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Suchergebnisse für 'Kariesrisiko'
Treffer in Zeitschriften Treffer 11-15 von 32
Kühnisch, Jan Borutta, Annerose/Kneist, Susanne Tuna-Meyer, Arzu/Haak, Rainer/Wicht, Michael/Noack, Michael J. Ernst, Claus-Peter/Willershausen, Brita Meier, Beate/Weiß, Malte/Nedwed, Verena/Jost-Brinkmann, Paul-Georg/Bizhang, Moshgan/Schmidt, Gül weitere Treffer in Zeitschriften: Treffer im Kalender Leider wurden keine Kalendereinträge gefunden, die auf Ihre Suchanfrage passen. |
Die Quintessenz 54 (2003), Nr. 12, Seite 1327 - 1335 INNOVATIONEN Braucht der Zahnarzt einen Kariesrisikotest - und wenn ja, was für einen? Ergebnisse einer Fragebogenaktion zur Akzeptanz und Verwendung von Kariesrisikotests unter niedergelassenen Zahnärzten in ganz Deutschland Ernst, Claus-Peter Kliegl, Stephanie Hickel, Reinhard Willershausen, Brita In dieser Umfrage sollte die Meinung von Zahnärzten über Kariesrisikotests erfasst werden. Ein an den Universitäten Mainz und München entwickelter Fragebogen wurde 400fach über den Außendienst einer Dentalfirma an Zahnärzte verteilt. Über diese direkte Ansprache kamen 250 auswertbare Fragebögen zurück. Die Fragen bezogen sich sehr allgemein auf die Verwendung und Akzeptanz von Kariesrisikotests in der zahnärztlichen Praxis. 35 % der befragten Zahnärzte hatten innerhalb der letzten 3 Monate einen Kariesrisikotest angewendet. Die am häufigsten verwendeten Produkte waren CRT, Dentocult und Dentobuff. Von diesen Zahnärzten gaben 71 % an, einen solchen Kariesrisikotest überwiegend zur Patientenmotivation im Rahmen von Parodontalbehandlungen einzusetzen. Die Bestimmung des eigentlichen Kariesrisikos stand erst an dritter Stelle in der Indikationsreihenfolge. Die meistgenannten Gründe, warum Zahnärzte Kariesrisikotests eher ablehnend gegenüberstehen, waren der relativ hohe Verkaufspreis und ein nicht adäquates Kosten-Nutzen-Verhältnis. Nach wie vor ist der Hauptmotivationsgrund für einen Kariesrisikotest die Selektion von Patienten für individuelle Prophylaxeprogramme. 47 % der befragten Zahnärzte wären bereit, bis zu 20 Euro an Materialkosten für einen Kariesrisikotest zu bezahlen, würden aber in der Mehrheit (61 %) maximal 10 Minuten Behandlungszeit für die Bestimmung des Kariesrisikos bei einem Patienten investieren. Die Auswertung dieser Fragebogenaktion zeigt, dass Kariesrisikotests gegenwärtig kein Standarddiagnostikum in deutschen Zahnarztpraxen darstellen. Hauptgründe hierfür sind nach wie vor ein mangelndes Vertrauen in die Zuverlässigkeit solcher Tests und das daraus resultierende ungünstige Kosten-Nutzen-Verhältnis. Schlagwörter: Individuelles Kariesrisiko, Kariesrisikotest, Fragebogen, niedergelassene Zahnärzte Online Version lesen (oder PDF kaufen) Zeitschrift abonnieren Weiterempfehlen
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