbei die größte klinische Effektivität.

In der geplanten Live OP soll eine chirurgische Kombinationstherapie bei einer fortgeschrittenen Periimplantitis in der ästhetischen Zone dargestellt werden. Das chirurgische Protokoll beinhaltet die nachfolgenden Komponenten:

• Dekontamination
• Implantatplastik im Bereich vestibulärer/oraler Dehiszenzen sowie bei suprakrestalen Komponenten >1 mm
• Augmentation intraossärer Defektkomponenten + Membrantechnik
• Simultane Volumenaugmentation (Bindegewebstransplantat oder Kollagenmatrix) zur Prävention postoperativer mukosaler Rezessionen
• Lappen-/ Nahttechniken
Live-OP II (Saal Harmonie), Dr. Karl-Ludwig Ackermann
15:55-16:40
Im Rahmen einer Live OP anlässlich des Zahnärztetages 2017 wurde ein komplexer Frontzahndefekt mit vertikalem und horizontalem Defizit mittels individuellem, 3-D-gedrucktem Titangitter aufgebaut. Nun soll das Ergebnis und der weitere Verlauf dieser schwierigen Situation im Rahmen einer weiteren Live OP dargestellt werden. Hierbei wird Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas zuerst "Live on Tape" die Entfernung des Titangitters sowie die Weichgewebekonditionierung kommentieren und dann im Anschluss die Insertion der Implantate in das aufgebaute Knochenlager durchführen.
Ausblick (Saal Harmonie), Prof. Dr. Michael Walter
16:40-16:45
Verabschiedung und Ausblick 2019, Prof. Dr. Michael Walter
AG Keramik (Spektrum 1)
Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e. V. (AG Keramik)
09:00-09:45
Klinische Langzeitergebnisse von kombinierten vollkeramischen Restaurationen auf Zähnen und Implantaten, Dr. Karl-Ludwig Ackermann
09:45-10:30
Grenzbetrachtungen - Materialien im Fokus, Prof. Dr. Sven Reich
10:30-11:00
Pause
11:00-11:45
Tabletops - Keramik oder Komposit, Prof. Dr. Andree Piwowarczyk
11:45-12:30
Komplexe Behandlungsfälle - innovativ & digital gelöst, Prof. Dr. Petra Gierthmühlen
12:30-13:00
Was wirklich wichtig ist: Ergebnisse der Praxisbefragungen 2015-2018 & Verleihung des Forschungs- und Videopreises 2018 der AG Keramik
13:15-15:00
Mitgliederversammlung der AG Keramik
DGZ (mit DGPZM + DGR2Z + DGET) (Spektrum 2), PD Christian Gernhardt Dr.
Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ), Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM), Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung (DGR2Z), Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET)
09:00-09:30
Zahnpasten sind insbesondere durch ihren Fluoridgehalt ein Eckpfeiler der Kariesprävention. Allerdings ist nicht jede Fluorid-Zahnpasta gleichermaßen wirksam. Es kommt auf die Art des eingesetzten Fluorids, seine Konzentration und Bioverfügbarkeit an sowie auf die Häufigkeit der Anwendung der Zahnpasta. Die Kosmetik-Verordnung setzt als Obergrenze für den Fluoridgehalt von Zahnpasten einen Wert von 1.500 ppm. Für die Prävention im Milchgebiss wurden bis jetzt Konzentrationen von max. 500 ppm empfohlen. Da diese sich als nur wenig wirksam erwiesen, sehen aktuelle Empfehlungen eine Erhöhung der Konzentration auf 1.000 ppm vor. Hintergründe dieser Empfehlung werden in dem Vortrag ebenso beleuchtet wie die Auswahl einer möglichst wirksamen Zahnpasta für Erwachsene.
09:30-10:00
Derzeit rücken vitalerhaltende Maßnahmen und vor allem eine Erweiterung der Indikationsstellung der Pulpotomie zunehmend in den Fokus. Die Pulpotomie blieb lange Zeit auf Milchzähne und bleibende Zähne mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum beschränkt. Mittlerweile findet sich jedoch Literatur zur Anwendung dieses Konzeptes auch an Zähnen mit abgeschlossenem Wurzelwachstum bei Patienten verschiedener Altersstufen, sowohl für die traumatische als auch für die kariöse Exposition. Die partielle Pulpotomie bietet dabei Vorteile als gewebsschonende Variante. In diesem Vortrag werden Indikationsstellung, Durchführung, Erfolgsaussichten sowie maßgebliche Einflussfaktoren diskutiert.
10:00-10:30
Spülunfälle und deren Konsequenzen und Vermeidung, Prof. Dr. Christian Ralf Gernhardt
AK Geschichte (Conclusio 1), Dr. Wibke Merten
Arbeitskreis Geschichte der Zahnheilkunde (AKGZ)
09:00-09:15
Die Entwicklung des Arbeitskreises und seine Zukunft, Dr. Wibke Merten
09:15-09:45
NS Zahnärzte vor Gericht , Christiane Rinnen
Der "Nürnberger Prozess", der "Mauthausen-Prozess" oder der "Auschwitz-Prozess" gehören zu den bekanntesten Gerichtsverfahren, in denen nationalsozialistische Verbrechen juristisch aufgearbeitet wurden. Dementsprechend befassen sich viele Publikationen mit den Biografien der dort verhandelten Täter.
Im medizinischen Bereich lag der Fokus allerdings bisher meist auf der Ärzteschaft. Ziel dieses Vortrages soll es demgegenüber sein, eine noch kaum betrachtete Personengruppe aufzuarbeiten: die vor Gericht gestellten Zahnärzte.
Anhand von ausgewählten Kurzbiographien und auf der Grundlage von Primärquellen wird aufgezeigt, in welcher Form Zahnmediziner zu Akteuren des NS-Regimes wurden, welche Verbrechen sie verübten und wann und v.a. wofür sie sich vor Gericht verantworten mussten.
09:45-10:15
Die Brüder Eisenreich - eine bayerische Zahnbehandlerfamilie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwischen "Hitler-Putsch", Konzentrationslagerdienst und Widerstand, Dr. Jens Westemeier
10:15-10:45
Der Vortrag fokussiert auf den Starnberger Dentisten Friedrich Krohn, der in der Frühphase der NSDAP im nahen Umfeld Hitlers agierte. Im Mittelpunkt des Beitrages steht die berufliche und politische Rolle Krohns in der Weimarer Republik und der Anfangsphase der NS-Zeit. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Beleuchtung des Agitationsspielraums und Darstellung von Radikalisierungsprozessen. Zudem wird diskutiert, weshalb sich insbesondere Zahnärzte und Dentisten vergleichsweise früh der NSDAP andienten. Abschließend werden weiterführende Forschungsdesiderate aufgezeigt.
10:45-11:15
Frau Dr. Gisela Tascher recherchiert seit 2009 als Mitglied und im Auftrag des Arbeitskreises "Geschichte der Zahnheilkunde" der DGZMK für eine Chronik zum Thema: Geschichte der "Sammlung Proskauer/Witt" der "Deutschen Zahnärzte-Bücherei" und des "Forschungsinstitutes für Geschichte der Zahnheilkunde". Hintergrund für diese Recherchen ist die im Zusammenhang mit dem Umzug der Geschäftsstelle der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) nach Berlin (1999/2000) stattgefundene Auflösung der bis dahin in Köln ansässigen "Deutschen Zahnärzte-Bücherei" und der "Forschungsstelle für die Geschichte und Zeitgeschichte der Zahnheilkunde" (Unterhaltsträger: BZÄK und KZBV). Die historisch sehr wertvolle und von mehreren Zahnärztegenerationen aufgebaute kulturhistorische Sammlung lagert seit dem Umzug der BZÄK nach Berlin dort in Containern. Aktuell berät die BZÄK über eine Überführung dieser Sammlung in ein Museum nach Sachsen.
11:15-11:45
Mitgliederversammlung des AK Geschichte mit Wahlen
DG PARO (Spektrum 2)
Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO)
11:00-11:05
Begrüßung und Moderation, Prof. Dr. Dr. Holger Jentsch
11:05-11:40
Was passiert nach nicht-chirurgischer und chirurgischer Parodontitis-Therapie, Prof. Dr. Moritz Kebschull
11:40-12:15
Wurzelkaries-Risiko nach Parodontitis-Therapie, PD Dr. Falk Schwendicke
12:15-12:35
Überreichung der DG PARO / meridol® Forschungsförderung und Präsentation der Ergebnisse
12:35-13:10
Gezielte parodontale Regeneration und die Wurzeloberfläche, Prof. Dr. Dr. Holger Jentsch
13:10-13:45
Wurzeloberflächen - Überempfindlichkeit und Lebensqualität, Sonja Sälzer
13:45-13:50
Diskussion
13:50-14:00
Verleihung: DG PARO / meridol® Preise
IAZA & AG ZMB (Conclusio 2), Prof. Dr. Grietje Beck, Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer, Prof. Dr. Andreas Schulte
Anästhesiologisch/zahnärztliche Behandlung von Menschen mit Behinderungen
Interdisziplinärer Arbeitskreis für Zahnärztliche Anästhesie (IAZA), Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf (AG ZMB) in der DGZMK (AG ZMB)
13:30-14:00
Verhaltensführung, Sedierung oder Allgemeinanästhesie bei der zahnmedizinischen Versorgung von Kindern mit Behinderung?, Dr. Peter Schmidt
14:00-14:30
Anästhesiologische Behandlung von Kindern mit Behinderungen, Dr. Gerd Schröter
14:30-15:00
Menschen mit Behinderungen sind eine sehr heterogene Patientengruppe.
Daher muss die Entscheidung, ob ein zahnärztlicher Eingriff im Wachzustand, in (Analgo-)Sedierung oder in Allgemeinanästhesie durchgeführt werden soll, immer individuell getroffen werden. Die allgemeine Begründung "Behinderung" als rechtfertigende Indikation für eine Behandlung in Allgemeinanästhesie greift zu kurz.
Die wichtigsten Kriterien und Indikationen, eine gut begründete Entscheidung zu treffen, sind in einer über die letzten 20 Jahre entwickelten und erprobten Checkliste zusammengefasst. Die Entscheidungsfindung kann somit strukturiert dokumentiert werden.
15:00-15:30
Zwar sind frühkindliche Hirnschäden, Behinderungen durch Sauerstoffmangelereignisse oder Demenz in jeder Form häufig, es können jedoch auch sehr seltene anästhesierelevante Erkrankungen zu Behinderungen führen. Im Zweifelsfall ist es dann besser den Patienten in ein Zentrum zur Weiterbehandlung zu verlegen. Besonders problematisch ist die Narkoseeinleitung, da es zum Teil sehr schwierig ist, mit den Patienten zu kommunizieren, um ihnen einen venösen Zugang zu legen. Ggf. müssen andere Zugangswege für die Verabreichung der Narkotika gewählt werden. Während die Narkoseführung in der Regel unproblematisch ist, muss besonderes Augenmerk dann wieder auf die postoperative Phase gelegt werden. Sicher geregelt sein müssen auch die administrativen Belange und die postoperative Nachbetreuung.
15:30-16:00
Mitgliederversammlung der IAZA
AK Ethik (Illusion 1)
Arbeitskreis Ethik in der DGZMK (AK Ethik)
13:30-14:15
Das Genfer Ärztegelöbnis kann als die moderne Fassung des "Eids des Hippokrates" gelten. Es fasst die maßgebenden ethischen Prinzipien ärztlichen Handelns gegenüber den Patienten zusammen und gilt - insbesondere im Zeitalter der Globalisierung - als wichtige normative Orientierungshilfe.
Der Weltärztebund hat im Oktober 2017 in Chicago eine umfangreiche Überarbeitung des Genfer Gelöbnisses verabschiedet. Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe der Revisionen, referiert und diskutiert die wichtigsten Änderungen im Vergleich.
Bei der Analyse wird deutlich, dass die Patientenautonomie und die Patientenrechte gegenüber der bisherigen Fassung deutlich stärker betont werden. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Vortrag die Frage nach den möglichen Rück- und Auswirkungen auf die Ärzte- und die Zahnärzteschaft und die ärztliche bzw. zahnärztliche (Muster-)Berufsordnung.
14:15-15:00
Die Rekonstituierung der DGZMK im Jahr 1949 bedeutete nicht nur eine wissenschaftliche Renaissance, sondern zugleich einen berufs- und personalpolitischen Neubeginn. Sie fiel zeitlich zusammen mit der von den Allierten initiierten "Entnazifizierung". Doch welche Rolle maß die neue DGZMK-Führung der politischen Vergangenheit ihrer Mitglieder bei?
Ebendieser Frage geht der Vortrag nach. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen dabei drei ausgezeichnte Persönlichkeiten, die allesamt das "Dritte Reich" als praktizierende Zahnärzte in unterschiedlicher Weise beruflich durchlebten.
Die Analyse zeigt, dass die Rolle der betreffenden Personen im "Dritten Reich" im Nachkriegsdeutschland weder bei der Präsidentenwahl noch bei der Auszeichnung von DGZMK-Mitgliedern eine nennenswerte Rolle gespielt hat.
15:00-15:30
Pause
15:30-16:15
Trotz der Relevanz ethischer Fragestellungen erfolgte bisher keine strukturierte Integration ethischer Lehrinhalte in das zahnmedizinische Curriculum. Vor diesem Hintergrund wurde in Kiel eine Bedarfsanalyse mit Studierenden der Zahnmedizin durchgeführt. Ziel war die Evaluation studentischer Einstellungen zu ethischen Fragestellungen im Lichte ihrer Patientenbehandlung.
Hierzu wurden Studierende des 6. und 10. Fachsemesters rekrutiert (n = 12 bzw. n = 11). Es wurde ein exploratives, qualitatives Studiendesign mit Leitfadeninterviews gewählt. Die Gesprächsdimensionen umfassten u.a. allgemeine Einstellungen, Erfahrung zu ethischen Fragen, Definitionen und Erwartungen an Lehrinhalte und -methoden. Nach Transkription der Audio-Dateien erfolgte eine qualitative Inhaltsanalyse.
Kein Studierender konnte eine ethische Fragestellung mit Bezug zu eigenen Ereignissen und Erfahrungen (privat/Studium) erläutern. Fragen zu Definitionen konnten mehrheitlich nicht beantwortet werden. Die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen wurde ausschließlich mit der eigenen Patientenbehandlung begründet.
Die Studie zeigte als Hauptproblem ein fehlendes ethisches Basiswissen auf. Stattdessen wurde durchlebte Betroffenheit, ausgelöste Hilfslosigkeit und eine allgemeine Überforderung im Umgang mit entsprechenden Situationen geschildert. Die Ergebnisse legen nahe, dass ethische Grundlagen vor der Patientenbehandlung gelehrt werden sollten. Dabei ist eine Verknüpfung mit klinischen Sachverhalten und Fallvignetten zu empfehlen.
16:15-17:00
Bieten die aktuellen technischen Entwicklungen sowie die perspektivischen technischen Möglichkeiten und die Resonanz der Kollegenschaft auf entsprechende Initiativen einen Anhalt dafür, dass Misserfolge in Zukunft vermieden oder in ihrer Zahl reduziert werden können?
Aus einer fiktiven Zukunft heraus wird der Blick auf die aktuelle Situation der Zahnmedizin gerichtet und (wo möglich) Lösungsmöglichkeiten für aktuelle Defizite aufgezeigt.
Derzeit wird das Fehlermanagement in der Zahnmedizin, insbesondere was die Kommunikation eigener Fehler in der Kollegenschaft betrifft, nur sehr zaghaft umgesetzt. Theoretisch besteht die Möglichkeit, ein "radikales Fehlermanagement" zu etablieren. Der Preis dafür für die Kollegenschaft wäre allerdings sehr hoch.
Die Gründe für die Zurückhaltung, eigene Fehler zu kommunizieren und so interkollegial daraus zu lernen liegen sowohl im ärztlichen Selbstbild als auch im haftungsrechtlichen Umfeld der Medizin.
Wenn wir als Zahnmediziner zukünftig Misserfolge verhindern oder zumindest ihre Häufigkeit reduzieren möchten, müssen das rechtliche Umfeld, das ärztliche Selbstbild und die Stigmatisierung von Fehlern überdacht werden.
AKEPZ (Conclusio 1), Prof. Dr. Kurt Werner Alt, assoz. Prof. Dr. Dr. phil. Roland Garve DTM&P
Arbeitskreis Ethno- und Paläozahnmedizin der DGZMK (AKEPZ)
14:00-14:30
Mammalian dental enamel is a key archive for the reconstruction of past environments. Sequentially mineralizing enamel provides continuous, several year-long environmental 'proxy' records, which spatially-resolved sampling by laser mass spectrometry can 'read' at seasonal and higher time resolution. Past nutrition or mobility can be reconstructed via trace element ratios (e.g. Sr/Ca) or Sr-isotopes, respectively. The combination with enamel histology establishes the chronology of such events. In this talk, I will present current examples using modern and archaeological teeth, focusing on Pb-exposure, mobility, transhumance and enamel mineralization.
14:30-14:50
Zahnpflege bei Naturvölkern, assoz. Prof. Dr. Dr. phil. Roland Garve DTM&P
14:50-15:10
Zahnerhaltung - ein Blick weit in die Vergangenheit, Prof. Dr. Kurt Werner Alt
15:10-15:30
Mit der Sesshaftwerdung des Menschen und dem Einzug der Landwirtschaft vor etwa 7500 Jahren ändern sich Ernährungs- und Lebensgewohnheiten maßgeblich. Dies spiegelt sich auch in der Zahngesundheit wider. Im Laufe des Neolithikums und der Frühbronzezeit zeichnen sich deutliche Unterschiede im Kariesbefall ab, die sich mit anderen Gesundheits- und Ernährungsmarkern korrelieren lassen. Hierzu werden die Ergebnisse einer dentalanthropologischen Studie an Skelettfunden aus Mitteldeutschland vorgestellt.
Studententag (Fantasie 1+2), PD Dr. Dietmar Weng
Kindeswohlgefährdung und Häusliche Gewalt - Sieh hin und tu was!
Bundesverband der Zahnmedizinstudierenden in Deutschland e.V (BdZM), young dentists (YD²), Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
10:00-10:30
Begrüßung/Moderation, Lotta Westphal, PD Dr. Dietmar Weng, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Prof. Dr. Michael Walter
10:30-11:10
Nichtakzidentelle Kindeswohlgefährdungen sind allgegenwärtig. Kindesmisshandlung, -Missbrauch und -Vernachlässigung sind in allen Gesellschaftsschichten wiederzufinden und werden allen medizinischen Disziplinen vorgestellt. In der Abklärung und Behandlung von Kindeswohlgefährdungen stehen häufig Aspekte im Vordergrund, die nicht dem Wohlergehen der Kinder dienlich sind. Spurensicherung, Täterermittlung, Datenschutz, Abrechnungsfragen verschleiern häufig den Blick auf die Opfer.
Seit 2010 widmet sich die Kinderschutzambulanz täglich um jene, die unter dem Verdacht einer Kindeswohlgefährdung stehen. Unter ambulanten, stationären und konsiliarischen Voraussetzungen hat das Team über 1500 Kinder untersucht und so zur Professionalisierung der Behandlung dieser jungen Patienten beigetragen.
11:10-11:50
Kindesmisshandlung und Kindeswohlgefährdung sind erheblich unterdiagnostiziert und damit auch untertherapierte Probleme. In der (Kinder)Zahnheilkunde sind zwei Bereiche von besonderer Relevanz:
1. Frühkindliche Karies, die immerhin ca. 14% der 3-Jährigen aufweisen, entsteht nur durch langfristig nicht ausreichende Mundhygiene und sehr häufige Kohlenhydrataufnahme. Dieser "Pflegeschaden" ist sehr dicht an einer Kindeswohlgefährdung und erfordert eine Beratung der Eltern einschließlich eines praktischen Mundhygienetrainings am Kind, was meistens das Problem löst. Wenn die Eltern dies trotz Informationen und Training nicht in der Lage sind, eine Veränderung herbei zu führen, oder der Sanierung bei pulpaler Beteiligung nicht nachkommen, ist der Tatbestand der Kindeswohlgefährdung erfüllt und entsprechende Maßnahmen sollten zum Schutz des Kindes eingeleitet werden.
2. Beim Frontzahntrauma, insb. bei kleinen Kindern und Unfällen im häuslichen Milieu ist immer die Plausibilität des Unfallhergangs am vorliegenden Verletzungsmuster zu überprüfen. Wenn Indikatoren für eine Kindesmisshandlung vorliegen, sollten diese diskret dokumentiert werden und adäquate Folgeschritte eingeleitet werden.
Der Vortrag beleuchtet Kindesmisshandlung und Kindeswohlgefährdung aus (kinder)zahnärztlicher Sicht an praktischen Beispielen und gibt Empfehlungen für einen angemessenen Umgang.
11:50-12:20
Pause
12:20-13:00
Forensische Zahnmedizin wird an den meisten Universitäten nicht oder nur in geringem Umfang gelehrt. Dass die forensische Zahnmedizin aus zahlreichen Tätigkeitsfeldern besteht, ist den meisten (jungen) Kolleginnen und Kollegen unbekannt. Neben den bekannten Schwerpunkten "Zahnärztliche Identifizierung, forensische Altersdiagnostik und Bissspuren-Analysen" gehören auch Vertragsrecht, Haftungsrecht und die Beurteilung von Behandlungsfehlern zu den Kernaufgaben der Forensischen Zahnmedizin. Ziel des Vortrags wird es sein darzustellen wie vielfältig die Aufgaben der forensischen Zahnheilkunde sind.
13:00-13:30
Vom Wunsch sich an einem Hilfseinsatz zu beteiligen bis hin zur Umsetzung liegt ein weiter Weg. Mitunter will gutes tun auch gut vorbereitet sein, vor allem wenn es in ein weit entferntes Land gehen soll. Der Aufwand ist mitunter enorm und die Erwartungen mindestens genauso hoch. So versteht es sich von selbst, dass selbst für den kleinsten Einsatz eine gewissenhafte Vorbereitung unbedingt erforderlich ist, wenn sich der Erfolg einstellen soll. Hierzu soll der Vortrag wichtige Tipps und Anregungen geben, um aus dieser Zeit möglichst viel zu machen.
Zukunftskongress (Fantasie 1+2)
Beruf und Familie - Dinge, die man unbedingt wissen oder besser lassen sollte
Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dentista e.V. (Dentista), Bundesverband der Zahnmedizinischen Alumni in Deutschland e.V. (BdZA)
14:00-14:10
Begrüßung & Eröffnung, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Dr. Susanne Fath, Ingmar Dobberstein, ZÄ Sabine Steding
14:10-14:40
Praxisgründung - ganz einfach, Prof. Dr. Christoph Benz
14:40-15:20
Zukunft der Medizin: Veränderungen durch Digitalisierung, Martin U. Müller
15:20-16:00
Familiengründung und Zahnarztpraxis: Fragen und Antworten aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht, Dr. Stefanie Beyer
16:00-16:30
Jura Slam - Sie fragen, ich antworte, Martin Boost
16:30-17:00
Sei kein Lemming - Berufsbild mitgestalten - Wie willst du morgen arbeiten und leben?, Dr. MSc Juliane von Hoyningen-Huene, Ingmar Dobberstein
Praxisteam IV (Illusion 1)
09:00-11:00
Im Praxisalltag an der Schnittstelle Patient - Praxis Professionalität zu beweisen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Zu lange Wartezeiten, Empörung über einen Rechnungsbetrag oder unvollständige Beratung - Anlässe für heikle Situationen gibt es täglich.
Im Seminar sollen häufig wiederkehrende Situationen zwischen Praxis und Patient analysiert und positive Lösungsansätze für eine wirksame Störungsprophylaxe erarbeitet werden.
• Störungen im Praxisalltag. Welche sind vermeidbar?
• Ihre innere Haltung. Wie Sie mit Ihrer Persönlichkeit heikle Situationen
meistern.
• Notfallkoffer Frustprophylaxe. Aktiv interagieren statt nur zu RE-agieren.
• Lösungsorientierte Kommunikation. Resultate erzielen statt nur zu klagen.
11:30-13:30
- Wo können durch fehlerhafte Dokumentation Verluste entstehen?
- Ziele und Inhalte der Dokumentation
- Ursachen für fehlerhafte Dokumentation
- Beispiele aus der Abrechnung, sachlich-rechnerischen-Prüfung und
Wirtschaftlichkeitsprüfung
- Fehler bei der Rechnungslegung
- Behandlungsfehler
- Fehlervermeidung
Praxisteam V (Illusion 2)
11:30-13:30
Ein medizinischer Notfall in der Praxis tritt meist unerwartet ein und stellt für den Zahnarzt und das gesamte Team eine besondere Herausforderung dar. Damit nicht Hilflosigkeit und Chaos bei der Versorgung des Patienten eintreten, gibt ein geordnetes und eingeübtes Notfallmanagement Sicherheit. Im Vortrag wird besprochen welche verschiedenen Notfälle es gibt und wie man professionell reagiert. Folgenden Themen werden vorgestellt:

• Organisationsablauf
• Zielorientiertes Durchgehen verschiedener Notfallsituationen mit Beispielen
• Entscheidungshilfen für Diagnostik und Therapie
• Basismaßnahmen zur Wiederbelebung
dental arena - id Frankfurt (id infotage dental, Halle 5.1)
10:00-11:00
Datenschutz, Thomas Malik
11:00-12:00
Gelebte Ergonomie in der Zahnarztpraxis, Jens-Christian Katzschner
12:00-13:00
HIV und Testung - HIV und Begleiterkrankungen: Erkennen und behandeln , Dr. Dr. Gundolf Schüttfort, Gilead Sciences GmbH
Der Vortrag zum Thema: HIV und Begleiterkrankungen: Erkennen und behandeln von Herrn Dr. Gundolf Schüttfort beschäftigt sich damit ein Bewusstsein für die Dringlichkeit einer frühen HIV Testung und Therapie zu schaffen. Es gibt immer noch ca. 12.000 HIV Patienten in Deutschland, die nichts von ihrer Erkrankung wissen und somit potentiell den Virus übertragen können. Die WHO hat für 2030 das Ziel formuliert die AIDS Epidemie zu beenden. Bis zum Jahr 2020 sollten 90% der HIV-Infizierten weltweit diagnostiziert sein, 90% der diagnostizierten Patienten antiretroviral behandelt und 90% der Therapierten virologisch supprimiert sein. Deutschland liegt hier noch unter den Zielen. 1/3 der Patienten gehört zu den " late presentern", diejenigen Patienten, die erst sehr spät behandelt werden und nur noch eine geringe Zahl an Helferzellen haben und/oder eine AIDS Erkrankung haben.
Herr Dr. Schüttfort wird diese Hintergründe und die Wichtigkeit der richtigen Erkennung von HIV und der frühzeitigen Therapie hervorheben.
