Quintessenz Verlags-GmbH


CEREC-Tag 2015
CEREC-Tag 2015
"CEREC im Team"

02.10.2015 - 03.10.2015
nh Hotel Düsseldorf City Nord, Düsseldorf, Deutschland

Zielgruppe: Zahnärzte, Zahntechniker
Fachgebiete: Zahnheilkunde allgemein, Zahntechnik
Fortbildungspunkte: 16

Quintessenz ist hier mit einem Buchstand vertreten.

Veranstalter:
Quintessenz Verlags-GmbH
Veranstaltungsort: nh Hotel Düsseldorf City Nord, Münsterstr. 230-238, 40470 Düsseldorf, Deutschland, Tel.: +49 211 2394860, E-Mail: nhduesseldorfcitynord@nh-hotels.com

Öffnungszeiten Kongress-Counter:
- Freitag, 02. Oktober 07:30 - 16:00 Uhr
- Samstag, 03. Oktober 08:30 - 15:30 Uhr

Die Kongressunterlagen erhalten Sie vor Ort

Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Andreas Kurbad
Freitag, 02.10.2015
09:00-10:45
Die digitale Praxis
Cerec im Mittelpunkt computergestützter Prozesse

Cerec ist als Maschine auf den Markt gekommen, mit der man ganz einfache Inlays in der Praxis in einer Sitzung herstellen konnte. Seit dem hat sich der Einsatzbereich dieses Gerätes erheblich gewandelt.
Das Indikationsspektrum deckt mittlerweile jede Form des festsitzenden Zahnersatzes ab. Die Materialpalette reicht von Kunststoffen über die bewährte Keramik und daraus resultierenden Hybridwerkstoffen, bis hin zur Verwendungsmöglichkeit von Metall. Das stellt hohe Anforderungen an die Sachkenntnis des gesamten Teams.
In den letzten Jahren ergeben sich aber Interaktionen, die weit über konservierende Versorgungen hinaus gehen. Die im optischen Abdruck gewonnenen, digitalen dreidimensionalen Daten können mit denen des 3D Röntgen vereinigt werden. Dies bringt eine völlig neue Dimension der Diagnostik und vor allem der Planung. Auf der Basis der gewonnen Informationen lassen sich in kürzester Zeit Bohrschablonen fertigen. Damit wird die gesamte navigierte Implantologie auf eine völlig neue Stufe gestellt.
Auch digitale Fotos lassen sich im Cerec System integrieren. Beim Smile Design können die virtuell gestalteten Restaurationen realitätsnah im Patientengesicht visualisiert werden. Das hilft bei der Erreichung bestmöglicher Resultate und erleichtert die Kommunikation mit dem Patienten erheblich.
Jüngstes Glied in der Kette ist Cerec Ortho. Mit einer völlig neuen Scannstrategie lassen sich komplette intraorale Situationen einfach und schnell erfassen. Die gewonnenen Daten können an Anbieter der digitalen Kieferorthopädie weiter gegeben werden. Prominentester Vertreter ist im Moment Invisalign. Weiterhin besteht die Möglichkeit korrekt gesockelte Modelle zu bestellen sowie die Daten in jeglicher Hinsicht weiter zu nutzen.
10:45-11:00
Kaffeepause / Dentalausstellung
11:00-12:30
Verbesserte Eigenschaften neuer vollkeramischer Materialien und deren klinische Anwendung mittels adhäsiver Befestigung haben im letzten Jahrzehnt zu einer Renaissance vollkeramischer Restaurationen geführt. So sind heute vollkeramische Materialien verfügbar, die eine bis zu zehnmal höhere Bruchfestigkeit aufweisen als traditionelle Dentalkeramiken.
Bei indikationsgerechter Anwendung stellen vollkeramische Restaurationen inzwischen klinisch bewährte Therapiemittel dar. Aufgrund der raschen Weiterentwicklung auf diesem Gebiet der restaurativen Zahnmedizin stehen jedoch für einige neuere Keramiksysteme noch wissenschaftliche Daten zu ihrer Langzeitbewährung aus.
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Indikationen, Anwendung und klinische Bewährung vollkeramischer Restaurationen und in Abhängigkeit von Keramikmaterial, Befestigungsmethode und Lokalisation. Die Anwendung der adhäsiven Befestigungstechnik im zahnärztlichen Team wird anhand von Videosequenzen dargestellt. Die vorhandenen Daten werden kritisch dargestellt, um hieraus Konsequenzen für die zahnärztliche Praxis abzuleiten.
12:30-13:30
Mittagspause / Dentalausstellung
13:30-14:30
Zu frühen Cerec-Zeiten war diese Maschine ein Heiligtum, welches nur vom Chef bedient wurde und von allen anderen nur ehrfürchtig angeschaut werden durfte. In der Tat war das Verfahren schwierig, einerseits von der Bedienung der Hard- und Software andererseits musste gepudert werden, was extrem hohe Anforderungen an das klinische Prozedere stellt.
Wie an vielen anderen Stellen auch wurden die Verfahren immer einfacher und die Bedienung immer leichter. Ein entscheidender Schritt war die Einführung der Omnicam, welche nun ein puderfreies Arbeiten ermöglicht. Zusammen mit einer relativ einfachen und intuitiv arbeitenden Software macht dieser Schritt einen optischen Abdruck genau so einfach wie eine Röntgenaufnahme. Intraorale Digitalisierung ist delegierbar. Weiterführende Schritte hinsichtlich Konstruktion und Ausschleifen natürlich auch.
Die klassische Konstellation beim optischen Abdruck durch den Behandler kann davon ausgegangen werden, dass zusätzlich eine Assistenz anwesend ist. Im Fall der Vorgang wird von der Assistenz durchgeführt, steht eine Hilfe in der Regel nicht zur Verfügung. Der Zweihand-Scan stellt besondere klinische Anforderungen. Die Abhaltung der Weichteile kann sehr gut mit dem Optragate realisiert werden. Es steht natürlich eine Vielzahl so genannter Retraktoren zur Verfügung, welche in speziellen Fällen auch gleichzeitig die Zuge abhalten und unter Umständen sogar noch eine Vorrichtung zum Absaugen des Speichels besitzen.
