CEREC-Tag 2016
CEREC-Tag 2016

23.09.2016 - 24.09.2016
nh Hotel Düsseldorf City Nord, Düsseldorf, Deutschland

Zielgruppe: Zahnärzte, Zahntechniker
Fachgebiete: Zahnheilkunde allgemein, Zahntechnik
Fortbildungspunkte: 16

Quintessenz ist hier mit einem Buchstand vertreten.

Veranstalter:
Quintessenz Verlags-GmbH
Veranstaltungsort: nh Hotel Düsseldorf City Nord, Münsterstr. 230-238, 40470 Düsseldorf, Deutschland, Tel.: +49 211 2394860, E-Mail: nhduesseldorfcitynord@nh-hotels.com

Öffnungszeiten Kongress-Counter:
- Freitag, 23. September 08:00 - 15:30 Uhr
- Samstag, 24. September 08:30 - 13:00 Uhr

Die Kongressunterlagen erhalten Sie vor Ort

Die Abendveranstaltung findet im Askitis greekcuisine statt. Es wird einen Transfer
vom und zum Hotel geben.

Hinfahrt: 18:45 Uhr ab Hotel
Rückfahrt: 22:30 Uhr ab Askitis.

Gerne können Sie auch individuell anreisen. Sie haben die Möglichkeiten, auf dem Parkplatz des ehemaligen Eisstadions der DEG zu parken, Vom Restaurant nur etwa 3 min. Fußweg entfernt.

Zeigen sie ihr Parkticket einfach dem Service-Personal vor und das Askitis Ihnen die Parkgebühren.

Askitis
Herderstraße 73
40237 Düsseldorf

Telefon: 02116020713
Fax: 02116914202

Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Andreas Kurbad
Freitag, 23.09.2016
CEREC im Zeitalter minimalinvasiver Versorgungen, Dr. Andreas Kurbad
Mit freundlicher Unterstützung von GC Germany GmbH, Ivoclar Vivadent GmbH (Ellwangen), VITA Zahnfabrik, H. Rauter GmbH & Co. KG
09:00-09:15
Begrüßung, Dr. Andreas Kurbad
09:15-10:15
Die minimalinvasive Behandlung nimmt in unserem zahnärztlichen Tätigkeit einen hohen Stellenwert ein. Seit der Einführung der Adhäsivtechnik und Kompositmaterialien besteht die Möglichkeit, Zahnhartsubstanzdefekte unter Schonung der Restzahnsubstanz zu behandeln. Eine spezielle Art dieser Strategie ist das Wiederherstellen der okklusalen Morphologie bei Patienten mit stark abradierten oder erodierten Zähnen. Diese Behandlungsweise ist bisher gekennzeichnet durch einen hohen zeitlichen und technischen Aufwand mit vielen Behandlungsschritten.
Mit Hilfe der CAD/CAM Technologie ist es nun möglich, diese "okklusale Rehabilitation" unter Einbeziehung des digitalen Workflows komplett abzubilden. Dazu tragen die gesteigerten Fähigkeiten der digitalen Intraoralscanner ebenso bei, wie die Weiterentwicklung von CAD Software (Biogenerik, virtuelle Artikulation), Schleifsoftware und CAD/CAM Materialien.
Im Vortrag wird der grundsätzliche klinische Ablauf der okklusalen Rehabilitation mit CEREC und allgemeine minimalinvasive Grundsätze gezeigt. Zusätzlich werden Material- und Herstellungsparameter diskutiert.
10:15-10:45
Sirona hat eine Technologie vorgestellt, mit der man Restaurationen aus Zirkonoxid in einer Sitzung fertigen kann. Dazu gehört allerdings einiges neues Equipment.
Für die MC XL Schleifmaschine wird eine Trockenschleifoption vorgestellt. Dies ist allerdings nur mit neuen Maschinen möglich. Die Schleifeinheit bekommt dann eine Saugmaschine dazu. Diese ist relativ klein und dient dazu, den entstehenden Staub abzusaugen.Dieser wird in einem Filter aufgefangen.
Die wichtigste Neuerung im Hardware-Bereich ist der Brennofen: CEREC Speedfire. Dieser Ofen ist wirklich sehr klein, kaum höher als eine MC XL. Er kann eine trocken gefräste Zirkonrestauration in nur 13 Minuten fertig sintern. Allerdings kommt noch eine Abkühlungsphase dazu, welche durch eine mittels Lüfter gekühlte Ablage unterstützt wird. Die Restauration wird dann poliert und glasiert. Dazu muss sie dann noch mal in den Ofen. Allerdings kann dies im gleichen Ofen geschehen. Der Prozess dauert 9 Minuten.
Innovativ ist die Steurung des Ofens: Er wird direkt in die Cerec Software integriert. Somit sind alle Herstellungsoptionen bekannt. Die Sotfware ermittelt automatisch die korrekte Brandführung und übermittelt diese direkt an den Ofen.
Bleibt noch das Material. Es nennt sich CEREC Zirconia. Dabei handelt es sich um transluzentes Zirkonoxid.
10:45-11:00
Kaffeepause
CEREC im Zeitalter minimalinvasiver Versorgungen, Dr. Andreas Kurbad
Mit freundlicher Unterstützung von GC Germany GmbH, Ivoclar Vivadent GmbH (Ellwangen), VITA Zahnfabrik, H. Rauter GmbH & Co. KG
11:00-12:00
Minimalinvasive CAD/CAM Restaurationen mit CEREC: nie war deren Herstellung einfacher, niemals gab es jedoch auch mehr Fragen hinsichtlich eines erfolgreichen klinischen Vorgehens.