Im Anschluss wird Frau Dr. Oksana Petruchin aus Ihrer zahnärztlichen Praxis anhand von Patientenkasuistiken berichten, wie man bestimmte Indikatorerkrankungen erkennen kann und wie sie damit umgeht.
Umgang mit HIV im Zahnarztalltag: Fallbeispiele, Dr. Oksana Petruchin, Gilead Sciences GmbH
13:00-14:00
Vermeidung von Misserfolgen bei der Aufbereitung von Medizinprodukten in der zahnärztlichen Praxis, Dr. Andreas Dehler
14:00-15:00
Gelebte Ergonomie in der Zahnarztpraxis, Jens-Christian Katzschner
15:00-16:00
Datenschutz, Thomas Malik
Kurzvorträge (Conclusio 2), Prof. Dr. Roland Frankenberger, Prof. Dr. Andrea Maria Schmidt-Westhausen
09:30-09:45
Hintergrund: An den Universitätskliniken für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde werden teils Spezialsprechstunden für Patienten mit schmerzhaften Funktionsstörungen des Kiefers sowie oro-fazialen Schmerzen angeboten.
Fragestellung: Welche Patienten mit welchem Beschwerde- und Krankheitsverlauf nehmen universitäre Spezialsprechstunden in Anspruch? Gibt es hierbei Unterschiede zwischen den Standorten?
Methode: Es konnten seit 2016 acht Sprechstunden rekrutiert werden, welche Berfragungskarten an Neupatienten ausgeben. Die Briefkarten fragen anonym ab: Durchschnittliche Schmerzen/Beschwerden im Laufe der letzten 6 Monate (NRS); Alter, Geschlecht, PLZ (3-stellig); Schmerzdauer " < 0,5; < 1; 1-2; 2-5; > 5 Jahre"; Therapieerfahrung (Schiene, Physiotherapie, Medikamente, Andere); besuchte Heilberufe; Schmerzregionen sowie Begleitsymptome.
Ergebnisse: 556 Karten wurden bis zum 30.03.2018 registriert und 554 ausgewertet; allerdings 2 Standorte (N=6, N=12) nicht als repräsentativ berücksichtigt. Die Patienten unterscheiden sich in der Geschlechts (75%w: 25%m) und Altersverteilung (median=45, SD=17) nicht signifikant zwischen den Standorten. Ebenso zeigt die Schmerzdauer keine signifikanten Unterschiede, wobei 50% der Patienten über 2 Jahre Schmerzen hatten. Allerdings bestehen Unterschiede in der Therapieerfahrung; die größten Differenzen bei verordneter Physiotherapie, gefolgt von Schienentherapie. Die Patienten haben vor ihrem dem Besuch durchschnittlich 3 (SD=2) Heilberufe besucht und beklagen am häufigsten Schmerzen im Kiefer (81%), gefolgt von Ohren (44%) sowie Zähnen und Rücken (je 43%). Mit zunehmender Schmerzdauer erhöhen sich die Anteile Kiefer-ferner Schmerzareale wie auch die Anzahl der Begleitsymptome. Die Sprechstunden haben ein Einzuggebiet von zirka 50 km.
Implikationen: Der Anteil chronifizierter Patienten in den Sprechstunden ist hoch und damit verbunden ein großer Anteil von Patienten mit wide-spread pain und aus dem psychosomatischen Formenkreis. Daraus lässt sich ableiten, dass diese Sprechstunden vorwiegend mit komplexen Fällen konfrontiert sind, für welche keine adäquaten zahnärztlichen Leistungen im Bewertungsmaßstab abgebildet sind.
09:45-10:00
Ziel: Evaluation der Self-Assembling Peptides P11-4 (SAP, CURODONTTMREPAIR/ Credentis AG/ Schweiz) in der Therapie der initialen Glattflächenkaries - (White-Spot-Läsionen/WSL) nach Multibracketbehandlung.
Material und Methoden: Die Behandlung der WSL mittels SAP (T0) wurde im Splitmouth-Modell (Testzahn ZT/ Kontrollzahn ZK) an 23 jugendlichen Multibracket-Patienten (11m/12w) unmittelbar nach Entbänderung (MB-EX) durchgeführt. Die Zuordnung der Therapie erfolgte randomisiert pro Kieferhälften.
Die Kariesaktivitäts- und Kariesausdehnungsmessungen der WSL erfolgten an paarig vorhandenen Zähnen mittels CarieScanProTM(orangedental/D) und ShadepilotTM(DeguDent/D) zu den Messzeitpunkten T0 (zwei Tage nach MB-EX), sowie 45d (T1), 90d (T2) und 180d (T3) post MB-EX.
Zur Erhöhung der mechanischen Mundhygiene erhielten die Probanden eine elektrische Zahnbürste (Oral-B Pro 1000/ Procter & Gamble Germany GmbH, Deutschland) mit entsprechender Einweisung.
Die statistische Auswertung wurde mit IBM SPSS Statistics 23 durchgeführt. Die Signifikanzschwelle für die Irrtumswahrscheinlichkeit wurde bei allen Analysen auf p < 0,05 festgelegt.
Ergebnisse: Die vollständigen Datensätze von 18 Probanden (5 Drop-outs) kamen zur Auswertung. An beiden gemessenen Zähnen ZT/ZK zeigte sich eine signifikante Reduktion der Kariesaktivität zwischen T0 und T3 (ZT= T0 46,06 ±18,21 --- T3 16,07 ±15,67; p < 0,001 / ZK= T0 40,66 ±16,43 --- T3 30,06 ±21,34; p = 0,048).
Im Gegensatz zu den Aktivitätsunterschieden zwischen ZT/ZK zum Zeitpunkt T0 (p = 0,13) waren sie am Zeitpunkt T3 statistisch signifikant (p = 0,0009).
Auch in der WSL-Ausdehnung kam es über den gemessenen Zeitraum (T0 und T3) zu signifikanten Reduktionen an ZT/ZK (T0 09,28 ±07,50 mm2--- T3 06,22 ±06,20 mm2; p <0,001 / T0 08,26 ±06,40 mm2 --- T3 05,45 ±04,38 mm2; p = 0,001). Allerdings waren die Unterschiede der WSL-Ausdehnung zwischen ZT/ZK an beiden Messzeitpunkten T0/T3 statistisch nicht signifikant (p = 0,08/0,42).
Schlussfolgerungen: Self-Assembling Peptides P11-4 (CURODONTTMREPAIR) erscheinen für die Erreichung der Kariesaktivitätsreduktion von White-Spot-Läsionen interessant, nicht aber für deren ästhetische Rehabilitation.
10:00-10:15
Mithilfe der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen der Gruppen- und Individualprophy¬laxe wird der Versuch unternommen, Kinder bis zum Erreichen des Erwachsenenalters zu einer guten Mundhygiene zu befähigen. Umfragen zeigen, dass die meisten Kinder tatsächlich ihre Zähne so oft und so lange putzen, wie allgemein empfohlen wird. Unklar ist allerdings, wie sie sich die Zähne putzen und ob es ihnen dabei auch gelingt, Plaque weitgehend zu eliminieren. Eine hohe Prävalenz von Parodontalerkrankungen bei jüngeren Erwachsenen deutet darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.
In mehreren Studien wurde daher in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Psychologie und Zahnmedizin das Zahnbürstverhalten von insgesamt über 400 Kindern und jungen Erwachsenen im Detail analysiert und die Plaquefreiheit nach dem Putzen unter unterschiedlichen Instruktionen erfasst. Dabei zeigt sich, dass bereits hinsichtlich der Bürstsystematik erhebliche Schwächen bestehen, die sich u.a. in mangelnder Plaquefreiheit unmittelbar nach dem Putzen und erhöhten Gingivitisraten manifestieren.
Der Beitrag stellt die Ergebnisse der Verhaltensbeobachtungen und die damit verbundenen klinischen Daten zusammenfassend dar und diskutiert mögliche Konsequenzen für Forschung und Praxis.
10:15-10:30
In experimentellen Studien, bei denen Probanden eigens zu Studienzwecken eine neue elektrische Zahnbürste erhalten, haben diese geringfügige klinische Vorteile gegenüber Handzahnbürsten. Unklar ist allerdings, ob diese Vorteile auf die Studiensituation und die damit verbundenen "demand characteristics" zurückgehen, die die Probanden veranlassen ihr Verhalten unbewusst so zu verändern, dass die Erwartungen der Versuchsleitung erfüllt werden.
Ziel der vorliegenden Studie war es daher zu prüfen, ob sich die Vorteile des elektrischen Zähnebürstens bei habituellen Nutzern einstellen, die das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste nicht erst im Rahmen einer Studie begonnen haben.
N=48 Studierende nicht-medizinischer Fächer, die ihre Zähne seit mindestens 6 Monaten mit einer rotierend-oszillierenden Zahnbürste putzten und N=60 Studierende, die habituell manuell putzten wurden zunächst hinsichtlich ihres Parodontalzustandes untersucht und danach aufgefordert, ihre Zähne so gründlich wie möglich mit ihrer eigenen Zahnbürste zu reinigen. Während des Putzvorgangs waren die Probanden alleine, allerdings wurde ihr Putzverhalten auf Video aufgezeichnet. Unmittelbar nach dem Putzen wurde die verbliebene Plaque am Zahnfleischrand erfasst.
Bei der Stichprobe handelt es sich um eine parodontal gesunde Stichprobe, die an durchschnittlich etwa 11% der untersuchten Flächen Gingivitiden (positiver PBI) aufwies. Die Plaquebesiedelung der Zahnfleischränder lag vor dem Putzen bei ca. 61%; auch nach dem Putzen nach bestem Vermögen sank dieser Wert im Durchschnitt nicht unter 40%. Die Gruppen unterschieden sich hinsichtlich keines dieser Parameter signifikant (alle p>0,36).
Insgesamt deuten die Daten der vorliegenden Studie darauf hin, dass die habituelle Reinigung mit rotierend-oszillierender Zahnbürste keine Vorteile gegenüber der Nutzung einer gewöhnlichen Handzahnbürste hat.
10:30-11:00
Pause
11:00-11:15
Zu dem umstrittenen Thema dentale Implantaten im Wachstum wurde vor 15 Jahren ein interdisziplinäres Konzept entwickelt, das zu positiven funktionellen und ästhetischen Ergebnissen im Oberkieferfrontzahnbereich führen sollte. Die Implantate wurden in Abänderung der anerkannten Regeln für Erwachsene so modifiziert, dass das zu erwartende Kieferwachstum berücksichtigt wurde. Im Alter von 12 - 17 Jahren wurden bei Nichtanlagen und nach traumatischem Zahnverlust 179 Implantate im Oberkieferfrontzahnbereich inseriert. Halbjährliche Kontrolluntersuchungen mit einer standardisierten Fotodokumentation erlaubten eine Beurteilung des Verlaufes. Bei 67 Implantaten konnten bisher die Untersuchungen bis zum Abschluss des Wachstums durchgeführt und ausgewertet werden. Die Ergebnisse der fotometrischen Analyse zeigen, dass im Vergleich zu den korrespondierenden Zähnen während der Wachstumsphase gewisse ästhetische Kompromisse eingegangen werden müssen, dass aber nach abgeschlossenem Kieferwachstum in allen Fällen im Vergleich der weißen und roten Ästhetik keine signifikanten Unterschiede zu den korrespondierenden Zähnen bestanden. Vor allem bei frühzeitiger Implantation sind allerdings zum Teil mehrfache Änderungen der prothetischen Versorgung mit Änderungen oder Neuanfertigungen der Kronen erforderlich. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr ermutigend und sprechen für das neu entwickelte Behandlungskonzept.
11:15-11:30
In der frühen Phase der Entwicklung dentaler Implantate lag der Schwerpunkt der Forschung auf der Vermehrung des Wissens über optimale Osseointegration.
Obwohl auch heute noch weitere Verbesserungen besonders in Bezug auf osseointegrations-fördernde Oberflächeneigenschaften zu erwarten sind, scheint es, dass die grundsätzlichen Mechanismen der Osseointegration bekannt und verstanden sind.
Herausforderungen in der Implantattherapie stellen sich heute vorwiegend darin, Misserfolge zu vermeiden.
Das zentrale Risiko beim Verlust von vorhandener Osseointegration an dentalen Implantaten scheint eine bakteriell bedingte Entzündung am Mukosa-Implantat-Übergang zu sein.
Neuere Untersuchungen legen nahe, dass eine dysbiotische mikrobielle Besiedelung der Mundhöhlenschleimhaut der immunmodulierten Abwehr widerstehen und vorteilhafte Bedingungen für eine entzündungsfördernde Umgebung schaffen kann.
Die krankmachende Wirkung von individuellen parodontalpathogenen Keimen wird dabei durch das Vorhandensein einer polymikrobiellen Infektion, sowie der daraus resultierenden Entzündung, verstärkt.
Ausgehend von Literaturdaten, insbesondere von Langzeitstudien und von Übersichtsartikeln mit hohem Evidenzlevel wird der Focus weg von der heute etablierten Implantatinsertion hin zu den Voraussetzungen der Insertion und den Bedingungen der Verhinderung von periimplantären Entzündungen unter Berücksichtigung des Mikrobioms der Mundhöhle und des Langzeiterhalts der Osseointegration gelegt.
Basierend auf dem heutigen Verständnis der Entzündungsvorgänge und dem Zusammenhang mit patientenbezogenen Risikofaktoren, wird ein klinisch anwendbares Konzept zur Reduktion möglicher Risikofaktoren während der Planungsphase und der Vermeidung von entzündungsfördernden Faktoren während der Erhaltungsphase beschrieben.
Die Präsentation erleichtert es dem zahnärztlichen Behandler, vielschichtige Behandlungssituationen zu analysieren, Befunde einzuordnen, Therapiewege zu eröffnen und Erhaltungsstrategien zu etablieren.
11:30-11:45
Dreidimensionale Kieferaugmentation stellt chirurgietechnisch und biologisch eine Herausforderung dar. Individuelle Titangitter werden mit einer Mischung aus Knochenersatzmaterial (KEM) und autologen Knochen verwendet, die mit hoher Patientenmorbidität einhergehen. Das Management des Weichgewebes bei hochatrophen Kiefern oder narbigen Gewebe ist ein zusätzlicher Risikofaktor für Komplikationen. Ziel der Fallserie ist es zu untersuchen ob 3D-Kieferdefekte mit Hilfe eines individuellen Titangitters in Kombination mit KEM, Kollagenmatrizen und autologem Fibrinkonzentrat (PRF) ohne Transplantation von Knochen und ausgedehnten Lappenpräparation regeneriert werden können, um Misserfolge zu erkennen und zu vermeiden.Patienten mit 3D-Knochendefekten (n=8) wurden nach einem standardisierten Protokoll behandelt. 3D-Augmentationen wurde mittels patientenspezifischen Titangitter, gefüllt mit einem xenogenen KEM, augmentiert und mit einer Kollagenmatrix abgedeckt. Die verwendeten Biomaterialien wurden mit PRF funktionalisiert (hergestellt aus dem peripheren Blut der Patienten gemäß des Low Speed Centrifugation Concept). Nach 6-8 Monaten wurden Implantate gesetzt und Gewebeproben zur histologischen Untersuchung entnommen.In allen 8 Fällen konnten die Defekte regeneriert werden und Implantate erfolgreich inseriert werden. Im Follow-up Zeitraum wurden keine Komplikationen nach der Augmentation oder nach der Implantation beobachtet. Prothetische Rehabilitation der Patienten konnten in allen Fällen erreicht werden. Die histologische Untersuchung der Gewebeproben hat die Knochenneubildung bestätigt. Der KEM, entnommen in der Augmentationsregion, war umgeben von neugebildetem Knochen und gut durchblutetem Gewebe.Das vorgestellte Behandlungsprotokoll ermöglichte die Rekonstruktion von ausgedehnten Knochendefekte und die Regeneration von Weichgewebe ohne die Transplantation von autologem Gewebe. Deshalb wird die hier präsentierte Technik des Biomaterial-basierten Weichgewebsmanagements als eine minimal-invasive Alternative zur herkömmlichen Lappenplastik vorgestellt, um absehbare Komplikationen der 3D-Augmentation exspektativ zu steuern.
11:45-12:00
Die Sinusbodenelevation und Augmentation ist eine anspruchsvolle und techniksensitive chirurgische Maßnahme zur prä-implantologischen Vorbereitung des Knochens. Die komplexe Anatomie, enge Lagebeziehung zur Kieferhöhle und Beteiligung von unterschiedlichen Gewebetypen (Weichgewebe= Schneidersche Membran und Knochengewebe) machen diese Technik weniger fehlerverzeihend. Um Komplikationen zu vermeiden, wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Unterstützung der Schneiderschen Membran vorgestellt, wie der gestielte Knochendeckel oder das Einbringen einer Kollagenmembran. Ziel der laufenden Fallserie ist es zu untersuchen, ob der Einsatz von Platelet Rich Fibrin (PRF) bei Perforationen der Schneiderschen Membran eine effektive Maßnahme ist, um die Misserfolgsrate zu minimieren. PRF ist ein autologes Blutkonzentratsystem, welches durch die Zentrifugation des patienteneigenen peripheren Blutes gewonnen wird.
Perforationen der Schneiderschen Membran bei Patienten mit atrophen Alveolarfortsatz im posterioren Oberkiefer (n=8) wurden nach einem standardisierten Protokoll mit einer soliden gepressten PRF-Matrix (hergestellt aus dem peripheren Blut der Patienten gemäß des Low Speed Centrifugation Concept) abgedeckt. Die Augmentation wurde mittels einem xenogenen Knochenersatzmaterial in Kombination mit dem soliden PRF durchgeführt. Nach 4-6 Monaten wurden Implantate gesetzt und Knochenbiopsien zur histologischen Untersuchung entnommen. In allen 8 Fällen wurden keine Komplikationen nach der Sinuslift-Augmentation beobachtet. Es konnten in allen Fällen Implantate inseriert werden. Klinisch stellte sich ein poröser und gut durchbluteter neugebildeter Knochen in der augmentierten Regionen dar. Die histologische Untersuchung zeigte zudem im Knochen integrierte Partikeln des Knochenersatzmaterials. Anhand der vorgestellten Fallserie zeigte die Behandlungsmethode eine gute Handhabung in der alltäglichen Behandlung. Der Einsatz von PRF als ein autologes, bioaktives Konzept mit hohen Potential zur Freisetzung von essentiellen Wachstumsfaktoren in der Behandlung von Sinuslift-Augmentation scheint eine vielversprechende und klinikrelevante Methode zu sein, um Misserfolge zu minimieren.
12:00-12:15
Zwanzig Patienten mit einer fortgeschrittenen Periimplantitis an 21 von insgesamt 67 Implantaten (31,3%) wurden einer operativen Therapie nach einem standardisierten chirurgischen Protokoll zugeführt. Die Behandlung bestand aus einem mechanischen Debridement, Applikation chemischer Agenzen sowie der photodynamischen Therapie. Die periimplantären Knochendefekte wurden mit autologem und allogenem Knochen augmentiert und mit einer Kollagen- und Fibrinmembran abgedeckt.
Die klinischen Parameter wurden präoperativ und postoperativ im Recall durch 6-Punkt Messung, Erhebung des Blutungsindex (BOP) und des Approximalem Plaque Index (API) vom gleichen Behandler erhoben. Die röntgenologischen Parameter wurden anhand von periapikalen Röntgenbildern, die mit Hilfe der Carestream Software durch die bekannte Implantatlänge kalibreirt wurden, am mesialen und distalen Aspekt der Implantate erhoben.
Nach einer durchschnittlichen follow-up Zeit von 46,1 Monaten war keines der behandelten Implantate verloren gegangen. Der durchschnittlliche Blutungswert (BOP) wurde von 34,84% auf 14,79% reduziert, der durchschnittliche Plaqueindex nahm von 41,89% auf 20,00% ab. Die Sondierungstiefen konnten von durchschnittlich 6,48 mm auf 3,25 mm reduziert werden und die Rezessionsdefekte von durchschnittlich 1,79 mm auf 0,11 mm. Der durchschnittle Gewinn an krestalem Knochen betrug 3,78 mm.
Alle postoperativen Verbesserungen der klinischen und röntgenologischen Parameter waren statistisch signifikant.
Innerhalb der Limitation dieser Fallserie könnte das beschriebene standardisierte Protokoll zur regenerativen Behandlung der Periimplantitis sehr positive klinische Auswirkungen zum Wohle der individuellen Patienten aufweisen.
12:15-12:30
Ziel der Untersuchung
Für die Therapie entzündlicher Parodontitiden ist ein stabiles Immunsystem von großer Bedeutung.
Das Darmmikrobiom in seiner Diversität kann erheblich zu einem ausbalancierten Immunsystem beitragen. Daher hatte diese epidemiologische Studie zum Ziel, die Diversität des Darmmikrobioms zwischen Patientinnen und Patienten mit Parodontitis und gesunden Kontrollen zu vergleichen.
Material und Methoden
Die "nested Case-Control"-Studie erfolgte in der Kieler Food Chain Plus (FoCus) Kohorte (http://www.focus.uni-kiel.de). Mikrobiom-Daten von 373 Patientinnen und Patienten mit Parodontitis wurden mit gematchten Kontrollen (Geschlecht, Alter, BMI, Raucherstatus) verglichen. Das intestinale Mikrobiom wurde mittels 16S-rRNA-Gensequenzierung analysiert. Die Abschätzung des Schweregrades der Parodontitis erfolgte mittels eines Fragebogens.
Ergebnisse
Die Diversität des Darmmikrobioms zeigte sich in Patientinnen und Patienten mit Parodontitis signifikant niedriger im Vergleich zu den gesunden Kontrollen; (PhyloDiversität und Chao1-Diversität, p-Wert<0.05).
Schlussfolgerungen
Diese epidemiologische Untersuchung lässt vermuten, dass die Diversität des intestinalen Mikrobioms eine entscheidende Rolle in der Pathophysiologie entzündlicher Parodontitiden spielen könnte. Der Einfluss der Darmmikrobiota und die metabolische Aktivität der Darmbakterien untereinander muss in mechanistischen und interventionellen Studien weiter untersucht werden. Dies kann Aufschluss darüber geben, ob eine Beeinflussung der Darmmikrobiota in Prävention und Therapie entzündlicher Parodontitiden eine Rolle spielen könnte.
Postervorträge (Foyer C3), Prof. Dr. Roland Frankenberger
10:45-10:50
Partial edentulism is a prime indicator of overall oral health in a given country. Khat chewing habit in south region of Saudi Arabia is widely practiced by the population.
Objectives of the investigation:
To determine the frequency of Kennedy's classes in each arch among different age group, gender also the relationship between Khat chewing and the pattern of partial edentulism.
Materials and methods:
The data was collected from patients attended to college of dentistry, Jazan university who required removable partial dentures. Clinical intra-oral and radiographic examinations were done. The number of subjects were 780. They were divided into five age groups, 20-29, 30-39, 40-49, 50-59 and ≥ 60 years respectively. Individuals who chewed one/two times per week for five years were considered as khat chewer. hat chewing hours/day and type of Kennedy's classes were recorded. The data were entered into SPSS program and analyzed accordingly using Fisher exact test.
Results :
Class III was the highest in all middle age groups followed by class I. In males class III was the highest, while in females, class I was the highest in both arches. Class IV was the lowest in all groups, both arches and genders. Among khat chewers class III was the highest followed by class I in both arches and during different durations. Class IV was the highest in >12 hours duration in maxilla but in mandible, class 1 and II were the highest in 1-6 hours duration. The obtained P values were .000 in all variables.
Conclusion:
Kennedy's class III was the highest flowed by class I, while class IV Kennedy's was the lowest in all age groups and both arches regardless chewing khat durations. In male class III was the highest, while in female class I was the highest in both arches.
10:50-10:55
Einleitung: Der Therapieerfolg für die chirurgische Wurzelspitzenresektion (WSR) wird in der Literatur mit Erfolgsquoten zwischen 25 und 90% beschrieben. Bei einem Misserfolg der WSR gelten diese Zähne allgemein als austherapiert und es folgt in der Regel die Extraktion. Die Ursache des Misserfolges liegt meistens in der persistierenden Infektion des Wurzelkanalsystems, welche oft auf die unzureichende Wurzelkanaldesinfektion im Rahmen der endodontische Primärbehandlung zurückzuführen ist. Die mikrobiologischen Ursachen der Infektion werden durch den Abtrag der Wurzelspitze nicht beseitigt, was sich in den schlechten Erfolgsquoten wiederspiegelt. Im Falle des Misserfolgs der WSR sollte auch die orthodgrade Revision als Therapiealternative berücksichtigt werden. Mit Hilfe moderner Techniken (OP-Mikroskop, Ultraschall) und der Verwendung biokeramischer Materialien ist es möglich diese Fälle nicht-chirurgische zu therapieren. Diese Behandlungen gestalten sich unter Umständen als sehr diffizil und arbeitsintensiv, zeigen jedoch gute Erfolgsquoten (46-83%).
Anhand einer Fallserie von vier Patienten soll aufgezeigt werden, dass es mit entsprechendem Aufwand möglich ist, Zähne nach erfolgter WSR mit radiologischer oder klinischer Symptomatik, die zur Extraktion vorgesehen waren mittels nicht-chirurgischer endodontischer Revisionsbehandlung zu erhalten.
Methoden:Die Behandlung erfolgte stets in mehreren Sitzungen mit Kofferdam und unter dem OP Mikroskop. Nach Entfernung der Guttapercha und Desinfektion mit 5% NaOCl und 17% EDTA unter Schallaktivierung erfolgte mindestens eine Einlage mit Kalziumhydroxid. Apikale Plugs wurden mit ProRoot MTA (Dentsply Sirona) oder Total Fill BC Root Repair (BUSA) appliziert. Alle Patienten blieben symptomfrei und die radiologischen Kontrollen zeigen periapikale Heilungstendenzen.
Schlussfolgerung: Die orthograde Revision bereits resezierter Zähne stellt in Ausnahmesituationen und nach Abwägen des Kosten- und Zeitaufwandes eine Therapiealternative zur Extraktion dar. Die Durchführung ist mit hohem technischen Aufwand und hohen Materialkosten verbunden und sollte von spezialisierten Zahnärzten durchgeführt werden.
10:55-11:00
Hintergrund: Ziel dieser Studie war es unter reproduzierbaren Laborbedingungen Dentalkanülen nach Lokalanästhesiesimulation am Schweinekiefer auf Verformung hin zu untersuchen.