Genau so wichtig wie die mechanischen Hilfen ist eine geeignete Scan-Strategie. Es empfiehlt sich, mit dem Unterkiefer zu beginnen. Ist einmalig ein kompletter Scann erstellt, kann bei Änderungen der klinischen Situation, zum Beispiel nach der Präparation, ganz einfach nur der relevante Bereich einfach in der Software ausgeschnitten und entsprechend nachgescannt werden. Zum Abschluss des Scannprozesses ist es empfehlenswert, das virtuelle Modell erstellen zu lassen und danach eine Bewertung gemeinsam mit dem Behandler zu machen. Entsprechend folgen dann die Schritte zur Konstruktion und des Ausschleifens. Ein großes Betätigungsfeld ist die Bearbeitung der ausgeschliffenen Restaurationen. Nach der generell üblichen Ausarbeitung kann entweder eine Politur oder eine Bemalung und Glasur erfolgen. Auch bei der adhäsiven Befestigung ist der Anteil und die Verantwortung der Assistenz hoch und erfordert intensive Kenntnisse der Materie.
14:30-15:30
Über welche Wege finden Patient - Zahnarzt - Labor zusammen.
Informationsaustausch - Sprechen alle die gleiche Sprache und erwarten sie das gleiche Ziel?
Welche Hilfsmittel und Wege können wir wählen um erfolgreich zu kommunizieren?
Erfolg verbindet: Zusammenarbeit bedeutet zusammen das Ziel erarbeiten.
15:30-16:00
Kaffeepause / Dentalausstellung
16:00-17:30
Die Versorgung endodontisch behandelter Zähne stellt den Zahnarzt vor eine besondere Problematik. Sie wird in der zahnärztlichen Literatur zahlreich und kontrovers diskutiert. Sowohl die Vielzahl von Meinungen als auch das große Spektrum von Material sind für den Praktiker nicht immer hilfreich, die Mißerfolgsrate für devitale Zähne ist hoch, besonders wenn ein größerer Hartsubstanzverlust bestand.
Die Bruchlast eines devitalen Zahnes hängt von Quantität und Qualität der Restzahnsubstanz ab. Karies, Traumata, endodontische und präparative Maßnahmen verlangen nach einem Behandlungskonzept, welches die vorhandene Hartsubstanz nicht zusätzlich schwächt, dennoch genügend Retention für eine langlebige Restauration schafft.
Im Rahmen einer abgestuften Vorgehensweise in unserer Praxis, hat sich auch eine CAD/CAM- gestützte, zweiteilige Endokrone bewährt. Stift-Stumpfaufbau und Krone können mit dem CEREC-System in einer Sitzung hergestellt und eingegliedert werden. Diese Technik wir im Vortrag vorgestellt.
19:00-23:00
3-Gang-Menü im Dr. Thompson's
Samstag, 03.10.2015
09:00-10:15
CAD / CAM ist zu einem unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden. In jeder Facette des modernen Lebens, ernten wir die Vorteile. Sollten wir auch in unserer täglichen Praxis nutzen?
CAD / CAM-Technik ermöglicht nicht nur die Bearbeitung von hochfesten Materialien, die für die Herstellung von Dentalrestaurationen verwendet werden, sondern bietet auch eine Vielzahl von verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten.
Die Verwendung von hochästhetischen Materialien, bietet den Vorteil, Präparationsränder nicht mehr unter der Gingiva verstecken zu müssen, und ermöglicht dem Behandler ein defektorientierteres Arbeiten. Gerade in der Implantologie ermöglichen neue Materialien neue Konzepte bei der Behandlung unserer Patienten.
In diesem Vortrag wird der Prozess der Entscheidungsfindung innerhalb der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten in Bezug auf die verschiedenen Materialien auf Basis unserer täglichen Arbeitsablauf erläutert.
10:15-10:30
Kaffeepause / Dentalausstellung
10:30-11:45
Ziel dieses Vortrages ist es aktuelle 2D und 3D Röntgentechnologien in Kombination mit CAD/CAM Verfahren vorzustellen. Unter besonderer Berücksichtigung klinisch/praktischer Aspekte sollen hierbei die neuen Möglichkeiten der Integration von CAD/CAM und radiologischer Technik dargestellt werden. Hierbei wird ein Überblick verfügbarer experimenteller und klinischer Literatur geliefert.
11:45-12:30
Integrierte Implantologie beschreibt einen Workflow bei der Implantatversorgung. Dieser führt über die Integration von CEREC-Scans und -konstruktionen in die 3D-Röntgenbildgebung zum digitalen Backward Planning. Die Planung wird so zu einer virtuellen Implantation, bei der die individuellen Anforderungen des Patienten, seine wichtigen anatomischen Strukturen und auch technische Gegebenheiten wie die Implantatgröße oder -typ, ideal berücksichtigt werden. Die präzise und sichere Übertragung der Implantatplanung auf den realen Patienten erfolgt mithilfe von Bohrschablonen, wie dem neuen CEREC Guide 2. Am Ende des Workflows steht die funktionell und ästhetisch optimale Suprakonstruktion.
Integrierte Implantologie ist Teamwork. Im Mittelpunkt steht der Patient, aber um ihn herum arbeiten Zahnärzte, zahnmedizinische Fachangestellte, Zahntechniker, gegebenenfalls spezialisierte Chirurgen sowie Material- und Bohrschablonenhersteller. Sie müssen vielfach und sicher miteinander kommunizieren, um den Erfolg einer über Monate verlaufenden Behandlung sicherzustellen. Aber gerade an diesen Schnittstellen besteht die Gefahr von Informationsverlusten bis hin zu Fehlern. Beides kann das Endergebnis beeinträchtigen oder zumindest das Vertrauen des Patienten erschüttern. Zahnmedizinische Fachangestellte haben hier wichtige praktische, aber auch Managementaufgaben. Voraussetzung ist eine klare Definition der jeweiligen Abläufe und Aufgaben im Vorfeld sowie die effektive und sichere (schriftliche) Kommunikation mithilfe vorbereiteter Arbeitsaufträge und Checklisten.