Aufgrund der heutzutage verfügbaren CAD/CAM Materialvielfalt ergeben sich immer mehr Möglichkeiten. Welche CAD/CAM Materialien kommen bei welcher Indikation in Frage? Welche Besonderheiten gilt es bei sogenannten non-prep Versorgungen zu beachten? Was sind die wissenschaftlichen Ergebnisse hierzu? Und vor allem: was sind die praktischen Erfahrungen, sowie die Tipps und Tricks für die jeweiligen CAD/CAM Materialien?

Der Vortrag gibt Antworten auf alle diese Fragen und soll dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Von der richtigen Indikationsstellung, über die korrekte Farbmessung, die richtigen CAD und CAM Parametereinstellungen, bis hin zur korrekten adhäsiven Befestigung: der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick sowie Tipps und Tricks zu sämtlichen CAD/CAM Materialien, die für einen minimalinvasiven Einsatz mit CEREC geeignet sind.
12:00-12:30
Die digitale Erfassung der Oberflächendaten ist Grundlage für den Erfolg einer Cerec-Restauration. Ist die Datenqualität unzureichend, leidet die gesamte Prozesskette und das Ergebnis ist meist unbefriedigend. Neben dem richtigen Handling der Kamera (manchmal arbeitet die Omnicam einfach nur schlecht, weil die Linse nicht genug geheizt ist), gibt es ein paar unverzichtbare Hilfsmittel wie Optra-Gate und Sweflex. Damit sollten sich selbst im Zweihand-System schnell und unkompliziert die meisten Scans erledigen lassen. Solange der Biss nur einseitig registriert wird, sind Probleme vorprogrammiert. Die Aufnahme einer zweiten Ebene kann Abhilfe schaffen. Wer den perfekten Biss haben möchte, sollte mit der Cerec-Ortho Software aufnehmen und die Daten im DXD Format in die Cerec Software importieren.
12:30-13:30
Lunchbuffet
13:30-14:30
Man muss sich das mal vorstellen: Bei Cerec 2 haben wir Kauflächen konstruiert, ohne etwas über den Antagonisten zu wissen! Da war nichts - trotzdem hat es manchmal geklappt. Dann kam die Registrierung des Silikonschlüssels, was für ein Fortschritt. Zumindest tappt man nicht mehr ganz im Dunkel. Dann der Lateralscan. Gerade in den Anfangszeiten hat das fast genau so gut geklappt wie bei Cerec 2. Der nächste Schritt war der virtuelle Artikulator. Der war vor allem langsam - am Anfang zumindest. Aber es war auch endlich Licht am Ende des Tunnels. Allerdings niemand konnte mir wirklich überzeugend erklären, woher ich die genauen Daten bekomme, um meinen Mittelwert-Artikulator einzustellen.
Was für eine Aussage machen alle diese theoretischen Simulationen? Immeditate Sideshift? Wie sehr stimmen sie mit der Wirklichkeit überein? Der logische Schluss ist es, ganz simpel die realen Kieferbewegungen in das System zu übertragen. Aber das klingt einfacher, als es ist. Mit der Kombination Cerec, 3D Röntgen und Motion Tracker ist das gelungen. Auch hier gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarf - aber- wir sind auf dem Weg.
14:30-15:00
CEREC-Live Video-Show: Anhebung der VDO mit Table-Tops , Dr. Andreas Kurbad, Sophia Pantelidis
Bei zunehmendem Alter bezahnter Patienten und den daraus resultierenden Abrasionsgebissen gibt es einen rasant steigenden Bedarf an Bisshebungen. Dieser sollte substanzschonend und nicht über 28 Kronen realisiert werden. State oft he Art ist das Aufkleben neuer Kauflächen, welche als Table-Tops oder Okklusale Veneers bezeichnet werden. Die Bisshebung setzt eine Vorbehandlung voraus. Diese kann CAD/CAM gestützt durch das Aufkleben von Kauflächen aus gefrästen Polymer-Materialien geschehen. Nach einer Adaptationsphase werden diese Teile durch Keramikrestaurationen ersetzt. Ganz besonders wenn es sich um dünne Schichten unter 1,5 mm handelt, ergibt sich hier die Problematik, dass die meisten Materialien durch die Hersteller nicht zugelassen sind. Andererseits ist sind Tabletops aus Zirkonoxid schwer herzustellen und auch von der Ästhetik nicht unproblematisch. Hier ist die klinische Erfahrung des Anwenders gefragt.
15:00-15:15
Kaffeepause
15:15-16:15
Crazy CEREC 3 1/3 , Dr. Gerhard Werling
Verrückt wird im Duden: " (umgangssprachlich) auf absonderliche, auffällige Weise ungewöhnlich, ausgefallen, überspannt, närrisch" beschrieben! Sehen Sie in diesem Vortrag was sie mit Ihrem CEREC alles machen können. Vom Zahnhalsveneer bis zur komplexen Bruxerversorgung, High-End Mock up, Marylandbrücken im Seitenzahnbereich, prächirurgisch hergestellte Abutments und einige weitere interessante Dinge.
16:15-16:30
Abschließende Diskussion / Zusammenfassung
16:30-17:00
CEREC-Masters Club - aktueller Stand und zukünftige Projekte, Bilge Sutam
Samstag, 24.09.2016
09:00-10:00
Abstract zum Vortrag:

"Defektorientierte Restaurationstechnik mit CEREC"