Methoden: Im Vorfeld erfolgte eine Mikroskopvoruntersuchung original verpackter und unbenutzter Dentalkanülen auf Fertigungsmängel. Bei den Versuchen der Lokalanästhesiesimulation traf jede Kanüle mit einer definierten einwirkenden Kraft von 100 g jeweils 60 Sekunden lang auf einen Schweinekieferknochen auf. Die Versuche wurden in verschiedenen Einstichwinkeln durchgeführt. Im Anschluss folgte die Untersuchung aller Kanülenspitzen auf Verformung sowie deren Vermessung unter dem Digitalmikroskop VHX-100 in 500-facher Vergrößerung.
Ergebnisse: In der Mikroskopvoruntersuchung originalverpackter unbenutzter Kanülen waren lediglich zwischen 62 % und 88 % der Kanülenspitzen komplett unversehrt und frei von Fertigungsmängeln.
Im Vergleich von 27G-Kanülen mit gleichem Außendurchmesser aber unterschiedlichem Innendurchmesser konnte gezeigt werden, dass Kanülen mit großlumigem Innendurchmesser mit einer signifikant höheren Wahrscheinlichkeit verformen als Kanülen mit gängigem bzw. normallumigem Innendurchmesser
Kanülen, welche mit ihrer Schliffrichtung entgegengesetzt der Knochenoberfläche auftrafen verformten mit einer signifikant höheren Wahrscheinlichkeit nach außen
Kanülen, welche mit ihrer Schliffrichtung entgegengesetzt der Knochenoberfläche auftrafen, zeigten mit einer signifikant höheren Wahrscheinlichkeit generelle Verformungen auf
Zusammenfassung: Die Tendenz zu stärkerer Verformung hängt von der Schliffgeometrie der jeweiligen Kanülen ab und variiert herstellerabhängig stark. Das Verformungsausmaß der Kanülenspitzen bewegt sich im Mikrometerbereich. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass bei mehrmaliger Anwendung der gleichen Kanüle eine stärkere Verformung resultieren könnte und somit das Risiko für Komplikationen während der Lokalanästhesie steigt.
11:00-11:05
The aim of the current study was to assess the clinical outcomes of the lateral alveolar bone augmentation with the tooth roots and a two-stage dental implant placement in humans.
A total of 15 patients exhibiting teeth with the hopeless prognosis were included. Endodontically treated (n =7), fractured (n=3), periodontaly involved (n =1) teeth and teeth presenting periapical lesions (n = 4) were used for the lateral alveolar ridge augmentation. The tooth roots were fixed to the alveolar bone using titanium screws. After the healing period of 26 weeks, screws were removed and dental implants placed in to the augmented area. At the time of implant placement, tooth root integration to the recipient site, the gain of the ridge width (mm) and its adequacy for the titanium implant placement were evaluated.
During the entire observation period, postoperative wound healing was uneventful in all of the augmentated cases. At the clinical re-entry at 26 weeks, homogenous incorporation of the transplanted root grafts at the former defect area could be detected. The gain of the ridge width amounted to 10.86± 2.71mm (p=0.001) and allowed a successful implant placement with good primary stability.
Based on the findings of the current investigation, the extracted tooth roots may be an alternative treatment approach for the bone augmentation procedures.
11:05-11:10
Die Yin-Yang Analyse der Arbeitshaltung anwenden
• In der zahnärztlichen und kieferorthopädischen Routine lastet Druck auf dem gesamten Team, so dass oft auch unphysiologische Arbeitshaltungen und Abläufe als optimiert betrachtet werden. Vom Blickwinkel der TaiChi-Prinzipien insbesondere Yin und Yang gesehen, ergeben sich neue Ansätze zur Optimierung der Teamarbeit, von Arbeitskonzepten und Prophylaxe von Rückenbeschwerden.
• Damit jeder Teilnehmer dieses Vortrags TaiChi verstehen kann, beginnt der Vortrag nach einer kurzen Übersicht über den Inhalt direkt mit TaiChi-Übungen. Danach ergründen wir die wichtigsten Begriffsdefinitionen dieser fernöstlichen Lehre und der Arbeitsmodi im Zahn-Team. Es wird vorgestellt, wie die sich ergebenden Konzepte und Strategien in einem Training direkt angewendet werden können und eine Selbsteinschätzung aus dieser neuen Perspektive zu einem persönlichen Ansatz wird, bestimmte Punkte für sich mit Hilfe des Yin-Yang Prinzips umzusetzen.
• Lernziele sind Definitionen von Rückenproblemen, Wirbelsäulenstatik, TaiChi, Qi, QiGong, Yin und Yang, Qi-Fluss, Meridiane, Durchlässigkeit, Flow, Blockade, Arbeitsplatz-Ergonometrie, Herzmagnet, Bewusstsein, therapeutisches Team, Führungsstrukturen, individuelles Leitbild kennenzulernen. Erste Übungen zum Lockern, Dehnen und Leiten und einige TaiChi-Prinzipien werden vermittelt sowie Hinweise für Haltungskorrektur und Zentrierung gegeben.
• Es entsteht ein Mehrwert durch die Beschäftigung mit einer anderen Weltsicht, einen neuen Zugang zur Eigenreflexion, eine Anleitung zur Vorbeugung bzw. zur Unterstützung der Behandlung von Rückenbeschwerden und einen anderen Ansatz zur Optimierung der Teamarbeit und Patientenorientierung.
11:10-11:15
Das Moebius Syndrom zählt zu den sehr seltenen Syndromen. Das Syndrom wird in der Literatur als zumeist beidseitige Facialis-Abucens-Parese, wobei auch andere Hirnnerven betroffen sein können, beschrieben. Symptomatisch zeigen betroffene Neugeborene ein unbewegliches und ausdruckloses Gesicht. Der maskenhafte Gesichtsausdruck und das Unvermögen, Gefühle, wie z.B. Zorn, Glück oder Freude nonverbal zu vermitteln, kann zu Einschränkungen in der Entwicklung führen. Introvertiertheit und eine geringe Anzahl sozialer Bindungen sind die Folge. Eine verringerte Sprachentwicklung und Ausdruckslosigkeit können zum Stigma der mentalen Retardierung führen. Neuere Literatur zeigt keine Abweichung der kognitiven Fähigkeiten. Die Mehrheit der Fälle tritt zufällig auf und ist nicht vererbt. Es sind auch einige Fälle bekannt, die möglicherweise autosomal vererbt sind.
Der Fall
Die Patientin stellte sich der Abteilung für Zahnärztliche Chirurgie und Poliklinische Ambulanz erstmalig am 25.04.2018 vor, nach alio loco erfolgter extraoraler Inzision und Drainage eines von Zahn 37 ausgehenden perimandibulären Abszesses. Die allgemeine Anamnese zeigt eine Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel und eine Blutanämie. Darüber hinaus ist die Patientin an dem Moebius Syndrom erkrankt. Bei Zustand nach einer Zügelungsplastik durch ein Fascia lata Transplantat im Jahr 2016 mit statischer Rekonstruktion ist die Mundöffnung vertikal und horizontal eingeschränkt.
Nach Aufklärung erfolgt die Trennung der Brücke Zahn 33-37 und die Entfernung der Zähne 37 und 24. Bei einer Mundöffnung von 38 x 39mm stellt sich der oralchirurgische Eingriff als kompliziert und sehr zeitaufwendig dar. Das Aufspannen des Operationssitus ist durch das Transplantat verhindert.
Ziel
Übergeordnete Therapien, wie die Rekonstruktion der Gewebespannung, die die Lebensqualität der Patienten maßgeblich steigern (Demaskierung, kompetenter Lippenschluss, Artikulation) können eine oralchirurgische sowie prothetische Rehabilitation stark erschweren oder sogar ausschließen. Eine operative Korrektur, die eine subjektive Besserung suggeriert, kann zukünftig zu einer reduzierten Lebensqualität bei oralen Komplikationen führen.
11:15-11:20
Einleitung: Zahnmedizinische Versorgungseinrichtungen sind in ländlichen Gebieten Tansanias in geringer Dichte vorhanden und entsprechen nicht dem Standard westlicher Industrienationen.
Zielstellung: Ziel der Studie ist die Erfassung der oralen Gesundheitssituation der lokalen Bevölkerung einer non-urbanen Region Tansanias.
Material und Methoden: In der Studie wurden zwei Alterskohorten untersucht. Die erste Kohorte umfasst 163 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren (12,34 ±0,66 Jahre) (71 Probandinnen, 93 Probanden).
In die zweite Kohorte wurden 109 Probandinnen und Probanden mit einem Mindestalter von 18 Jahren inkludiert (34,09 ± 12,49 Jahre) (65 Probandinnen, 44 Probanden). Die Untersuchung der Teilnehmenden erfolgte an Schulen und in der Zahnklinik des Lutheran Hosptital in Ilembula.
Klinisch wurde der DMF/T-Index, die Lückengebisssituation, der Mundhygiene-Index nach Greene und Vermillion (OHI-S) und die Angle-Klassifikation erfasst. Allgemeinerkrankungen, Ernährungsgewohnheiten, sozioökonomischen Faktoren und Mundhygienegewohnheiten wurden anamnestisch erhoben.
Ergebnisse: Der DMF/T-Index ergibt bei den Erwachsenen einen Wert von 2,93 ± 4,23 (weiblich 3,66 ± 3,98; männlich 1,93 ± 4,38) und bei den Kindern und Jugendlichen 0,22 ± 0,58 (weiblich 0,31 ± 0,71; männlich 0,16 ± 0,44). Neben der Neutralokklusion (66,67%) ist eine erhöhte Inzidenz von Angle Klasse III festzustellen (23,81%). Der Mundhygiene-Index liegt bei 1,18 ± 0,94.
Diskussion: Im Vergleich zu westlichen Industriestaaten scheint die Prävalenz von Karies in Ilembula nicht erhöht. In der Regel handelt es sich jedoch um unbehandelte Karies, was sich in höheren Zahnverlustraten widerspiegelt. Notwendige konservierende und prothetische Restaurationen, die die optimale Therapieoption darstellen können, sind aufgrund der begrenzten Ressourcen sowie des Fehlens von notwendigen Materialien und Therapien oft nicht durchführbar. In beiden Alterskohorten ist ein deutlich erhöhter DMF/T bei den weiblichen Probandinnen festzustellen. Weitere Studien sollten folgen, um den Verlauf über mehrere Jahre zu dokumentieren.
11:20-11:25
Einige Erkenntnisse in der Literatur beschreiben die klinische Manifestation von Candidainfektionen als systemische Candidosis bei vulnerablen Populationen wie Totalprothesenträgern oder HIV-Infizierten. Wenig Evidenz besteht bezgl. des Auftretens von verschiedenen Candidaspezies für die vulnerable Gruppe der Pflegeheimbewohner. Mit dem Wissen, dass Candidainfektionen verantwortlich für Stomatitiden -und damit ursächlich für insuffiziente Nahrungsaufnahme- sein können und es Hinweise gibt, dass das Vorkommen von oralen Candidaspezies mit dem Auftreten von Aspirations-Pneumonien assoziiert sein könnte, bedarf dies wissenschaftlicher Aufmerksamkeit. Laut unserem Kenntnisstand gibt es keine Studien, die longitudinale Veränderungen des Vorkommens verschiedener Candidaspezies abhängig von Mundhygienegewohnheiten bei Pflegeheimbewohnern beschreiben. Daher wurde im Rahmen einer longitudinalen Fallserie bei Heimbewohnern neben einer Dokumentation der Mundgesundheit eine Erhebung des Vorkommens von oraler C. albicans und C. glabrata durchgeführt und für einen 3-monatigen Zeitraum bei verschiedenen Mundhygienegewohnheiten erhoben. N=9 Pflegeheimbewohner (mittleres Alter 85±10 Jahre, 56% Demenz, 7 ± 2 Medikamente) wurden eingeschlossen, die allgemeine und orale Gesundheit wurden mittels standardisierter Indizes erhoben. Die Mundgesundheitsgewohnheiten wurden dokumentiert. Zu Beginn der Studie erfolgte eine Professionelle Zahnreinigung (PZR). Eswabs®-Abstriche wurden an 6 verschiedenen intraoralen Stellen zu vier verschiedenen Zeitpunkten bei Studieneinschluss, nach PZR, nach 2 Wochen und drei Monaten erhoben. Es erfolgte die deskriptive Fallbeschreibung der 9 Fälle, wobei allgemeinmedizinische Parameter, orale Gesundheit, orale Hygiene sowie Candidavorkommen in differenzierter Zusammenschau beschrieben wurden. Auffällig zeigte sich der positive Effekt der PZR nach zwei Wochen sowie der positive Einfluss der erhaltenen Fähigkeit des Selbstputzens auf das Candidavorkommen. Die Ergebnisse geben erste Hinweise darauf, dass die Mundhygienesituation und die Prothesenpflege Einfluss auf das Candida-Vorkommen in der Mundhöhle haben.
11:25-11:30
Einleitung: Für die Ästhetik und Langlebigkeit dentaler Restaurationen ist die Farbstabilität ein wichtiges Kriterium. In dieser Studie wurden Vertreter neuer CAD/CAM- Hochleistungspolymere sowie eine Hybridkeramik mit zwei Glaskeramiken auf deren Färbeverhalten bei simulierten Belastungskonditionen verglichen.
Material und Methode: Die Oberflächen von je n=10 Testplättchen der Hochleistungspolymere: Brecam HIPC (Bredent), Brilliant Crios (Coltene Whaledent), Shofu Block HC (Shofu Inc.), Cerasmart DG (GC Europe); der Hybridkeramik: VITA Enamic (VITA) und der Glaskeramiken: IPS Emax CAD (Ivoclar Vivadent) und VITA Suprinity (VITA) wurden nach einheitlicher Vorpolitur gemäß Herstellerangaben endbearbeitet. Nach Initialmessung der L*a*b-Werte mittels ShadeEyeNCC folgte die künstliche Alterung im Thermocycler (Willitech®)( 5.000 Zyklen, 5°C- 55°C). Daran schloss sich die Belastung im Bürstenversuch (Braun® Oral-B Pro-6000) (jeweils 40 Minuten mit 1,5N Anpressdruck und unter Verwendung eines Zahnpasta-Slurries) an. Nach 4-wöchiger Einlagerung bei 37°C in Kurkuma (0,1%-Lösung), Rotwein, Kaffee, Cola sowie destilliertem Wasser wurden die L*a*b-Werte bestimmt. Im Rahmen eines Prophylaxeprotokolls wurden sodann alle Proben gereinigt und die L*a*b-Werte erneut erfasst. Die statistische Auswertung erfolgte mittels zweifaktorieller Varianzanalyse und Post-hoc-Tests.
Ergebnisse: Kurkuma und Rotwein verursachten die größten Farbunterschiede. Die Farbunterschiede der beiden Glaskeramiken blieben im Median sowohl vor als auch nach der Reinigung unterhalb der definierten klinischen Sichtbarkeitsgrenze von Delta E=3,3. Cerasmart wies vor der abschließenden Reinigung die stärkste extrinsische Verfärbung auf (p≤0,0001). Nach Prophylaxebehandlung blieben auch die bei den polymeren/hybridkeramischen Materialien gemessenen Verfärbungen unterhalb der Sichtbarkeitsgrenze.
Zusammenfassung: Die Polymer- und Hybridkeramik-Werkstoffe zeigten nach Entfernung extrinsischer Verfärbung ähnliche Farbstabilität wie die Glaskeramiken. Hinsichtlich des Färbeverhaltens kann somit deren klinischer Einsatz befürwortet werden. Weitere in-vivo-Studien erscheinen sinnvoll.
11:30-11:35
Ziel
Eine aktive und unterstützende Parodontitistherapie (APT, UPT) erlaubt einen langfristigen Zahnerhalt bei Parodontitis. Die Langzeitkosten des Zahnerhalts sowie mögliche Einflussfaktoren auf diese Kosten sind aber unzureichend untersucht. Wir analysierten die Langzeitkosten des Zahnerhalts im Rahmen der Parodontitistherapie in einer norddeutschen Universitätszahnklinik.
Methoden
Es wurden 325 Patienten mit chronischer/aggressiver Parodontitis (CP/AgP), die eine APT sowie UPT >9 Jahre erhalten hatten und bei denen vollständige klinische und röntgenologische Befunde vor/nach der APT (T0/T1) sowie dem Ende der UPT (T3) vorlagen, eingeschlossen. Die Kosten für den Zahnerhalt (parodontale, restaurative, prothetische, chirurgische Behandlungen) wurden mittels Gebührenpositionen (BEMA/GOZ) aus der Zahlerperspektive quantifiziert und mit 3%/Jahr diskontiert. Der Einfluss von Patienten- und Zahnlevelvariablen auf die jährlichen Kosten wurden mittels generalisierten gemischten linearen Modellen analysiert.
Ergebnisse
Patienten mit CP (n=273) wiesen initial (T0) 24.3±4.5 Zähne auf und konnten über 18.7±5.7 Jahre nachverfolgt werden. Die gesamten Behandlungskosten für diesen Zeitraum beliefen sich auf 6146±2236€ je Patient (222±98€ je Zahn). Die jährlichen Behandlungskosten betrugen 348±159€ je Patient (12.4±5.7€ je Zahn). Patienten mit AgP (n=52) wiesen initial 26.5±4.0 Zähne auf und wurden über 16.9±5.4 Jahren nachverfolgt. Die gesamten Behandlungskosten betrugen 6998±3807€ je Patient (267±148€ je Zahn) beziehungsweise 536±209€ je Patient (20.1±65.0€ je Zahn) jährlich. In beiden Kohorten verursachte die Durchführung der UPT den Großteil der Kosten (CP/AgP: 92%/87%). Unabhängig der parodontalen Diagnose waren ein höheres Patientenalter und eine geringere Zahnanzahl bei T0 mit höheren Kosten assoziiert.
Schlussfolgerung
Die jährlichen Kosten zum Erhalt von Zähnen bei Patienten mit chronischer Parodontitis waren deutlich niedriger als mit aggressiver Verlaufsform. Insgesamt waren die Kosten aber in beiden Kohorten begrenzt.
11:35-11:40
Einleitung:
Das primär intraossäre Plattenepithelkarzinom ist eine seltene Erkrankung. Die Erstbeschreibung erfolgte 1913 durch Loos, die heute gebräuchliche Terminologie geht auf Shear (SHEAR 1963) zurück.
Aufgrund unspezifischer Symptome erfolgt die Diagnosestellung oft erst im fortgeschrittenen Tumorstadium. Symptome sind eine schmerzlose Schwellung ohne erkennbare Ursache, Sensibilitätsstörung des N. mentalis oder N. infraorbitalis und Zahnlockerungen. Die nachfolgende Fallvorstellung beschreibt eindrücklich einen klinischen Verlauf mit langdauernden Symptomen bis zur Diagnosestellung.
Fallvorstellung:
Eine 81-jährige gesunde Patientin berichtete über rezidivierende Druckstellen in der Unterkieferfront unter einer Teilprothese über den Zeitraum eines Jahres. Mehrere Behandlungen durch Einschleifen erbrachten stets nur eine kurzfristige Besserung und eine teilweise Abheilung.
Vor 2 Wochen trat eine Fistel in der Unterkieferfront auf, die zur Überweisung in unsere Klinik führte.
Eine Panoramaschichtaufnahme zeigte eine große, unscharf begrenzte zystische Aufhellung in der Unterkieferfront. Die Biopsie ergab die Diagnose eines mittelgradig differenzierten Plattenepithelkarzinoms. Es folgte ein standardisiertes Staging zur Festlegung der Therapieoptionen. Die Zusammenschau von Anamnese, klinischem und radiologischem Befund sowie dem Staging ergab ein fortgeschrittenes primär intraossäres Plattenepithelkarzinom pT4a cN0 cM0 (G2) .
Schlussfolgerung:
Die Panoramaschichtaufnahme kann bei unklaren Beschwerden zur Diagnose führen.
Zum Ausschluss anderer Ursachen sollte bei Läsionen der Mundschleimhaut, die länger als 2 Wochen nach Beseitigen möglicher Ursachen weiter bestehen, eine Gewebeprobe entnommen werden. (WOLFF, K. D. et al. 2012)
11:40-11:45
Einleitung: Der Einfluss von mundbezogene Gesundheitsproblemen auf tägliche Aktivitäten von Kindern ist in einer non-urbanen Region im Hochland Südwest Tansanias vorhanden.
Zielstellung: Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität (Oral Health Related Quality of Life, OHRQoL) und der klinischen Mundgesundheit an 12- bis 14-jährigen Schulkindern an Grundschulen in Ilembula/ Tansania.
Material und Methoden: Es nahmen 162 Schulkinder an der Studie teil (70 weiblich, 92 männlich, Alter 12,30 ± 0,57 Jahre). Es wurde der Child Oral Impacts on Daily Performances Index (C-OIDP)- Fragebogen in der Landessprache Kiswahili verwendet. Die Kariesprävalenz wurde durch den DMF/T-Index ermittelt. Die Mundhygiene wurde durch den Simplified Oral Hygiene-Index erhoben.
Ergebnisse: 96,30% der Probanden gaben an, innerhalb der letzten 3 Monate mindestens ein Problem mit Mund oder Zähnen gehabt zu haben. Mit 23,08% stellte der physiologische Zahnwechsel das am häufigsten aufgetretene Problem dar. 11,04% der Kinder klagten in diesem Zeitraum über Zahnschmerzen. Bei 66,03 % der Schulkinder mit Beschwerden kam es zu Beeinträchtigungen bei mindestens einer von acht täglichen Aktivitäten. In 83,95% der Untersuchten konnte ein DMF/T=0 (weiblich: 42,65%, männlich: 57,35%) ermittelt werden. Der DMF/T-Index betrug gesamt 0,22 ± 0,58. Der Mundhygienestatus zeigte sich bei 46,30% als gut (OHI-S ≤ 1) (weiblich: 38,67%, männlich: 61,33%). Der OHI-S betrug gesamt 1,26 ± 0,7.
Diskussion: Der erhobene C-OIDP Index weist auf einen Zusammenhang zwischen der klinischen Mundgesundheit und den subjektiv wahrgenommenen Beeinträchtigungen der Lebensqualität hin. Die Erkundung der OHRQoL mit Hilfe des C-OIDP stellt das Instrument dar, um ein umfassendes Bild der oralen Gesundheitssituation in der Region Ilembula festzustellen. Die Anzahl der ProbandInnen muss in der Folgestudie erhöht werden, um detailliertere Erkenntnisse zu erhalten bezüglich der Errichtung eines möglichen Prophylaxesystems.
11:45-11:50
Die Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) ist ein wesentlicher Faktor für den langfristigen Behandlungserfolg. Neben dem zeitlichen und finanziellen Aufwand beeinträchtigen während der Behandlung auftretende Schmerzen die Akzeptanz der UPT beim Patienten. Außerdem entstehen durch wiederholtes Debridement Zahnhartsubstanzverluste, die sich über die Zeit addieren. Ziel der Untersuchung war es, den Einfluss der Leistungseinstellung eines piezoelektrischen Ultraschallgerätes auf die Patientenwahrnehmung und die Effektivität der Instrumentierung zu untersuchen.
Material und Methode:
In die Studie wurden 17 in der UPT betreute Patienten einbezogen. An den Testzähnen 16, 14, 11, 46, 44, 41 wurden parodontale Parameter (klinisches Attachmentlevel (CAL), Calculus Surface Index (CSI)) erhoben. Danach erfolgte ein indikationsgerechtes supra- und subgingivales Debridement mit einem piezoelektrischen Ultraschallgerät (Tigon+, W&H) mit unterschiedlichen Leistungseinstellungen gemäß Randomisierungstafel. Die Behandlungszeit, die subjektive Beurteilung der Geräteeffektivität durch die Behandlerin und die Patientenwahrnehmung bezüglich Geräusch, Vibration und Schmerz wurden für jeden Zahn mittels visueller Analogskalen (VAS) registriert.
Ergebnisse:
Durch die unterschiedlichen Leistungseinstellungen wurden Behandlungszeit und subjektive Beurteilung der Effektivität zum Biofilmmanagement bzw. Entfernen mineralisierter Ablagerungen wenig beeinflusst. Signifikante Korrelationen ergaben sich zwischen Leistungseinstellung und Patientenwahrnehmung von Vibration und Geräusch (Spearmans Rho, p>0,005). Ebenfalls signifikant reduziert war die Schmerzempfindung bei niedriger Leistungseinstellung, wenn der unterschiedliche Zahnsteinbefall berücksichtigt wurde.
Schlussfolgerung:
Zur Reduzierung unangenehmer Wahrnehmungen des Patienten während der Instrumentierung und zur maximalen Schonung der Zahnhartsubstanzen kann eine geringe Geräteleistung gewählt werden, ohne die Effektivität zu beeinträchtigen. Zähne mit unterschiedlich ausgeprägten mineralisierten Auflagerungen sollten mit differenzierten Leistungseinstellungen instrumentiert werden.
11:50-11:55
Ziel
In dieser Studie wurde der Effekt der Plasmaoberflächenbehandlung mit verschiedenen Gasen auf die Scherfestigkeit von PEEK-Substraten untersucht, die mit dem Komposit Sinfony verblendet wurden.
Materialien und Methoden
Diese Studie folgte der ISO 10477 zur Vorbereitung und Prüfung der Proben. Proben aus BioHPP PEEK wurden mittels CAD / CAM gefräst und auf eine der folgenden 6 Oberflächenbehandlungsgruppen verteilt: unbehandelt-, Adhäsiv-, Argon-, Stickstoff-, Sauerstoff- und Luftplasma-Oberflächenbehandlungen. Nach dem Fräsen wurden alle Proben unter Verwendung von Polierscheiben mit 280er Körnung unter Wasserkühlung poliert. Nach dem Polieren wurden Oberflächenrauigkeitsmessungen der Proben vorgenommen und eine qualitative Oberflächenuntersuchung mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) durchgeführt. Die Proben wurden in einer 70% Ethanollösung im Ultraschallgerät 20 Minuten lang gereinigt und dann an der Luft getrocknet. Die Verklebung begann in der Referenzgruppe durch direktes Auftragen von Opaker und Aushärten, gefolgt von Verblendkunststoff, während in der Adhäsivgruppe zunächst ein Visio.link-Haftvermittler und dann Opaker und anschließend Komposit aufgetragen werden. Bei den Plasmagruppen begannen die Klebungsschritte direkt nach der Plasmabehandlung mit Opaker und den Verblendkunststoffen. Danach wurden alle Proben mittels thermischer Wechselbelastung für 5000 Zyklen zwischen 5 und 55 ° C in destilliertem Wasser belastet. Schließlich wurde die Scherfestigkeit zwischen PEEK und Verblendkunststoffen getestet und die Art des Bruches bestimmt.