Der Vortrag führt anhand von Patientenfällen aus der Praxis durch die typischen Schritte von Implantatbehandlungen. Neben vielen praktischen Tipps geht es dabei auch um die reibungslose Kommunikation der verschiedenen Teampartner.
Außerdem wird CEREC Guide 2 vorgestellt. Damit können CEREC- oder inLab-Anwender Bohrschablonen kostengünstig und inhouse herstellen. Die vielversprechenden Erfahrungen der ersten Monate praktischer Anwendung werden dargestellt und Unterschiede zu anderen Implantatschablonen diskutiert.
12:30-13:30
Mittagspause / Dentalausstellung
13:30-14:30
Derzeit entwickeln sich digitale Technologien in der Zahnmedizin rasant weiter. Die zunehmende Digitalisierung und neue, komplexe Möglichkeiten in der rekonstruktiven Zahnmedizin steigern jedoch auch die Anforderungen an Zahnarzt und Zahntechniker um diese Neuentwicklungen zu bewerten. Die Umsetzung des digitalen Workflow als innovative Behandlungsform hat sich sowohl in der Chairside Anwendung als auch in der Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker etabliert. Das Ziel ist eine bessere und schnellere Versorgungen für mehr Patienten zu liefern. Dieser Vortrag verschafft Ihnen einen Überblick über die neuesten Entwicklungen und Methoden in digitalen Workflow, die in der rekonstruktiven Zahnmedizin eingesetzt werden.
14:30-15:00
Nicht immer ist die aufwändigste auch die beste Lösung für ein klinisches Problem. Für die Situation eines einzelnen fehlenden Zahnes im Rahmen einer zahnbegrenzten Schaltlücke gilt die klassische Versorgung mit einer fest zementierten Brücke und seit einiger Zeit das Implantat mit entsprechender Krone als der bewährte Standard. Nicht immer sind die Voraussetzungen dafür optimal beziehungsweise es müssen hohe Opfer an gesundem Gewebe erbracht werden, wie zum Beispiel bei der Zahnpräparation für die Brückenpfeiler.
Mit der Einführung adhäsiver Befestigungsmethoden besteht das Bestreben, Schaltlücken allein durch das Verkleben von Retentionen an den Nachbarzähnen zu schließen. Abgeleitet von der Form solcher Verankerungen wird häufig von Flügelbrücken gesprochen. Diese wurden aus Gründen der Festigkeit zunächst metallbasiert gestaltet. Die Erfolgsquoten solcher Versorgungen variieren in der Literatur stark. Mit der Einführung von Zirkondioxid als zahnfarbiges Keramikmaterial mit ausreichender Stabilität und vergleichsweise einfacher Herstellbarkeit wurde versucht, auch die Indikation der Adhäsivbrücke damit abzudecken. Auch hier waren die Ergebnisse zunächst zweifelhaft. Dies ändert sich mit der Beschränkung auf einflügelige Versorgungen. Offenbar Verringert sich die Belastung und vor allem die Spannungsbildung, wenn auf den zweiten Flügel verzichtet wird. Vielversprechende Langzeitergebnisse werden vor allem von KERN und Mitarbeitern berichtet.
Wie bereits erwähnt, ist das Basismaterial dieser Versorgungen Zirkoniumdioxid. Das Material hat für diese Versorgungen zwei Nachteile. Es muss verblendet werden, da im ästhetischen Bereich die optischen Qualitäten nicht ausreichen sind. Dadurch geht Platz und Materialstärke für das Gerüst verloren, was bei den oft extrem beengten Platzverhältnissen bei solchen Restaurationen sehr ungünstig ist. Weiterhin ist die adhäsive Befestigung von Zirkonoxid nicht ganz unproblematisch. Im Gegensatz zu den Glaskeramiken lässt sich das Material nicht ätzen. Damit ist die Retentionsgewinnung eingeschränkt und es muss mit Silikatisierung und entsprechenden Primern nachgearbeitet werden.
Mit den Lithiumdisilikat basierten Materialien steht heute eine Glaskeramik zur Verfügung, die über eine zumindest gesteigerte Festigkeit verfügt, auch wenn die hohen Werte von Zirkonoxid nicht erreicht werden. Dafür kann das Material aber wegen seiner guten optischen Eigenschaften vollformatig eingesetzt werden, so dass höhere Materialstärken vor allem auch im kritischen Bereich der Verbinder realisiert werden können. Weiterhin lässt das Material sämtliche Spielräume für eine optimale adhäsive Befestigung zu. Dazu kommt eine einfache Herstellbarkeit, bis hin zu der Möglichkeit es mit der Hilfe entsprechender CAD/CAM Systeme chairside in einer Sitzung herzustellen.
Die verfügbaren Materialien aus Lithiumsilikat und Lithiumdisilikat sind momentan von den Herstellern nicht für diese Indikation zugelassen. In persönlichen Kontakten wurde aber von den entsprechenden Herstellern großes Interesse signalisiert.
Basierend auf diesen Erkenntnissen und nach Aufklärung und Zustimmung durch die Patienten wurden in ausgewählten Fällen Adhäsivbrücken aus den erwähnten Materialien hergestellt und eingegliedert. Dabei wurde besonderer Wert auf folgende Faktoren gelegt:
- Konsequent einflüglige Gestaltung
- Ausreichende oder überdimensionierte Verbinderstärke
- Monokeramische Ausführung, das heißt Verzicht auf weitere Verblendung
- Die Zahnpräparation befindet sich ausschließlich im Zahnschmelz.
- Die Dimension der Klebefläche sollte ca. 50 Prozent der klinischen Krone des Pfeilerzahnes abdecken.
- Es erfolgt eine klassisch adhäsive Befestigung.
- Die Restaurationen sind frei von funktionellen Interferenzen.
Die eingegliederten Restaurationen zeigten Ergebnisse, deren ästhetisches Erscheinungsbild die Erwartungen in den meisten Fällen sogar noch übertrafen. Die Patientenzufriedenheit war sehr hoch. Bei einem Nachuntersuchungszeitraum von etwas über zwei Jahren gibt es bislang keine Misserfolge.
15:00-15:45
Kaffeepause / Dentalausstellung
15:45-16:30
Smile Design
Anspruchsvolle Ästhetik ist immer Teamwork