"Defektorientiert", "minimalinvasiv", "substanzschonend" - was heißt das eigentlich genau?
Und wie kann ich das im Praxisalltag umsetzen? Und vor allem: wie kann ich hier mit CEREC arbeiten?
Die moderne Zahnmedizin ist weit weg von "extension for prevention". Wir wollen die Zähne vor allem erhalten und nicht zerstören oder ersetzen. Moderne Materialien, aktuelle Erkenntnisse der Kariesforschung und nicht zuletzt das CEREC-System als chairside-Methode ermöglichen uns ein zeitgemäßes und zahnschonendes Behandeln zum Wohle unserer Patienten.
CEREC im Zeitalter minimalinvasiver Versorgungen, Dr. Andreas Kurbad
Mit freundlicher Unterstützung von GC Germany GmbH, Ivoclar Vivadent GmbH (Ellwangen), VITA Zahnfabrik, H. Rauter GmbH & Co. KG
10:00-10:30
Die Kastenelevationstechnik ist ein epochaler Schritt in Richtung Substanzschung, Vereinfachung des Präparationsdesigns und der digitalen intraoralen Fertigungstechnik. Unübersichtliche, tief gelegene Kavitätenareale werden durch geeignete Matrizen isoliert und dann mit geeigneten Komposit-Materialien aufgefüllt. Verwendet werden können Flowables, hochgefüllte, klassische Typen und spezielle, dualhärtende Kunststoffe, welche üblicherweise für Stumpfaufbauten verwendet werden. Bei der späteren, definitiven Versorgung wird ein Teil des Kavitätenrandes im Komposit liegen. Ein früher schwer vermittelbare Vorstellung, welche aber durch unterschiedliche, renomierte Studien positiv belegt wird. Die Versorgung der auf diese Weise vereinfachten Kavitäten erfolgt wie gehabt mit Keramik.
10:30-10:45
Kaffeepause
10:45-11:45
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren in verschiedensten Bereichen des täglichen Lebens und im Speziellen auch in der Zahnmedizin Einzug gehalten. Grundlegende Technologien wie 3D Imaging im Bereich der digitalen Diagnostik und computer-gestützten, geführten Chirurgie und CAD/CAM Techniken im Rahmen der zahn- und implantatgetragenen Prothetik bieten auf zahlreichen Ebenen viele Vorteile. Sie sind aber oft mit nicht ganz unerheblichen Investitionen vergesellschaftet.
Wo liegen also die Möglichkeiten und die Grenzen dieser neuen Technologien im klinischen und zahntechnischen Alltag? Welche neuen Technologien sind heute nicht mehr wegzudenken und wo ist der konservativere, konventionelle Weg noch immer der Goldstandard?
Im Vortrag werden konventionelle und digitale Therapie- und Planungsschritte gegeneinander abgewogen und ein prothetisches Konzept für den klinischen Alltag basierend auf den aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen vorgestellt.
11:45-12:15
Einflügelige Adhäsivbrücken sind klinisch bewährt. Dies ist hauptsächlich belegt durch Studien von Prof. Kern aus Kiel. Diese sind aus Zirkonoxid. Dieses Material benötigt Herstellungszeiten, die für Chairside Verfahren eindeutig zu lange sind. Deshalb liegt es nahe, die gleiche Indikation mit IPS e.max, also Lithiumdisilikat abzudecken. Das ist vom Hersteller für diese Indikation nicht zugelassen. Es gibt aber aussichtsreiche klinische Ergebnisse von mehreren Anwenderberichten. Solche kleinen Brücken lassen sich unkompliziert ausschleifen. Aufgrund der guten optischen Eigenschaften des Materials kann auf eine Verblendung verzichtet werden, was gleichzeitig zur Steigerung der Stabilität beiträgt. Die Befestigung erfolgt adhäsiv und vorzugsweise im Schmelz.