Ergebnisse:
Die Ergebnisse sind durch Mittelwerte und Standardabweichungen dargestellt. Die Adhäsivgruppe zeigte mit 13,26 MPa und einer Standardabweichung von 2,45 MPa den höchsten Haftfestigkeitsmittelwert, während die Sauerstoffplasmabehandlung den niedrigsten Wert von 6,98 MPa mit einer Standardabweichung von 1,19 MPa ergab. In Bezug auf die Art der Fraktur zeigten alle Proben zu ein 100% adhäsives Bruchmuster.
Zusammenfassung:
Eine Oberflächenbehandlung mit Plasmatechnologie unter Verwendung verschiedener Gasen konnte die Scherfestigkeit zwischen PEEK und Verblendkunststoff nicht verbessern.
11:55-12:00
Eine Rehabilitation der vertikalen und horizontalen Dimension kann notwendig werden, wenn generalisierte und komplexe Zahnhartsubstanzdefekte anzutreffen sind. Diese können unterschiedlichster Herkunft sein, neben der häufigsten Ursache durch Karies sind auch Erosion, Abrasion und Attrition zu erwähnen. Ein Verlust der Vertikaldimension kann zu Symptomen der kraniomandibulären Dysfunktion führen und die Kaufunktion, Ästhetik und Phonetik deutlich einschränken. Die notwendigen Therapieabfolgen zur Realisierung einer neuen Kieferrelation sind häufig zeitaufwendig und kostenintensiv.
Die in diesem Fallbericht vorgestellte Behandlungsmethode zeigt die Vorteile moderner Fertigungstechniken mittels CAD/CAM und den Einsatz eines kunststoffbasierten fräsbaren Materials. Ohne vorherige Präparation der vorhandenen Zahnhartsubstanz wurde eine digitale intraorale Datenerfassung durchgeführt. Die Scandaten wurden zur Erstellung eines digitalen Wax-ups beider Kiefer genutzt, dabei sollte die durch Abrasion und Attrition verlorengegangene Zahnhartsubstanz ersetzt und die Kreuz-und Kopfbissstellung der Front aufgehoben werden. Als Retention sollte der natürliche Unterschnitt der Zähne genutzt werden. Nach dem Fräsvorgang mussten die Snap-on Veneers im Ober- und Unterkiefer auf den Modellen aufgepasst und partiell ausgeschliffen werden. Die eingestellte Passung ermöglicht dem Patienten eine uneingeschränkte Hygienefähigkeit bei gleichzeitig komfortablem Halt.
Im Rahmen einer umfassenden Veränderung der vertikalen - und horizontalen Kieferrelation können Snap-on Veneers zukünftig eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Therapieschritten darstellen. Um die Gefahr von Misserfolgen zu minimieren, ist eine Überprüfung mittels Vertikalisierungsschiene und eine provisorische Versorgung vor permanentem Zahnersatz sinnvoll. Snap-on Veneers substituieren diese zwei Behandlungsschritte. Gleichzeitig kann Funktion, Ästhetik und Phonetik überprüft, falls nötig angepasst und schließlich die gesammelten Informationen in die definitive Versorgung aufgenommen werden.
12:00-12:05
Einleitung: Bei der Herstellung von vollkeramischen Versorgungen werden neben der konventionellen Verblendung von Gerüststrukturen auch Überpresstechniken verwendet. Im Rahmen dieser Untersuchung sollten die Volumenveränderungen bei der Herstellung prothetischer Versorgungen (aus Wachs modellierte Krone zu überpresster keramischer Versorgung) quantifiziert werden.
Material und Methode: Bei der Herstellung von 18 vollkeramischen Kronen unter Verwendung der Vita PM9 Keramik im Zuge eines Überpressverfahrens wurden die Volumenänderungen im Bereich der Kronen ermittelt und farbkodiert dargestellt.
Ergebnisse: Es wurde eine mittlere Volumenveränderung von 28,68 Mikroliter (SD:1,11-6,68 Mikroliter, Min: 14,31 Mikroliter, Max: 50,44 Mikroliter) ermittelt. Die wesentlichen Veränderungen wurden im Bereich der Okklusalfläche ermittelt.
Schlussfolgerung: Im Zuge des Überpressverfahrens bei der Herstellung vollkeramischer Kronenversorgungen treten relativ geringe Volumenveränderungen auf. Diese können jedoch in funktioneller Hinsicht, aufgrund der Tatsache, dass diese im Wesentlichen im okklusalen Bereich auftreten, von klinischer Relevanz sein.
12:05-12:10
Einleitung: Die Farbwirkung eines Zahnes wird im Wesentlichen durch das Zahninnere bestimmt. Es stellt sich jedoch die Frage, inwieweit diese Farbinformationen durch die Schmelzschicht verändert werden?
Material und Methode: Es wurden bei 8 Probanden 20 Zähne im Rahmen einer Kronenanfertigung präpariert. Hierbei wurden jeweils vor und nach der Präparation die Farbkoordinaten (L*, a*, b*, C* und h°) der Zahnfarben mit dem elektronischen Farbbestimmungssystem Easyshade Advance (VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG, Bad Säckingen, Deutschland) ermittelt und im Rahmen der statistischen Auswertung miteinander verglichen.
Ergebnisse: Es wurden folgende Farbkoordinaten ermittelt (Mittelwert, SD, Min, Max):
L*: vorher 74 5,6 61,9 83,8; nachher 72,7 10,9 48,1 86,2
a*: vorher 0,1 1,0 -1,1 2,2; nachher 2,4 2,7 -1,8 7,9
b*: vorher 20,6 4,8 11,8 31,0; nachher 29.5 5,7 22,2 45,4
C*: vorher 20,7 4,8 11,8 31,0; nachher 29,7 5,8 22,3 46,1
h°: vorher 90,1 2,8 85,8 95,3; nachher 85,7 4,8 75,3 94,6
Hierbei wurden lediglich bei den Farbkoordinaten a*, b*, C* und h° signifikante Unterschiede festgestellt.
Schlussfolgerung: Die Schmelzschicht verändert signifikant die Farbinformationen des Dentinkerns. Diese Erkenntnis kann im Zuge weiterführender Untersuchungen als wichtige Grundlage genutzt werden und erlaubt eine Beurteilung, inwiefern die Präparationsart (Präparation bis zum Dentin versus NonPräp-Restaurationen) einen Einfluss auf die Farbwirkung haben kann.
12:10-12:15
Einleitung: Im Zuge des Bleachings von Zähnen wird die jeweilige Zahnfarbe im Sinne einer Aufhellung verändert. Es stellt sich jedoch die Frage, wie sich diese Veränderungen unter Beurteilung der Farbkoordinaten verhalten.
Material und Methode: Es wurden bei 50 Patienten von jeweils 20 Zähnen unter Verwendung die L*, C* und h° Farbkoordinaten mit dem Farbbestimmungssystem Easyshade Advance vor und nach erfolgten In-office Bleachingvorgängen (Baseline vor dem Bleaching (t0), direkt nach dem Bleaching (t1) und 3mal danach (t2=1 Woche später, t3=2 Wochen später und t4=4 Wochen später) ermittelt und miteinander verglichen.
Ergebnisse: Es ergaben sich folgende Farbkoordinaten:
Mittelw SD Min Max
L
t0 80,67 5,79 52,55 94,27
t1 81,33 5,35 55,51 94,00
t2 80,59 5,02 62,27 92,22
t3 81,51 5,19 63,63 94,21
t4 81,92 5,62 57,27 104,73
C
t0 20,84 5,50 9,16 36,81
t1 22,15 5,57 3,31 40,11
t2 18,32 4,78 7,45 31,64
t3 18,52 4,74 7,49 31,41
t4 18,84 4,92 7,37 31,99
h
t0 92,56 4,36 77,87 110,80
t1 91,19 4,11 73,28 110,00
t2 94,44 4,27 80,82 113,54
t3 94,41 4,14 81,18 113,35
t4 94,48 4,08 81,37 108,60
Zur Baseline zeigte der Parameter L* erst 2 und 4 Wochen später signifikante Unterschiede, die Parameter C* und h° jedoch bereits zu jedem Zeitpunkt.
Schlussfolgerung: Bleaching verändert die Farbkoordinaten in unterschiedlichem Maße.
12:15-12:20
Einleitung
Die vollständige Trocknung des keramischen Grünlings ist die Voraussetzung für jedwede keramische Sinterung. Unter der derzeitigen Methodik sind Abplatzungen und Abdampfungsschlote (Froschaugen) die Konsequenz ungenügender (Vor-)Trocknung. Die Hypothese der vorliegenden Untersuchung war zu klären, welche Vortrocknungsparameter im neu entwickelten Vortrocknungsverfahren in Anhängigkeit der verwendeten Bindemittel effektiv genutzt werden können.
Material und Methode
Keramische Prüfköper nach DIN EN ISO 13078-2 (N=10) werden mit zwei Bindemittel (Modellierflüssigkeiten (MF), H2O) angefertigt und gewogen. Auf verschiedenen Brennträgern (N=5) wurden die Proben auf der ofenunabhängigen Heizplatte (UC150, selectionGmbH,- Dental-) für 5, 10 und 15 Minuten (100°C) und 2, 5 und 8 Minuten (350°C) getrocknet. Nach jedem Trocknungszyklus wurden die Proben gewogen (SATORIUS MC 210 P). Der Gewichtsverlust der Proben wurde entsprechend der Trocknungsparameter und verwendeten Brennträgern berechnet und dargestellt (SPSS, IBM). Das Signifkanzniveau wurde auf p=.05 festgelegt.
Resultat
Eine Reduktion der Feuchtigkeit von 30%(W1) und 36%(G) konnte bei den keramischen Brennträgern, 20%(TT), 24%(BD) und 50%(H4S) wurde bei den metallischen Brennträgern in der ersten Entbinderungsmethode (100_5/350_2) dargestellt werden. Eine Verlängerung der Verweilzeit auf 10 Minuten führt zu einer Erhöhung auf bis zu 80% (W1, G) und metallischen Brennträger auf 90%. Ab 15 Min. konnte eine Angleichung auf dem Niveau von p<.001.erreicht werden: 1,7%(W1,H20), 2,2%(H4S/MF) und 4,2%(H,H2O)
Diskussion
Zur Vermeidung von Feuchtigkeit in dem keramischen Grünling ist eine suffizienten Entbinderung unabdingbare Voraussetzung. Mit dem entkoppelten Trocknungsverfahren mittels ofenunabhängiger Heizplatte kann mit dem non-korrosiven Brennträger H4S eine schnelle und vollständige Entbinderung erreicht werden. Bei der Verwendung anderer passiver Brennträger oder pastöser Bindemittel muss mit einer Verlängerung der Verweilzeiten gerechnet werden, da keine direkte Wärmeleitung in das Sinterobjekt genutzt werden kann. Die entkoppelte Trocknungsmethodik erhöht die Prozesssicherheit der keramischen Sinterung.
12:20-12:25
Socket Preservation mittels synthetischen oder xenogenen Biomaterialien ist ein bewährtes Konzept um Knochenatrophie nach Zahnextraktion zu vermeiden und geeignete Implantatlager zu generieren. Allerdings stoßen die Biomaterialien bei infizierten (suppurativen) Alveolen oder devitalen Zähnen mit Fistelgang an ihre Grenzen, da das Einbringen von azellulären und avaskulären Biomaterialien in diesen Fällen zur Infektion des Biomaterials führen wird. Ziel der laufenden Fallserie ist es zu untersuchen ob der Einsatz des autologen und bioaktiven Fibrinkonzentrat Platelet Rich Fibrin (PRF) in infizierten Alveolen als Socket Preservations-Maßnahme ohne Biomaterial eine geeignete Implantatlage generieren kann. Nach schonender Zahnextraktion von infizierten (suppurativen) Zähnen von 8 Patienten wurde die Alveole mit dem soliden PRF (hergestellt aus dem peripheren Blut der Patienten gemäß des Low Speed Centrifugation Concept [LSCC]) gefüllt und mit einer Kreuznaht fixiert. Nach 3-4 Monaten wurden Implantate inseriert und Knochenproben zur histologischen Untersuchung gewonnen. Es wurden in allen Patienten keine Wundheilungsstörungen oder ähnliche Komplikationen in den 3-4 Monaten nach Socket Preservation beobachtet. Der Heilungsverlauf lief bei allen Patienten ohne klinische Zeichen von Entzündung oder Wundheilungsstörung. Bei allen Patienten konnten Implantate mit adäquater Primärstabilität inseriert werden. Dabei wurde stets ein poröser, gut durchbluteter neugebildeter Knochen beobachtet. Die histologische Untersuchung zeigte einen trabekulären, spongiösen, neugebildeten Knochen mit hoher Vaskularisationsrate. Es ist möglich eine Knochenregeneration in infizierten Extraktionsalveolen mittels des soliden PRF ohne Knochenersatzmaterial zu erzielen. Der neugebildete Knochen kann als ein suffizientes Implantatbett dienen. Durch die Zellanreicherung in PRF-Matrizen, zentrifugiert gemäß dem LSCC, und die erhöhte Fähigkeit Wachstumsfaktoren (VEGF, TGF-ß1 und EGF) freizusetzen, kann PRF die autologe Regenerationsfähigkeit unterstützen und somit die Angiogenese, Osteogenese sowie die Wundheilung verbessern.
12:25-12:30
Einleitung: Um Studierende der Zahnmedizin an der Universität zu Köln besser auf die Behandlung von Senioren vorzubereiten, wurde im SS 2017 zusammen mit einem interdisziplinären Team im Rahmen eines Longitudinalcurriculums Soziale und kommunikative Kompetenzen für Zahnmediziner (LSK-Dent) an der Klinik und Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik ein Lehrangebot zur Seniorenzahnmedizin erarbeitet und implementiert.
Zwei Vorlesungen zur Seniorenzahnmedizin für den Kursus der Zahnersatzkunde I und II werden durch einen Zahnmediziner und einen Geriater gehalten, Studierende aus Kurs I nehmen zudem an einem dreistündigen Seminar teil. Hier werden mit Hilfe unterschiedlicher Alterssimulationsanzüge die Perspektiven älterer Menschen in zahnmedizinischen Situationen eingenommen. Zur Selbsterfahrung gehören auch Interaktionen mit einer dementen Schauspielpatientin, sowie das Ausprobieren von seniorenspezifischen Mundhygiene-Hilfsmitteln zum täglichen Gebrauch.
Ziel unserer Untersuchung war es zu überprüfen, ob Studierende, die zusätzlich zur Vorlesung das Seminar besuchten, bei der Behandlungsplanung mehr altersspezifische Aspekte berücksichtigen als diejenigen, die nur die Vorlesungen besuchten.
Methode: Zu Semesterende wurde ein Fallbeispiel von N=60 Studierenden ausgefüllt (22 davon Seminarteilnehmer), in dem die Vorgehensweise der Behandlungsplanung eines geriatrischen immobilen Patienten beschrieben werden sollte. Die Antworten wurden qualitativ und quantitativ ausgewertet.
Ergebnisse: Studierende, die zusätzlich zu den Vorlesungen auch das Seminar besuchten, gaben an, mehr altersspezifische Aspekte bei ihrer Behandlungsplanung zu berücksichtigen als Studierende, die nur die Vorlesung besuchten 4,6 zu 3,9 richtige Antworten. Besonders in der Kategorie "Kommunikation & Beziehung" erzielten die Seminarteilnehmer einen höheren Punktwert.
Fazit: Die Teilnahme am Seminar Seniorenzahnmedizin wirkt sich positiv auf die Berücksichtigung altersspezifischer Aspekte in der zahnmedizinischen Behandlungsplanung bei Studierenden aus und kann so helfen, Fehler im Umgang mit Senioren im späteren Praxisalltag zu vermeiden.
12:30-12:35
Hintergrund: Aufgrund des demographischen Wandels wird das medizinische Versorgungssystem in den nächsten Jahren mit einer wachsenden Zahl an Menschen mit Demenz konfrontiert werden. Sind zurzeit bereits über 1.4 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt so ist eine Verdoppelung bis 2050 möglich. Menschen mit Demenz sind in der Regel multimorbide und leiden neben der Demenz durchschnittlich an 4-6 weiteren Grunderkrankungen; sie sind folglich angewiesen auf medizinische Maßnahmen und werden regelmäßig mit Entscheidungen zur medizinischen Diagnostik und/oder Behandlung konfrontiert. Da die Einwilligungsfähigkeit der Betroffenen dabei häufig in Frage gestellt wird, werden regelmäßig stellvertretende Entscheidungen getroffen. Wie kann die Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz für medizinische Behandlungsentscheidungen erhöht werden?
Methode: Hilfestellung soll an dieser Stelle die AWMF-Leitlinie "Einwilligung von Menschen mit Demenz in medizinische Maßnahmen" schaffen. Sie soll strukturierte Empfehlungen zur Sicherung der Handlungsfähigkeit von Menschen mit Demenz (insbesondere im Sinne der Selbstbestimmung) bei Entscheidungen über medizinische Maßnahmen (Diagnostik, ärztliche Heilbehandlung, palliativmedizinische Maßnahmen) zur Verfügung stellen. Auf Seiten der Patienten sollen hierdurch Autonomie (Entscheidungen in der Situation, Berücksichtigung von früheren Willensäußerungen) und Wohlbefinden ermöglicht werden.
Conclusio: Die Leitlinie soll Empfehlungen zur Sicherung der Handlungsfähigkeit von Menschen mit Demenz zur Verfügung zu stellen, die medizinische, medizin-rechtliche, medizin-ethische und gerontopsychologische Anforderungen erfüllen. Ein Überblick über die anwendungsorientierten Kapitelinhalte sowie zahnärztliche Fallbeispiele werden präsentiert.
12:35-12:40
Einleitung:
Ziel der Studie war mittels einer Placebo vs. Placebo Testung die Einflüsse der Arzt-Patientenbeziehung (APB) auf die Oberflächenanästhesie in der Mundhöhle zu untersuchen. Weitere untersuchte Faktoren waren die Effekte einer verbalen Instruktion (positiv/neutral) und der Substanz (Placebo 1/2). Als Placebo 1 wurde Articain als das in Deutschland am häufigsten verwendete Lokalanästhetikum verwendet, welches laut Studienlage keinen oberflächenanästhetischen Effekt hat.
Material und Methode:
Wir führten eine doppelblinde klinisch-randomisierte Studie an 96 gesunden Probanden durch. Mittels spezieller Tests (MDAS, STAI) wurden Angst- und Schmerzverhalten der Probanden gemessen, die visuelle Analogskala (VAS) diente der Selbsteinschätzung der Reizstärken. Im Anschluss an unsere Vorgängerstudie lag der Fokus nun auf der Änderung der Schmerzwahrnehmung unter den Einflussfaktoren einer bereits bestehenden APB (bekannt/unbekannt), eines Placebos (Articain/Placebo 2) kombiniert mit einer verbalen Instruktion (positiv/neutral) und klassischer Konditionierung. ANCOVA wurde zur statistischen Auswertung genutzt.
Ergebnisse:
Die Angst- und Schmerzwerte lagen innerhalb der in der Literatur zu findenden Standards. Es zeigte sich ein signifikanter Unterschied zwischen den 8 Versuchsgruppen. Der Regressionskoeffizient für Beziehung (APB) betrug -0,48 (p=0,02), für Substanz 0,73 (p<0,001) und für verbale Instruktion 0,02 (p=0,92). Unbekannte Probanden erreichten mit Articain und positiver Instruktion die größte Schmerzreduktion.
Fazit:
Articain besitzt einen oberflächenanästhetischen Effekt bei topischer Anwendung auf der Mundschleimhaut, eine vorhandene APB konnte diesen jedoch nicht verstärken, die verbale Instruktion hatte keinen signifikanten Einfluss.
12:40-12:45
Ziel: Die Indikation zur kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Therapie ergibt sich bei ausgeprägten Zahnfehlstellungen in Kombination mit skelettalen Dysgnathien. Präoperatives Ziel dieser interdisziplinären Behandlung ist die Zahnstellung mittels Kieferorthopädie der skelettalen Fehlstellung anzupassen, um eine optimale Ausgangsbasis zur operativen Korrektur zu schaffen. Ziel dieser Studie ist die Beurteilung dieser präoperativen kieferorthopädischen Dekompensation im Frontzahnbereich und die Untersuchung ihrer Auswirkungen auf das operative Behandlungsergebnis.
Methode: Im Rahmen der kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgisch indizierten Therapie wurde zu Behandlungsbeginn ein Fernröntgenseitenbild (T1) sowie prä- (T2) und postoperativ (T3) eine Digitale Volumen Tomographie (Field of View 240x190 mm; Voxel Size 0,3 mm) angefertigt, aus denen sich jeweils eine Fernröntgenseitenaufnahme rekonstruieren ließ. Bei 30 erwachsenen Patienten erfolgte die kephalometrische Auswertung der zugehörigen Aufnahmen hinsichtlich der Inklination der Inzisiven im Ober- und Unterkiefer sowie der skelettalen Kieferrelation. Das Patientenkollektiv wurde abhängig von der skelettalen Dysgnathie folgendermaßen unterteilt:
1. Skelettale Klasse II (n=15)
2. Skelettale Klasse III (n=15)
Ergebnisse: Die Frontzahninklination konnte anhand kephalometrischer Werte an T1, T2 und T3 bei allen Patienten erfasst werden. Die Korrelation mit den chirurgischen Verlagerungsstrecken zeigte eine unzureichende dentale kieferorthopädische Dekompensation. Dies konnte mit einer nicht optimalen chirurgischen Verlagerung in Zusammenhang gebracht werden.
Schlussfolgerung: Eine inkomplette kieferorthopädische Dekompensation im Frontzahnbereich scheint die operative Verlagerung bei orthognather Chirurgie signifikant zu beeinflussen. Für eine erfolgreiche Therapie sollte ein Fokus in der präoperativen kieferorthopädischen Therapie darauf liegen, die potentiell maximale operative Verlagerungsstrecke herauszuarbeiten. Eine präoperative Beurteilung der dentalen Dekompensation, sowie eine enge Kommunikation zwischen Kieferorthopäden und Kieferchirurgen ist für ein optimales Behandlungsergebnis unabdingbar.
12:45-12:50
Ziel
Die am häufigsten angewendeten Therapieformen bei Kieferzysten sind die Zystektomie und die Zystostomie. Je nach Größe des Defekts kann eine Augmentation erforderlich sein. Das Ziel dieser Studie war es, mit Hilfe von 3D Volumenbestimmung knöcherner Defekte die Regeneration nach Versorgung mit oder ohne Augmentat, zu beurteilen.
Material & Methode
Für diese Studie wurden Patienten der MKG-Klinik des Universitätsklinikums Erlangen ausgewählt, die innerhalb der letzten fünf Jahre aufgrund von odontogenen Zysten behandelt worden waren und zu Studienbeginn einen 3D Follow-up (DVT oder CT) von mindestens drei Monaten aufweisen konnten. Jeder Patient wurde einer von zwei Gruppen zugeordnet, die jeweils 8 Patienten umfassten.
Gruppe 1 wurde ohne Augmentation therapiert, die Patienten aus Gruppe 2 erhielten im Rahmen der Zystektomie jeweils eine Behandlung mit Augmentat aus autologem Beckenknochen. Die Follow-up-Aufnahmen aller Studienteilnehmer wurden im weiteren Verlauf mit der postoperativen Bildgebung virtuell übereinander gelagert, was die dreidimensionale Beurteilung der veränderten Knochenvolumina in Relation zur Ausgangssituation erlaubte.
In diesem Zusammenhang wurde der knöcherne Defekt nach der Operation dreidimensional rekonstruiert und das Defektvolumen innerhalb einer individuellen Region of interest (ROI) berechnet. Zum Vergleich der Follow-ups mit der Ausgangssituation erfolgte eine exakte Überlagerung der korrespondierenden Bilddateien und die Defektvermessung wurde innerhalb der zuvor festgelegten ROI softwaregestützt durchgeführt.
Ergebnisse
Die knöcherne Veränderung bei Augmentation betrug im Schnitt 2200,176mm3, während sie bei Patienten ohne Augmentation bei 1143,409mm3 lag.
Schlussfolgerung
Die unterschiedlichen Durchschnittswerte für die Knochenzunahme zwischen den beiden Gruppen begründen sich in den unterschiedlichen Größen der Ausgangsdefekte. Dies spiegelt sich in der Indikationsstellung von Augmentationen wider, die eine entsprechende Versorgung vor allem bei größeren Knochendefekten vorsieht. Insgesamt ist zu konstatieren, dass beide Therapieform bei entsprechender Indikation, abhängig von Größe und Lokalisation, indiziert sein können.
12:50-12:55
Hintergrund: Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein zentraler Bestandteil der primären und sekundären Parodontitisprophylaxe. Schmerzen bzw. Beschwerden bei der PZR werden von Patienten in deutlich differierender Quantität wahrgenommen. Im Rahmen einer Untersuchung zur Wirksamkeit der routinemäßigen Anwendungen von Mundspülungen gegen Dentinüberempfindlichkeiten (MSD) vor der PZR wurde zusätzlich der Einfluss der Zahnbehandlungsangst auf das Schmerzempfinden während der PZR evaluiert.
Methode: Bei 155 Patienten, die aufgrund der primären oder sekundären Parodontitisprophylaxe regelmäßig PZRs durchführen lassen, wurden zusätzlich zu den routinemäßig erhobenen Parametern die Zahnbehandlungsangst (mDAS), die Schmerzempfindungen während der PZR (via visueller Analogskala (VAS) und verbal-rating-scale (VRS), mit und ohne MSD) und die Schmerzempfindlichkeit (via VAS und VRS beim Essen) erhoben.
Ergebnisse: 23% der Patienten wurden nach mDAS als ängstlich (≥ 9) eingestuft, davon 21% moderat (n=33) und 2% schwer (n=3). 77% (n=116) wurden als nicht ängstlich eingestuft. Der prozedurale Schmerz während der PZR ohne MSD wurde von Patienten mit Zahnbehandlungsangst höher eingestuft (VAS und VRS, p<0,05), während kein Unterschied im Schmerzlevel nach Verwendung der MSD detektierbar war (p>0,05). Gleichzeitig wiesen die Patienten mit Zahnbehandlungsangst eine generell höhere Empfindlichkeit der Zähne (beim Essen) auf (p<0,05).
Schlussfolgerung: Patienten mit Zahnbehandlungsangst zeigen sowohl während der PZR als auch bei der Empfindlichkeit ihrer Zähne im Allgemeinen höhere Schmerzlevel als angstfreie Patienten. Die Anwendung der MSD führt bei Patienten mit Zahnbehandlungsangst zu einer Schmerzreduktion während der PZR, diese war bei angstfreien Patienten nicht nachweisbar. Die gut dokumentierten Zusammenhänge zwischen Angst und Schmerz lassen sich selbst bei einer zahnärztlich harmlosen Behandlung wie der PZR nachweisen. Ein Einfluss auf die Adhärenz zu präventiven Maßnahmen ist nicht auszuschließen. Bedarfsorientiert ist die routinemäßige Anwendung einer MSD vor der PZR im Vergleich zu pharmakologischen Alternativen partizipativ mit dem Patienten zu entscheiden.