Schönheit liegt im Auge des Betrachters ... hinter diesem Spruch verbirgt sich viel Wahrheit. Was dem Einen gefällt, wirkt für den Anderen abstoßend. Darin liegt die Problematik ästhetischer Versorgungen. Erfolgreich bei diesen Behandlungen zu sein, heißt nicht nur den Regeln zu folgen, man muss kreativ sein und vor allem, man muss die Erwartungen des Patienten erfüllen.
Zur Erreichung dieses Ziels sollte ein fest definiertes klinisches Protokoll eingehalten werden. Es beginnt mit der Diagnostik und mit der Bereitstellung der diagnostischen Hilfsmittel. Schon hier spielt auch die Assistenz eine große Rolle. Gute Abrücke beziehungsweise intraorale Digitalisierungen sind eine wichtige Basis zu ästhtischen Analyse. Auf dieser Basis wird ein Therapievorschlag erarbeitet - im ästhetischen Bereich in der Regel ein Wax-Up. Kreativität ist gefragt und gutes Teamwork bringt sowohl ein Mehr an Idden als auch kritische Stimmen. Auch die Aussagen eines kompetenten Zahntechnikers sind unverzichtbar, zum Beispiel zur Machbarkeit. Besonders für den Patienten ist ein solches Wax-Up eine sehr abstrakte Sache. Über ein so genanntes Mock-Up kann ihm eine ungefähre Vorstellung des späteren Behandlungsergebnisses vermittelt werden. Es macht Sinn, sich die ausdrückliche Zustimmung des Patienten zur geplanten Behandlung einzuholen. Erst danach beginnt die invasive Phase.
Minimalinvasive Präparation ist eine hohe Kunst. Hier sehen vier Augen mehr als zwei. Auch bei der Farbwahl ist eine Entscheidung im Team noch immer die beste Wahl. Es geht letztlich nicht nur um die exakte Reprouktion, sondern vielmehr um den Patientenwunsch. Auch wenn sich heute mit Hilfe eines gut abgestimmten Chairside-Systems, wie Zum Beispiel Cerec, fast alles relativ einfach und zeitnah herstellen läßt, ist der Feinschliff an der Restauration - die Formgestaltung, die Oberflächentextur, der Glanzgrad - der wahre Schlüssel zum Erfolg. Ein erfahrener Zahntechniker bringt den Unterschied. In der Adhäsivtechnik ist Teamwork unverzichtbar. Hier muss alles Hand in Hand gehen, um nicht nur dauerhaft befestigte Restaurationen zu erziehlen sondern auch durch die geschickte Wahl der Art und Farbe des Ensetzmaterials den Restaurationen ihre finale Brillianz zu verleihen.
Ort:
nh Hotel Düsseldorf City Nord, Münsterstr. 230-238, 40470 Düsseldorf, Deutschland, Tel.: +49 211 2394860, E-Mail: nhduesseldorfcitynord@nh-hotels.com

Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Andreas Kurbad
Dr. Vincent Arnetzl
Graz, Österreich

Lebenslauf:
Gerwin V. Arnetzl, geboren 1980, 1998 Graduation am Brophy College Prep. Phoenix,
Arizona (USA). 2008 promovierte er zum Dr. med. dent.. Seine Diplomarbeit befasste sich mit dem Thema "Bruchlastuntersuchung von vollkeramischen Inlays in Abhängigkeit von der Präparationsform".
Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klin. Abteilung für Prothetik, Restaurative Zahnheilkunde und Parodontologie der Univ.- Zahnklinik Graz mit Tätigkeitsschwerpunkt Adhäsive Zahnheilkunde. Im Jahr 2009 absolvierte er einen Studienaufenthalt an der Aeskulap-Klinik Brunnen, Schweiz.
Gerwin V. Arnetzl ist Autor zahlreicher Artikel zum Festigkeitsverhalten und Materialdesign von Dentalkeramiken.
Darüberhinaus ist er Gewinner des Austrian Dental Awards 2007 und 2008 und des Wissenschaftlichen Förderungspreis des Zweigvereins Steiermark der ÖGZMK 2008.
Er ist Zertifizierter Prüfarzt für klinische Studien in der Zahnmedizin und Zertifizierter Cerec Trainer der International Society of Computerized Dentistry.
Prof. Dr. Wael Att
Freiburg, Deutschland