12:15-13:00
Lunchbuffet
13:00-14:00
Integrierte Implantologie - Scan - Plan - Place - Restore (mit Enamic IS)
Dieser Workflow führt schnell und sicher von der Diagnostik mit DVT plus digitaler Abformung zum digitalen Backwardplanning, dann über die geführte Implantation mit CEREC Guide 2 zur funktionell und ästhetisch optimalen Suprakonstruktion z. B. mit dem neuen Enamic IS der Vita Zahnfabrik. Der Ablauf wird an Patientenfällen detailliert von Anfang bis Ende vorgestellt. Dabei wird besonderer Wert auf die Darstellung des vielfachen Nutzens der digitalen Abformung gelegt, die im Workflow mehrfach wiederverwendet wird: Zunächst für die Planung als CEREC Integration (früher: CEREC meets Galileos), später zur Herstellung der digitalen Implantatschablone CEREC Guide 2 und nach Modifikation zur schnellen intraoperativen Abformung der Implantatposition mit der Omnicam. Diese Daten können zur Herstellung einer individuellen Meso- oder Suprastruktur verwendet werden, die bei der Freilegung statt Gingivaformer inseriert wird (One Abutment - One Time).
Die digitale Abformung von Implantaten mit der Omnicam gelingt schneller, ist aufgrund des Wegfalls von Hilfssteilen und Material kostengünstiger und erheblich angenehmer für den Patienten. Leider ist im Sirona Workflow die Anfertigung generativer Implantatmodelle nicht möglich. Derartige Modelle sind aber gerade bei Verblendungen von Suprakonstruktionen u. ä. nahezu unverzichtbar. Deshalb wird ein Vorgehen demonstriert, das über 3D-Druckverfahren hergestellte Implantatmodelle nach digitaler Abformung mit der Omnicam ermöglicht, dazu aber teilweise den Sirona-Workflow verlässt. Die Vorteile von Vita Enamic IS werden aufgezeigt, da sich dieses Material auch noch nach dem Verkleben mit der TiBase additiv verändern lässt.
14:00-14:30
CEREC-Live Video-Show: Implantatversorgung auf Ti-Base , Dr. Andreas Kurbad, Sophia Pantelidis
Cerec revolutioniert die Suprakonstruktionen. Implantatstrukturen können direkt intraoral mit der 3D Kamera aufgenommen werden. Daszu wird ein Scan-Post benötigt, welcher ins Implantat eingeschraubt wird. Anhand des aufgesteckten Scanbodies erkennt die Software die Implantatposition. Klassische Mesostrukturen oder komplette, einteilige Abutmentkronen können mit der Software gestaltet werden. Für die Produktion gibt es Blöcke mit einer speziellen Aufnahme. Dort hinein wird die so genannte Ti-Base geklebt, welche eine schraubbare Verbindung zum Implantat herstellt und aus Titan besteht. Ti-Base Konnektoren stehen mittlerweile für eine große Anzahl von Implantatsystemen zur Verfügung. Die Blöcke sind als Polymer, Glaskeramik und Zirkonoxid verfügbar. Damit lassen sich beim Provisorium bis zur kleinen, implantatgetragenen Brücke alle Indikationen abdecken.
14:30-14:45
Kaffeepause
14:45-15:45
Micro-Esthetics , Dr. Andreas Kurbad
Dr. Andreas Kurbad, Viersen