Ort:
Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, Deutschland, Tel.: + 49 69 75 75 3408, Fax: + 49 69 75 75 93408, E-Mail: ines.thaler@messefrankfurt.com, www.congresscenter.de
Dr. Karl-Ludwig Ackermann
Filderstadt, Deutschland
Seit 1976: Zahnarzt. Seit 1978: Klinische und wissenschaftliche Tätigkeit in der Implantologie. Seit 1983: Fachzahnarzt für Oralchirurgie; Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie und Implantatprothetik; Spezialist für Parodontologie (EDA). 2000: Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI). 2004: Gastprofessor der Nippon Dental University Niigata. 2005: Lehrbeauftragter für Implantatprothetik und Ästhetische Zahnheilkunde an der Steinbeis-Hochschule Berlin. 2007: Mitglied im Redaktionsausschuss der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI). 2009: Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde(DGZMK). 2011: Ehrenmitglied im Societas Implantologica Bohemica. Seit 2016: Dozent an der praxisHochschule Köln.
Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas
Mainz, Deutschland
1968: Geburt. 1986-1996: Studium der Medizin und Zahnmedizin in Frankfurt, Saarbrücken und Zürich. 1993: Promotion Zahnmedizin. 1997: Promotion Medizin, ausgezeichnet mit dem Promotionsstipendium der Paul Ehrlich Gesellschaft für Chemotherapie. 1997-2017: wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universitätsklinik Mainz, Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Direktor: Prof. Dr. Dr. W. Wagner. 2001: Facharzt für Mund-Kiefer und Gesichtschirurgie. Jan. 2002-Dez. 2002: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Koordinierungszentrum für klinische Studien (KKS Mainz). 2004: Habilitation und Venia legendi im Fach Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. 2004: ITI Fellow & Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie. 2005: Zusatzbezeichnung Plastische Operationen. 2006: Preis der Lehre des Fachbereichs Medizin, Universität Mainz. 2009-2017: W2 Professor für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, Universitätsmedizin Mainz. Juni 2017-Nov. 2017: W3 Professor und Direktor Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit Dez. 2017: W3 Professor und Direktor Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz.
Prof. Dr. Kurt Werner Alt
Krems-Stein, Österreich
Prof. Dr. Kurt W. Alt ist seit 2013 emeritierter Professor für Anthropologie und lehrt und forscht ab Juli 2014 am Zentrum für Natur- und Kulturgeschichte der Zähne an der Danube Private University in Krems-Stein an der Donau. Außerdem hat er eine Gastprofessur an der Universität Basel sowie eine befristete Gastprofessur in Zagreb, Kroatien und ist Freier Mitarbeiter für Forschung am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt, Landesmuseum für Vorgeschichte, in Halle an der Saale. Seine Arbeitsgebiete sind die Evolution des Menschen, Dentalanthropologie, Forensische Anthropologie, Prähistorische und Historische Anthropologie unter Einbeziehung morphologischer, molekularer und biogeochemischer Methoden.
Dr. Daniel Bäumer
Lindau, Deutschland
2018/2019: Niederlassung in eigener Praxis in Lindau am Bodensee 2017-2018: Praxis Dr. Seeher, München, angestellter Zahnarzt 2016-2017: University of Florida, Department for Oral & Maxillofacial Surgery, Center for Implant Dentistry, ITI Scholar 2015-2016: Dr. Gerd Körner & PD Dr. Amelie Bäumer, Fachpraxis für Parodontologie, Bielefeld, Weiterbildungsassistent Parodontologie 2012-2015: Prof. Dr. Markus Hürzeler & Dr. Otto Zuhr, Praxis für Zahnheilkunde & Fortbildungsinstitut, München, Forschungs- und Lehreinrichtung der Universität Frankfurt, Weiterbildungsassistent Parodontologie (DGParo) 2011-2012: Dr. Sanner, München, Assistenzzahnarzt (Nebentätigkeit) 2010-2012: Klinikum LMU München, Poliklinik für zahnärztliche Prothetik (Prof. Dr. Edelhoff), wissenschaftlicher Mitarbeiter 2008-2010: Universitätsklinikum Heidelberg, Neurologische Klinik, Promotion 2010: University of Minnesota - School of Dentistry, Auslandsstudium 2005-2010: Universität Heidelberg, Studium der Zahnheilkunde
Dr. Dr. Greta Barbe
Köln, Deutschland
Seit 04/2018 Stellvertr. Delegierte der DGAZ NRW Seit 04/2017 Leitung AG Seniorenzahnmedizin, Uniklinik Köln 09/2016 Fachspezialisierung Alterszahnmedizin (APW) 03/2014 Zahnmedizinische Promotion Seit 09/2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie Uni Köln Direktor: Univ.-Prof. MJ Noack 06/2013 Zahnärztliche Approbation 03/2009-06/2013 Studium der Zahnmedizin 03/2009-06/2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Abteilung für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie Uniklinik Bonn Direktor: Univ.-Prof. R. Reich 08/2007-02/2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Abteilung für Orthopädie Uniklinik Aachen Direktor: Univ.-Prof. K.U. Niethard 07/2007 Medizinische Promotion 06/2007 Ärztliche Prüfung und Approbation 07/2004-02/2005 Promotionsarbeit Boston University Boston, USA Direktor: R. Green, M.D. 09/2002-06/2007 Studium der Humanmedizin Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Tobias Bauer
Singen, Deutschland
1986-1992: Studium Zahnmedizin in Heidelberg. 1990: Gründung Dentjournal. 1996: Niederlassung in Singen, Baden-Württemberg. 2001-2008: President Young Dentists Worldwide (YDW). 2002: Leitung Voluntary Work Abroad Programm der YDW. 2003-2008: Mitglied im FDI Education Comittee für die YDW. 2010: bis heute Teilnahme an Hilfseinsätzen in Haiti und der Dominikanischen Republik. 2011: Teilnahme am UN-Trainingscamp für Einsatzkräfte in Krisenregionen. 2013: Gründung Dental International Aid Networking Organisation (DIANO). 2014: bis heute Organisation von Volunteercamps in Haiti und der Dominikanischen Republik.
Dr. Marco Baz Bartels
Frankfurt, Deutschland
Neuropädiatrischer Oberarzt des Schwerpunktes Pädiatrische Neurologie, Neurometabolik und Prävention; Medizinische Kinderschutzambulanz, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Frankfurt am Main
Prof. Dr. Grietje Beck
Deutschland
Prof. Dr. Katrin Bekes , MME
Wien, Österreich
1997-2002: Studium der Zahnmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2002: Staatsexamen und Approbation. 2003: Promotion. 2003-2010: wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie und der Sektion Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Dir.: Prof. Dr. H.-G. Schaller). 2010-2015: Oberärztin der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Sektion Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Dir.: Prof. Dr. H.-G. Schaller). 2012: Habilitation. 2014: Ruf auf die Professur für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Kindesalters an der Medizinischen Universität Wien. Seit Apr. 2015: Univ.-Prof. für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Kindesalters an der Medizinischen Universität Wien, Fachbereichsleiterin Kinderzahnheilkunde der Universitätszahnklinik Wien.
Prof. Dr. Christoph Benz
Deutschland
1983: Staatsexamen in Göttingen. 1990: Oberarzt. 1990: Habilitation. 1996: Ernennung zum Professor. 2003: Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin. 2005: Deutscher Präventionspreis. 2005: Wrigley-Prophylaxepreis. 2010: Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer. 2011: Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer Mitbegründer von "Teamwerk - Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen" 120 Publikationen, darunter 19 Bücher und Buchbeiträge.
Dr. Stefanie Beyer
Deutschland
Dr. Dirk Bleiel
Rheinbreitbach, Deutschland
1991: Staatsexamen an Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn. 1991: Zahnarzt an der Zahn-, Mund- und Kieferklinik der Universität Köln, Abteilung für zahnärztliche Prothetik, Prof. Dr. W. Niedermeier. 1993: Stabsarzt der Bundeswehr in Köln. 1994: Zahnarzt in der MKG-Praxis -plastische Operationen- Dr. Dr. L. A. Rivas, Bonn. Seit 1995: niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis mit Ehefrau Dr. Pia Bleiel, in Rheinbreitbach. 2008: Curriculum Alterszahnmedizin und Pflege der APW und der DGAZ Initialisierung des Projektes Hauszahnarzt, mobile Zahnmedizin für pflegebedürftige Menschen. 2009: Mitarbeit Runder Tisch Honorarreform in der geriatrischen Zahnmedizin der DGAZ Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie Praxismerkmal Alterszahnheilkunde der Landeszahnärztekammer Rheinland Pfalz. 2010: Spezialist für Seniorenzahnmedizn der DGAZ. 2011: Vorstandsmitglied der DGAZ Leitung Curriculum Alterszahnmedizin für ZFA der APW. 2012: wissenschaftliche Leitung 22. Jahrestagung der DGAZ.
Martin Boost
Deutschland
Seit Nov. 2007: Zulassung als Rechtsanwalt. Apr. 2008-Dez. 2009: Rechtsanwalt in mittelständischer Kanzlei. Seit Jan. 2010: Justitiar der Landeszahnärztekammer Hessen.
Prof. Dr. Wolfgang Buchalla
Deutschland
Dr. Fabian Cieplik
Regensburg, Deutschland
Jahrgang 1989. 2008-2013: Studium der Zahnheilkunde an der Universität Regensburg. 2013: Staatsexamen und Approbation als Zahnarzt. Seit 2014: wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Universitätsklinikums Regensburg. 2014: Promotion zum Dr. med. dent. (summa cum laude). 2016: Prof.-Dieter-Schlegel-Wissenschaftspreis. Seit 2018: Associate Editor für Frontiers in Microbiology. 2018: IADR STAR Network Academy Fellowship. Klinische Schwerpunkte: Restaurative Zahnerhaltung und Parodontologie. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Biofilm, antimikrobielle Verfahren, klinische Forschung zur restaurativen Zahnerhaltung und zur Parodontologie.
Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer
Mainz, Deutschland
1978-1985: Studium der Human- und Zahnmedizin in Mainz und Bern. Mai 1984: Ärztliche Approbation. Mai 1984: Promotion zum Dr. med. 1985-1989: Facharztweiterbildung an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Operationen im Katharinenhospital Stuttgart. Juli 1985: Zahnärztliche Approbation. Feb. 1986: Promotion zum Dr. med. dent. Nov. 1988: Gebietsanerkennung als "Zahnärztin für Oralchirurgie". 1989-1991: Assistententätigkeit. Mai 1991: Anerkennung als Kieferchirurgin. Juli 1991: Niederlassung als Kieferchirurgin. Seit Mai 1995: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Juli 1995: Oberärztin der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 3. Feb. 2000: Erteilung der "venia legendi" - Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 11. Okt. 2001: Verleihung des Millerpreises 2001 der DGZMK. 2003-2005: President elect of EFAAD (European Federation for the Advancement of Anaesthesia in Dentistry). Seit 2004: 1. Vorsitzende des Interdisziplinären Arbeitskreises für Zahnärztliche Anästhesie (IAZA). 2005-2007: President of EFAAD (European Federation for the Advancement of Anaesthesia in Dentistry). Apr. 2005: Prüfarzt in klinischen Studien (Koordinationszentrum für Klinische Studien, Mainz). Seit 2009: Leitung des Referates Schmerztherapie innerhalb der DGMKG (Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) sowie der zertifizierten Fortbildung "Schmerztherapeutische Grundkompetenz für MKGChirurgen". Seit 2011: Professur für Spezielle Schmerztherapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 20. Apr. 2013: Verleihung der Anästhesie-Ehrennadel in Silber vom Berufsverband der Deutschen Anästhesisten.
Sybille David-Hebgen
Frankfurt (Main), Deutschland
Sybille David ist die Entwicklerin des Praxisknigge-Konzepts und die renommierteste Praxisknigge-Expertin der Dentalbranche. Das Buch "Der Praxisknigge" ist 2012 im Quintessenz-Verlag erschienen Zahlreiche Fachpublikationen zu den Themen Praxisknigge, Führungsknigge, Kommunikationsknigge, Beratungsknigge erscheinen regelmäßig in der Fachpresse. Die handlichen Booklets "Der Rezeptionsknigge" und der "Azubiknigge" sind im Sommer erschienen. Seminare und Vorträge für namhafte Veranstalter wie z.B. Zahnärztekammern, Qualitätszirkel, Verbände und Fortbildungseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz zeugen von hohem Interesse für das Thema. Zahlreiche Praxistrainings für Team und Führungskräfte, Begleitung bei der Positionierung der Praxis gehören zum Schwerpunkt der Referentin.
Dr. Andreas Dehler
30. Nov. 1960: geb. 1989: Staatsexamen, Philipps-Universität Marburg. 1990: Niederlassung in väterlicher Praxis Zahnarzt Berthold Dehler. 1991: Promotion zum Dr. med. dent. 1992: Laserschutzbeauftragter. 1994: Mitglied des Landesvorstandes des FVDZ stellv. Landesvorsitzender. 1998: Mitglied der DGL (Deutsche Gesellschaft für Laserzahnheilkunde). 2003: Kammerzertifikat Fortbildung "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH). 2004: Tätigkeitsschwerpunkt "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH). 2004: Mitglied des Vorstandes der LZKH, Referent für Praxisführung. Seit 2004: umfangreiche Vortragstätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen Themen: Qualitätsmanagement, Praxis-Hygiene, Validierung, Medizinproduktegesetz. 2005: Mitglied der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde). 2005: Durchführung Pilotprojekt "Hygiene in der Zahnarztpraxis" Frankfurt am Main und Veröffentlichung. 2005: Mitglied des Ausschusses "Berufsausübung" der Bundeszahnärztekammer. 2006: Mitglied der FDI (Federation Dentaire International). 2006-2016: Begleitung zahlreicher Praxisbegehungen in Hessen. 2007: Ehrenamtlicher Richter am Hessischen Finanzgericht Kassel. 2007: Mitglied des DIN-Normungsausschuss Na-MED. 2008-2013: Organisation und Durchführung Hygieneprojekt Hessen. 2010: Verfasser Kompendium "Anpassung der Sachkenntnisse - Aufbereitung von Medizinprodukten". 2010: Referent der Fortbildung des Praxispersonals zur Anpassung der Sachkenntnisse / Sachkunde. 2015: Verfasser Band 5 der Schriftenreihe der LZKH "Checkliste für Hygienebegehungen von Zahnarztpraxen - Kommentar der Landeszahnärztekammer Hessen".
Dr. Konstanze Diekmeyer
Germersheim, Deutschland
2009: Eintritt in die Bundeswehr als Sanitätsoffizieranwärter 2009-2014: Studium der Zahnmedizin an der JGU Mainz 2014-2017: Truppenzahnärztin bei der Bundeswehr in Stadtallendorf 2017: Promotion an der Universität Ulm ("Plattenepithelkarzinome des oberen Aerodigestivtraktes: Therapieansätze in Abhängigkeit vom HPV Status") seit 2017: Leiterin der Zahnarztgruppe Germersheim
Ingmar Dobberstein
Deutschland
Dr. Heike Dyrna
Deutschland
1957: geboren in Leipzig. 1977: Ausbildung zur Zahnarzthelferin. 1985-1989: Studium der Zahnmedizin an der Universität Leipzig und Promotion 1992. 1992-2011: in eigener Niederlassung tätig mit Weiterbildungen in Implantologie, Hypnose, NLP, Gesundheits- und Sozialmanagement u.v.a.m. Seit 2012: Abteilungsleiterin Abrechnung in der KZV Hessen.
Dr. Thomas Eger
Koblenz, Deutschland
Oberstarzt Dr. Thomas Eger * 1962 in Speyer a.Rh., verh. 2 Kinder 1981-1986 Studium der Zahnmedizin in Heidelberg, Promotion 1987 1986-1990 Truppenzahnärztliche Tätigkeit 1990-1993 Fachzahnarztweiterbildung an der WWU Münster Seit 1993 Tätigkeit am BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz Seit 1994 Organisation des Symposium Parodontologie der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der Frühjahrstagung der Neuen Arbeitsgruppe Parodontologie e.V. Seit 1998 Klinischer Direktor Abt XXIII Zahnmedizin-Parodontologie am BwZKrhs Koblenz Seit 2000 Ltr. Arbeitskreis Parodontologie und Qualitätszirkel Parodontologie der Bezirkszahnärztekammer Koblenz Seit 2007 Ltr. der parodontologischen Fortbildungskurse zum Curriculum Parodontologie des Bundeswehr Seit 2017 Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Psychologie und Psychosomatik in der DGZMK
Dr. Guido Elsäßer
Kernen, Deutschland
- seit 1995 niedergelassen in Kernen-Stetten - Kooperationszahnarzt der Diakonie Stetten und des Alexander-Stifts - Referent für Behindertenzahnheilkunde LZK BW - Wissenschaftlicher Beirat und Sprecher der Sektion Zahnmedizin in der DGMGB - Vorstandsmitglied der AG ZMB in der DGZMK - 2016 1. Platz Präventionspreis der BZÄK und CP GABA - Stv. Vorsitzender des Ausschusses Zahnärztliche Betreuung von Menschen mit Behinderungen der BZÄK - Mitautor des Handbuchs der Mundhygiene der BZÄK
Dr. Peter Engel
Berlin, Deutschland
Persönliche Daten geb. am 10.09.1949 verheiratet, 3 Kinder Studium/Examen 1969 - 1975 Studium der Zahnheilkunde in Kiel 1975 Approbation Beruflicher Werdegang 1975 - 1980 Assistent an der Klinik für MKG-Chirurgie seit 1978 Fachzahnarzt für Oralchirurgie 1979 Promotion zum Dr. med. dent 1980 - 2016 Niederlassung in eigener Praxis in Köln Zahnärztekammer Nordrhein 2000 - 2010 Präsident Bundeszahnärztekammer seit 2000 Mitglied des Vorstandes seit 2008 Präsident Gesamtverantwortung/Repräsentanz Gesundheits- und Sozialpolitik GOZ und Gebührenrecht Internationale Zusammenarbeit Vorstandsmitglied im Council of European Dentists (CED) Mitglied der deutschen Delegation World Dental Federation (FDI) und European Regional Organisation (ERO) Mitglied im Aufsichtsrat Deutsche Apotheker- und Ärztebank Deutsche Ärzteversicherung Mitglied im Beirat Deutsche Ärzteversicherung Seit 2013 geschäftsführender Vizepräsident des Bundesverbands der Freien Berufe.
Prof. Dr. Norbert Enkling
Kreuztal
EICHENKLINIK - Praxisklinik für Zahnmedizin, Eichener Str. 60+69, 57223 Kreuztal Akademische Lehrpraxis der Universität Bern & Oberarzt der Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin und Abteilung für Gerodontologie, Universität Bern (Prof. Dr. U Brägger & Prof. Dr. M. Schimmel) & Oberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffwissenschaften,Universität Bonn(Prof. Dr. H. Stark) • Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI) • Fachzahnarzt für Rekonstruktive Zahnmedizin (SSO) • Master of Advanced Studies in Reconstructive- and Implant-Dentistry (MAS), University of Bern • Spezialist für Prothetik (DGZPW/ DGPro) • Spezialist für rekonstruktive Zahnmedizin, Ästhetik und Funktion (European Dental Association; EDA) • Recognized Specialist in Prosthodontics (European Prosthodontic Association; EPA) • Spezialist für Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie (DGFDT) • Weiterbildungsausweis (WBA) Allgemeine Zahnheilkunde (SSO) Assoziierte Professur, Universität Bern, 2014 Habilitation im Fach Rekonstruktive Zahnmedizin und Implantologie, Universität Bern 2011, Promotion zum Dr. med. dent. 2001 in Bonn und Dr. med. dent. in Bern 2004 Zertifizierte Weiterbildung in Zahnärztlicher Prothetik (Bonn, Bern), Oralchirurgie (Bochum) und Implantologie (Bern, Bochum) Studium der Zahnmedizin in Bonn und Melbourne, Staatsexamen und Approbation 2000
Dr. Susanne Fath
Berlin, Deutschland
Prof. Dr. Stefan Fickl
Würzburg, Deutschland
Prof. Fickl studierte Zahnmedizin an der Universität Erlangen. Von 2004 bis 2007 absolvierte er eine Weiterbildung im Bereich Parodontologie und Implantologie im Institut für Parodontologie und Implantologie, München (Dres. Bolz, Wachtel, Hürzeler, Zuhr) und ist seit 2007 Spezialist für Parodontologie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie. Von 2007 bis 2009 war Prof. Fickl Teil des Lehrkörpers der Abteilung für Parodontologie und Implantologie unter Dr. Dennis Tarnow an der New York University in New York, USA. Ende 2009 wurde er Oberarzt an der Abteilung für Parodontologie der Universität Würzburg, erhielt seine Habilitation im Jahre 2011 und wurde 2017 zum außerplanmäßigen Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg berufen. Seit 2018 ist er zusätzlich in privater Praxis in Fürth niedergelassen. Prof. Fickl ist Referent auf nationaler und internationaler Ebene in den Bereichen Implantologie und Parodontologie, sowie Verfasser von zahlreichen internationalen Publikationen und Buchbeiträgen.
Dr. Michael Frank
Frankfurt (Main), Deutschland
Studium in Marburg und Gießen; Promotion (Klinik Innere Medizin, Prof. Lasch) und mehrjährige Assistententätigkeit Universität Gießen. Seit 1985: Berufsausübungsgemeinschaft in Lampertheim, Schwerpunkt: Oralchi-rurgie, Implantologie, Parodontologie. Seit 1987: verschiedene standespolitische Ämter auf Landes- und Bundesebene. Seit 1992: zunächst Mitglied im Vorstand der Landeszahnärztekammer Hessen. Seit 1997: Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen und Mitglied im Bundesvorstand der Bundeszahnärztekammer; Vorsitzender / Mitglied diverser Ausschüsse der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) u.a. Ausschuss Europa, Fort- und Weiterbildung, Qualität u. Leitlinien. Seit 2008-2011: Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, dort verantwortlich u. a. für Fort- und Weiterbildung, sowie Qualität und Leitlinien in der Zahnmedizin; Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Quintessenz-Verlages Berlin; Autor und Mitherausgeber des 2-bändigen Weißbuches ZahnMedizin 2007, Int. Quintessenz-Verlag Berlin; Langjähriger Organisator und verantwortlicher Leiter des Europäischen Forums Zahnmedizin in Frankfurt. Seit 2010: im Kongress-Komitee mitverantwortlich für die jährliche Organisation des Deutschen Zahnärztetags in Frankfurt.
Prof. Dr. Roland Frankenberger
Marburg, Deutschland
1967: geboren in Eichstätt/Bayern. 1987-1992: Studium der Zahnheilkunde, Universität Erlangen-Nürnberg. 1993: Promotion. 1999: Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA. 2000: Habilitation, Ernennung zum Oberarzt. 2001: Miller-Preis der DGZMK. 2006-2008: 3 Preise für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen. 2008: Walkhoff-Preis der DGZ. 2008: Forschungspreis der AG Keramik. 2009: Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde, Med. Zentrum für ZMK, Philipps-Universität Marburg. 2009-2012: Stellvertretender Vorsitzender der APW. 2011: Chefredakteur der "Quintessenz". 2012: Geschäftsführender Direktor der Zahnklinik Marburg. 2012: Präsident der DGZ. Seit 2015: Editor-in-Chief des Journal of Adhesive Dentistry.
PD Dr. Rene Franzen
Aachen, Deutschland
2001-2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Diplom-Physiker) am Universitätsklinikum der RWTH Aachen. 2011: Head of Preclinical Research and Education an der AALZ Aachen Dental Laser Center GmbH. 2011: Gastwissenschaftler am Universitätsklinikum der RWTH Aachen.
Prof. Dr. Kerstin Galler Ph.D.
Regensburg, Deutschland
1994-2000: Studium der Zahnheilkunde, Ludwig-Maximilians-Universität München. 2000-2002: Ausbildungsassistentin in freier Praxis. 2002: Abschluss der Promotion. 2002-2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg. 2005-2006: Visiting Scholar, University of Texas Health Science Center at Houston. 2006-2009: Ph.D. in Biomedical Engineering, Rice University Houston, USA. 2009-2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg. 2011: Habilitation im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universität Regensburg Ernennung zur Oberärztin, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg. 2014: Bereichsleitung Endodontie und Zahnärztliche Traumatologie, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg Zertifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztlichen Traumatologie (DGET). 2015: Berufung zur W2-Professorin für Endodontologie, Universitätsklinikum Regensburg. 2016: Stellvertreterin des Direktors, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg.
Prof. Dr. Carolina Ganß
Gießen, Deutschland
Prof. Ganß studierte Alte Sprachen und Chemie in Frankfurt/Main und Zahnmedizin in Marburg. Nach Abschluss des Zahnmedizinstudiums im Jahre 1987 war sie zunächst in zahnärztlicher Praxis, dann in der Abteilung für Zahnerhaltungskunde an der Philipps-Universität Marburg tätig. Seit 1992 ist sie ist Oberärztin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Präventive Zahnheilkunde an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach der Promotion im Jahre 1992 hat sie sich 2003 für das Fach Zahnmedizin habilitiert und wurde 2007 zur apl. Professorin ernannt. Gegenwärtig studiert sie Medizinethik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Ihr Hauptforschungsgebiet ist Epidemiologie, Ätiologie, Prävention und Therapie säurebedingter Zahnschäden. Prof. Ganß ist Vizepräsidentin der European Organisation for Caries Research (ORCA), Chairperson der Special Interest Group "Tooth surface loss and Erosion" der European Association for Dental Public Health (EADPH) und Vorsitzende des Arbeitskreises für Epidemiologie und Public Health. Sie ist Mitglied in nationalen und internationalen Fachgesellschaften, Autorin von über 60 Publikationen, mehreren Buchbeiträgen und über 100 wissenschaftlichen Vorträgen.
assoz. Prof. Dr. Dr. phil. Roland Garve DTM&P
Lüneburg, Deutschland
1976-1981: Zahnmedizinstudium in Greifswald. Seit 1985: Forschungsreisen/Expeditionen in Neuguinea, Afrika und Südamerika, Zusammenarbeit mit Menschenrechts- u. Hilfsorganisationen(Cap Anamur) und Völkerkundemuseen, Autor zahlreicher Bücher und Fernsehfilmen über indigene Völker. 2010: Beendigung Praxistätigkeit. Seit 2011: Dozent für Ethno- Zahnmedizin an der Danube Private University Krems (DPU), Vorlesungstätigkeit EMA-Universität Greifswald und Bernhard-Nocht-Tropeninstitut Hamburg, 2012 Absolvierung Zusatzstudium in Tropenmedizin am BNI Hamburg.