Lebenslauf:
Prof. Dr. Wael Att, geboren 1975 in Damaskus (Syrien), studierte von 1992 bis 1997 Zahnmedizin in Syrien und erhielt in 1997 den DDS am gleichen Ort.
Von 1998 bis 2000 arbeitete er als Assistent an der Abteilung für Mund-, Gesicht- und Kieferchirurgie des Tishreen Krankenhauses, Damaskus, Syrien.
2000-2003 Postgraduate Program an der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg, Deutschland. Von 2003-2005 arbeitet er als Assistent an der gleichen Abteilung und erhielt 2003 den Dr. Med. Dent.
2004 Qualifiziert fortgebildeter Spezialist für Prothetik der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro).
2005-2007 weilte er als Visiting Assistant Professor an dem Jane and Jerry Weintraub Center for Reconstructive Biotechnology, Division of Advanced Prosthodontics, Biomaterials, and Hospital Dentistry, UCLA School of Dentistry, Los Angeles (USA).
Seit 2007 ist er Oberarzt an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. J.R. Strub) und leitet das Postgraduiertenprogramm.
Prof. Dr. Att hat sich in 2010 habilitiert und erhielt den Titel Dr Med Dent Habil.
2013 Verleihung der Bezeichnung "Ausserplanmäßiger Professor" der Universität Freiburg.
Vanessa Bödeker
Deutschland