Micro-Esthetics

Der Erhalt gesunder Zahnsubstanz ist oberstes Gebot. Das gilt auch bei Restaurationen im ästhetischen Bereich und erst recht, wenn keine ernste Indikation vorliegt, also in den Fällen, bei denen lediglich der Wunsch nach optischer Verbesserung besteht.
Dann sollte günstigenfalls ohne Materialabtrag gearbeitet werden. Um ein optisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen, sind Materialstärken unter 0,5 mm eher die Regel. Exakt hier liegt das Hauptproblem. Es muss ganz einfach stimmen. Von einem halben Millimeter kann man nichts mehr wegschleifen, weil es so nicht gut aussieht.
Absolute Präzision ist gefragt. Das beginnt bei der Diagnostik und Planung. Das mögliche Ergebnis sollte dem Patienten visualisiert werden. Die von allen Seiten akzeptierte Formgestaltung sollte möglichst exakt in die definitive Versorgung übernommen werden. Und es gibt noch einen weiteren Problemkreis. Mit 0,5 mm Materialstärke kann man kaum mehr verfärbte Untergründe abdecken. Vor den Hintergrund, dass fast alle Menschen sich eine hellere Zahnfarbe wünschen, ist das fatal. Werden extrem opake Materialien verwendet, erscheint das Ergebnis unnatürlich. Letztlich ist es ein Spiel mit optischen Effekten von Keramik und Befestigungsmaterial, welches hier zum Erfolg führt. Doch dieser kann letztendlich beeindruckend sein.
15:45-16:15
CEREC-Live Video-Show: Thin-Veneers mit CEREC-Chairside , Dr. Andreas Kurbad, Sophia Pantelidis
Smile-Design ist heute in aller Munde. Gerade mit dem Cerec-System lassen sich Wax-Ups oder Mock-Ups sehr leicht kopieren und ausschleifen. An ästhetischen Materialien mangelt es nicht im Bestand. Blöcke mit zwei- und dreidimensionalen Farbschichtungen, sowie andere Materialien mit herausragenden optischen Eigenschaften helfen dabei, ein ausgezeichnetes Ergebnis zu erreichen. Das Ausschleifen der extrem dünnen Teile stellt allerdings eine Herausforderung dar. Hier hilft die Extra-fine Schleifoption. Den letzten Schliff gibt es beim Einsetzen. Moderne Befestigungszemente helfen, die ästhetische Wirkung zu unterstützen. In unterschiedlichen Schattierungen können sie die Helligkeit in beide Richtungen beeinflussen.
16:15-16:30
Abschließende Diskussion / Zusammenfassung
Ort:
nh Hotel Düsseldorf City Nord, Münsterstr. 230-238, 40470 Düsseldorf, Deutschland, Tel.: +49 211 2394860, E-Mail: nhduesseldorfcitynord@nh-hotels.com

Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Andreas Kurbad
Dr. Andreas Ender
Zürich, Schweiz

Lebenslauf:
1995 - 2001 Studium der Zahnmedizin, FSU Jena
2001 - 2002 Assistenzzahnarzt, Praxis Frau Dr. Schulze, Bad Brückenau
2002 - 2012 2012 Assistenzzahnarzt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Computergestützte restaurative Zahnmedizin, Zahnmedizinisches Zentrum, Universität Zürich
2004 Promotion zum Dr. med. dent.
2012 Oberassistent, , Abteilung für Computergestützte restaurative Zahnmedizin, Zahnmedizinisches Zentrum, Universität Zürich
ZTM Vincent Fehmer
Geneva, Schweiz

Lebenslauf:
Zahntechnikermeister (ZTM), Zahntechniker an der Klinik für festsitzende Prothetik und Biomaterialien, Zentrum für Zahnmedizin, Universität Genf , Schweiz
(Leiter : Prof. Dr. I. Sailer)

Vincent Fehmer absolvierte seine zahntechnische Ausbildung in den Jahren von 1998 bis 2002 in Stuttgart, Deutschland.
Von 2002 bis 2003 arbeitete er volontärisch in zahntechnischen Oral Design Laboren in Großbritanien und in den USA. Von 2003 bis 2009 arbeitete er bei einem Oral Design Labor in Berlin, Deutschland - Die Dental Manufaktur Mehrhof. Im Jahr 2009 absolvierte er den Abschluss zum ZTM in Deutschland. Von 2009 bis 2014 ist er als Chefzahntechniker an der Klinik für festsitzende Prothetik und zahnärztliche Materialkunde in Zürich, Schweiz tätig.

Seit 2015 arbeitet er an der Klinik für festsitzende Prothetik und Biomaterialien an der Universität Genf und führt sein eigenes Labor in Lausanne.

ZTM Fehmer ist Fellow des Internationalen Team für Implantologie (ITI) und Mitglied der Oral Design Gruppe sowie der Europäischen Vereinigung der Zahntechnik (EADT) und der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ).
Er ist auf nationaler sowie internationaler Ebene als Referent tätig.
Herr Fehmer hat Auszeichnungen wie den Preis für die beste Master- Programm des Jahres (Berlin, Deutschland) erhalten. Er hat zahlreiche Artikel im Bereich der festsitzenden Prothetik und digitalen Zahntechnik veröffentlicht.
Dr. Gerd Michael Frahsek
Velbert, Deutschland

Lebenslauf:
1980 - 1985 Staatsexamen und Approbation als Zahnarzt an der Universität Düsseldorf
1989 Niederlassung in eigener Praxis in Velbert-Langenberg
2000 CEREC-Anwender
2002 inLab-Anwender
2006 Mitglied im CEREC Masters Club
2008 3D-Implantationsplanung mit med3D und coDiagnostiX
2010 Freecorder Blue Fox-Anwender
2011 Orthophos XG 3D-Anwender
2015 Omnicam, InEos X5, MC X5
2015 Anwender von CEREC 4.4, inLab 15, CEREC Guide 2 und Enamic IS
2015 Orthophos SL 3D-Anwender
Dr. Andreas Kurbad
Viersen, Deutschland