Prof. Dr. Christian Ralf Gernhardt
Halle (Saale), Deutschland
1970: In Aalen/Ostalbkreis geboren. Aufgewachsen und Schulbildung in Oberkochen. 1990: Abitur. 1992-1994: Studium der Zahnmedizin an der Universität Ulm. 1994-1997: Studium der Zahnmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. 1997: Promotion mit einem Thema über die Kariesprophylaktische Wirksamkeit von Dentinhaftvermittlersystemen. 1997: Approbation als Zahnarzt. 1997-1999: Wissenschaftlicher Assistent an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in der Abteilung Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik (Direktor Prof. Dr. J.R. Strub). Seit 1999: Oberarzt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. H.- G. Schaller). Seit 2007: Spezialist Endodontie der DGEndo und Kammerzertifikat der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt für das Gebiet der Endodontie. Zahlreiche Gutachtertätigkeiten für internationale Fachzeitschriften. Autor zahlreicher nationaler und internationaler Publikationen. Umfangreiche Referententätigkeit im Rahmen von wissenschaftlichen Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen. Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften (DGZMK, DGZ, DGI, DGET, IADR, CED) und Vorstandsmitglied der DGET und der Gesellschaft für ZMK der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2009: Ltd. Oberarzt und stellv. Direktor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. H.- G. Schaller). 2009: Habilitation an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2011: Fortbildungsreferent im Vorstand der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt. Seit 2012: Vorsitzender der Gesellschaft für ZMK der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2013: Präsident der DGET. 2014: Ernennung zum apl.-Prof. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
PD Christian Gernhardt Dr.
Deutschland
Prof. Dr. Werner Geurtsen
Hannover, Deutschland
Prof. Dr. Petra Gierthmühlen
Düsseldorf, Deutschland
1996-2001: Studium der Zahnheilkunde an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg. 2002-2006: Assistenzzahnärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg. 2003: Abschluss der Promotion. 2005: Ernennung zur qualifiziert fortgebildeten Spezialistin der Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro). 2006-2009: Visiting Assistant Professor in dem Department of Biomaterials and Biomimetics, NYU College of Dentistry, New York, USA. 2009: Ernennung zur Oberärztin in der Abteilung für zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dr. h .c. J. R. Strub). 2011: Habilitation. 2014: Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin. Seit 2016: Direktorin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf.
PD Dr. Dr. Christiane Gleissner
Reichelsheim Wetterau, Deutschland
1980-1986: Studium der Humanmedizin (Johannes Gutenberg-Universität Mainz). 1985-1989: Studium der Zahnmedizin (JoGU Mainz). 1987: Approbation als Ärztin. 1989: Approbation als Zahnärztin. Seit 1989: Wissenschaftliche Assistentin, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Universitätsmedizin Mainz (Dir.: Univ.Prof. Dr. B. Willershausen). Seit 1989: Klinische und wissenschaftliche Hauptarbeitsgebiete: Parodontologie, Endodontie, restaurative Zahnheilkunde Geschlechterspezifische ZahnMedizin, Karies- u. Parodontitisrisikodiagnostik. 1992: Promotion zum Doktor der Medizin. 1993: Promotion zum Doktor der Zahnmedizin. 2005: Habilitation und Venia legendi für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Seit 2007: Direktorin des ZMF-Institutes der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz. Seit 2008: Niederlassung als Zahnärztin in einer Gemeinschaftspraxis (Praxis Gleissner & Kollegen) in Reichelsheim / Wetterau. Seit 2010: Vizepräsidentin des Dentista Club e.V. - Verband der Zahnärztinnen. Seit 2011: Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Geschlechterspezifische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGGZ).
Prof. Dr. Werner Götz
Bonn
Prof. Dr. Susanne Grässel
Regensburg, Deutschland
1992:Doctoral thesis at the Institute of Physiological Chemistry and Pathobiochemistry, WW-University Münster;1992-1997:Postdoctoral fellowship and instructor at the Dept. of Pathology, Thomas- Jefferson University Philadelphia, USA;1997- 2003:Assistant professor at the Institute of Physiological Chemistry and Pathobiochemistry, WW-University Münster;2003:Associate professor in the Dept. of Orthopedics, University of Regensburg Awards:2000 Lise-Meitner-Fellowship; 2000:Gerhard Küntscher Kreis Award; Poster awards of GSMB-Symposium;2008:Albert-Hoffa award of the "Norddeutschen Orthopäden Vereinigung"; 2009 Themistocles-Gluck award of the DGOU;2015:Basic Scientific Award for "best paper" of the DGOU; 2015:Best rated abstract presented at the ICRS,Chicago,2018 Memberships:German Society for Matrix Biology, 2nd president; International Society for Matrix Biology; Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie;Sektion für Grundlagenforschung der DGOU, 1nd president
Prof. Dr. mult. Dominik Groß
Aachen, Deutschland
1989: zahnärztliche Prüfung. 1990: Magister Artium (Geschichte, Philosophie und Archäologie). 1990-1996: Zahnarzt im Universitätszahnklinikum Ulm. 1991: Promotion Zahnmedizin. 1993: Promotion (Geschichte, Philosophie und Archäologie). 1999: Habilitation in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. 2000: Ärztliche Prüfung (Humanmedizin). 2000-2005: Privatdozent in Würzburg und Ulm. 2000-2005: Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis. 2001: Promotion (Humanmedizin). 2008: Leitung des Klinischen Ethik-Komitees des Universitätsklinikums Aachen. 2010: Leitung des nationalen "Arbeitskreis Ethik" (AKE) der "Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde" (DGZMK). 2012-2017: Aktuelle Publikationen: "Ethik in der Zahnmedizin" (Lehrbuch, Quintessenz, 2013); Dental Ethics - Ethik in der Zahnheilkunde (Themenheft der Fachzeitschrift "Ethik in der Medizin", 1/2017).
Dr. Stefan Grümer M.Sc.
Mülheim, Deutschland
1991-1992: Stabsarzt der Bundeswehr in Wetzlar. 1992-1993: Assistenzzeit in verschiedenen Zahnarztpraxen in Deutschland. Apr. 1993-Juni 1998: Gemeinschaftspraxis mit Dr. J. Poth in Essen. Juli 1998-Sep. 2010: Niedergelassen in eigener Praxis in Mülheim/Ruhr. Seit 2000: zertifizierter Spezialist Implantologie des BDIZ. Seit 2008: Master of Science (M.Sc.) Laser Dentistry. Sep. 2010-Apr. 2011: Lehrtätigkeit als Ass. Professor in der Abteilung für Parodontologie und restaurative Zahnheilkunde an der RAK Medical Health Science University, Ras al Khaimah, VAE. Juni 2011-Sep. 2013: Akademischer Mitarbeiter des AALZ, Aachen Dental Education Center auf dem Campus der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, verantwortlich für die klinische Ausbildung und Demonstration im Rahmen des Studienganges Master of Science Lasers in Dentistry der RWTH Aachen International Academy. Seit Okt. 2013: Klinischer Leiter der zahnärztlichen Lehrpraxis an der Theaterstrasse der AICMed in Kooperation mit der Aachen Global Academy der RWTH Aachen Veröffentlichungen/Vorträge: Vortragstätigkeit seit 1991 in den Bereichen Laserzahnheilkunde, Implantologie, Parodontologie, Prophylaxe und Praxisorganisation Verfasser wissenschaftliche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, Buchautor Mitgliedschaften: seit 1994 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde als Vizepräsident, z.Zt. Schatzmeister der Gesellschaft seit 2006 Mitglied der WFLD, World Federation of Laser Denistry seit 2016 Auditor der WFLD.
Dr. Dr. Claus Grundmann
Moers, Deutschland
Studium der Medizin und Zahnmedizin an den Universitäten Bochum, Köln, Düsseldorf und Aachen. Assistenzarzt in Allgemein- und Unfallchirurgie. Notarzt-Weiterbildung. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der RWTH Aachen. Assistenzzahnarzt in einer KZV-Gutachterpraxis. Seit 1992 Mitarbeiter der Stadt Duisburg im Zahnärztlichen Dienst und im Institut für Rechtsmedizin. Fachzahnarzt für Öffentliches Gesundheitswesen. Beeidigter Sachverständiger für das Fachgebiet "Zahnmedizin". Seit 1998: Mitglied der Identifizierungskommission des Bundeskriminalamtes. 2010 bis 2018 Sekretär und ab 2018 2. Vorsitzender des Arbeitskreises für Forensische Odontostomatologie (AKFOS). Seit 2010: Vorstandsmitglied in der Arbeitsgemeinschaft für Forensische Altersdiagnostik (AGFAD). 2011: Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse. Forensische Arbeitsgebiete: Obduktionstätigkeit, Identifizierungen, Altersgutachten und Bissspuren-Analysen.
Dr. Heinz-Michael Günther
Stegaurach
Studium der Zahnheilkunde in Erlangen  1976-1980 Assistent an der Kieferchirurgie der Universität Erlangen/Nürnberg und in freier Praxis  Anerkennung als Sportarzt  1980 Praxisgründung  1986-1990 Vorsitzender im Ausschuss für Praxisführung und Umweltfragen der Bayerischen Landeszahn-ärztekammer  1994-1998 Vorsitzender im Ausschuss Betriebswirtschaft, Praxisführung und Ökologie der Bayerischen Landeszahnärztekammer  Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Zahnheilkunde; speziell Vorträge, Kurse und Seminare zum Thema Praxisführung ( Management, Ergonomie, Hygiene)  Fortbildungsreferent für den ZBV Oberfranken 1998-2002  Gründer und Leiter des zahnärztlichen Qualitätszirkels Bamberg  Initiator der Fortbildung "Humanmedizin trifft Zahnmedizin" Mitglied in folgenden Fachgesellschaften: APW Akademie Praxis und Wissenschaft, IUZ-Absolvent AGEZ Arbeitsgemeinschaft Ergonomie und Zahnheilkunde ESDE European Society Dental Ergonomics IGPM Internationale Gesellschaft für Präventivmedizin (Vizepräsident).
Prof. Dr. Norbert Gutknecht
Aachen, Deutschland
1983-1989: Studium der Zahnmedizin an der RWTH Aachen. 1988-1992: Promotion zum Dr. med. dent. an der Klinik für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum der RWTH Aachen. 1990-1998: Habilitation am Universitätsklinikum der RWTH Aachen mit dem Thema "Die Integration des Lasers in die Behandlung endodontischer Erkrankungen". 1992-1995: Master Degree of "Nd-YAG-Laser in Dentistry" an der UCSF (University California San Fransisco), USA. Seit 2003: apl Professor an der RWTH Aachen University. Seit 2004: Wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs "Lasers in Dentistry" an der RWTH Aachen MSc. in Laser Dentistry. Seit 2005: Assoc. Editor in "Journal of Lasers in Medical Science", Springer, London UK. 2005-2015: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde DGL. 2008-2010: President World Federation for Laser Dentistry. Seit 2010: CEO Chief Executive Officer World Federation for Laser Dentistry WFLD. Seit 2012: Ehrenpräsident der World Federation for Laser Dentistry WFLD.
Prof. Dr. Elmar Hellwig
Freiburg, Deutschland
1973-1978: Studium der Zahnheilkunde an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 1979-1984: Wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für Zahnerhaltung des Med. Zentrums für ZMK der Philipps-Universität Marburg. 1981: Promotion. 1988: Habillitation. 1993: Ärztlicher Direktor der Klinik für Zahnerhaltung und Parodontologie am Department für ZMK-Heilkunde der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1998-2001: Studiendekan Zahnmedizin. 1999-2003: Prodekan der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2000-2002: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung. 2005-2009: Geschäftsführender Direktor des Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Freiburg. 2013: Geschäftsführender Direktor des Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Freiburg. 2013: Prodekan der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Christian Henrici
Damp, Deutschland
Christian Henrici, Jahrgang 1981, ist verheirateter Familienvater und lebt auf einem Bauernhof in Schleswig-Holstein. Seit 2006 ist er Mitbegründer und Geschäftsführer der OPTI Zahnarztberatung GmbH. Zuvor war er für die DAMPSOFT Software Vertrieb GmbH u. a. als Assistent der Geschäftsführung tätig. Als weitere berufliche Stationen ist die Tätigkeit als Projektmanager in einem Unternehmen in Atlanta, USA, und die Ausbildung zum Bankkaufmann zu erwähnen. Bei der Ausbildung zum "Betriebswirt der Zahnmedizin", dem Managementlehrgang für Zahnärzte der Westerburger Gesellschaft, ist Christian Henrici Lehrbeauftragter und als Referent für Controlling und Businessplanung berufen. Als Autor verlegte der Quintessenz-Verlag Ende 2012 sein Bestsellerbuch "Wer braucht schon gutes Personal? - Erfolgreich Führen in der Zahnarztpraxis". Christian Henrici schreibt regelmäßig Fachbeiträge zu den Themen Betriebswirtschaft, Organisation und Führung & Personal in der Zahnarztpraxis.
Prof. Dr. Katrin Hertrampf MPH
Kiel, Deutschland
1988-1994: Studium der Zahnmedizin und Approbation, Philipps-Universität Marburg. Feb. 1996-Juli 2002: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Klink für Zahnärztliche Propädeutik und Kiefer-Gesichts-Prothetik im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Philipps-Universität Marburg. Jan. 1997: Promotion zum Dr. med. dent. Sep. 2000-Mär. 2001: Berufsbegleitende Teilnahme an dem Studienprogramm "Klinische Evaluation". Feb. 2002: Ernennung zur Oberärztin. Aug. 2002-Juli 2003: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Oberärztin (int.) in der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich, Schweiz. Sep. 2004-Mai 2006: Studium "Master of Public Health" in englischer Sprache an der Universität für Angewandte Wissenschaften, Hamburg. Juli 2007-Feb. 2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Nov. 2011: Verleihung des Jahrespreises 2009/2010 des Konrad-Morgenroth-Fördergesellschaft e.V. Apr. 2012: Verleihung der Venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Okt. 2013: Förderpreis der Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals. Mär. 2014: Professur für "Prävention und Versorgung in der Zahnheilkunde" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Medizinische Fakultät, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Weiteres: Mitglied der nationalen Expertengruppe der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie Arbeitsgruppenleiterin AP "Prävention und Gesundheitsförderung" des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Zahnmedizin Mitglied der nationalen Arbeitsgruppe Zahnmedizin der Nationalen Kohorte (P 13) Chair "special interest group oral cancer" der European Association of Dental Public Health.
Dr. MSc Juliane von Hoyningen-Huene
Berlin, Deutschland
2002 Dental Technician, HWK Münster, Germany; 2007 Dentistry Graduation University of Leipzig, Germany; 2015 M.Sc. Functional Analysis and -therapy, University of Greifswald, Germany; 2016 Certified for dental hypnosis by the German Association for Dental Hypnosis (DGZH); 2018 Dr. med. dent. University of Leipzig, Germany Member of Gender Dentistry International (GDI), DGfAN, DGZH, DGFDT, DGZMK, Berliner Hilfswerk, Dentista Association; 2007-2010 Board Member/Past President of the International Association of Dental Students (IADS); 2011-2015 Communication Officer of Young Dentists Worldwide; Since 2011 Board Member of the Berlin Dental Chamber (ZÄK Berlin), responsible for post graduate education and specialization; Since 2015 Vice President of Dentista/Women Dentists Germany Association; Since 2016 Board Member of Women Dentists Worldwide (WDW), section of the World Dental Federation (FDI) - Employed dentist at Dr. Elio Adler, Berlin
Prof. Dr. Michael Hülsmann
Göttingen, Deutschland
1974-1980: Studium der Zahnheilkunde in Göttingen. Seit 1980: Mitarbeiter und Oberarzt der Poliklinik für Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Universität Göttingen. 1998: Habilitation. 2003: Ernennung zum apl. Professor Weitere Arbeitsgebiete: Redaktion der Zeitschrift "Endodontie"; Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschriften "International Endodontic Journal", "ENDO-Endodontic Practice Today" und "Brazilian Endodontic Journal"; seit 2015 Vizepräsident VDZE; Mitglied der European Society of Endodontology (ESE) und der American Association of Endodontists (AAE).
Dr. Bruno Imhoff
Köln, Deutschland
Seit 1996: Niederlassung in Köln. Seit 2008: Vorträge zum Thema Funktionslehre und orofazialer Schmerz. 2009: Tagungsbestpreis der DGFDT "bestes Poster". 2010: Ernennung zum Spezialisten für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT). 2011: Tagungsbestpreis der DGFDT "bester Vortrag aus der Praxis". Seit 2011: Leitung Forschungsprojekt zur Versorgung von CMD Patienten (STING). Seit 2012: Beirat im Vorstand der DGDFT. 2014: Tagungsbestpreis der DGFDT "bester Vortrag aus der Praxis". 2016: Alex-Motsch-Preis der DGFDT "bester wissenschaftlicher Fachartikel aus der Praxis".
Dr. Steffani Janko
Frankfurt (Main), Deutschland
1994: Examen und Approbation im Studiengang Zahnmedizin, Frankfurt am Main. Seit 1994: Zahnärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2007: Leitung der Kiefergelenk-Ambulanz am Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2014: Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT).
Prof. Dr. Dr. Holger Jentsch
Deutschland
Prof. Dr. A. Rainer Jordan MSc
Köln, Deutschland
1997: Approbation. 1998-2005: Praktische Tätigkeit, Berlin. 2005: Promotion (Dr. med. dent.). 2005: Master of Science (MSc.). 2005-2010: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin), Universität Witten/Herdecke. 2008: Ernennung zum Oberarzt. 2010: Habilitation und Venia legendi. 2010-2013: Leiter der Abteilung für Präklinische Zahnmedizin, Universität Witten/Herdecke. Seit 2013: Wissenschaftlicher Direktor, Institut der Deutschen Zahnärzte. 2017: Ernennung zum apl. Professor.
Jens-Christian Katzschner
Hamburg, Deutschland
Dr. Ana Elisa Kauling
München, Deutschland
Prof. Dr. Moritz Kebschull
Bonn, Deutschland
1978: Jahrgang 1978. 2004: Staatsexamen Uni Münster. 2004: Promotion zum Dr. med. dent. 2004-2007: Weiterbildungsassistent Privatpraxis. 2007-2009: NIH/NIDCR Fellowship Columbia University, New York. 2008: Fachzahnarzt für Parodontologie. 2009: DG PARO Spezialist für Parodontologie. 2009-2011: DFG Stipendiat Universität Bonn. 2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter/Fachzahnarzt Universität Bonn. 2011: Deutscher Millerpreis der DGZMK. 2014: Habilitation, Universität Bonn. Seit 2015: Oberarzt, Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universität Bonn. 2015: IADR/AADR William Gies Award for Clinical Research. Seit 2015: Adjunct Associate Professor of Dental Medicine, Columbia University, New York. Seit 2015: Erster Beisitzer, Vorstand DG PARO.
Priv.-Doz. Dr. Christian Kirschneck
Regensburg, Deutschland
Studium der Zahnheilkunde und Studium der Molekularen Medizin an der Universität Regensburg, Staatsexamen Zahnmedizin (1,0) und Molekulare Medizin (1,0) und Erteilung der Approbation. 2012-2013: Allgemeinzahnärztliches Jahr in freier Praxis, 2013: Promotion zum Dr. med. dent. ("summa cum laude") am Lehrstuhl für Kieferorthopädie der Universität Regensburg (Betreuer: Prof. Dr. Dr. Peter Proff), 2017: Fachzahnärztliche Anerkennung für Kieferorthopädie, 2017: Habilitation im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Erteilung der Lehrbefugnis (Venia legendi) an der Universität Regensburg, seit 01/2018: Oberarzt an der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Regensburg (Direktor: Prof. Dr. Dr. Peter Proff). Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung der DGZMK, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen sowie Buchbeiträge, Arnold-Biber-Preis 2014 (DGKFO), Dentsply-Hochschulförderpreis 2014 (Tutor), Erwin-Reichenbach-Förderpreis 2015
Prof. Dr. Joachim Klimek
Gießen, Deutschland
Prof. Dr. Joachim Klimek war bis 2014 Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Präventive Zahnheilkunde der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Kariesprophylaxe und Erosionen der Zahnhartsubstanzen. Er war Mitglied des Executive und des Advisory Council der ORCA (Europäische Gesellschaft für Kariesforschung). Er ist Mitautor der geltenden Leitlinien zur Kariesprophylaxe und des Lehrbuchs "Einführung in die Zahnerhaltung".
Dr. Andrea Klink
Tübingen, Deutschland
Prof. Dr. Thomas Kocher
Greifswald, Deutschland
1974-1979: Studium der Zahnmedizin an der Universität Tübingen. 1981: Promotion. 1992: Habilitation. Seit 1995: Leiter der Abteilung Parodontologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Seit 2016 Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie, Endodontologie, Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnmedizin Seit 1995: wissenschaftliche Arbeitsgebiete: Epidemiologie der Parodontitis, Interaktion Parodontitis/Herzkreislauf-Erkrankungen, Wurzel- und Implantatoberflächenbearbeitung, - Entwicklung von Instrumenten und deren präklinische und klinische Prüfung.
PD Dr. Eva Köllensperger
Heidelberg, Deutschland
Prof. Dr. Heike Maria Korbmacher-Steiner
Marburg, Deutschland
1991-1996: Studium der Zahnmedizin, RWTH Aachen. 1997: Promotion zum Dr. med. dent, RWTH Aachen. 1997-2000: Weiterbildung zum Fachzahnarzt der Kieferorthopädie (Weiterbildungsberechtigte Praxis Oberhausen, Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. 2000: Fachzahnarzt für Kieferorthopädie. 2000: Ernennung zur Oberärztin, Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. 2005: Ernennung zur Stellvertretenden Klinikleitung, Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. 2006: Habilitation, Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. 2007: Arnold Biber Preis der DGKFO. 2008: Listenplätze primo loco W3 Professur für Kieferorthopädie Universität Rostock und Universität Witten Herdecke. 2008: Diplomate of the German Board. 2009: Primo loco W3 Professur für Kieferorthopädie Philipps Universität Marburg, Abteilung für Kieferorthopädie. 2010: Direktorin der Abteilung für Kieferorthopädie, Philipps Universität Marburg. 2012: Stellvertretende Geschäftsführende Direktorin des Medizinischen Zentrums für ZMK-Heilkunde, Philipps Universität Marburg. 2014: Ruferteilung auf die W3 Professur für Kieferorthopädie, RWTH Aachen. 2016: Geschäftsführende Direktorin des Medizinischen Zentrums für ZMK-Heilkunde, Philipps Universität Marburg.
Prof. Dr. Bernd Kordaß
Greifswald, Deutschland
1978-1984: Studium der Zahnmedizin an der Universität Düsseldorf. 1984-1990: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Defektprothetik der Westdeutschen Kieferklinik (Direktor: Prof. Dr. H. Böttger). 1990-1996: Oberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Westdeutschen Kieferklinik (Direktor: Prof. Dr. U. Stüttgen). 1997: Ernennung zum Professor und stellv. Direktor an der Universität Greifswald. Seit 2002: Studiendekan Zahnmedizin/stellv. Studiendekan Medizin. Seit 2003: Initiierung, Aufbau und Leitung der postgradualen Masterstudiengänge (M.Sc.) an der Universität Greifswald. Seit 2005: Zahnärztlicher Leiter der Abteilung " Zahnmedizinische Radiologie". Seit 2011: Leitung der neuen Abteilung für Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie in Greifswald Weiteres: Leiter der Abteilungen des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin in Greifswald Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie; Zahnmedizinische Radiologie; Zahnmedizinische Propädeutik/Community Dentistry; Leiter des Forschungszentrums "Zentrum für Dentale Informatik und CAD/CAM-Technologie" (Aninstitut SFZ) Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Computerunterstützte Zahnmedizin DGCZ und Vorsitzender der Sektion "Informatik" Vorsitzender des Arbeitskreises "Kaufunktion und orale Physiologie" der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Funktionsdiagnostik und -therapie DGFD Wissenschaftliche Spezialgebiete: CAD/CAM in der Klinik und in der Dentalen Technologie, Digitale Zahnmedizin und Zahntechnik, Intraorale und dentale Scannerverfahren, Dentale Informatik, elektronische Messungen der Bewegungsfunktion, instrumentelle Funktionsdiagnostik, bildgebende Verfahren, funktionelle Bildgebung fMRT, Okklusaltherapie mit Aufbissschienen, Behandlung von Cranio mandibulären Dysfunktionen, funktionelle Okklusion, Kaufunktion und orale Physiologie, Passung zahnärztlicher Restaurationen, Totalprothetik, Unterrichts- und Ausbildungsforschung: "Der frühe Patientenkontakt" und OSCE-Prüfungen, Community Dentistry.
Pablo Krämer-Fernandez
Tübingen, Deutschland
Prof. Dr. Gabriel Krastl
Würzburg, Deutschland
1998-2005: Wissenschaftlicher Assistent und ab 2002 Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum Tübingen. 2005: Oberarzt, Klinik für Parodontologie, Endodontologie und Kariologie, Basel, Schweiz, Leiter Fachgruppe Kariologie. 2006: Gründung und Leitung des Zahnunfall-Zentrums Basel zusammen mit Prof. Dr. A. Filippi. 1. Jan. 2012-31. Dez. 2012: Forschungsjahr Department of Oral Surgery / Biomaterials Unit, School of Dentistry, University of Birmingham, United Kingdom.
Dr. Birgit Krause M.Sc.
Hamburg, Deutschland
1989-1994: Studium der Zahnheilkunde an der Georg-August-Universität Göttingen. 1995-1997: Ausbildungsassistentin in Hamburg. 1997-2000: Selbstständige Zahnärztin in Praxengemeinschaft in Hamburg. Seit 2000: Niederlassung in eigener Praxis. König-Heinrich-Weg 64, 22459 Hamburg. 2010-2012: Weiterbildender Musterstudiengang der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald.' Clinical Dental CAD/CAM'.
Dr. Till Kreutzer
Dr. Till Kreutzer ist Rechtsanwalt, Rechtswissenschaftler und Publizist sowie u.a. Gründungsmitglied und Herausgeber von irights.info, dem mehrfach prämierten (u. a. Grimme-Online-Award 2006) Internetportal für Verbraucher und Kreative zum Urheberrecht in der digitalen Welt. Er wird diese Thematik gerade im Hinblick auf das jüngst geänderte Urheberrechtegesetz kompetent und spannend beleuchten.