Lebenslauf:
2001 Abschluss der Ausbildung zur Zahnarzthelferin
2006 in Lab- Anwender (InEos, Zyrcomat)
2011 Herstellung von Röntgenschablonen für Sicat Classic Guide
2012 Herstellung und Anwendung von CEREC Guide
2015 Herstellung und Anwendung von CEREC Guide 2
Dr. Gerd Michael Frahsek
Velbert, Deutschland

Lebenslauf:
1980 - 1985 Staatsexamen und Approbation als Zahnarzt an der Universität Düsseldorf
1989 Niederlassung in eigener Praxis in Velbert-Langenberg
2000 CEREC-Anwender
2002 inLab-Anwender
2006 Mitglied im CEREC Masters Club
2008 3D-Implantationsplanung mit med3D und coDiagnostiX
2010 Freecorder Blue Fox-Anwender
2011 Orthophos XG 3D-Anwender
2015 Omnicam, InEos X5, MC X5
2015 Anwender von CEREC 4.4, inLab 15, CEREC Guide 2 und Enamic IS
2015 Orthophos SL 3D-Anwender
Prof. Dr. Matthias Kern
Kiel, Deutschland

Lebenslauf:
1980 - 1985 Studium der Zahnheilkunde in Freiburg i.Br.
1985 - 1989 Assistent an der Prothetischen Abteilung der Zahnklinik in Freiburg
1987 Promotion
1989 - 1991 Oberarzt an der Prothetischen Abteilung der Zahnklinik in Freiburg
1991 - 1993 Forschungsaufenthalt an der University of Maryland in Baltimore, USA 1991-93 (Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft - DFG)
1995 Habilitation
1997 Ruf auf die C 4-Professur für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität und Ernennung zum kommissarischen Leiter der Einrichtung ab 10/1997
seit 1998 Universitätsprofessor und Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2002 - 2011 Studiendekan Zahnmedizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2004 1. Vorsitzender der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
2008 - 2012 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro; vormals DGZPW)
2011 Empfänger des Schweitzer Research Awards der Greater New York Academy of Prosthodontics (GNYAP)
2012 - 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro)
Dr. Andreas Kurbad
Viersen, Deutschland

Lebenslauf:
Studium der Zahnmedizin an den Universitäten Jena und Erfurt.
Zahnarzt in eigener Praxis in Viersen seit 1990 mit den Schwerpunkten ästhetische Zahnheilkunde und Implantologie.
CEREC-Anwender seit 1994.
Seit 1996 Vorträge und Seminare zum Thema vollkeramischer Restaurationen sowie CAD/CAM Verfahren.
Nationaler und internationaler Referent zu den Themen vollkeramische Restaurationen, CAD/CAM-Verfahren und Implantologie.
Mitautor des Buches 'CAD/CAM und Vollkeramik - Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis'.
Redakteur bei den zahnmedizinischen Fachzeitschiften 'Quintessenz Zahntechnik' , 'International Journal of Computerized Dentistry' und 'Digital Dental News'.
Susanne Kurbad
Viersen, Deutschland