Lebenslauf:
Studium der Zahnmedizin an den Universitäten Jena und Erfurt.
Zahnarzt in eigener Praxis in Viersen seit 1990 mit den Schwerpunkten ästhetische Zahnheilkunde und Implantologie.
CEREC-Anwender seit 1994.
Seit 1996 Vorträge und Seminare zum Thema vollkeramischer Restaurationen sowie CAD/CAM Verfahren.
Nationaler und internationaler Referent zu den Themen vollkeramische Restaurationen, CAD/CAM-Verfahren und Implantologie.
Mitautor des Buches 'CAD/CAM und Vollkeramik - Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis'.
Redakteur bei den zahnmedizinischen Fachzeitschiften 'Quintessenz Zahntechnik' , 'International Journal of Computerized Dentistry' und 'Digital Dental News'.
Dr. Dirk Ostermann
Hannover, Deutschland

Lebenslauf:
Studium der Zahnheilkunde in Hannover an der MHH
1992 Examen
1992 - 1993 Wehrpflicht als Stabsarzt der Marine in Wilhelmshaven
1993 - 1994 Assistenzzeit in zahnärztlicher Gemeinschaftspraxis in Koblenz
Gemeinschaftspraxis mit dem Vater Dr. Horst Ostermann
1994 Promotion zum Dr. med. dent.
seit 1994 als selbständiger Zahnarzt tätig
seit 1995 implantologisch tätig
seit 1998 CEREC-Anwender
seit 1999 nationale und internationale Referententätigkeit mit den Themen zahnärztliche Fotografie, Cerec, Vollkeramik und Implantologie
seit 2001 Zahnarzt in eigener Praxis
seit 2003 Gutachtertätigkeit
seit 2014 CEREC-Mentor
ehrenamtlich tätig im Zahnmobil Hannover
mehrere Veröffentlichungen
Sophia Pantelidis
Viersen, Deutschland

Lebenslauf:
2009 Abitur am Luise-von-Duesberg-Gymnasium, Kempen
2010 - 2012 Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
seit 2012 Angestellt in der Praxis Dr. Andreas Kurbad

Zurzeit in Fortbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistentin
Bilge Sutam
Viersen, Deutschland

Lebenslauf:
geboren in Viersen/Dülken am 24.01.1986
Ausbildung: 2002-2005 bei Dr. Szafraniak ( als Zahnmedizinische Fachangestellte)
z.Z Assistentin bei Dr. Kurbad
Dr. Gerhard Werling
Bellheim, Deutschland

Lebenslauf:
1963 geboren in Landau in der Pfalz
1983 Abitur
Beginn der Ausbildung zum Zahntechniker
1985 Studium der Zahnmedizin in Frankfurt am Main
1989 Staatsexamen
Assistenzzeit in freier Praxis
Stabsarzt bei der Bundeswehr
seit 1992 Gründung einer Praxisgemeinschaft mit Schwester Ursula Werling in Bellheim
seit 1993 Referent für Implantologie im In- und Ausland
seit 1994 Einladung zu Praxiskursen für Zahnärzte
2005 Gründung eines Speziallabors für CAD-/CAM-Technik
SIRONA ADVOCAT Speaker
Gründer der Seite: www.dental-cal.com
seit 2015 Gründer von: www.dental-cal.com
Dr. Moritz Zimmermann
Zürich, Schweiz

Lebenslauf:
2005 - 2010 Studium der Zahnmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg
2010 Staatsexamen und Approbation
2011 Promotion, Dr. med. dent.
2011 - 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. Dr. Hickel)
2012 Einführung CAD/CAM Methode in den klinischen Studentenkurs
2013 Studienaufenthalt an der Abteilung für Computergestützte Restaurative Zahnmedizin der Universität Zürich (Prof. Dr. Dr. Mehl)
seit 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Computergestützte Restaurative Zahnmedizin der Universität Zürich (Prof. Dr. Dr. Mehl)
seit 2014 Editorial Board Member International Journal of Computerized Dentistry
2015 Visiting Assistant Professor, University of Michigan, USA (Prof. Dr. Fasbinder)

Veranstalter/Anmeldung:
Quintessenz Verlags-GmbH
Kongress- und Eventmarketing
Ifenpfad 2-4
12107 Berlin
Deutschland
Tel.: ++49 (0)30 / 76180-626, -628, -630
Fax.: ++49 (0)30 / 76180-692
E-Mail: kongress@quintessenz.de



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