Dirk Kropp
Köln, Deutschland
Dr. Conrad Kühnöl
Dresden, Deutschland
Stefanie Kurzschenkel
Hanau, Deutschland
Aug. 1994-Juli 1907: Ausbildung zur Zahnarzthelferin. Sep. 2000-Mär. 2001: Vollzeit-Weiterbildung LZK Rheinland-Pfalz, Mainz Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin, Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin, Zahnmedizinische Fachassistentin. Sep. 2007-Aug. 2009: Berufsbegleitendes Studium Gesundheits- und Sozial-Ökonomin (VWA Frankfurt/Main). Seit Sep. 2008: Referentin Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen. Seit Mär. 2009: Aufbau der Prophylaxe-Abteilung und Leiterin der Prophylaxe-Abteilung Zahnarztpraxis Dr. Georgalis & Kollegen. Seit Mär. 2009: Auditorin Smile Professionals. Seit Dez. 2017: Trainerin der Swiss Dental Academy.
Dr. Thorsten Kuypers M.Sc.
Köln, Deutschland
Prof. Dr. Dr. Günter Lauer
Dresden, Deutschland
1979-1986: Medizinstudium, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Approbation - Arzt. 1986-1989: Zahnmedizinstudium, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Approbation - Zahnarzt. 1987: Dissertation Medizin: Untersuchungen zur Zelldifferenzierung und zum transepithelialen Transport an kultivierten Sammelrohrzellen. 1990-2000: Wiss. Assistent, Klinik u. Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Univ. Freiburg. 1991: Dissertation Zahnmedizin Die Kultivierung und Differenzierung von Gingivaepithelzellen. 1992-1994: Jahrespreise der AG Kieferchirurgie. 1994: Arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. 1997: Leiter der Poliklinik, Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Univ. Freiburg. 1998: Zusatzbezeichnung Plastische Operationen. 1998: Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Univ. Freiburg. 1998: Habilitation und Venia legendi: Kultivierung humaner Gingivakeratinozyten: Experimentelle Untersuchungen und klinische Anwendung als Transplantat. 2000-2009: Leitender Oberarzt, stellv. Klinikdirektor Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Feb. 2000-Mai 2000: Gastprofessor University Singapore - Tissue Engineering von Weichgewebe. 2001-2002: Umhabilitierung u. Lehrbefugnis für MKG-Chirurgie Med. Fakultät Carl Gustav Carus TUD. 2002: Dentsply Nachwuchsförderpreis DGZMK (Seniorautor). Mai 2002-Juni 2002: Gastprofessor Universität Wien - Tissue Engineering von Hartgewebe. 2005: Ernennung außerplanmäßiger Professor. 2008: Gründung und Vorsitzender des Transdisziplinären Arbeitskreises Regenerative Medizin. 2009-2011: Professor für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Medizinische Universität Wien. Nov. 2011: Universitätsprofessor für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden.
Prof. Dr. Hans-Christoph Lauer
Frankfurt, Deutschland
1971 - 1976 Studium der Zahnheilkunde an der Universität des Saarlandes 1976 Approbation 1976 - 1977 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Zahnerhaltung der Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten in Homburg/Saar 1978 - 1979 Grundwehrdienst als Stabsarzt 1979 Promotion 1979 - 1981 Akademischer Rat an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universitätszahnklinik München 1982 Akademischer Rat an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universitätszahnklinik München 1983 Ernennung zum Funktionsoberarzt 1986 Habilitation, Erteilung der Lehrbefugnis, Ernennung zum Privatdozenten 1988 Ernennung zum Universitätsprofessor C3, Ernennung zum Leitenden Oberarzt 1992 C4-Professur für Zahnärztliche Prothetik, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main 1996 und ab 2002-2006 Mitglied im Beirat der Vereinigung der Hochschullehrer für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde 2000 - 2002 1. Vorsitzender der Vereinigung der Hochschullehrer für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde 2000 Mitglied in der Kernarbeitsgruppe "Neubeschreibung einer präventionsorientierten Zahnheilkunde" 2008 - 2011 Geschäftsführender Direktor des Zentrums der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) 2009 Wissenschaftlicher Leiter "Kuratorium perfekter Zahnersatz" 2009 Co-Direktor postgradualer Studiengang Master of Oral Implantology 2015 Studiendekan Zahnmedizin 2015 Geschäftsführender Direktor des Zentrums der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum); Hauptarbeitsgebiete: - Physiologie des Kauapparates - Funktionsdiagnostik- und therapie, - Implantatprothetik - Klinische Prothetik - Vollkeramische Restaurationssysteme - Werkstoffkunde
Dr. Elfi Laurisch
Korschenbroich, Deutschland
1984-1989: Studium der Zahnmedizin an der Universität Ulm. 1990-1991: Ausbildungsassistentin an der Abteilung für Zahnerhaltung, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde der Universität Ulm. 1991: Promotion. 1992-1993: Zahnärztliches Fortbildungszentrum der Zahnärztekammer Baden-Württemberg. Seit 1993: Zusammenarbeit mit Dr. Lutz Laurisch, Prophylaxekurse Korschenbroich. 1993-2000: Praxistätigkeit als Zahnärztin in Mönchengladbach und Korschenbroich. Seit 2001: Niedergelassen in Gemeinschaftspraxis mit Dr. Lutz Laurisch, Korschenbroich.
Silke Lehmann-Binder M.A.
Frankfurt am Main, Deutschland
1996: Ausbildung zur Zahnarzthelferin. 2000: Erwerb der Fachhochschulreife. Seit 2001: Angestellt bei der Landeszahnärztekammer Hessen. Seit 2006: Mit der Entwicklung und Weiterentwicklung von ZQMS bzw. ZQMS ECO befasst. Seit 2008: Referentin mit den Themenschwerpunkten Qualitätsmanagement und Praxisführung. 2009: Bachelor in Angewandten Gesundheitswissenschaften (B.sc). Seit 2010: Projektbeauftragte & Stellv. Leiterin der Abteilung für GOZ, Patientenberatung & Praxisführung. 2012: Gesundheitswissenschaften Master of Health Administration (MA) an der Universität Bielefeld.
Dr. Dirk Leisenberg
Steinau, Deutschland
1995-2000: Studium der Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1997-2001: Mitarbeit im "CBT-Labor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg". In dieser Zeit intensive Mitarbeit an "Med-live" und den in dieser Reihe erschienenen "Symposia Live"-Kongressmedien (Springer Lehrbuchverlag). Diverse grafische Arbeiten und Cover-Designs für die "Med-Live"-Reihe bis 2001 sowie Entwurf und Ausarbeitung des Logos des CBT-Labors. 2000: Examen und Approbation als Zahnarzt. 2001: Promotion zum Thema "Entwicklung und Evaluation eines Computer-based Training Lernmoduls zur Aus- und Weiterbildung in der Kinderchirurgie". 2002: Niedergelassener Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis in Steinau an der Strasse. 2003-2009: Curricula "Ästhetische Zahnheilkunde" der DGÄZ (APW) und "Implantologie" der DGI (APW). 2011: Eintritt in den Arbeitkreis Ethik der DGZMK. 2013: Wahl zum Schriftführer des Arbeitskreises Ethik der DGZMK. 2017 Wahl zum 3. Vorsitzenden des AK Ethik.
Ulrike Lübbert
Berlin
2016 Abschluss Master of Advanced Studies in Functional Kinetics Science an der Universität Basel (CH); Masterarbeit zu Verhältnissen und Verhalten an Industriearbeitsplätzen - 2010 Gründung der Unternehmensgesellschaft ergoluebbert UGmbH in Berlin - Beratung, Konzepterstellung und Training für Ergonomie und BGF-Maßnahmen - 2003 Abschluss ErgoPhysConsult®; Gründung des Unternehmens ergophys GbR in Berlin - 1986 - 1993 selbständige Physiotherapeutin in Hamburg - 1984-1986 Lehrkraft an der Prof. Vogler Schule für Physiotherapie in Berlin - 1985 Abschluss als staatlich geprüfte Lehrkraft für Physiotherapie - 1980 - 1984 Physiotherapeutin bei Prof.Dr. Erwin Morscher, Universitätsspital Basel, Vorsteher der orthopädischen Kliniken, mit dem Schwerpunkt Funktionelle Bewegungslehre (heute Functional Kinetics) nach Dr. Susanne Klein-Vogelbach - 1980 Abschluss als staatlich anerkannte Krankengymnastin.
Dr. Michael Luepke
Deutschland
Thomas Malik
Allershausen, Deutschland
1997-2000: Außendienstmitarbeiter (Pharm Allergan, Ettlingen). 2000-2001: Außendienstmitarbeiter (Johnson & Johnson Vision Care, Norderstedt). 2001-2003: Key Account Manager (Johnson & Johnson Vision Care, Norderstedt). 2003-2004: Regional Sales Manager (Philips Oral Healthcare, Hamburg). 2003-2006: National Sales Force Trainer (Zusatzfunktion) (Philips Oral Healthcare, Hamburg). 2004-2006: National Sales Manager (int.) (Philips Oral Healthcare, Hamburg). 2006: Selbständiger Berater, Trainer, Referent im Gesundheitswesen (Geschäftsführer, Malik Consulting Group GmbH) Qualifizierungen: - Qualifizierter Partner des TÜV Süd - Qualitätsmanagementbeauftragter - Interner Auditor ISO 9001, ISO 13485, EN 15224 - Entwicklung von eig. QM-Systemen ISO 9001, ISO 13485, EN 15224 - Zertifizierter Hygienebeauftragter nach RKI - Zertifizierter Datenschutzbeauftragter (TÜV) - Geprüfter Medizinprodukteberater - NLP Practitioner - Zertifizierter, lizensierter DiSG Trainer.
Dr. Jutta Margraf-Stiksrud
Marburg, Deutschland
Diplom-Psychologin, Promotion in Mainz. Lehr- und Forschungstätigkeiten an den Universitäten Frankfurt, Eichstätt und Marburg, an der Universitätszahnklinik in Frankfurt (Abt. f. Kieferorthopädie) mit Patientenbehandlung und Assistentenfortbildung. Seit 1994 Oberstudienrätin i.H. (Philipps-Universität Marburg, Bereich Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik). Mitglied im Vorstand des AK Psychologie und Psychosomatik der DGZMK 1991-1997, seit 1997 Leitung des AK Psychologie und Zahnmedizin der DGMP (zus. mit Prof. Dr. R. Deinzer).
Prof. Dr. Dr. Lorenz Meinel
Würzburg, Deutschland
Gudrun Mentel
Offenbach am Main
Ausbildungen: Ökonomin für Personalmanagement (KIMS), Handelsfachwirtin (IHK), Ausbilderin (AEVO), International Business Coach (IHK) Erfahrung: langjährige Führungserfahrung in kleinen Unternehmen Tätigkeit: Consultant für Personalentwicklung für Zahnarztpraxen. Schwerpunkt: Mitarbeiterführung, Kommunikation, Personalentwicklung Einstellung: wertschätzende Unterstützung von Menschen in Führungspositionen, um die eigene Person zu entlasten und sich selbst weiter zu entwickeln.
Dr. Wibke Merten
Hannover, Deutschland
Martin U. Müller
Hamburg, Deutschland
Geboren in Berlin. Studium der Medizin sowie Neuropsychologie und Geschichte der Medizin. Besuch der Henri-Nannen-Schule. Redakteur beim Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL seit 2009. www.martinumueller.com
Prof. Dr. Wolfgang Müller
Frankfurt am Main, Deutschland
Since 8/2017: Professor (W3) of Geology and Palaeoenvironmental Research, Goethe Universität Frankfurt, Germany; 1/2015 -7/2017: Professor of Isotope Geochemistry, Royal Holloway University of London, UK (cont.); 7/2004 - 7/2017: Lecturer, Senior Lecturer (2009), Reader (2013): Royal Holloway University of London (RHUL), UK; 11/2000- 6/2004: Postdoctoral researcher and Research Fellow, Australian National University, Canberra; 5/1998- 10/2000: Postdoctoral researcher, Swiss Federal Institute of Technology (ETH) Zürich, CH; 3/1998: PhD, ETH Zürich, CH; 3/1994: Diplomstudium, Univ. Vienna, A
Dr. Nicole Nicklisch
Krems, Österreich
Dr. Nicole Nicklisch ist ausgebildete MTA (Universitätsmedizin, Mainz) und hat vier Jahre in einem onkologischen Forschungslabor (Klinikum rechts der Isar, München) gearbeitet. Anschließend hat sie Anthropologie an der Universität Mainz studiert und sich auf Osteologie und Histologie spezialisiert. Neben ihrer Tätigkeit als Anthropologin am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt ist sie seit 2014 Mitarbeiterin am Zentrum für Natur- und Kulturgeschichte des Menschen an der Danube Private University in Krems, Österreich und am Department of Biomedical Engineering an der Universität Basel, Schweiz.
Prof. Dr. Ina Nitschke
Leipzig, Deutschland
1980: Ausbildung mit Abschluss als Gesellin im Zahntechniker-Handwerk. 1983: Approbation als Zahnärztin. 1984: Promotion. 1984-1990: wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin. 1990-1994: wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin. 1993: Aufenthalte an den Universitäten von Kansas, Denver, Iowa City in den Abteilungen für Alternszahnmedizin. 1994-1999: wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Alterszahnmedizin, Zentrum für Zahnmedizin, Humboldt-Universität zu Berlin. 1999-2000: wissenschaftliche Assistentin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig. 2000: Leiterin des Bereiches Seniorenzahnmedizin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig. 2002: Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ). 2004: Master of Public Health an der Freien Universität Berlin. 2005: Habilitation und Lehrbefugnis im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. 2006: Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin, Universität Zürich. 2009: Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Leipzig.
Prof. Dr. Michael J. Noack
Köln, Deutschland
1955: Geboren in Berlin. 1982: Staatsexamen 1982 an der Freien Universität Berlin. 1982-1986: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie der Zahnklinik Süd und Nord (Leiter: Prof. Dr. J.-F. Roulet) der Freien Universität Berlin. 1986: Promotion zum Dr. med. dent. an der FU Berlin (magna cum laude). 1987-1995: Oberarzt, Hochschulassistent (C1) der Abteilung für Zahnerhaltung der Polikliniken Nord der FU Berlin (Leiter: Prof. Dr. J.-F. Roulet). 1993-2010: Chefredakteur der Zeitschrift "Die Quintessenz - Die Monatszeitschrift für die gesamte Zahnmedizin", Quintessenz-Verlag Berlin. 1994: Habilitation und Erteilung der Lehrbefugnis an der FU Berlin. 1995: Erteilung der Lehrbefugnis (Privat-Dozent) an der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité, Humboldt-Universität zu Berlin. 1996: Lehrstuhlinhaber und Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Klinikums der Universität zu Köln. 1996-2011: Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Klinikums der Universität zu Köln.
Marina Nörr-Müller
München, Deutschland
Marina Nörr-Müller, OP-Schwester im Bereich der Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Fachbuchautorin, Referentin und QM-Auditorin. Als OP-Schwester verfügt Marina Nörr-Müller über langjährige Berufserfahrung im klinischen sowie im niedergelassenen Bereich und ist seit dem Jahr 2000 als Fachbuchautorin und Referentin zu den Themen chirurgische Assistenz und Hygiene tätig. Sie ist an mehreren Zahnärztekammern sowie weiteren Fortbildungsinstituten anerkannt und referierte bereits auf vielen nationalen wie internationalen Kongressen. Sie veröffentlichte unter anderem die Fachbücher "Chirurgie für die Zahnarzthelferin" sowie "Leitfaden für die ZMA" und zahlreicher Fachartikel.
Dr. Karina Obreja
Frankfurt, Deutschland
Prof. Dr. Dietmar Oesterreich
Berlin, Deutschland
1976-1981: Studium der Zahnheilkunde in Rostock. 1981: Approbation. 1985: Fachzahnarzt für Allgemeine Stomatologie. 1988: Promotion. 1990: seit 1990 Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. 1991: Niederlassung in eigener Praxis. 2000: seit 2000 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. 2011: Ernennung zum Professor an der Universität Greifswald.
Dr. Puria Parvini
Deutschland
2003: Staatsexamen: Johannes Gutenberg-Universität, Mainz Studium der Zahnmedizin. 2006: Promotion: Klinische Untersuchungen zur Lebensqualität, subjektiver Kaufähigkeit und Nahrungsmittelaufnahme von zahnlosen Patienten mit konventioneller Versorgung des Oberkiefers und implantatgetragenen Deckprothesen im Unterkiefer. 2006: Beginn der Weiterbildung für Oralchirurgie ZZMK Carolinum, Poliklinik für Oralchirurgie und Implantologie, Prof. Dr. Nentwig. 2009: Fachzahnarzt für Oralchirurgie. 2010: Oberarzt der Poliklink für Oralchirugie und Implantologie. 2013: Master of Science Parodontology, DGP Stellvertretender Strahlenschutzbeauftragter ZZMK Carolinum Notfallbeauftragter ZZMK Carolinum Diplomate und Fellowship of International Congress of Oral Implantologists (ICOI). Seit 2016: Leitender Oberarzt Poliklinik für Oralchirurgie und Implantologie seit 02/2018 Direktor: Prof.Dr. Frank Schwarz.
Prof. Dr. Ingrid Peroz
Berlin, Deutschland
1979-1985: Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin. 1985-1994: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik der Freien Universität Berlin. 1994-2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik und Alterszahnmedizin der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2000: Oberärztin. 2000: Spezialistin für Prothetik. Seit 2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre der Charité - Universitätsmedizin Berlin. 2004: Habilitation. 2004: Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie. 2010-2015: Kommissarische Leitung der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre. Seit 2013: Präsidentin der DGFDT. Seit 2017: APL Professur.
Dr. Oksana Petruchin
Mainz, Deutschland
2008: Approbation als Zahnärztin. 2008-2009: Assistenzzeit, Mainz. 2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie Universitätsklinik Frankfurt am Main/Prof.Sader. 2011-2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin des zahnärztlichen Universitäts-Institutes gGmbH Carolinum, Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie Prof. Nentwig/Prof. Sader/Prof. Schwarz. 2012: Promotion zur Dr. med. dent./Fachzahnärztin für Oralchirurgie. 2016: Ernennung zur Funktionsoberärztin. Seit 2018: Niederlassung in Wiesbaden.
Prof. Dr. Andree Piwowarczyk
Deutschland
Prof. Dr. Peter Reinhard Pospiech
Würzburg, Deutschland
1982-1987: Studium der Zahnheilkunde an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 1987-1990: Assistent an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Regensburg. 1988: Promotion in Düsseldorf zum Thema "Vollkeramik-Kronen aus Dicor-Glaskeramik". 1989: Studienaufenthalt an der University of Adelaide (Australien). 1991-2002: Assistent und Oberarzt an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München. Seit 1993: Leitung der Sektion Zahnärztliche Werkstoffe und Materialprüfung. 1997: Habilitation: "Klinische und werkstoffliche Untersuchungen zur vollkeramischen Klebebrücke". 1997: Erhalt der venia legendi und Ernennung zum Privatdozenten. 1997: Anerkennung als "Qualifiziert fortgebildeter Spezialist für Prothetik" der DGZPW in der DGZMK. 1999: Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Beirat der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde. Aug. 1999-Apr. 2000: Forschungsaufenthalt an der University of Washington in Seattle (USA). 2000: Jahresbestpreis der DGZMK. Mär. 2001: Ernennung zum C 3-Professor für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde an der LMU München. Juni 2002: Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde und Vorklinische Zahnmedizin der Universität des Saarlandes. 2011: Ruf an die Danube Private University / Krems, Österreich angenommen. 2012: Ernennung zum Mitglied des Wehrmedizinischen Beirates des BMVg. 2012-2013: Ltd. Oberarzt an der Poliklinik für Prothetik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus der TU Dresden. Seit 1. Sep. 2013: Stellvertreter des Direktors der Klinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Würzburg.
Prof. Dr. Dr. Peter Proff
Regensburg, Deutschland
1971: geboren in Würzburg Abitur am humanistischen Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim Wehrdienst und Reserveoffiziersausbildung Studium der Medizin und Zahnmedizin an den Universitäten Frankfurt a. Main und Würzburg. 1999-2001: wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thoraxchirurgie der Universität Würzburg. 2007: Habilitation und leitender Oberarzt an der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universität Greifswald. 2009: Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universität Regensburg. 2013: Studiendekan Zahnmedizin der Universität Regensburg. Seit 2014: Prodekan der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg.
Prof. Dr. Sven Reich
Aachen, Deutschland
Mai 1989-Aug. 1994: Zahnmedizinstudium. Okt. 1994-Nov. 2005: Zahnärztliche Prothetik-Uni Erlangen. 2005: Habilitation. Dez. 2005-Sep. 2009: Zahnärztliche Prothetik-Uni Leipzig. Seit Okt. 2009: Zahnärztliche Prothetik-Uniklinik Aachen (Direktor Prof. Dr. S. Wolfart). Seit Juli 2012: W2-Professur für das Lehr- und Forschungsgebiet Computergestützte Zahnmedizin in der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien.
Dr. Katharina Reichenmiller
Tübingen, Deutschland
Katharina Reinecke
Dr. Bernd Reiss
Malsch, Deutschland
Seit 1986: niedergelassen in eigener Praxis mit Dr. Peter Pohlmann. Seit 1989: >500 Vorträge in >40 Ländern, zahlreiche Publikationen. 1991-2003: 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ. 1996: Walther Engel Preisträger der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe. 1996-2003: Vorsitzender International Society of Computerized Dentistry ISCD. 1998-2008: Mitherausgeber International Journal of Computerized Dentistry IJCD. Seit 1999: Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde AGK. Seit 2003: Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ. Seit 2008: Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde DGZMK.
Christiane Rinnen
Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
Deutschland
1944: geboren in 's Gravenhage und aufgewachsen in Eindhoven/Niederlande. 1963-1968: Offizier der Königlichen Niederländischen Luftwaffe. 1965-1966: Studium der Medizin an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande. 1968-1973: Studium der Zahnheilkunde an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande. 1973-1975: Hauptinstruktor in den Abteilungen für Zahnärztliche Prothetik, sowie Präventive und Soziale Zahnheilkunde der Katholischen Universität Nimwegen. 1975-1986: Wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für Zahnerhaltung des ZZMK der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (1987 dienstt. OA, 1979 stlv. ÄD, 1981 Habilitation und Privatdozent, 1984 apl-Professor). 1978: Jahresbestpreis der DGZMK für die Dissertation. Seit 1982: bis heute Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 1986-1992: Angestellter der Private Universität Witten/Herdecke GmbH (1986 ÄD und Ordinariat Allgemeine Zahnheilkunde, 1987 Geschäftsführer der Univ.-Poliklinik für ZMK-Krankheiten GmbH, Prodekan für Lehre und Studium der Zahnmed. Fakultät, geschäftsf. Dekan, 1989 Dekan). 1987-1996: 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 1990-1997: Assoziiertes Mitglied der European Society of Dental Ergonomics (ESDE). Seit 1992: bis heute Mitarbeiter am Lehrstuhl für Konservierende Zahnheilkunde der Med. Fakultät der RWTH Aachen. 1993: Lehrauftrag für zahnmedizinische Curricularentwicklung und -forschung. 1993-1997: Studium "Health Professions Education" an der Fakultät der Gesundheitswissenschaften der Universität Maastricht/Niederlande. 1995-1997: Leiter der Koordinierungsstelle Community Medicine am Dekanat der Medizinischen Fakultät der Ernst-Moritz-Universität Greifswald mit Lehrauftrag für medizinische und zahnmedizinische Unterrichtsentwicklung und -forschung. Seit 1996: bis heute Vorsitzender des Ausschusses "Akkreditierung und Zertifizierung" (vormals "Evaluation" und "Qualitätsmanagement") der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung. 1996-2005: 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 1999: Umhabilitation (Privatdozent). 2000: außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen. 2003-2005: Beiratsmitglied der European Society of Dental Ergonomics. Seit 2005: bis heute 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK. 2005-2013: President der European Society of Dental Ergonomics.
Dr. Sebastian Ruge
Deutschland
Okt. 2002-Jan. 2008: Studium Mathematik und Informatik. Okt. 2006-Jan. 2008: Mitarbeiter im Centrum für Angewandte Informatik, Flexibles Lernen und Telemedizin. Seit Feb. 2008: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im ZZMK, Abteilung für Digitale Zahnmedizin - Okklusions- und Kaufunktionstherapie. Dez. 2008: Diplom in Mathematik an der Universität Greifswald. Jan. 2014: Promotion zum Dr. rer. med. an der Universitätsmedizin Greifswald.
Sonja Sälzer
Kiel, Deutschland
PD Dr. Dr. Heidrun Schaaf
Giessen, Deutschland
1993-1998: Studium Zahnheilkunde Justus-Liebig-Universität Giessen. 1999-2004: Studium Humanmedizin, Justus-Liebig-Universität Giessen. 1999-2007: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Justus-Liebig-Universität Gießen, Assistenzärztin, Fachärztin. 2000: Promotion zur Dr. med. dent. 2007: Promotion zur Dr. med. 2007-2012: Oberärztin in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Justus-Liebig-Universität Gießen. 2008: Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. 2010: Zusatzbezeichnung Plastische Operationen. 2010: EBOMFS Fellow to the European Board of Oro- Maxillofacial Surgery. 2011: Habilitation für das Fach Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Verleihung der akademischen Bezeichnung Privatdozentin. 2011: Praxis für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie, MKG am Theater Gießen.
Prof. Dr. Jürgen Schäffer
Hannover, Deutschland
Prof. Dr. Ulrich Schiffner
Hamburg, Deutschland
1988-1992: Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung DGZ. 1994: Habilitation (Der Einfluss von Speichelproteinen auf die Demineralisation von Zahnschmelz). 2002-2006: 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für Epidemiologie und Public Health der DGZMK. 2003-2005: Leiter des Bereichs Präventive Zahnheilkunde der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universität Hamburg. 2004-2008: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde DGK (jetzt DGKiZ). Seit 2008: Fortbildungsreferent der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde DGKiZ. Forschungsschwerpunkte: Kariesätiologie und -prophylaxe, Epidemiologie.
PD Dr. Dr. Markus Schlee
Forchheim, Deutschland
1980-1985: Studium in Würzburg an der "Julius-Maximilians Universität". 1986-1987: Assistenztätigkeit bei der Bundeswehr. 1987-1989: Assistenztätigkeit bei Dr. Christian Lex in Nürnberg. Seit 1990: niedergelassen in eigener Praxis in Forchheim mit Schwerpunkt Parodontologie, plastische Parodontologie, Implantologie, Mikrozahnheilkunde und restaurative Zahnheilkunde. 2016: Habitilation und Lehrbefugnis für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
Dr. Maximiliane Schlenz
Gießen, Deutschland
Dr. Peter Schmidt
Witten, Deutschland
2008-2013 Studium der Zahnmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena 2014 Promotion zum Dr. med. dent. in der medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena 2014-2016 Assistenzzahnarzt in der Zahnarztpraxis für Kinder Rebecca Otto in Jena seit April 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Behindertenorientierte Zahnmedizin - Universität Witten/Herdecke Ehrenamtliche Tätigkeiten: seit 2017 Mitglied des Vorstandes "Verein für Behindertenorientierte Zahnmedizin e.V." (Schatzmeister) Wissenschaftliche Schwerpunkte: Epidemiologie von oralen Erkrankungen Versorgungsforschung Fluoridforschung Klinische Arbeitsschwerpunkte: Präventive Betreuung und Behandlung von Menschen mit Behinderungen Präventive Betreuung und Behandlung von Kindern mit Allgemeinerkrankungen Kinderzahnmedizin
Prof. Dr. Andrea Maria Schmidt-Westhausen
Berlin, Deutschland
1976-1982: Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin. 1982: Staatsexamen und Approbation. 1982-1985: Zahnärztin in freier Praxis, selbständig. 1983: Promotion. 1985-2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abt. für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie der FU Berlin, ab 1989 (ltd.) Oberärztin, Charité Campus Virchow Klinikum. 1989: Fachzahnärztin für Oralchirurgie. 2001: Habilitation, venia legendi für das Fach Oralchirurgie und Oralmedizin. 2004: Berufung zur Universitätsprofessorin für das Fach Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie an der Charité Universitätsmedizin Berlin.