Lebenslauf:
2007 - 2012 Studium der Zahnmedizin an der Universität Witten-Herdecke
seit 2013 angestellt in der Praxis Dr. Andreas Kurbad
Peter Neumann
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1982 Studium der Zahnheilkunde in Jena und Dresden. Danach Ausbildung zum Facharzt für allgemeine Zahnheilkunde und Arbeit in Dresden und Radeberg.
1989 1989 Wechsel nach Berlin, tätig in einer Gemeinschaftspraxis in Berlin-Neukölln. Praxisübernahme 1998.
1991 Erstmals Einsatz des CEREC-Technologie in der eigenen Praxis, Entwicklung des Tätigkeitsschwerpunktes Vollkeramik, CAD/CAM - Technik und ästhetische Zahnheilkunde
1994 Referententätigkeit auf diesen Gebieten, sowohl in Deutschland als auch international. Zertifizierter internationaler CEREC-Trainer der International Society of Computerized Dentistry (ISCD).
2000 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ), sowie Mitglied im Vorstand der International Society of Computerized Dentistry (ISCD).
2003 Eröffnung einer zweiten Praxis in Seeburg (Brandenburg), beide Praxen werden zusammen mit seinem Partner Lutz Brausewetter und 6 anderen Kollegen geführt.
Sophia Pantelidis
Viersen, Deutschland

Lebenslauf:
2009 Abitur am Luise-von-Duesberg-Gymnasium, Kempen
2010 - 2012 Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten
seit 2012 Angestellt in der Praxis Dr. Andreas Kurbad

Zurzeit in Fortbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistentin
PD Dr. Dr. Lutz Ritter
Hennef, Deutschland

ZTM Wolfgang Sokalla
Geilenkirchen, Deutschland

Lebenslauf:
Wolfgang Sokalla begann seine Ausbildung als Zahntechniker 1970 in Duisburg. Er arbeitete zunächst in Duisburg und Oberhausen in den Bereichen Kunststoff, Edelmetall, Frästechnik und Keramik.

Danach übernahm er 1980 die Laborleitung in einem Praxislabor in Übach-Palenberg. 1985 erhielt er den Meistertitel in Köln und machte sich zunächst mit einem Partner selbständig.

Seit dem Jahr 2000 ist er alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer. Seit dieser Zeit befasst er sich mit neuen zukunftsweisenden Technologien, wie der computergestützten Zahnheilkunde. In diesem Bereich hat er erfolgreich europäische Patente, sowie Gebrauchsmuster angemeldet. Er ist Ratgeber für die 3D Printtechnik und arbeitet mit der FH Aachen (Maschinenbau und Mechatronik, der RWTH Aachen) und verschiedenen Firmen zusammen.
Heute ist er neben seiner Laborarbeit als Referent auf nationalen und internationalen Kongressen, sowie als Kursleiter in der Vollkeramik und bei RP Verfahren tätig. Durch seine Aktivitäten im Bereich Rapid Prototyping und seine Erfahrungen mit den Systemen 3Shape, envisiontec, VHF und Cerec, ist er als Referent für verschiedene Firmen tätig.

Am 20. 11. 2009 bekam Herr Wolfgang Sokalla den Innovationspreis 2009 der Städteregion Aachen in der Kategorie Handwerk im Krönungssaal des Aachener Rathauses verliehen.

Veranstalter/Anmeldung:
Quintessenz Verlags-GmbH
Kongress- und Eventmarketing
Ifenpfad 2-4
12107 Berlin
Deutschland
Tel.: ++49 (0)30 / 76180-626, -628, -630
Fax.: ++49 (0)30 / 76180-692
E-Mail: kongress@quintessenz.de



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