Dr Claas Ole Schmitt
Hochheim am Main
Studium der Zahnheilkunde von 1999 bis 2004 an der Philipps-Universität Marburg In 2003 eine 3-monatige Famulatur beim Dental Service Rarotonga (Cook Islands Ministry of Health) 2006 Dissertation an der Universität Köln unter der Leitung von Prof.Dr.Dr. Zöller (Thema: "Untersuchung der Erfolgsparameter bei sofortbelasteten Implantaten im posterioren Ober- und Unterkiefer") 2007 erlangen des Tätigkeitsschwerpunktes Implantologie (DGI) 2011 Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Praxis Dr. Kornmann & Dr. Gerlach in Oppenheim In 2014 Eröffnung der eigenen Praxis in Hochheim am Main Multiple nationale und internationale Vorträge und Veröffentlichungen seit 2005. 2009 Gastvortrag an der renommierten Harvard School of Dental Medicine. In 2011 und 2012 Teilnahme am ersten internationalen Programm für Nachwuchsreferenten der Firma Dentsply Sirona (P3). Klinischer Fokus auf die Themen: Sofortbelastung von Implantaten, CAD/CAM, Digitale Zahnheilkunde und Guided Surgery. Mitglied folgender Fachgesellschaften: DGZMK, APW, DGI, BDO, DGOI, ICO.
Dr. Sigmar Schnutenhaus M.Sc.
Ulm, Deutschland
Dr. Sigmar Schnutenhaus approbierte im Jahr 1991. Danach arbeitete er an verschiedenen Standorten als Sanitätsoffizier. 1998 ließ sich Dr. Schnutenhaus in einer eigenen Praxis in Hilzingen nieder. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Parodontologie und Implantologie. In diesen beiden Fächern hat er postgraduierte Masterstudiengänge erfolgreich abgeschlossen. Neben seiner Praxistätigkeit ist Dr. Schnutenhaus als Autor und Referent tätig. Zudem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kooperationspartner der Universität Ulm (Abteilung Zahnärztliche Prothetik).
Dr. Jörg Schröder
Berlin, Deutschland
1982-1988: Studium der Zahnheilkunde an der Freien Universität Berlin. 1988-1992: Tätigkeit in freier Praxis. 1993: Niederlassung in eigener Praxis in Berlin. 2003: Intensive Fortbildung auf dem Gebiet der Endodontie. 2005: Behandlungsschwerpunkt Endodontie, Überweisertätigkeit. 2005: Nationale und internationale Referententätigkeit. 2006: Certified Member ESE (European Society of Endodontology). 2007-2009: Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Endodontie. 2009: Gründungsmitglied des Blogs "Wurzelspitze". 2012: Fellow International College of Dentists (ICD). 2013: Endodontologische Privatpraxis. 2013 Preisträger des Peter-Guldener-Praktikerpreises der "Endodontie". 2016 Autor des Videos "Ergonomie am Dentalmikroskop", Quintessenz.
Dr. Gerd Schröter
Berlin, Deutschland
Dr. Dr. Gundolf Schüttfort
Frankfurt, Deutschland
2003: Staatsexamen und Approbation (Zahnmedizin) an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. 2008: Doktor (Zahnmedizin). 2009: Staatsexamen und Approbation (Humanmedizin) an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt. Nov. 2010-Nov. 2015: Spezialist für Innere Medizin an der J.W. Goethe-Universität-Frankfurt. Nov. 2015-Nov. 2016: Spezialist für Infektionskrankheiten an der J.W. Goethe-Universität-Frankfurt. 2016: Doktor (Humanmedizin).
Prof. Dr. Andreas Schulte
Witten, Deutschland
1981: Approbation als Zahnarzt. 1984: Promotion zum Dr. med. dent. 1996: Habilitation. 2015: Ernennung zum Universitäts-Professor für Behindertenorientierte Zahnmedizin.
Prof. Dr. Frank Schwarz
Frankfurt, Deutschland
Frank Schwarz ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie am Carolinum der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Er ist Associate Editor des Journal of Clinical Periodontology und Editorial Board Member von Clinical Oral Implants Research. Neben dem André Schröder Research Prize (2007) erhielt er 2012 den Miller Preis - die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) sowie 2017 den international renommierten Jan Lindhe Award der Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg.
PD Dr. Falk Schwendicke
Berlin, Deutschland
2009: Promotion Thema: Peptidische Inhibitoren einer Filarienchitinase - Auffindung und Charakterisierung Institut für Biochemie, Charité - Universitätsmedizin Berlin. 2009-2012: Zahnarzt, Banbury, Oxfordshire, Vereinigtes Königreich. 2012-2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2013: Ernennung zum Oberarzt, Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin. 2014: David Sackett Preis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. 2014-2017: Schatzmeister, Network for Evidence-Based Dentistry, International Association for Dental Research. 2015: Editorial Board des Journal of Dental Research. 2015: Editorial Board des International Journal for Dental Hygiene. 2015: Lehrbefugnis und Venia Legendi für das Fach Zahnmedizin. 2015: Stellvertretender Abteilungsleiter, Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin. 2015: Master of Dental Public Health, University of Manchester. 2015: IADR Lion Award. 2016: Visiting Professor, University of Otago, Neuseeland. 2016: Sprecher des Fachbereichs Zahnmedizin, Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin. 2016: Erster stellvertretender Vorsitzender, Arbeitskreis Epidemiology, Public Health und Versorgungsforschung der DGZMK. 2017: Editorial Board Community Dentistry Oral Epidemiology.
ZTM Clemens Schwerin
München, Deutschland
Magister: ZTM Clemens Schwerin, Betriebswirt HWK Tätigkeit: Mitarbeiter LMU München, Dozent Meisterschule Hamburg Nach dem Abschluss der Fachoberschule für Wirtschaft fasste Clemens Schwerin den Entschluss dem Beispiel seines Vaters zu folgen und das Handwerk des Zahntechnikers zu erlernen. Er absolvierte nach seiner Ausbildung auch das Curriculum CAD/CAM an der Universität München. Angetrieben von dem Ziel ein zahntechnisches Gesamtverständnis zu erreichen, trat er in die Dienste des Dentallabors Steger in Südtirol. Hier traf er auch auf seinen Mentor Enrico Steger und konnte sein zahntechnisches Wissen vertiefen und dies als Ausbilder der Zirkonzahn Schule direkt weitergeben. Im Jahr 2015 schloss Clemens die Meisterprüfung unter dem prägenden Einfluss von Jürgen Mehlert ab. 2016 erreichte er mit dem Betriebswirt nach der Handwerksordnung die höchste Ausbildung des deutschen Handwerkes. Berufliche neue Lernfelder erschließen sich ihm momentan an der LMU München an der Seite des Laborleiters Josef Schweiger, und als Dozent der Meisterschule Hamburg.
Dr. Sinan Sen
Heidelberg, Deutschland
Hansmartin Spatzier
Berlin, Deutschland
Prof. Dr. Christian Splieth
Deutschland
Prof. Dr. Ch. H. Splieth studierte Zahnmedizin in Göttingen, Leeds/England und Minneapolis/USA. Nach 3jähriger Tätigkeit in der Zahnarztpraxis beschäftigte sich an der Universität Greifswald schwerpunktmäßig mit den Bereichen Kariologie, Prävention und Kinderzahnheilkunde. Die eigenen Arbeiten wurden durch ein Forschungsstipendium und Austauschprogramme mit Schweden, Dänemark und Finnland vertieft. Die Forschungsarbeiten zur Fissurenversiegelungen, Lokalfluoridierung, Dentalfluorose, dem Einsatz von flächenspezifischen Mutans Streptokokkentests und der mikrobiellen Besiedelung unter Füllungen, Nuckelflaschenkaries etc. wurden regelmäßig mit wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet. Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher wie z. B. "Professionelle Prävention - Zahnärztliche Prophylaxe für alle Altersgruppen", "Kinderzahnheilkunde in der Praxis", "Non- und Minimalinvasive Kariestherapie" und "Revolutions in Pediatric Dentistry". Im April 2004 erfolgte die Ernennung zum Professor für Kinderzahnheilkunde und Prävention an der Universität Kiel. Seit Dezember 2004 leitet er die Abteilung für Zahnmedizinische Prävention und Kinderzahnheilkunde der Universität Greifswald.
Prof. Dr. Dr. Bernd Stadlinger
Zürich, Schweiz
ZÄ Sabine Steding
Hannover, Deutschland
1997: Fachzahnärztin für Kieferorthopädie. 1998: niedergelassen in eigener Praxis in Hannover, Bödekerstraße. 2003: Mitglied im Vorstand des Vereins der Kieferorthopäden Hannover. 2005: Mitglied im Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen. 2005-2012: Mitglied im Ausschuss für die Belange der Zahnärztinnen (BZÄK). 2009: niedergelassen in eigener Praxis in Bissendorf/Wedemark (Zweit-praxis). 2011: Stellvertretende Landesvorsitzende BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e.V.) Niedersachsen. 2013: Vorsitzende des Ausschusses Familie, Beruf und Praxismanagement der BZÄK. 2013: Mitglied in Vorstand der IKG (Initiative Kiefergesundheit e. V.). 2014: Mitglied im Bundesvorstand des BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e. V.).
PD Dr. Marcus Stoetzer
Seedorf, Deutschland
Geboren 1977 in Fürstenfeldbruck. 2000: Erlangung der Allgemeine Hochschulreife. Jan. 01: Ausbildung zum Sanitätsoffizier im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und Koblenz (Abteilung für MKG-Chirurgie) und der Sanitätsakademie, München (Abschluss: Offizierpatent). 10. 01-07.07: Studium der Zahnmedizin an der Christian Albrechts Universität, Kiel (Approbation als Zahnarzt 07/07). 07.07-12.09: Stabsarzt in der Zahnarztgruppe der Bundeswehr in Schwanewede. 11.08-01.09: dreimonatiger Auslandseinsatz im Rahmen der EU Mission ATALANTA; Leiter zahnärztlich/oralchirurgische Sektion. 07.09-11.09: dreimonatiger Auslandseinsatz Afghanistan (ISAF) in Afghanistan, Leiter zahnärztlich/oralchirurgische Sektion. 01.10-06.11: Dezernet im Sanitätskommando I der Bundeswehr 06.11: Weiterbildung zum Oralchirurgie an der medizinischen Hochschule Hannover. Seit 14 Fachzahnarzt für Oralchirurgie bei der Bundeswehr in Seedorf; 01.15,06.16 und 07.17 zweimonatiger Einsatz in Afghanistan (ISAF); 11.17 Habilitation
Dr. Giorgio Tabanella DDS, MS
Rom, Italien
Dr. Tabanella is a Diplomate of the American Board of Periodontology and active member of the Italian Academy of Esthetic Dentistry. He graduated from the University of Southern California-Los Angeles-USA where he obtained the Certificate in Periodontics as well as the Master of Science in Craniofacial Biology. He has been awarded "Outstanding Periodontal Graduate Student Research in Surgery and Implantology" by the California Society of Periodontists for his study on bone remodeling. He is the scientific coordinator of the International Implant Conference, director of O.R.E.C.-Oral Reconstruction and Education Center (WWW.TABANELLAOREC.COM), and reviewer and author of original articles published in peer-reviewed journals. Dr. Tabanella lectures in Europe, Asia, Middle East, South Africa as well as in the US on implant and periodontal surgery, aesthetic management in dental implantology and periodontal therapy, peri-implant bone remodeling, soft and hard tissue reconstruction around natural teeth and implants as well as the re-treatment of failures. His research focuses on tissue regeneration and augmentation with different bone and soft graft materials, peri-implant and dental bone loss, novel protocols for the repair of ailing dental implants. He maintains a private practice in Rome (Italy) where he also holds advanced courses and live surgeries on tissue regeneration and re-treatment of implant failures for a limited numbers of participants.
Dr. Gisela Tascher
Heusweiler, Deutschland
1972-1977: Zahnmedizinstudium in Leipzig und Dresden. 1977: Diplomstomatologe. 1977-1995: in Klinik und eigener Praxis in Sachsen tätig. 1982: Fachzahnärztin für allgemeine Zahnheilkunde. Seit 1995: im Saarland in eigener Praxis niedergelassen. 2007: Promotion am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bei Prof. Dr. W. U. Eckart mit dem Thema "Die Entwicklung des Gesundheitswesens im Saargebiet und Saarland von 1920-1956 im Spiegel der machtpolitischen Verhältnisse" seit 2007 verschiedene Veröffentlichungen und Vorträge zu dieser Thematik (siehe Veröffentlichungen unter www.dres-tascher.de). Seit 2009: Mitglied der Vertreterversammlung, der Ethikkommision und des Arbeitskreises "Hilfen gegen Gewalt" der Ärztekammer des Saarlandes sowie Mitglied der Vertreterversammlung der Abteilung Zahnärzte der Ärztekammer des Saarlandes. Seit 2009: Mitglied des Arbeitskreises "Geschichte in der Zahnheilkunde" der DGZMK. Seit 2010: Gründungsmitglied des Arbeitskreises Ethik der DGZMK. Juli 2010: Veröffentlichung der ergänzten und überarbeiteten Fassung der Promotionsarbeit im Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn, unter dem Titel "Staat, Macht und ärztliche Berufsausübung 1920-1956 - Gesundheitswesen und Politik: Das Beispiel Saarland" mit Unterstützung der Ärztekammer des Saarlandes und der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes. Seit 2011: Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises "Geschichte in der Zahnheilkunde" der DGZMK. 2011-2014: Mitglied des Vorstandes der Abteilung Zahnärzte der Ärztekammer des Saarlandes. 6. Sep. 2013: Ehrennadel der Bundeszahnärztekammer. 20. Nov. 2015: Herbert-Lewin-Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus (ausgeschrieben vom Bundesministerium für Gesundheit, von der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung). 21. Sep. 2016: Carl-Erich-Alken-Medaille der Ärztekammer des Saarlandes.
Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden
Kassel, Deutschland
Prof. Dr. Michael Walter
Dresden, Deutschland
1975-1980: Studium der Zahnmedizin an der FU Berlin. 1980-1985: Assistent an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der FU Berlin. 1982: Promotion. 1985-1993: Oberarzt an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Freien Universität Berlin. 1991: Habilitation. 1992: Gastaufenthalt am Karolinska-Institut Huddinge / Stockholm. Seit 1994: Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik an der TU Dresden. 2003: Gastprofessor an der University of Alberta (Edmonton, Kanada). 2007-2013: Studiendekan Zahnmedizin an der TU Dresden. 2008-2012: Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro). 2009-2011: Geschäftsführender Direktor des Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der TU Dresden. 2013-2016: Präsident elect der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Seit 2016 Präsident der DGZMK
PD Dr. Dietmar Weng
Starnberg, Deutschland
Priv.-Doz. Dr. Dietmar Weng arbeitete nach seinem Studium in Marburg von 1994 bis 1996 in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik der Universität Freiburg als Assistenzzahnarzt. Anschließend verbrachte er einen zweijährigen Forschungsaufenthalt mit den Schwerpunkten Implantologie und geführte Knochenregeneration an der University of Texas at Houston, Department of Periodontics. Von 1998 bis 2004 war er als Oberarzt in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Würzburg tätig. Seit 2009 kooperiert er als Gastzahnarzt mit der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und hat dort 2011 habilitiert. Neben konventioneller festsitzender und herausnehmbarer Prothetik beschäftigt er sich in erster Linie mit der chirurgischen und prothetischen Versorgung implantatgetragenen Zahnersatzes und der Weichgewebeästhetik. Zu diesen Themen wurden von ihm zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge präsentiert. PD Dr. Weng ist Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften und Redaktionsmitglied der Quintessenz-Zeitschrift "Implantologie". Seit 2004 ist er in einer Gemeinschaftspraxis in Starnberg mit den Schwerpunkten Implantologie und Parodontologie niedergelassen. Seit 2013 ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).
Prof. Dr. Hans-Jürgen Wenz
Kiel, Deutschland
Dr. Jens Westemeier
Aachen, Deutschland
1966: geboren in Bad Berleburg Wehrdienst/Soldat auf Zeit Studium der Geschichte und politischen Wissenschaften an der Universität Regensburg (Magister Artium). 2009: Promotion zum Dr. phil. an der Universität Potsdam. 2014-2016: Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam. Seit 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsklinik RWTH Aachen, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin.
Lotta Westphal
Berlin, Deutschland
Seit Okt. 2014: Studium der Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde an der Universität Witten/Herdecke. Seit Juni 2016: Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V.
Prof. Dr. Annette Wiegand
Göttingen, Deutschland
1996-2001: Studium der Zahnheilkunde, Philipps-Universität Marburg. 2002: Promotion. 2002-2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung Zahnerhaltung, Präventive Zahnheilkunde und Parodontologie, Georg-August-Universität Göttingen. 2006-2008: Assistentin, Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Universität Zürich. 2008-2012: Oberärztin, Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Universität Zürich. 2010: Erteilung der Venia legendi. 2013: Wissenschaftliche Abteilungsleiterin, Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Universität Zürich. Okt. 2013: Direktorin, Poliklinik für Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Universitätsmedizin Göttingen.
Karl Frederick Wilms
Aachen, Deutschland
Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner
Deutschland
Johann-Dietrich ("Jan") Wörner trat am 1. Juli 2015 sein Amt als ESA-Generaldirektor an. Er war zuvor von März 2007 bis Juni 2015 Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Wörner wurde 1954 in Kassel geboren. Nach seinem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Berlin und der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er im Jahr 1985 promovierte, arbeitete Wörner bis 1990 im Ingenieurbüro König und Heunisch. 1982 ging er im Rahmen seines Studiums für einen Forschungsaufenthalt zum Thema Erdbebensicherheit von Kernkraftwerken für ein Jahr nach Japan. 1990 kehrte Wörner zur Technischen Hochschule Darmstadt zurück, wo er zum Professor für Bauingenieurwesen ernannt wurde und die Leitung der Prüf- und Versuchsanstalt übernahm. Bevor er 1995 zum Präsidenten der TU Darmstadt gewählt wurde, war er Dekan des neuen Fachbereichs Bauingenieurwesen. Er leitete die Geschicke der Universität von 1995 bis 2007 und führte sie als eine der ersten in Deutschland in die Autonomie. Wörner wurde mit einer Reihe von Preisen und Auszeichnungen, wie z. B. dem Preis der Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule Darmstadt für "Hervorragende wissenschaftliche Leistungen", geehrt. Außerdem wurde er in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften berufen und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und des Konvents für Technikwissenschaften acatech. Des Weiteren erhielt Wörner die Ehrendoktorwürde der New York State University in Buffalo (USA), der Technischen Universitäten von Bukarest (Rumänien) und Ulan Bator (Mongolei), der Universität St. Petersburg für Wirtschaft und Finanzen (Russland) und der École Centrale de Lyon (Frankreich). Er ist Träger des Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Auszeichnung wurden seine Verdienste um den Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland sowie sein kontinuierlicher Einsatz für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den "MINT-Fächern" Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt. Er ist außerdem Ritter der französischen Ehrenlegion. Wörner war Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und außerdem Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Aufsichtsratsgremien, Beiräten und Kuratorien. Er war Mitglied des Hochschulrates der École Centrale de Paris und der École Centrale de Lyon, der TU Berlin, des Instituto Superior Técnico der Universität Lissabon, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt sowie mehrerer anderer Aufsichtsgremien, wie etwa von Schenck, Röhm, Bilfinger & Berger sowie beim TÜV, um nur einige zu nennen. Ferner war er von der Bundesregierung in die "Projektgruppe Energiepolitisches Programm" (PEPP) berufen worden. Vor seiner Ernennung zum ESA-Generaldirektor war Wörner von 2007 bis 2015 Leiter der deutschen Delegation in der ESA und von 2012 bis 2014 Vorsitzender des ESA-Rats.
Prof. Dr. Michael M. Wolf
Aachen, Deutschland
2006-2010: Gastwissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Physiologie, Universität Bonn. 2009: Approbation als Zahnarzt, Universität Bonn. Seit 2010: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Bonn (Direktor: Prof. Dr. A. Jäger). Seit 2010: Mitglied der AG Prof. Dr. Jäger, Klinische Forschergruppe 208 (DFG). 2011: Promotion zum Doktor der Zahnheilkunde in dem Institut für Physiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Seit 2012: Laborleiter des Teil Projekts 8 im Rahmen der DFG geförderten Klinischen Forschergruppe 208 (KFO208). 2012: Post Graduate Summer School for Stem Cell Research (DFG) - Xian, China. 2012: Auszeichnung mit dem Arnold-Biber-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO). 2012-2014: Gerokstipendium für Grundlagenforschung der Universität Bonn. 2014: Habilitation und Lehrbefugnis auf dem Gebiet der Kieferorthopädie. 2014: Wissenschaftlicher Vertreter der Europäischen IADR auf dem Weltkongress für Zahnheilkunde in Kapstadt (Süd Afrika) im "Hatton Programm". 2015: "Visiting Professor" am NICDR/NIH National Institute of Health (Washington DC, USA). Seit 2016: Komm. Direktor, Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Jena. Seit 2016: Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AFG) in der DGZMK. 2017: Erhalt des Rufs auf den Lehrstuhl (W3 Kieferorthopädie) Universität Jena. 2017: "Secundo loco" im Berufungsverfahren auf den Lehrstuhl für Kieferorthopädie, Universität Tübingen.
Prof. Dr. Diana Wolff
Tübingen, Deutschland
Frau Prof. Wolff studierte bis 2001 in Heidelberg. Anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Poliklinik für Zahnerhaltung des Universitätsklinikums Heidelberg. Sie absolvierte ihre Spezialisierung im Fach der Präventiven und Restaurativen Zahnheilkunde. 2004 promovierte sie zum Thema der chirurgischen Unterkieferresektion bei Mundhöhlenkarzinom. Seit 2005 war sie in Heidelberg erst als Funktionsoberärztin, später als Sektionsleiterin der Sektion Präventive und Restaurative Zahnheilkunde, sowie als Leitende Oberärztin und stellvertretende Klinikdirektorin tätig. 2012 wurde ihr die "Venia legendi" im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde verliehen. Im Jahr 2015 verlieh ihr die Medizinischen Fakultät in Heidelberg den Titel einer Außerplanmäßigen Professorin. Im September 2017 wurde Prof. Wolff auf die Professur für Zahnerhaltungskunde an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen berufen. Zugleich wurde sie Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltung.
PD Dr. Anne Wolowski
Münster, Deutschland
Oberärztin der Poliklinik für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien, Leiterin des Bereiches Psychosomatik und Psychopathologie in der Zahnheilkunde und der Sprechstunde für CMD, seit 2017 stellvertretende Abteilungsleiterin Spezialistin DGPro, DGFDT und zertifizierte Gutachterin der DGPro. 1997 Hospitation im Orofacial Pain Center der Tufts University Boston, 2007 Zertifikat der ADEE für "Excellence in Dental Education". 2011 Walther-Engel-Preis der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg 2016 Alex-Motsch Preis der DGFDT. Vorsitzende des Arbeitskreises Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde, Mitglied der wiss. Beiräte der DGPro, der DGFDT, der APW, der DZZ, des Journals CMF und der Konrad-Morgenroth-Förderergesellschaft e.V.. Über 100 Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und in Form von Buchbeiträgen, Mitherausgeber von 2 Büchern. Hauptarbeitsgebiete: Psychosomatik in der Zahnmedizin, Funktionsstörungen des Kauorgans, Alterszahnmedizin
Sylvia Wuttig
Eppelheim, Deutschland
Sylvia Wuttig ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der DAISY Akademie+Verlag GmbH. Das innovative Unternehmen schreibt seit über 30 Jahren Erfolgsgeschichte. Dentale-Abrechnungs-Informations-SYsteme (DAISY) und die Online-Fortbildung per DAISY-TV haben Sylvia Wuttig ein bundesweites Renommee gebracht. Mehr als 100.000 Praxisinhaber und deren Mitarbeiterinnen wurden von ihr und ihrem Team in allen Bereichen der Abrechnung geschult. Beratende Tätigkeiten, Vorträge und Seminare u.a. für verschiedene KZVen, Zahnärztekammern, IUZ, Schulen, Institute, Arbeitskreise, Rechenzentren, Krankenkassen, Zahntechnische Labors und EDV-Firmen gehören ebenfalls zu ihren Aktivitäten. Sie ist Mitglied der Prüfungskommission der Landeszahnärztekammer Sachsen für die Prüfung zur ZMV. Sylvia Wuttig ist u.a. auch ZMF und akkreditierte Team Design-Trainerin und -Beraterin. An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg hat sie einen offiziellen Lehrauftrag zum Thema "Abrechnung/Gebührenordnung" für Studenten der Zahnheilkunde.
Prof. Dr. Stefan Zimmer
Witten, Deutschland
Prof. Dr. Stefan Zimmer studierte nach einer Lehre und sechs Jahren Tätigkeit als Finanzbeamter Zahnheilkunde an der Freien Universität Berlin und schloss 1988 seine Promotion zum Dr. med. dent. ab. Nach einer Tätigkeit in zwei Berliner Zahnarztpraxen wechselte er 1990 an die Universität Marburg und 1991 zurück an die Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin, die ab 1994 zur Humboldt-Universität Berlin gehörte. 1994 erfolgte der Abschluss der Facharztausbildung zum Zahnarzt für Öffentliches Gesundheitswesen und im Jahre 2000 die Habilitation. 2001 war er Visiting Scientist an der University of Kansas in Lawrence. Von 2003 bis 2006 war Zimmer Stv. und von 2006 bis 2008 komm. Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde der Uni Düsseldorf; 2005 wurde er zum Apl. Professor ernannt. Seit 2008 ist er Leiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke und Dekan bzw. Departmentleiter für ZMK-Heilkunde.
Veranstalter/Kongress-Anmeldung:
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